1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Bitte schaltet eure Ad Blocker aus. SLinfo kann nur betrieben werden, wenn es durch Werbung Einnahmen erzielt. Vielen Dank!!
    Information ausblenden
  3. Wir freuen uns, wenn du dich in unserem Forum anmeldest. Bitte beachte, dass die Freigabe per Hand durchgeführt wird (Schutz vor Spammer). Damit kann die Freigabe bis zu 24 Stunden dauern.
    Information ausblenden

Amazonen und die Elfen

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Sonstige Welten" wurde erstellt von Junn Masala, 19. November 2007.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    SandyLee nutzte die Zeit in der Candia von Janina auf den Kampf
    vorbereitet wird um eine kleine Reise zurück ins Amazonenland zu machen,
    wo sie die Hoheiten beim delegieren von Bauarbeiten am Sanctum antraf.
    SandyLee gab sofort einen kleinen Bericht über die letzten Ereignisse und wie es der kleinen Elfe geht. SandyLee versprach den Hoheiten sich um ihre kleine Freundin zu kümmern, wies aber auch darauf hin, dass Sie keine Kämpferin ist und auch keine Kampfausbildung hat. Ihr Messer mit dem sie im Wald jagen geht ist gegen starke Gegner keine Waffe.

    Danach ging SandyLee in ihre Hütte, wo sie sich in ihr durch den Vulkan gewärmtes Bad legte und sich ein wenig entspannte. Aber nach kurzer Zeit wurde SandyLee schon weider hibbelig und stieg aus dem Bad, trocknete sich und zog sich frische Kleider über. Sie liefg zur Karawansei, schnappte sich ein paar Vorräte (Fleisch) und machte sich schon wieder auf den Weg zu den Elfen. SandyLee dachte an den alten beschwerlichen Weg, den sie früher gehen musste und wie einfach der neue Weg doch ist.

    Auf dem Weg zu den Elfen fühlte SandyLee sich ein wenig unsicher, als wenn sie beobachtet würde .. ihre Schritte wurden immer länger und ihr Blick war mehr nach hinten als nach vorne gerichtet. Beinahe hätte sie einen Baum umgerannt, als sie die Stimme von ein paar Elfen hörte. Die Elfen waren alle sehr aufgeregt, ihre Flügel flatterten während sie sprachen. Langsam lief SandyLee direkt auf die Elfen zu und rief "Hallo Elfen, ich bins SandyLee, die Freundin von Candia" SandyLee sah die zuerst erschrockenen Gesichter der Elfen, welche sich aber nachdem sie sich vorgestellt hatte schnell wieder lockerten. SandyLee setzte sich zu den Elfen und versuchte sie durch Erzählungen aufzumuntern.
    Bei der Erzählung über den großen Umzug an ein anderes Ende der Insel waren die Elfen alle sehr neugierig und hörten mit großen Augen zu.
    Bei der Erzählung über den gefährlichen Drachen schauten sie ein wenig verwirrt, weil die meisten Elfen nur die guten Drachen kennen. SandyLee erzählte daher von den Knochenfunden, den vielen toten Wildtieren jeden morgen und die unheimlichen Geräusche jede Nacht und das ihr Spähernest von dem Drachen niedergebrannt wurde. Schnell wurde es bei den Erzählungen dunkel und SandyLee begleitete die Elfen ins Dorf.
     
  2. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    Im Dorf der Elfen angekommen kamen der Gruppe direkt ein paar besorgte Elfen entgegen die die kleinen Elfen schon vermissten. SandyLee erzähle, das sie die Elfen ganz aufgeregt im Wald gefunden hat. Sie sind im Wald dem Schatten begegnet, der die kleinen Elfen offenbar nicht als Bedrohung oder Gefahr ansah und laufen lies. Die kleinen Elfen hatten aber alle mächtig Angst und waren sehr aufgeregt.

    SandyLee erzählte, dass sie die Elfen erstmal mit ein paar Erzählungen beruhigt hat, bevor sie mit ihnen zum Dorf zurückging.
    Daraufhin mischte sich die Königin der Elfen in das Getümmel und verbot den Elfen ohne wichtigen Grund in die Wälder zu gehen. Vor allem die kleinen sollten nicht ohne Begleitung erwachsender Elfen (SandyLee musste sich ein kichern verkneifen, wo doch alle Elfen ein wenig zerbrechlich wirken gegen die starken Amazonen) aus dem Dorf gehen.

    SandyLee hielt die ganze Zeit Ausblick nach ihrer Freundin Candia, welche sie genau wie Xiue nicht im Dorf entdecken konnte.

    SandyLee schrieb eine kleine Notiz "Liebe Cindy, die Aufregung im Elfenland ist sehr groß, die Bedrohung durch den Schatten erzeugt eine riesen Anspannung. Wäre es möglich Krieger als Wachen zur Beruhigung der Elfen abzustellen? Und bringt mir bei der Gelegenheit ein paar Brieftauben mit. Kala SandyLee"

    SandyLee band die Notiz zusammen und schickte ihre vorletzte Brieftaube auf die Reise.

    Als der Trubel sich gelegt hatte setzte SandyLee sich in eine der Hängematten und wartete dort beim Knistern des Lagerfeuers auf Candia.
     
  3. Xiue Yalin

    Xiue Yalin Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    5
    Punkte für Erfolge:
    18
    Xiue schaute ihrem Töchterchen besorgt hinterher, als SandyLee und Candia durch die Tür traten. Ein hörbarer Seufzer gesellte sich zu dem Knistern des Feuers. Die Elfe der Einhörner setzte in ihren Stuhl am Kamin und dachte nach. Sie wusste, dass sie weder mit einem Schwert noch mit einem Bogen gut umzugehen wusste. Innerlich wünschte sie sich jetzt einen Bogen, der immer sein Ziel traf ganz gleich wie ungeschickt man war. Aber selbst so ein magischer Bogen konnte gegen den Schatten nichts ausrichten. Die Wächterin der Einhörner überlegte hin und her.

    "Ob Wasserpfeile ihm etwas entgegen zu setzen hätten?" schoss es ihr durch den Kopf. Aber die Zauber zur Wasserbeschwörung waren kompliziert und erforderten eine hohe Konzentration. In aufgeregtem Zustand wäre sie dazu nicht in der Lage und eine Waffe dieser Art herzustellen, überstieg ihr Wissen. Xiue umklammerte ärgerlich die Armlehne.

    Da fiel ihr Blick auf die noch immer geöffnete Schatulle. Mit einem Mal sprang sie auf und widmete sich dem Inhalt des Kästchens. Xiue legte einige Dinge beiseite, griff tief mit der Hand hinein und der halbe Arm verschwand in der Schatulle. "Wo sind sie denn?" murmelte Xiue und holte einen Haufen Papyrusrollen hervor. Sie griff nach einer Rolle mit einem blauen Band und verstaute die anderen Sachen wieder in dem Kästchen. "Urlug losta" sprach die Elfe der Einhörner. Der kleine Drache legte sich über das Schloss und löste sich samt Schatulle in Luft auf. In ihren großen Stuhl sitzend, blickte die Elfe auf die kleine Schriftrolle und ein zufriedenes Lächeln manifestierte sich auf ihrem Gesicht.
     
  4. Cindy Holmer

    Cindy Holmer Superstar

    Beiträge:
    1.175
    Zustimmungen:
    126
    Punkte für Erfolge:
    63
    Cindy die Kriegerin des Feuers sass im Kreis ihrer Getreuen. Alle Krieger hatten sich um das Feuer versammelt und beratschlagten wie sie sie den Kampf mit dem übermächtigen Gegner aufnehmen sollten. Cindy war überhaupt nicht einverstanden gewesen als Atrista ihr die Pläne der Hoheiten mitteilte. Die Königin sollte als Lockvogel dienen und alleine auf dem Dorfplatz auf den Schatten warten um ihn in Sicherheit zu wiegen. Wie soll man eine Königin schützen die sich einer solchen Gefahr aussetzt. Cindy hatte wütend protestiert und ihre engsten Gefährtinnen unterstützten den Protest. Arista aber hatte, ganz in der Art einer selbstherrlichen Kriegsherrin sämtliche Proteste ignoriert und einfach verlangt, dass die Krieger sich zu fügen hatten und gefälligst einen Plan auszuarbeiten hätten.
    "ich erwarte, dass ihr die Königin schützt, egal was es kostet, geht an die Arbeit und verliert jetzt nicht die Nerven."
    Mehr hatte die Herrin über Krieg und Frieden nicht zu sagen und war wieder im Sanctum verschwunden.

    Mitten in der Diskussion um das beste Vorgehen platzte Jasemin die Unfreie und Vertraute der Hoheiten. Jasemin kam direkt auf Cindy zu und drückte ihr ein Papier in die Hand. "Eine Nachricht aus dem Elfenland", rief sie aufgeregt, "eine Nachricht von Sandy"
    Cindy nahm das Papier und überflog es, dann runzelte sie die Stirn und stöhnte auf: "Auch das noch, als hätten wir nicht genug zu tun."
    Die Krieger standen von ihren Sitzen auf und scharrten sich enger um Cindy. Alle waren sie neugierig, was Cindy so aus der Fassung gebracht hatte.
    Kaum hatte Cindy erklärt was in dem Papier zu lesen war ging wieder ein aufgeregtes Palaver los. Cindy lies ihre Gefährtinnen eine Weile diskutieren und hörte stumm zu. Nach einer Weile erhob sie sich, hob den Arm und bat um Ruhe.
    "Krieger", begann sie, "es hilft alles nichts. Wir müssen alles tun damit an diesem Tag nichts schief geht. Angstvolle Elfen könnten uns den ganzen Plan kaputt machen. Das dürfen wir nicht riskieren."
    Als Cindy sah, dass auch ihre Krieger dieser Meinung waren, überlegte sie kurz und wählte unter den Anwesenden fünft erfahrene Krieger aus.
    "Ihr werdet sofort aufbrechen, und euch bei der Königin der Elfen melden. Sie wird euch sagen wo die neuralgischen Punkte sind und wo ihr am besten für Beruhigung sorgen könnt. Die Elfen sind unsere Freunde. Wenn ihnen etwas zustößt möchte ich nicht der Arbitra unter die Augen treten müssen"

    Die fünft Auserwählten begannen sofort das Notwendigste zusammen zu suchen und sich reisefertig zu machen. Die übrigen Krieger verabschiedeten ihre Schwestern wohlwissend, dass man sich erst wieder sah an dem Tag an dem der Schatten bekämpft werden sollte und auch mit der traurigen Gewissheit, dass beim nächsten Treffen die eine oder andere nicht mehr unter ihnen sein könnte.

    Cindy nahm jede der fünf Kriegerinnen in den Arm und wünschte ihnen viel Glück.
    "Seid tapfer Schwestern wir sehen uns hier oder bei den Göttern."

    Gedankenverloren schaute sie den aufbrechenden Kriegern nach. "Vergesst nicht im Späherhorst vorbeizuschauen und ein paar Tauben mit zu nehmen", rief sie den Kriegern noch hinterher bevor diese um eine Waldbiegung verschwunden waren.

    Cindy verschränkte die Arme vor vor ihrer Brust. Innerlich verfluchte sie die beiden Hoheiten. "Wie kann man nur so einen wahnwitzigen Plan ausarbeiten", dachte sie und schüttelte den Kopf.
     
  5. Junn Masala

    Junn Masala Nutzer

    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Es war früher morgen als Junn sich erhob. In der Höhle war es immer noch dunkel.
    Seit vielen Wochen war sie nun bereits bei den Elfen. Sie fühlte sich immer noch an einigen dieser Tage schwach und rastlos. Etwas musste in ihrer Wunde zurückgeblieben sein. Häufig genug spürte sie einen brennenden Schmerz an ihrem Herzen. Dieser wurde um so heftiger, je intensiver sie an den Schatten dachte. Düstere nebelhafte Bilder zogen immer wieder vor ihrem inneren Auge vorbei. Sie sah sich selbst kniend vor dem Schatten. Diese Bild hatte sie schon einmal gesehen. Damals als sie am Strand von Amazonien am Strand lag. Einzig der Erfahrung und Umsichtigkeit der Schamanin sowie der Mut der Kriegerin Janina hatten ihr die Chance zum Überleben gegeben.
    Plötzlich durchzuckte es sie wie ein Blitzschlag. Eisige Kälte breitete sich in ihrem Körper aus und sie hatte das Gefühl, eine riesige Hand presste sie zusammen so dass sie sich nicht bewegen konnte. Etwas berührte sie. Fast körperlich spürte sie wie Hände nach ihr griffen. Sie anfassten. Jede der Berührung ließ sie erzittern und erzeugte eine Gänsehaut.
    Sie stöhnte auf, unfähig sich zu wehren oder zu bewegen. Ein Zittern durchlief ihren ganzen Körper. Leicht am Anfang, dann in immer größeren Wellen bis sie sich in einem Schrei entlud. Sie spürte noch wie ihre Beine nachgaben und sie zu Boden sank. Einen Moment konnte sie frei durchatmen. Ihr Atem gefror einige Zentimeter vor ihrem Mund und bildeten eine immer größer werdende Eisplatte. Ungläubiges Staunen spiegelte sich in ihren verklärten Augen. Sie fühlte sich benutzt und schmutzig. Immer noch unfähig sich zu bewegen sah sie wie Zeichen in das Eis erschienen. Der Ton der dabei zu hören war, klang wie das Ritzen eines Steins auf einer Glasplatte. Es drang bis in die Haarwurzeln und ließ ihre Haare abstehen.
    Etwas zwang sie die Zeichen zu lesen die sich in dem Eis bildeten.

    Dunkel schlägt das Herz,
    einziges Zeichen des Lebens.
    Kreaturen der ewigen Finsternis entstiegen.
    Ihr die suchet nach Frieden, nach Ruhm,
    lasst euch eins gesagt sein:
    Golden die Kriegerin,
    die erscheint in der finstersten Stunde
    steht zur Seite der silbernen Elfe,
    die das Schicksal das Schatten ankündigt.
    Seid ihr berufen,
    gebogen vom Schicksal,
    geformt von der Zeit
    Kinder des Lebens, Kinder des einen im Herzen.
    Gezeichnet vom Bösen
    Erst wenn der des Mondes erlischt,
    ist es das Werk der Sonne das Licht bringen mag.
    Erst wenn fällt die Gelehrte aus Silber,
    wird erkannt was solang im Dunkel lag.


    Mit einem klang wie zerberstende Herzen zersprang die Eisplatte in Milliarden kleinster Kristalle die sich wie Nadeln in ihre Haut zu bohren schienen. Der Druck hörte schlagartig auf und die Kälte verschwand in den Steinen. Junn sank stöhnend und zitternd nach vorne. Erst jetzt spürte sie die Nässe die an ihren Schenkeln herab lief. Ihre Kleidung war an vielen Stellen zerrissen und sie blutete aus mehreren Wunden. Kratzspuren zeichneten sich auf ihrem Körper ab. Sie stand langsam auf und bewegte sich tastend dem Ausgang der Höhle zu. Dies war eindeutig ein Angriff gewesen. Sie zitterte noch immer als sie endlich den Ausgang der Höhle erreicht hatte und längst im Wasser des Flusses lag um sich zu säubern. Sie schloss die Augen vor Wut und Verzweiflung. Der Schatten hatte sie hier, an dem Ort wo sie sich sicher fühlte, überfallen und missbraucht.
    Sie wusste, das die Zeit gekommen war, wo sie der dunklen Macht gegenübertreten musste.
     
  6. Candia Oyen

    Candia Oyen Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    318
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Als Candia bat das SandyLee sie doch begleiten soll, meinte diese nur das sie leider noch eine kurze Reise nach Amazonien machen müsse, um ihre Hoheiten alle neuen Informationen zu überbringen. Candia war traurig das ihre Freundin schon wieder aufbrechen wollte, aber ihr war auch bewusst wie wichtig es war das die Königin und auch die Richterin der Amazonen von den Erkenntnissen, die die Seelenverwandte der kleinen Elfe erfahren hatte, zu unterrichten.

    So machte dich das zierliche Elfenwesen auf um zu Bett zu gehen und nahm sich vor SandyLee alles nach ihrer Rückkehr zu erzählen, den diese hatte versprochen so schnell wie möglich zurückzukommen.

    Am nächsten Morgen stand Candia besonders früh auf. Denn die Amazone Janina sollte an diesem Tag kommen und sie im Kampf unterrichten. Aufgeregt und gleichzeitig neugierig stieg die kleine Elfe aus ihrem Bett und machte sich auf den Weg zum Dorfplatz, dort hatte SandyLee ihr gesagt würde Janina auf sie warten. Gespannt wartet sie nun und kurze Zeit später kam die angekündigte Lehrmeisterin des Kampfes. Höflichst verneigte sich Candia vor der ihr noch fremden Kämpferin und fragte diese ob sie diejenige sei die SandyLee erwähnt hatte? Die Amazone antwortete ja und stellte sich erst einmal vor, dann begann das Training. Sie wurde von einer sehr hübschen leicht bekleideten Frau begleitet.

    Die kleine Elfe hatte keinerlei Erfahrung im Kampf und so zeigte ihr Janina alles Grundlegende, auch in die Kunst des Ausweichens wurde sie eingewiesen. Die Amazone schien sehr überrascht wie schnell das sanftmütige Wesen die Lektionen lernte.

    Nach den Übungen stellte Janina ihr ihre Begleitung vor. Es war Afra, sie gehörte der Amazone, so wurde es der kleinen Elfe erklärt. Candia wunderte sich wie jemandem aus dem Menschenvolk ein anderer Mensch gehören konnte, doch sie stellte keine Fragen. Die Amazone zeigte ihr sogar das Zeichen mit dem man erkennen konnte das diese Frau in ihrem Beszitz war. Es war eine schöne Tattoowierung auf dem linken Oberschenkel, mit einem grossen „J“ darin. Das zierliche Wesen hatte schon oft von Besucher gehört das es Orte geben soll an denen es sogar normal war, aber glauben wollte sie diese nie.

    Nachdem die Amazone ihr alles gezeigt hatte was in diesem kurzen Zeitraum möglich war verabschiedete diese sich auch bald.

    Candia war etwas erschöpft und versuchte sich bei einem kleinen Spaziergang durch den Wald zu entspannen und erholen. In Gedanken versunken schlenderte die kleine Elfe durch den Wald nahe der Höhle des Drachen. Immer wieder überlegte sie angestrengt wie sie SandyLee den letzten Traum oder besser gesagt, die letzte Begegnung mit diesem Wesen aus Licht erklären sollte. Nach einer Weile machte sie sich wieder auf den Rückweg zum Dorfplatz.

    Im Dorf der Elfen angekommen erblickte Candia auch schon ihre Freundin SandyLee, die es sich in einer der Blätterhängematten gemütlich gemacht hatte. Dabei kam Candia erst in den Sinn wie erschöpft sie eigentlich sein muss bei den ständigen Reisen zwischen Amazonien und dem Elfenland. Mit liebevollem Blick und leisem Schritt näherte sich die kleine Elfe und räusperte sich um ihre Amazonenfreundin nicht zu erschrecken.

    Ohne ihre Seelenverwandte auch nur zu Wort kommen zu lassen begann die kleine Elfe ihr zu erzählen was ihr in ihrem letzten Traum für eine seltsame Begegnung widerfahren ist. Als sie fertig war sah Candia ihre Amazonenfreundin fragend und hilfesuchend an.
     
  7. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    SandyLee lauschte den Worten von Candia und
    war ein wenig erschrocken als sie die Worte hörte.
    Allerdings fügte sich das ganze sehr gut in die bisherigen
    Puzzlestückchen.
    SandyLee begann sofort alles aufzuzeichnen und machte auch
    eine passende Notiz für die Hoheiten der Amazonen fertig.
    Sorgfältig band SandyLee die Notiz an ihre letzte Taube und sendete
    diese mit den Aufzeichnungen über die Inhalte von Candias Träumen/Begegnungen in Richtung Amazonien.

    "So liebe Freundin, dies war meine letzte Taube, hoffentlich kommen bald ein paar Krieger zum Schutz und bringen mir Tauben mit" , sagte SandyLee zu Candia und dachte dabei "und hoffentlich auch ein Stück Fleisch"

    "Ich bin mir sicher unsere und eure Hoheit werden die Informationen zu nutzen wissen und die Strategie für den Kampf gegen den Schatten darauf anpassen. Ich bin bis zum Kampf als deine Begleiterin abgestellt und werde alles tun um dich zu beschützen"

    SandyLee bemerkte das Flattern der Flügel und nahm ihre Freundin zur Beruhigung in die Arme.
     
  8. Candia Oyen

    Candia Oyen Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    318
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Candia verstand nicht wieso plötzlich Kriegerinnen im Elfenland zum Schutze eingesetzt wurden, doch es nahm ihr etwas die Angst. Als SandyLee sie in ihre Arme nahm konnte die kleine Elfe den Herzschlag ihrer Freundin hören und er wirkte ungemein beruhigend.

    Plötzlich spürte das zierliche Wesen einen stechenden Schmerz in ihrer Brust und krümmte sich darunter in den Armen der Amazone. „Was ist das?“ hauchte Candia mit schwerem Atem.

    Sich beugend vor Schmerz versuchte die Candia aufzustehen, sie versuchte in die Richtung in der Junn´s Hölle lag zu gehen, doch sie schaffte es nicht, nicht alleine. Hilfesuchend sah sie SandyLee an, versuchte ohne Klang Worte mit ihren Lippen zu formen und hoffte das ihre Seelenverwandte sie verstehen würde. „Hilf Junn“ Dann deutete sie nur in Richtung Fluss und blieb kauernd liegen.
     
  9. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    SandyLee vernahm wie Candia plötzlich zusammenzuckte und zusammensackte. SandyLee wollte ihrer Freundin helfen, doch diese deutete zum Fluss und flüssterte etwas. SandyLee konnte den Namen junn verstehen und sah daraufhin zum Fluss. Am Fluss lag etwas, was SandyLee aus der Entfernung nicht erkennen konnte.
    Zerrissen zwischen den beiden Alternativen Candia zu helfen oder dort hinzulaufen erstarrte SandyLee kurz, doch Candia deutete zum Wasser. SandyLee rannte zum Wasser und sah da Junn liegen. Sofort ging sie zu der tapferen Kriegerin um ihr zu helfen, doch junn war zu sachwach um aufzustehen. SandyLee war nicht unbedingt die stärkste der Amazonen, aber trotzdem gelang es ihr Junn auf den Rücken zu nehmen und zum Haus der Heilerin zu tragen. Die Heilerin schickte SandyLee sofort aus ihrem Haus und begann sich um Junn zu kümmen.
    SandyLee war völlig ausser Puste, doch da war ja auch noch Candia, also rannte sie zu Candia und kümmerte sich um die kleine Elfe, die auf dem Boden hockte.
    In dem Moment kamen auch die Kriegerinnen an, die Sandy unterstützen um auch Candia zu der Heilerin zu bringen.

    SandyLee bat die Kriegerinnen die Tauben in den Taubenschlag am großen Baum zu packen und dann mit annemarie einen Plan für die Unterstützung der Elfen beim Wache halten zu machen.

    SandyLee wartete vor dem Haus der Heilerin während im inneren Junn und Candia behandelt wurden.

    Zum ersten mal seit langen regte SandyLee sich wieder so richtig auf weil der Schatten wieder mal zuschlagen konnte und sie vorher die Anzeichen nicht deuten konnte.
    SandyLee lief auf und ab und murmelte immer wieder "So ein Mistkerl, ich könnte ihm an die Grugel gehen". Nach einiger Zeit kam Xiue die SandyLee wohl einige Zeit beobachtet hat und beruhigte sie erstmal mit einem Kräutergetränk und ein paar beruhigenden Worten.
    SandyLee erzzählte Xiue sofort was passiert war, überschlug sich aber immer wieder mit den Worten, so dass Xiue sie bremsen musste.
     
  10. Xiue Yalin

    Xiue Yalin Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    5
    Punkte für Erfolge:
    18
    Xiue stand am frühen Morgen auf. Die Vögel zwitscherten fröhlich, als sie mit ihrer kleinen Schriftrolle Richtung Dorfzentrum ging. Sie beobachtete Candia eine Weile, die mit Geschicklichkeit den Weisungen Janinas folgte und verschwand dann um ein paar Zutaten für einen Zaubertrank zu holen. Die Wächterin der Einhörner schaute immer wieder auf ihre Papyrusrolle, murmelte unverständlich wo sie dies oder jenes finden könnte

    Nach einiger Zeit war Xiue wieder am Rand des Dorfes angelangt und hatte sich in ein Einhorn verwandelt, um die Kräuter besser riechen zu können, die sich unter den Wiesenblumen versteckten. Xiue lief ins Dorf und schaute nach ihrem Töchterchen, doch Candia und die Amazonen waren nicht zu sehen. Da erschien plötzlich Drough und schaute sich um. Der Elfe der Einhörner gefror das Blut in den Adern und sie duckte sich hinter die großen Trommeln, die mitten auf dem Platz standen. Ein junger Elf kam fröhlich herbei und grüßte Xiue. Erschrocken fuhr sie zusammen. Zum Glück beachtete der Schatten sie nicht und beide machten sich schnellstens aus dem Staub.

    Xiue rannte hinter ein Haus und beobachtete den Schatten aus sicherer Entfernung. Irgendwann verschwand er Richtung Wald und die Elfe wieherte freudig in ihrer Einhorngestalt. Die Wächterin der Einhörner ging in ihr Haus und begann die Zutaten für den Zaubertrank vorzubereiten.

    [​IMG]

    Die Elfe hatte sich gerade frischen Tee zubereitet, als sie ein Schimpfen in der Nähe ihres Hauses hörte. Voller Neugier lief sie mit dem Tee hinaus. Da sah sie SandyLee, wie sie vor dem Haus der Heilerin auf und ab spazierte und ihrer Wut freien Lauf liess. Die Elfe der Einhörner beobachtete das Spiel eine Weile und ging dann vorsichtig auf sie zu.

    "SandyLee beruhige dich. Hier hab ich einen Kräutertee für dich. Komm setz dich einen Moment hier hin und berichte mir genau was geschehen ist" mit diesen Worten setzten sich beide. Die Amazone nahm hastig ein paar Schluck und sprudelte dann mit ihrer Geschichte nur so heraus. Xiue konnte kaum folgen und bat SandyLee ihr das Geschehen nicht so hastig zu erzählen. Langsam beruhigte sich SandyLee und Xiues Flügel zitterten als sie erfuhr, was vorgefallen war.
     
  11. Candia Oyen

    Candia Oyen Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    318
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Candia erwache langsam, der Schmerz hatte nachgelassen, Orientierung suchend sah sie sich um und erblickte Junn in einem anderen Bett im Zimmer. Vorsichtig versuchte sie sich aufzusetzen, doch die Heilerin wollte sie zuerst noch einmal gründlich untersuchen bevor sie das erlaubte. Die kleine Elfe lies alles bereitwillig über sich ergehen, denn ihr war klar das wenn der Tag kommt sie unbedingt wieder auf den Beinen sein musst. Als die Heilerin fertig war, sah sie erstaunt zu Candia und sagte alle sei bestens, also ob nichts gewesen wäre und sie könne sich das nicht erklären.

    Die kleine Elfe sah besorgt zu Junn und sah frag zur Heilerin. Diese bemerkte ihren Blick und versicherte ihr, das es ihr bald wieder besser gehen würde, da die Wunden nicht zu tief seien. Doch leise murmelte sie noch: „Zumindest die Äusseren, doch wer weis was sie für seelische Qualen erlitten haben muss.“ und wandte sich wieder Junn zu. „Darf ich also gehen?“ fragte Candia erstaunt. Die Heilerin nickte nur und zeigte auf die Tür.

    Die sorge um Junn war der zierlichen Elfe ins Gesicht geschrieben, als sie das Haus der Heilerin verliess. Draussen angekommen sah sie auch schon wie Xiue und SandyLee, am Boden sitzend, redeten. Wobei eher SandyLee es war die mit Xiue redete als umgekehrt. Langsam ging sie auf die beiden zu.
     
  12. Xiue Yalin

    Xiue Yalin Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    5
    Punkte für Erfolge:
    18
    Xiue war innerlich völlig aufgewühlt und fühlte sich hilflos angesichts der scheinbar übermächtigen Bedrohung. Der Gedanke daran schnürte ihr den Hals zu und je weiter SandyLee erzählte desto mehr erzitterte sie. Ihre Aufregung war ihr sichtlich anzusehen.

    Da sah sie wie Candia auf auf sie zu kam. „Ist dir auch nichts geschehen?“ Xiue sprang auf und umarmte Candia voller Verzweiflung und Tränen in den Augen.
     
  13. Drough Thor

    Drough Thor Neuer Nutzer

    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Drough Thor sass in einer Ecke seines Unterschlupfes auf Dark Cloud und fieberte dem morgigen Tag entgegen.

    Morgen soll es geschehen. Die Königin der Amazonen hatte ihm ihre Hilfe zugesagt und versprochen, dass an diesem Tag die Elfenkriegerin Junn für ihn am Dorfplatz warten sollte.
    "Eine vernünftige Frau diese Königin", murmelte Drough, "sie denkt an die Zukunft." Drough nahm sich vor die Königin zu belohnen und sie zur Herrscherin über viele Völker zu machen. Wenn er an die Richterin dachte verzog sich sein Gesicht zu einer Grimasse.
    "Für diese Schlange ist kein Platz in der Zukunft", sprach er vor sich hin, "das Volk der Amazonen hört auf sie, wenn auch manchmal widerwillig aber ihre Macht ist viel zu groß. Nein für dich habe ich keinen Platz, du wirst sterben." Drough lachte vor sich hin als er daran dachte, dass er für den Tod der Richterin nicht einmal selbst Hand anlegen musste. Er musste nur dafür sorgen, dass sie in vier Tagen nicht in den Tempel konnte um das Ritual ihres Regenerationszyklusses durchzuführen. Er war der kleinen Dunkelelfe auf Arach dankbar. Sie hatte ihm erklärt warum die beiden Amazonenführer seit Jahrhunderten dieses Volk führen konnten ohne zu altern. "Atrista! Nur noch vier Tage dann bist du nichts als alter dreckiger Staub!"

    Drough streckte sich genüsslich. "Und morgen bin ich das mächtigste Wesen das diese Welt je gesehen hat". In Gedanken überlegte er sich schon die nächsten Schritte, überlegte welche Gestalt er wohl am besten annehmen sollte......
    Drough mahnte sich selbst zur Ruhe. "Eines nach dem Anderen, zuerst diese Elfenkriegerin."
    Drough biss sich auf die Unterlippe als er an seine Erlebnisse der letzten Nacht dachte. Er hatte versucht ohne die Amazonen an die Kriegerin heran zu kommen. Er war auf dem Elfenland gewesen. Dieses Geflügel hatte sich sofort ängstlich verzogen und als er sich im Wald versteckt hatte bemerkte er doch tatsächlich wie eine Elfe vor einem Felseingang eine geheime Tür öffnete und darin verschwand. Er wartete geduldig an der Seite bis sie wieder heraus kam, nutzte einen Moment der Unachtsamkeit und stahl sich hinter der Elfe in die geheime Höhle. Ruhig wartete er bis die Elfe den Eingang wieder verschlossen hatte, dann erst sah er sich in der Höhle um. Seine Gedanken überschlugen sich, er konnte sein Glück kaum fassen als er die Kriegerin dort hinten auf einem Lager schlafen sah. Niemand in der Nähe, der ihm jetzt noch seinen Triumph vereiteln konnte.
    "Jetzt oder nie", dachte er sich und trat an das Lager heran. Junn schlief tief und fest. Kurz entschlossen legte er ihr eine Hand in den Nacken, fuhr eine Kralle aus seinem Finger und spritzte ein Gift in ihren Körper. Der Körper der jungen Kriegerin bäumte sich kurz auf als die scharfe Kralle in das Fleisch eindrang, ein kurzes Stöhnen dann war wieder Stille.
    "Schlafe, meine Liebe, du wirst nichts spüren, dein Tod kommt im Schlaf", murmelte er und streichelte ihr dabei über das Gesicht.
    Drough begann auch sofort mit seinen Vorbereitungen. Um das Blut der Elfenkriegerin in sich aufnehmen zu können musste er sich selbst erst verwandeln. Wie schon bei den anderen Ritualen wo er Kräfte und seine Macht sammeln konnte musste er sich hierzu erst verstofflichen, einen Körper annehmen.
    Er schaute sich in der Höhle um und fand einen geeigneten Platz. Er hob die Hände um Kontakt mit der Herrscherin der Haljo aufzunehmen. Aber trotz aller Bemühungen wollte sich der Feuerkreis nicht materialisieren. Immer und immer wieder versuchte er es, jedoch ohne Erfolg. Er probierte seine anderen Kräfte aus. Er versuchte die Luft in Eis zu verwandeln, die Steine glühend zu machen, Feuer aus seinen Händen zu schießen, alle Magie versagt. Diese Höhle musste einen besonderen Schutz haben, denn Elfenzauber alleine kann es nicht sein. Der Zauber der Elfen und die Magie der Schamanen hatten noch nie gewirkt gegen ihn. Enttäuscht und verärgert gab Drough auf.
    "Dann eben übermorgen meine Kleine, dort draussen schützt dich keine Höhle", murmelte Drough und betrachtete sich die Schlafende. "Sie ist schön und sie gehört mir", dachte er und schob die Felle und das Leder das ihren Körper verhüllte zur Seite. Eine Weile betrachtete er sich den nackten Körper, fuhr mit den Fingern die Konturen der Brüste nach. Die scharfen Krallen schnitten in das Fleisch und und zeichneten eine blutige Spur. Sie musste den Schmerz spüren, denn im Schlaf stöhnte sie auf und in ihrem Gesicht konnte man deutlich die Qualen erkennen die sie gerade durchlitt. Sie spürte den Schmerz und war machtlos und als Drough ihr die Beine öffnete war ein letztes verzweifeltes Aufbäumen in ihr. Mitleidlos drang Drough in sie ein. "Du gehörst mir", flüsterte er ihr ins Ohr. ........
    Als Drough merkte, dass das Gift in der Wirkung schwächer wurde lies er von ihr ab und versteckte sich in einer Ecke der Höhle. Die Kriegerin erwachte, sah die Spuren an ihrem Körper und als sie sich bewusst wurde, dass dieser Traum sehr real gewesen war, versuchte sie aus der Höhle zu entkommen. Noch benommen von dem Gift öffnete sie die Tür und taumelte hinaus bis zu dem Fluss.
    Drough schlich durch die offen gelassene Tür und verschwand ungesehen in den Wäldern.

    Drough schüttelte ärgerlich den Kopf als er in Gedanken die letzte Nacht durchlebte. "Wenigstens hatte ich mein Vergnügen", zischte er durch die Zähne dann dachte er nur noch an den morgigen Tag .........
     
  14. Candia Oyen

    Candia Oyen Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    318
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Die kleine Elfe fühlte sich überweltigt, als Xiue sie in die Arme nahm und doch war sie auch dankbar. Candia sah aufmunternd zu ihrer Ziehmutter auf, wischte eine herunterkullernde Träne aus ihrem Gesicht und sagte, lautgenug so das auch SandyLee es hören konnt: "Mir fehlt nichts, es ist als ob nichts gewesen wäre, doch Junn geht es nicht so gut. Die Heilerin versichterte mir aber das es ihr bis morgen gewiss wieder besser gehen würde, da sie einen sehr starken Willen und noch stärkere Selbstheilungskräfte hat." Bei den letzten Worten sah sie zu beruhigend und mit liegevollem Blick zu SandyLee.

    Dann flüsterte sie noch ganz leise zu Xiue: "Wie kommt es das ich so eine starke Verbindung zu Junn habe? Wie ist das möglich? Weist du etwas darüber? Es ist doch nicht normal das ich solch starke Schmerzen von ihr einfach so empfangen kann." Nach diesen Worten drückte sie sich nocheinmal ganz liebevoll an Xiue und wartete auf ihre Erklärung.
     
  15. Kamaria Boucher

    Kamaria Boucher Neuer Nutzer

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Die Bühne ist gerichtet, der Vorhang noch geschlossen, das Vorspiel vor dem Vorhang ist im vollen Gange.

    Oh Du böser Bruder Drough, deine Spielchen werden dein Verhängnis sein,
    Ich hatte es geahnt das du irgendwann , die Amazone Junn finden würdest, auch trotz des guten Verstecks der Elfen. Aber die Elfen sind Clever und mit ein wenig Hilfe von mir hat Xiue die Höhle in eine Festung verwandelt, sie hat es nicht gemerkt, aber die Hilfe war nötig da hier nur die reine Energie einen Schutz aufbauen kann um solche Attacken wie von Droug zu unterbinden oder abzuschwächen. Nur lange halten diese Energiefelder nicht, und es ist gut das es morgen endlich ein Ende gibt, egal wie es ausgeht ob positiv oder negativ. Ich werde alles tun damit Drough nicht sein Ziel erreicht und um ihm das nicht so einfach zu machen, werde ich mich ins Nirwana zurückziehen und zur gegeben Zeit am richtigen Ort zu sein.

    Drough du wirst es nicht leicht haben--------- ich auch nicht-------- aber die Geschichte der Amazonen und der Elfen muss weiter gehen------------------------.
     
  16. Xiue Yalin

    Xiue Yalin Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    5
    Punkte für Erfolge:
    18
    Die Elfe der Einhörner trocknete ihre Tränen. Sie war erleichtert, dass es ihrem kleinen Schatz gut ging, doch genauso geschockt darüber was Junn passiert war.

    Xiue rang sich durch wieder einen klaren Gedanken zu fassen, als Candia sie fragend ansah. „Eure Herzen müssen auf besondere Weise miteinander verbunden sein. Vielleicht seid ihr beide Seelenverwandte…oder vielleicht sogar…“ Xiue räusperte sich kurz „vielleicht seid ihr sogar Blutsverwandte. Über deine Vergangenheit ist nichts bekannt und du konntest dich auch bisher nicht daran erinnern. Also es wäre durchaus denkbar. Ob unsere Königin mehr weiß?“

    Die Elfe der Einhörner hatte eine Idee. "Nach allem was jetzt geschehen ist, wirst du sicher im magischen Kreis eine Antwort darauf finden. Die Verbindung zwischen dir und Junn ist stark genug, um die Schleier der Vergangenheit zu lüften. Meditiere dort am Feuer und konzentriere deine ganze Energie. Du musst deine Wahrnehmung auf alles was um dich herum geschieht ausweiten, sperre dich nicht dagegen und lass die Energie, die dich umgibt, durch deinen Körper fließen. Ich weiß, dass du es schaffen kannst." Xiue schaute stolz in die Augen ihrer Ziehtochter.

    „Ich werde mich jetzt darauf konzentrieren, meine Kräfte zu stärken, um für die bevorstehenden Ereignisse bereit zu sein.“ Mit diesen Worten verschwand sie Richtung Haus, um ihre Schriftrolle und den Kessel zu holen.
     
  17. Xiue Yalin

    Xiue Yalin Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    5
    Punkte für Erfolge:
    18
    Die Elfe der Einhörner baute unter dem großen Baum den Kessel auf, legte etwas Holz und Zunder darunter und entzündete das Feuerchen. Das Wasser geriet nach einer Weile in Wallung und Xiue legte genau nach Rezept einige Zutaten hinein, wartete eine Weile und fügte die nächsten hinzu. Da kam die Heilerin Atalia heran und staunte nicht schlecht. „Was für ein Süppchen kochst du denn da?“ fragte sie neugierig.

    [​IMG]

    „Ich braue einen Zaubertrank nach einem alten Rezept. Laut Papyrusrolle verwandelt man sich in ein Wesen, das aus purem Wasser besteht. Ein wirklich mächtiger Verwandlungszauber. Leider wirkt er nur eine halbe Stunde.“ erklärte Xiue.

    [​IMG]

    Die Elfe der Einhörner hielt einige gelbe Blätter mit roten Tupfen in den Händen „Gehören da nun zwei oder drei Blätter hinein? Ich kann die Maßangaben kaum entziffern.“ sprach sie und warf schulterzuckend die Blätter und Pilze hinein.

    “Das ist aber sehr gefährlich, wenn du das Rezept nicht genau lesen kannst“ warnte Atalia die Einhornelfe. Die Sorge stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Nein, ich muss das Risiko eingehen. Der Schatten ist eine zu große Bedrohung und dieser Zaubertrank wird mir helfen Candia im Kampf zu unterstützen.“ antwortete Xiue mit funkelndem Ernst in ihren Augen.

    Langsam begann sich die Flüssigkeit im Kessel von blau nach lila zu verfärben und Xiue nahm einen Becher in die Hand. „Willst du das wirklich trinken?“ Atalia schüttelte verständnislos den Kopf.

    „Möchtest du auch einen Schluck probieren?“ Xiue hielt Atalia den gefüllten Becher hin. „Nein, danke.“ entgegnete die Heilerin mit einem verbissenen Lächeln. Die Elfe der Einhörner schaute in die lila schillernde Substanz in ihrem Gefäß und Zweifel krochen in ihr hoch. „Ach was sollst…runter damit!“ Xiue leerte den Becher in einem Zug. Die Flüssigkeit prickelte scharf auf ihrer Zunge. „Urgs! Schmeckt irgendwie verfault.“ die Elfe verzog angewidert das Gesicht.

    [​IMG]

    Beide warteten gespannt darauf, dass etwas passieren würde, doch nichts geschah. „Vielleicht klappt es beim nächsten Versuch“ meinte Atalia schmunzelnd. Sie wollte gerade gehen, als Xiue plötzlich lauthals losrülpste und mit Schwung nach hinten fiel. Atalia drehte sich erschrocken um und rannte zu ihr, um der Wächterin der Einhörner wieder auf die Beine zu helfen.

    [​IMG]

    Xiue war speiübel und stemmte sich auf den Rand des Kessels. Irgendetwas war geschehen. Da sah sie im Spiegelbild das ganze Ausmaß ihrer Verwandlung. Ein erschrecktes Quiecken hallte über den Dorfplatz, das sogar den Kessel zum Dröhnen brachte. Xiues Augen weiteten sich und sie erstarrte mit ihrem Becher in der Hand.

    [​IMG]

    „Bitte erzähl niemandem davon!“ flüsterte die Elfe der Einhörner und verschwand mit einem Male. Nur noch eine Staubwolke war von Xiue übriggeblieben. „Na hoffentlich dauert der Zauber wirklich nur eine halbe Stunde“ seufzte die Heilerin und räumte den Kessel weg. „Xiue und ihre waghalsigen Experimente.“ Kopfschüttelnd und immer wieder herumbrummelnd lief sie zu ihrem Haus, um nach Junn zu sehen.

    Xiue hocke missmutig auf ihrem Bett. „Ich sehe aus wie ein aufgedunsener Bratapfel.“ dachte die Elfe ärgerlich. Sie zog die Bettdecke über ihren Kopf und murmelte ein paar Flüche während sie darauf wartete, dass der Zauber endlich nachließ…
     
  18. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    Als SandyLee fertig damit war Xiue alles zu erzählen, trank sie gemütlich den Tee und beruhigte sich langsam. SandyLee ging zur Bank an der Bibliothek und setzte sich dort hin um die Sonne zu geniessen und ein wenig zu Ruhen.

    Das emsige Treiben der Elfen blieb SandyLee allerdings nicht verborgen, vor allem die merkwürdigen Ereignisse um Xiue und den Kochtopf. SandyLee konnte zwar nicht erkennen was da abging, aber es sah schon sehr merkwürdig aus. Plötzlich rannte Xiue los und verschwand in ihrer Hütte.

    SandyLee sah wie die Heilerin das Gebräu aus dem Topf entsorgte und alles wieder wegpackte.

    "Schon ein komisches Volk, diese Elfen" dachte SandyLee und begann ihre Aufzeichnungen zu ordnen und ins reine zu Übertragen.

    SandyLee beschloss ein wenig zu Ruhen, denn morgen kommt der große Tag. Vorher suchte sie aber nach Candia, welche SandyLee vorher ins Bett schicken wollte.
     
  19. Candia Oyen

    Candia Oyen Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    318
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Candia sah ihre Ziehmutter aufmerksam an, als sie eine Erklärung auf die Frage der kleinen Elfe suchte. Als sie aber erwähnte das sie wohmöglich Blutverwandte waren, stockte Candia vor Überraschung beinahe der Atem. "Wäre es wirklich möglich, das Junn mit mir Verwandt ist?" schoss es Candia in Gedanken durch den Kopf. Als Xiue ihr dann den Rat gab im magischen Kreis nach antworten zu suchen, überkam das zierliche Wesen die neugierde, denn wie sehr hatte sie sich bis zum heutigen Tage gewünscht gehabt zu erfahren was geschehen war bevor Xiue sie bei sich aufnahm.

    Ermutigt durch den stolzen Blick der Elfe der Einhörner machte sich Candia auf den Weg um die Königin zu suchen und sie ihr einige Fragen zu stellen, doch sie war nicht aufzufinden. Daher ging sie mit der Hoffnung auf Antworten zum magischen Kreis. Dort angekommen setzte sie sich und versank, den Blick starr auf das Feuer gerichtet, welches die Lebensenergie darstellte, in tiefe Meditation.

    Fragend und suchend lies sie ihren Geist streifen. Ohne jede vorsicht öffnete sie ihren Geist und versuchte alle Naturenergien durch sich fliessen zu lassen. Doch es schien ihr als ob alles im Nebel lag. Sie wollte aber nicht aufgeben und versuchte es immer weiter.
     
  20. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

    Beiträge:
    1.887
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    38
    Als SandyLee endlich die meisten Elfen soweit beruhigt hatte,
    dass sie scih zumindest hingelegt haben um am nächsten Tag
    ausgeruht zu sein, ging SandyLee in ihr Lager und machte
    es sich in ihren Fellen gemütlich. SandyLee lag lange in
    Gedanken bevor sie einschlief.

    Am Morgen stand SandyLee bereits früh auf und begann mit einigen
    Elfen mit den Vorbereitungen für die Begegnung mit dem Schatten.
    Nachdem die Elfen beschäftigt waren fing SandyLee an ein schönes Brot fürs Frühstück zu backen. Es zahlte sich aus, dass die Amazonen über SandyLees Herkunft lange nicht bescheid wussten und sie daher immer wieder mit anderen Aufgaben betrauten. So lernte SandyLee Handwerke wie Backen und Kochen, aber auch unbemerkt ihre Fähigkeit Lampen und Lichtzauber zu erstellen. SandyLee entschied sich 2 verschiedene Brotarten zu machen, ein leichtes für den Morgen und ein etwas stärkeres als Verpflegung für die kommende Nacht.
    Nachdem die Brote im Feuer waren begann SandyLee eine Notiz für Jasemin zu schreiben, welche Vorräte sie mit ins Elfenland bringen soll damit die Amazonen genug Verpflegung haben. Diese Notiz schickte sie sofort mit einer Brieftaube zu den Amazonen.

    Als die Sonne sich immer mehr am Horizont erhob begann SandyLee damit die Elfen zu wecken und zu einem ordentlichen Frühstück ans Feuer auf dem Dorfplatz zu holen. annemarie wollte unbedingt am Morgen des evtl. wichtigsten Tages der letzten 100 Jahre eine kleine Ansprache für ihr Volk halten. Bestimmt würden die Amazonen Hoheiten etwas ähnliches machen, daher rief SandyLee die Amazonen die im Elfenland sationiert waren zusammen, damit sie sich gegenseitig Mut zusprechen konnten und ein paar Gebete an Pallas schicken. Gerade für die jungen Krieger die mit in der Gruppe waren hielt SandyLee ein kurze Ansprache um sie zu beruhigen. Dann teilte SandyLee den Amazonen ihre Aufgaben für den Tag zu und schickte sie ebenfalls zum gemeinsamen Frühstück mit den Elfen.


    SandyLee
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.