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DAILY NEWS aus Tucson, Arizona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Sonstige Welten" wurde erstellt von Samsa Lilliehook, 22. Oktober 2008.

  1. Nelly Yumako

    Nelly Yumako Superstar

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    Verlängerung des Waffenstillstands um eine Woche

    Verlängerung des Waffenstillstands um eine Woche

    Dago Te

    Gestern fanden beim Apachenpueblo die Verhandlungsgespräche zu dem Friedensvertrag statt, da der Waffenstillstand abgelaufen war.
    Dazu übergab die Delegation der Weissen darunter ein Kavallerie- und Stadtvertreter den provisorischen Friedenvertrag zur Begutachtung an Häuptling Victorio, da die Apachen die weissen Schriftzeichen auf dem Papier nicht lesen können, wird der weisse Freund der Apachen der Westmann Old Shatterhand den Apachen den Inhalt dieses Vertrages vermitteln und mögliche Ergänzungen die das Volk der Apachen anbringen möchten in einem Zusatztext verfassen.

    Weiter wurde gegenseitig vereinbart den Waffenstillstand um eine Woche zuverlängern.

    gezeichnet
    Wahleeah

    --
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/

    02.02.1867
     
  2. Nelly Yumako

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    Entführung!

    Entführung!

    Am Nachmittag des 01.02.1867 wurden Miss Norma und der Sheriff in Tucson auf der Straße vor dem Saloon von zwei Männern entführt. Die beiden Entführer, Outlawboss Woodsen und sein Gehilfe Schridde verschleppten die beiden über die Grenzen Airizonas hinweg bis nach Colorado. Glücklicherweise sind sie dort beobachtet worden. Ein einzelner Mann versuchte zu helfen, der leider kurz darauf auch gefangen und von den Entführern getötet worden ist.

    Durch den Schusswechsel wurden offenbar weitere Männer, unter ihnen der Sheriff von Texas und ein Texas-Ranger angelockt. Nach einem heftigen Kampf gelang die Befreiung der gefangenen Frauen, die dann sofort zu einem Doc nach Texas gebracht und dort versorgt worden sind. Von dort aus wurden die Anghörigen benachrichtigt, die kurz darauf zusammen mit dem Suchtrupp in Texas eintrafen, um die beiden wieder nach hause zu bringen.

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson

    --
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/

    03.02.1867
     
  3. Nelly Yumako

    Nelly Yumako Superstar

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    Neuer Friedensvertrag mit den Apachen

    Neuer Friedensvertrag mit den Apachen

    Gestern Abend konnte nach zähen Verhandlungen endlich ein neuer Friedensvertrag zwischen der Stadt Tucson und den Apachen unterzeichnet werden. Bei den Verhandlungen kam es innerhalb des Apachenstammes zu Meinungsverschiedenheiten. Zwei Mitglieder des Stammes versuchten, den Frieden mit den Weißen mit bösen Worten und Beschimpfungen zu verhindern und verließen noch während der Verhandlungen im Streit ihren Stamm.

    Es handelt sich hierbei um Bright Star und Autumn Sun. Die beiden fühlen sich nicht an den Vertrag gebunden. Wie mit ihnen umzugehen ist, muss in der Stadt noch besprochen werden, die Bürger werden weiterhin zur Vorsicht ermahnt.

    Zusätzlich zum Friedensvertrag wurde vereinbart, dass sich Vertreter der Stadt und der Apachen einmal im Monat treffen, um miteinander zu reden.


    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson

    --
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/

    09.02.1867
     
  4. Nelly Yumako

    Nelly Yumako Superstar

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    Erneut Anschlag auf den Sheriff

    Erneut Anschlag auf den Sheriff

    Ein Fremder betrat gestern den Saloon mit den Worten: "HAHA ich habe gesagt, ich werde kommen und den Sheriff platt machen. Jetzt wißt ihr, vor wem ihr Angst haben müßt".

    Er zog sofort seine Waffe und während der Sheriff überrascht versuchte, sich hinter der Treppe zu verstecken, streckte Mister Munro den Mann mit einem gezielten Schuss nieder. Der Mann konnte überwältigt und in den Knast gesteckt werden. Dort kümmerte sich Miss Norma um seine Verletzungen und sprach lange mit ihm.

    Der Mann erzählte eine merkwürdige Geschichte von einem Sheriff, der seinen Vater grundlos getötet hat. Das sei nun der Grund für ihn, alle Sheriffs, die er kriegen kann zu töten. 15 Sheriffs habe er schon auf seinem Weg nach Tucson erledigt, erzählte er nicht ohne Stolz.

    Damit der Mann nun seine gerechte Strafe bekommt, schickte man nach dem Richter. Wenn der wohlbehalten Tucson erreicht, wird es am Mittwoch Abend im Saloon eine Verhandlung gegen den Fremden geben.

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson

    -------------------------------------------------------------------------------

    Am Mittwoch wurde nun die Verhandlung gegen den Outlaw, der sich als "Exik Dezno" vorstellte, abgehalten. Sie vrlief ruhig und gesittet ab und ohne irgendwelche Zwischenfälle oder Störungen. Mr. Dezno wurde dem versuchten Mordes schuldig gesprochen und zum Tode durch den Strick verurteilt. Das Urteil wurde sofort nach der Verhandlung durch den Undertaker vollstreckt. Leider stellte sich dann raus, dass die Schlinge wohl nicht richtig geknüft war. Das Genick wurde nicht gebrochen. Mr Dezno wurde darauf hin leblos in die Praxis der Ärztin gebracht und ist seid dem nicht wieder aufgetaucht...

    gez.
    Wohli Fargis
    Undertaker - Der Irre vom Friedhof

    --
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/

    03.02.1867 und 09.02.1867
     
  5. Nelly Yumako

    Nelly Yumako Superstar

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    Gesuchter Verbrecher verhaftet ... und wieder entkommen

    Gesuchter Verbrecher verhaftet ... und wieder entkommen

    Mit der mutigen Unterstützung von Bürgermeisterkandidat Vegoth Munro konnte gestern Abend in Tucson der steckbrieflich gesuchte Gesetzlose James Woodsen, auch bekannt unter dem Namen Jesse W. James, unblutig festgenommen und eingesperrt werden. Sein unbekannter Begleiter, eine unscheinbarer Mann in einem hellbraunen Anzug, konnte unbemerkt entkommen.

    Der Richter sprach kurz mit dem Gefangenen, um sich ein Bild über den Fall zu machen. Einen Verhandlungstermin wollte er sich noch überlegen und bekannt geben.

    Während der Sheriff sich im Saloon aufhielt, um den Feierabend mit Freunden zu genießen, war aus dem benachbarten Gefängnis eine laute Explosion zu hören. Obwohl Mister Munro und der Sheriff in kürzester Zeit zum Gefängnis eilten, war vom Gefangenen nichts mehr zu sehen. Auch ein sofortiges Absuchen der Umgebung war leider erfolglos.

    Es ist nun Gegenstand der Untersuchung, wie der Gefangene an das Dynamit gekommen war. Bei der Verhaftung hatte Mister Munro den Gefangenen gründlich durchsucht. Nur eine Person war außer dem Sheriff kurzzeitig mit dem Gefangenen alleine....

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson

    --
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    10.02.1867
     
  6. Nelly Yumako

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    Miss Lilliehook erschließt neues Tätigkeitsfeld

    Miss Lilliehook erschließt neues Tätigkeitsfeld

    Nachdem Mister Breen wider Erwarten seine Rede doch noch erlebt und überlebt hat, kassierte Miss Lilliehook ihre bescheidene Prämie von dem Bürgermeisteranwärter und ritt vorerst etwas ziellos von Stadt zu Stadt auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle für ihr Gründungskapital.

    Durch Geräusche aus der alten Boxhalle in Virginia angelockt, schaute sie dort neugierig ein paar Männern beim Training zu und erkannte in den verschwitzen Unterhemden bekannte Gesichter aus Tucson.

    Ein Mann fiel ihr durch seine enorme Schlagkraft besonders auf: Der Corporal persönlich offenbarte sich als wahres Naturtalent und nach einem kleinen Gespräch zu später Stunde war das Geschäft festgezurrt: Corporal Iron Eddie wird zum Kampf antreten und engagierte Miss Lilliehook zu seiner Managerin.

    Das Geld aus dem kurzweiligen Job als Wahlhelferin wird nun in einen neuen Sandsack und Werbeplakate für den Kampf investiert und Miss Lilliehook hofft, dass sie mit Mister Writer einen guten Preis für die Drucke wird aushandeln können.

    Miss Lilliehook sucht auf diesem Wege einen kleinen, günstigen Raum in Tucson zur Miete für weitere Infos und Wettannahmen.

    [​IMG]

    Autor: Samsa Liliiehook

    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/

    10.02.1867
     
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    Die Bundesrichterin ist in der Stadt

    Die Bundesrichterin ist in der Stadt
    Gestern kam Bundesrichterin Miss Atrista Vig mit der Postkutsche in die Stadt. Der Gouverneur hatte um ihre Hilfe bei der Überwachung der Bürgermeisterwahl gebeten. Leider hat er, obwohl er seit Tagen aufgeregt auf die Ankunft von Miss Vig wartete, das Eintreffen die Postkutsche verpasst

    Der Gouverneur und die Bundesrichterin trafen sich aber doch noch in Tucson und erfrischten sich im Saloon mit einem extra-starken Kaffee. Sie unterhielten sich ein wenig über Washington und den Status von Arizona und die Vorteile der Mitgliedschaft in dem Staatenbund. Leider konnte der Sheriff dem Gespräch nicht weiter folgen, da in den Straßen der Stadt vermummte Gestalten herumliefen.

    Sie stürmt zusammen mit anderen aus dem Saloon, um die Stadt gegen die Angreifer zu verteidigen und es gelang tatsächlich die Verhaftung des gesuchten Outlawbosses James Woodsen, auch bekannt als Jesse W.James.

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson

    Quelle: http://citizen.tucson1866.net/
    22.02.1867
     
  8. AWRCATS Writer

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    weißer Wolf wildert weiterhin - Writer wieder wund

    weißer Wolf wildert weiterhin - Writer wieder wund
    Nachdem ich meinerseits schon einmal Opfer eines Überfalls wurde, bei dem ein offenbar auf den Menschen abgerichteter Wolf wüste Verletzungen verursachte und sich auch durch Schusswaffen nicht abschrecken ließ, hatte ich nach meiner Rekonvaleszenz das Vorhaben gefasst, diesen Wolf aus der Stadt und Umgebung zu vertreiben - denn das Tier ließ sich später tatsächlich am hellichten Tage in der Stadt blicken. Von den Gesetzeshütern scheinbar geduldet, trottete das Tier ungehindert durch die Gassen und Hinterhöfe und ich war mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, wann das offenbar nun herrenlose Tier bei seinem Streunen entweder ein Nutztier reißen - wenn nicht gar einen Bürger angreifen könnte.
    Insofern tat ich meinen Bekannten gegenüber meinen Entschluss kund, dieses Tier zu jagen, falls ich denn seiner erneut in der Stadt ansichtig werden würde. Am Wahlabend war es dann, als das Tier hinter den Häusern herumschleichend gesichtet wurde. Anfängliche Fehlalarme festigten sich zu der Erkenntnis, dass der Wolf zurückgekehrt sei. Ich sah das Tier in der Nähe des Stadtausgangs in Richtung Fort Lowell laufen, verlor dann jedoch vorerst die Fährte im steinigen Gelände. Doch später - ich war wieder im Saloon und die Wahl war schon voll im Gange - tauchte das Tier wieder auf und ich nahm die Verfolgung erneut auf. Die Anwesenden, die ich beim schnellen Aufbruch anrempelte, mögen meine Entschuldigung auf diesem Wege entgegennehmen.
    Ich verfolgte den Wolf, der wiederum Richtung Fort flüchtete. Diverse Distanzschüsse aus meiner alten Kentuckybüchse sorgten jedoch eher dafür, dass der Wolf meine Anwesenheit als Bedrohung wahrnahm (womit er ja auch nicht falsch lag). So drang er auf mich ein und im nachhinein ärgere ich mich, meinen Revolver nicht dabei gehabt zu haben. Das Tier wurde durch mehrere Schrotschüsse verletzt, setzte mir umgekehrt jedoch auch heftig zu. Die Jagd ging quer durch das Gelände, ich stürzte, der Wolf biss ... Ich konnte mich verletzt am Fort verschanzen, der Wolf ließ dann von mir ab. Anschließend konte ich mich in die schützende Stadt und den Saloon retten und wurde dort während der Veröffentlichung der Wahlergebnisse von Miss Normandie Stenvaag mit medizinischer Kunst und begleitet von sarkastischen Bemerkungen ob der zweiten Niederlage gegen diese weiße Bestie behandelt. Angesichs des siegreichen Ausgangs der Bürgermeisterwahl setzte sie einen avantgardistisch-martialischen Zierstich beim Vernähen meiner Fleischwunde am Bein an - die Frau hat Humor- und begoss ihr Werk mit einem Whiskey!
    Den Wolf betrachte ich als persönliches Objekt der Jagd und ich bin sicher, dass das Tier und ich nicht das letzte Mal unsere Kräfte messen werden. Ich kann jedoch nur vor dem Tier warnen - wenn es angreift, hinterlässt es schmerzhafte Spuren. Ich werde erstmal neue Hosen ausprobieren. Vielleicht welche mit Lederschutz, wie sie die Cowboys tragen, wenn ich wieder ausreite. Denn ich habe das Gefühl, dass einige Kaninchenfallen in der letzten Zeit nicht deswegen leer waren, weil es so wenige Kaninchen gibt, sondern so viele Wölfe ... (aw)
    Quelle: Tucson Chronicle
    http://citizen.tucson1866.net
     
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    Abschied als Sheriff

    Im Wind klappt die offene Tür des Hauses, in dem Deputy Knight Thorne und Sheriff Nelly Yumako gewohnt haben, immer wieder gegen die hölzerne Hauswand. Die Bank, die lange Zeit vor dem Haus gestanden hat ist verschwunden. Ebenso der Kasten mit den Blumen unter dem Fenster.

    Niemand hat gesehen, dass die beiden in der Nacht ihr ganzes Hab und Gut auf einen Wagen geladen haben. Niemand hat gesehen, dass sie einen Brief und ihre beiden Sterne auf den Tisch vor der Tür von Deputy Ribana Rabeni gelegt haben, kurz bevor sie die Stadt mit dem Wagen und ihren Pferden in Richtung New Mexico verließen. Und kaum einer wird wissen oder verstehen, warum sie das taten...
     
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    Recht und Gesetz in Tucson und Umgebung...

    Was bisher geschah:

    Nachdem Miss Rabeni und Mister Inglis Tucson und damit ihre Posten als Sheriff und Deputy verlassen haben, gab es in Tucson nur noch zwei Deputys, die lieber tagelang in der Sonne auf der faulen Haut lagen, als sich um die Einhaltung von Recht und Gesetz in der nun immer leerer werdenden Stadt zu bemühen. Der Bürgermeister, der nur langsam den Ernst der Lage erkannte, bemühte sich daraufhin um neue Gesetzeshüter.

    Leider waren die einzigen Bewerber Herrschaften mit krimineller Vergangenheit: Es bewarben sich die Dalton-Sisters als Deputys, die unter der Führung ihres Vaters als Sheriff das Recht in Tucson durchsetzen wollten. Wolllen sie das wirklich? Wird es ihnen gelingen, die Stadt zu schützen oder werden sie ihre Rolle lediglich zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen?

    Das kam dem Gouverneur zu Ohren und besorgt wies er Bürgermeister Breen auf eine mögliche Fehlbesetzung der verantwortungsvollen Stellen hin....


    to be continued
     
  11. Nelly Yumako

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    Mitteilung des Gouverneurs

    Soeben wurde Mr. Thorne zum Attorney General des Department of Justice ernannt. Ihm unterstehen die US Marshals sowie die Gerichtsbarkeit von Arizona und New Mexico.

    Mr. Thorne hat den feierlichen Anlass genutzt, um die ersten Bundesmarshalls, Mr. Munro und Mr. Fargis, zu ernennen.
    Die weiteren Marshalls, Xander Renoir und Sunny Trappdoor, werden gebeten sich umgehend mit Mr. Thorne in Verbindung zu setzen.

    gez. Frog
    Gouverneur a.A.d.R.

    Tucson am 03.05.1867

    ---------------------------------------
    Quelle: Wild West im Second Life
     
  12. AWRCATS Writer

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    TUCSON CHRONICLE wieder aktiv!

    Zeit, dass mal wieder mehr Bewegung in diese Infoseite kommt... ich werde hier einzelne TC-Beiträge und Infos nachträglich posten... euer Arthur Writer. aber auch Aktuelles soll hier wieder gleich zu finden sein.

    Trauerfall
    Als neuestes erstmal die traurige Nachricht, dass Tina Winkler nicht mehr unter uns weilt. Heute Abend, am 19. August findet in Tucson eine OOC-Gedenkfeier für die Spielerin von Tina Winkler statt. Xylia Xavorin und die Anwesenden werden Fürbitten für Tina und ihren Mann sprechen und wir versuchen, mit unserer Trauer um Tina umzugehen. Ich werde versuchen, die Fürbitten hier zu späterem Zeitpunkt zu veröffentlichen. Ebenso beten und bitten wir, das Schaggi Schumann wieder auf die Beine kommt.

    Aus dem Gruppenchat:
    Trauergottesdienst - Montag, 19 Aug 2013 18:08:19 GMT
    Um 20:30 Uhr wird der Trauergottesdienst für Tina und ihren Mann, sowie die Gebete und Fürbitten für Schaggi verlesen.

    Zur Erinnerung - Dienstag, 20 Aug 2013 16:31:37 GMT
    http://www.jms7.com/lidia/tina/tina1.htm
    wir vermissen dich

    Macht mit Leute! - Dienstag, 20 Aug 2013 18:24:44 GMT tigra.watanabe
    Ich würde gerne eine Art SL Bilderbuch über Tina erstellen, daher habe ich vor dem Saloon in Tucson eine blaue Potbox aufgestellt.
    Dort könnt ihr alle Bilder einwerfen die ins Buch sollen, ihr könnt auch Bilder erstellen, beschriften und dann hochladen und so weiter.
    Das Buch was am Ende dabei herauskommt werde ich hier dann per Nachricht verteilen.
    Stellt sicher das alle Bilder die ihr einwerft nach Möglichkeit full perm und in einer Notecard sind.
    Vielen Dank an alle die mitmachen.
    Tig
    Anlage: Tinas Picture Box

    Trost des Wortes - xylia.xavorin Dienstag,20 Aug 2013 20:39:48 GMT
    Liebe Trauernden,
    wenn jemand von euch Zuspruch braucht, Fragen hat zum Glauben, Trost sucht, einfach nur reden oder beten möchte ... ich bin morgen abend ca. ab 20 Uhr für ungefähr 2 - 3 Stunden da, soweit es eben mein RL zulässt. ( evtl. auch Donnerstag und am Wochenende tagsüber )
    Schreibt mich morgen einfach an, wir können uns dann in der neuen Kirche zu Tucson treffen.
    Gottes Segen und Trost euch allen!
    eure Predigerin Xylia

    eine gute nachricht hab ich - andi.krokus Mittwoch, 21 Aug 2013 16:36:22 GMT
    habe ganz az auf mich überschreiben lassen! es besteht weiter hin! ziehen die kohle von mein konto ab ,aber müsst mir helefen!bitte
    bis shaggy wieder gesund wird oder sich neue owner gefunden haben, hab ich az mit kosten übernommen. kommt es wieder ins gewicht bin ich sofort weg. aber helft mir mit den kosten. es geht nur darum az zu retten. sonst wäre es gelöscht worden
    an alle az leute
    Mittwoch,21 Aug 2013 17:31:00 GMT
    das az nicht abgeschaltet wird ziehen sie das geld von meinen konto ab,ich hab aber nicht so viel frei um spenden wird gebeten bis sahggi gesund ist oder andere owner da sind Zur info ist notbremse kein macht gefühl

    Liebe AZler - darlin.denfu Mittwoch,21 Aug 2013 18:52:45 GMT
    Wir sind weiterhin in Trauer um unsere Tina, und hoffen und beten für die Gesundung von Schaggi.
    Wie es mit AZ weitergeht wird in den nächsten Tagen geklärt werden. Es wird nicht verschwinden, das sind wir den beiden verunglückten schuldig. Wahrscheinlich ist, dass es verkleinert wird, um es allen leichter zu machen die Kosten aufzubringen. Und es keine Last wird für alle Beteiligten. Die AZ Owner bedanken sich bei allen für die grosszügigen Spenden und eure guten Wünsche.
    Danke euch allen
    Nachtrag... Mittwoch,21 Aug 2013 19:05:21 GMT
    an den Besitzverhältnissen hat sich nichts geändert. Es wurde ein Ticket erstellt von Ursula , das ganze mit Linden zu klären. Sobald eine Antwort kommt und die Dinge geklärt sind, werden alle Bewohner informiert. Inzwischen bleibt alles wie es ist.
    Betet für Schaggi
    AZ Government

    Liebe AZ Bewohner... - darlin.denfu Mittwoch,21 Aug 2013 20:23:51 GMT
    wie ihr alle wisst, wird AZ neu gestaltet werden müssen. Wer Interesse hat sich fest an einer Sim zu beteiligen, wird gebeten, Aponi (Darlin Denfu) eine NC zu schicken. Alle Bewerbungen werden an Wahleeah gehen.
    Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.
    Lieben Dank für eure Hilfe
    i.A. von Wahleeah

    An alle die glauben die Macht hier >>> - vroni.vendetta Mittwoch,21 Aug 2013 21:56:38 GMT
    zu übernehmen. Lasst ihr bitte das, Tina ist noch nicht mal unter der Erde
    und Schaggi lebt noch nach meinem Wissensstand und Urlsua lebt ja auch -
    also gehört die SIMS immer noch ihnen und danke auch, dass Schaggi für den Notfalll vorgesorgt hat,
    dass die Zahlungen weiter laufen und weil es bei ihm sicher länger dauern wird
    hat er sicher eine Vertrauensperson, die Alles regeln kann und solange nichts Gegenteiliges
    von dieser Seite kommt, läuft AZ normal weiter und keiner braucht zu versuchen, die Rechte an sich reißen.
    Seid doch so respektvoll und wartet ab, wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden - wir werden es schon rechtzeitig erfahren .
    In tiefer Trauer um die zwei und die Umstände, wie sie jetzt vor sich gehen
    Das AZ Mangement
    ES IST IHR TRAUM HOBBY UND SO BELASST ES AUCH ;
    WIR DIE ANDEREN HABEN NUR DAS RECHT HIER ZUSPIELEN ABER NICHT, ES ZUZERSTÖREN ODER ZU VERÄNDERN
    KAUM DASS SIE SICH NICHT MEHR WEHREN KÖNNEN; ALSO FINGER WEG DAVON .
    EURE VRONI

    Trauer in Tucson Arizona und Umgebung - AWRCATS Writer Donnerstag,22 Aug 2013 07:50:55 GMT
    Falls man seine Trauer um Tina Winkler durch eine Armbinde zum Ausdruck bringen möchte -
    in Tucson ist am Aushang eine frei zur Verfügung. Auch der Herr vom Päärchen vor dem Saloon
    gibt gern für 0 L$ eine Kopie seiner Armbinde.

    22.08. vor Ort
    In Tucson vor dem Saloon "Velvet Rose" sind Kränze, Kerzen und Erinnerungsstücke aufgestellt. Auch eine kleine Bilderschau wird gezeigt. Trauernde treffen sich hier zum stillen Gedenken an Tina und versuchen, den Verlust irgendwie zu verarbeiten. Man gedenkt und hofft hier auch für Schaggi, auf dass er wenigstens wieder gesunde.
    Von anwesenden Natives konnte ich heute folgendes aufschnappen:

    Wie lange leben wir auf Erden?
    Nicht für immer, nur eine kleine Spanne.
    Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken.
    Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang.
    Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.
    (Azteken)

    Was ist das Leben?
    Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht.
    Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten,
    der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
    (Crowfoot)

    Gebet
    Allmächtiger Gott, die Trauer erdrückt unsere Sinne,
    Schmerz quält unsere Seelen,
    auf bohrende Fragen finden wir keine Antworten.
    Wir erwarten nicht, dass du die Trauer von uns nimmst;
    doch wenn du unsere Trauer verstehst, fühlen wir uns geborgen.
    Du wirst uns nicht vom Abschiedsschmerz befreien;
    doch weil du mitleidest, können wir sie ertragen.
    Wir erwarten nicht, dass du unsere Fragen beantwortest;
    doch weil du sie anhörst, brauchen wir/ich sie nicht immer wieder und wieder stellen.
    Verbinde du uns Trauernde untereinander und mit dem Menschen,
    den wir nun verabschieden.
    Sei du uns nahe, großer Gott.

    Snapshot18710822_001.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2013
  13. AWRCATS Writer

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    Die Beerdigung von Daniel Lemon

    Die Story vom Tod und Beerdigung von Daniel Lemon (Teaser)
    Ein später Oktobertag 1867 – Writer, der Chefredakteur des Tucson Chronicle, platzt trotz der Ankündigung des Bürgermeisters erst verspätet in die Beerdigungszeremonie für Daniel Lemon und bleibt am Eingang der kleinen Kirche von Tucson stehen. Die Rede hält Pater Herbert Betsen, er zitiert gerade die letzten Zeilen aus dem Abschiedsbrief des Toten: „... Allen anderen, die ich kannte, viel Erfolg und haltet die Ohren steif. Euer Daniel.“ Die Hinterbliebene, Wanda Ferina, weint bitterlich. „Soweit der Abschiedsbrief des Toten.“
    Vor der Kirche stehend zeigt sich Lucien Rhiannyr, genannt Luke, von der Zeremonie wenig berührt. Während der Lesung hatte er eine neue Zigarette angefangen, nun dreht er den Stengel fertig und spuckt einige Tabakreste zur Seite aus. „Wir erheben uns nun zu einem stillen Abschiedsgebet jeder für sich.“
    Der zwielichtige WildGuns Gibbons grinst breit, als er den alten Writer sieht und Laura Avonside spielt gelangweilt an ihren Haaren, während sie den Typen vor der Kirche genau beobachtet. Wanda klammert an Wendy fest, unterdessen Pater Herbert leise das Vater Unser murmelt. Wendy Rookswood betet still. Dann erhebt Herbert wieder seine Stimme: „Danke! Miss Ferina, bitte folgen Sie mir.“ Wanda: „Ja...“
    Luke zeigt sich wenig beeindruckt. Er marschiert in die Kirche, als alle raus sind, um sich die Zigarette an einer der brennenden Kerzen anzuzünden. Wild schaut nach rechts und wundert sich, ob das der alte Nobody ist... Laura geht zu Wild und flüstert ihm etwas ins Ohr. Pater Herbert öffnet die Torflügel des Friedhofs und fordert die restliche Gemeinde auf: “Jetzt bitte alle. Wir gehen nun alle gemeinsam zur letzten Ruhestätte des Toten.“ Er wartet, bis alle versammelt sind.

    Writer ist froh, doch nicht der Letzte auf dieser Beerdigung zu sein – Birni Diesel kommt auch verspätet hinzu und grüßt kurz: „Howdy zusammen...“ und Wanda kriegt am offenen Grab stehend eine Gänsehaut. Herbert: „Daniel Lemon, ich übergebe nun deinen Leichnam in Gottes Hände. Pater Herbert gibt ein Zeichen und während man den Sarg langsam nach unten in das Grab gleiten lässt, spricht er: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Kurz darauf liegt der Sarg in der vorbereiteten Grube. Wanda wird ganz schwindelig. Herbert dreht sich zu ihr und der versammelten Gemeinde um und bietet an: „Sie können nun alle noch mal Abschied nehmen.“
    Amaly Shepherd murmelt ein leises Stoßgebet nach oben und Wendy reicht der taumelnden Wanda einen Arm. Wanda geht so gestützt näher an das Grab. Writer flüstert zu seiner Nachbarin Shiva Quandry: „Das war aber eine schnelle Beerdigung.“ und Shiva flüstert zurück: „Lieber kurz als gar nicht.“
    Wanda mault und sagt leise: „Machs gut Liebster ...“ Pater Herbert schaut auf die Trauergemeinde und Wanda wirft Sand ins Grab. Amaly tritt dem Gab ebenfalls näher und zückt eine Indianerfeder, die sie statt Sand in das Grab gleiten lässt. Die Native Darlin Denfu erblickt einen Dämon und läuft, so schnell sie kann – Wild sieht die Indianerkriegerin wegrennen und grummelt: "typisch". Nun kommt langsam Bewegung in die restliche Gemeinde: Wendy tritt langsam an das Grab, Bürgermeister Klaus Breen murmelt:“...eine Rose von mir.“

    Herbert geht zurück in Richtung Kirche derweil sich die restliche Gemeinde weiter am Grab betätigt oder sich langsam zerstreut. Klaus sagt leise: „Amen“ und tritt vom Rand der Grube zurück. Wendy faltet die Hände vor dem Grab und spricht leise: "Daniel war ein guter Mann, er kam zu uns als Wanderer... als Soldat und Deputy versuchte er uns zu schützen. Er war aufrichtig und mutig, doch ließen ihn die Gräueltaten keinen Ausweg mehr sehen. Verflucht seien diese Bastarde, die uns das Leben zur Qual machen, die Menschen soweit treiben.“ Wanda schluchzt wieder. Vor dem Friedhof steht noch immer das Rauhbein Luke, bläst ruhig den Qualm seiner Zigarette aus und spuckt erneut einige Tabakreste auf den Boden. Wendy wirft etwas Erde ins Grab. Kurz darauf wird das Grab mit dem trockenen Aushub gefüllt und Writer pflanzt eine Wüstenblume auf das frische Grab.

    Schon etwas abseits stehend fragt Birni leise: „Wann ist Party, Klaus?“ Klaus antwortet pikiert: „Danach gibt es aber keine Party, man nennt das Leichenschmaus!“ Birni gibt zurück: „Ach so, Leichenschmausparty...“ Nichtsdestotrotz hört sie die Klage von Wendy und wirft bestätigend ein: „So ein Bastard hat gerade auch auf die arme Birni geschossen.“ Writer kondoliert: „Ich wünsche allen Freunden dieses Toten mein aufrichtiges Beileid, auch im Namen des Tucson Chronicle“ Wanda: „Danke, Mister.“

    Der Friedhof leer sich langsam. Wanda schluchzt: „Ich möchte hier raus, Wendy.“ und Wendy nickt zu Wanda. "Komm lass uns gehen". „Ja.“
    Luke lässt die Kippe nach einem letzten Zug vor seine Füße fallen und stampft sie in den Boden. Wanda tritt zum Herbert und bedankt sich für das feierliche Arrangement: „Danke, Pater.“Herbert: „Bitte, Miss Wanda.“ Laura beobachtet immer noch gebannt den Kerl in schwarz vor der Kirche und nun erblickt auch Amaly die dunkle Gestalt, die vor der Kirche stehend sich nun anschickt, mit dem Großteil der Gemeinde dem Bürgermeister Klaus Breen in Richtung Saloon zu folgen, wo auf halber Strecke am Schuppen ein riesiger Grillofen aufgebaut wurde. Klaus ruft: „Es gibt Essen!“ Writer nickt kurz zu Birni: „N'abend...“ und Birni nuschelt ebenfalls: „N’abend, Writer“. Der Platz füllt sich und Writer grüßt allgemein in die Runde: “Howdy!“. Aus der Gruppe heraus hört man unverkennbar Sundance Kid, zumindest sein jodelndes: “Howdy.“

    Writer geht zum Grill und macht sich mit einem großen Hammer am Ofenrohr zu schaffen. Birni: „Wen willst du denn erschlagen?“ Nach ein paar gezielten Schlägen ist er zufrieden: „So, der Ofen sitzt jetzt wieder korrekt an der Wand. Das Ofenrohr hatte geklemmt...“ Birni ist erstaunt: „Und das haste mit dem Riesenhammer repariert?“ Writer: „Ja, für das Loch in der Wand.“ Birni: „Wie praktisch.“ Writer: „Ja, ungemein“ und lacht. Birni: „Dachte schon, du willst zu ‚Hau den Lukas’.“ Writer: „Ha ha, oder um das Grab flach zu klopfen...“ Birni: „Futter hat Klaus fertig.“ Writer schnuppert: „mf mf – ja, aber wo?“ Sinnigerweise hat der Grillofen auf der anderen Seite einen Deckel, der bislang geschlossen war. Klaus öffnet den Grill: „Etwas Essen, die Damen?“ Writer schnuppert wieder: „mff mff“ Wanda: „Ich möchte zartes Steak, Bürgermeister.“ Writer folgt seiner Nase: „mffff“ Klaus: „Kommt!“ Miss Gudrun Whitman: „Ich sollte nicht so viel essen, lieber etwas abnehmen“ Writer entdeckt die duftenden Steaks: „Aha – von hier kommt der Duft.“ Luke wendet sich um, hat ein Steak schon in der Hand und beißt herzhaft hinein.
    Georg Merlin lächelt Miss Gudrun an, derweil Wendy Georg mustert. Gudrun strahlt. Georg schaut Miss Gudrun von oben nach unten an: „Nein geht doch, Gurdrun.“ Gudrun tut entrüstet: „Geht? – hallo Miss ...“ Wendy blickt zu Georg und versucht, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Georg: „Meinen Sie mich, Miss?“
    Klaus verteilt weitere Steaks: „Bitte... Bier ist in der Scheune“. Wanda: „Danke, Bürgermeister.“ Der Duft von blutig frischen heißen Steaks zieht nun unverkennbar über den Platz. Wanda animiert die Gäste zum Zugreifen: „Bitte nehmt Leute, ... ihr seid dran.“ Wanda genießt ihr Steak. Luke kaut ebenfalls genüsslich auf dem Fleisch herum, wischt sich etwas vom Fett an der Hose ab und murmelt schmatzend: “Hm, sollten häufiger Leute draufgehen, wenn es immer so gutes Essen gibt.“Klaus fordert den Pater auf: “Pater, auch was essen?!“
    Wendy wendet sich zur Gruppe am Grill zu: „Grüße, Mister.“ Writer: „Howdy.“ Georg kaut wortlos weiter. Wendy: „Darf ich fragen, was Eure Aufgabe in Tucson ist?“ Sie nickt Georg zu: „Ja Mister, ihr habt da sehr gute Waffen, es wirkt als könntet ihr damit gut umgehen.“ Georg schluckt erst noch einen Bissen, bevor er antwortet: „Oh, Miss, es geht so, kann schon schießen, wenn es sein muss.“ Wendy: Dann seit ihr entweder nicht besser als sie, oder feige.“ Georg: „Miss, wer kann schon von sich behaupten, besser zu sein? Würden Sie das von sich sagen?“ Gudrun flüstert Georg eine Frage zu.
    Writer deutet auf den Grill, wo neben einem ganzen Ferkel und Würstchen noch etliche Steaks bruzzeln: „Bürgermeister, wenden Sie besser das Steak, sonst steht morgen noch in der Presse: Der Bürgermeister ist ein Würstchen ..., ha ha“ Wanda grinst leise. Klaus: „Ja, ja, Mister – Steak oder Wurst?
    Wendy: „Und wie stehen Sie zu denen?“ Sie deutet unauffällig zu den Leuten, die noch vor der Kirche stehen. Georg: „Oh, pflege ein freundschaftliches Verhältnis zu denen, Miss.“ Wendy: „Nicht wie er...“ Sie nickt kurz in Richtung Wild Guns. „Wild schießt wie zehn gute Kerle. Aber lasst uns doch alle was Essen...“ Sie geht zu Klaus.
    Writer nimmt ein Steak, blutig triefend, aber man ist ja im Freien. „Danke!“ Wanda: „Keine Ahnung, Wendy.“ Pater Betsen: „Miss Wanda, alles in Ordnung?“ Wanda: „Ja, Pater.. es geht mir viel besser... da mein Verlobter in Ruhe beerdigt ist. Jetzt esse ichmein erstes Essen, Pater.“ Herbert: „Gut.“
    Der Bürgermeister fordert weitere Gäste zum Leichenschmaus auf: „Kommt bitte!“ Luke stopft sich den Rest von seinem Steak zwischen die Lippen und marschiert zielstrebig in die Scheune, um sich Bier zu holen. Kurz darauf tritt er mit einem Bierkrug bewaffnet wieder nach draußen.

    (Soweit der Anfang... die gesamte Story ist als PDF unter scibd.de abrufbar: http://de.scribd.com/doc/84353038/TC-Story-Daniel-Lemon-1867)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2013
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    TUCSON CHRONICLE 1871 No. 1

    TUCSON CHRONICLE No. 1
    Tucson, Tuesday, 20th January, 1871


    Sheriff Sven im Amt bestätigt
    Bild 1: Bürgermeisterin Miss Lulu Taylor, Sheriff Sven DarkGreyWolf, Alcaldin Senora Pinomar Apfelbaum (v. r. n. l.)]
    Die Sheriff-Wahl in Tucson am 20. Januar bestätigte Sven DarkGreyWolf in seinem Amt. Mitkonkurrent Vincenz Georgia bekam kaum Stimmen. Nach Auszählung ergaben sich erfreulicherweise keine ungültigen Stimmen, wenngleich die Wahlbeteiligung durchaus hätte höher ausfallen können. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse durch die Bürgermeisterin war der Saloon noch längere Zeit Ort der Festivitäten. Hier feierten der neue alte Sheriff mit Freunden und Bekannten bis in die Nacht. Es waren auch Gäste aus den Nachbarstaaten und –territorien zugegen.
    Die amtl. Stimmverteilung:
    19 abgegebene Stimmen, davon keine ungültig und nur eine Enthaltung. Auf Mister Georgia entfielen 2 Stimmen. Auf Mister Sven entfielen 16 Stimmen.
    Anmerkung des TC: Weitere stille Enthaltungen sind durch leider nicht abgegebene Stimmzettel anzunehmen. (aw)
    [Bild 2: Stadträtin Miss Tina Winkler, Bürgermeisterin Lulu Taylor, Sheriff Sven DarkgreyWolf (v. r. n. l.)]

    Café unter neuer Leitung
    Mit dem Umzug von Miss Vroni war in Tucson das Café in bester Lage nur kurz ohne Leitung. Nun hat sich Mistress Cara dem Betrieb angenommen. Als sichtbare Zeichen der Neuerung sind neue Geländer schon installiert. Das Café Royal verfügt über eine interessante Speise- und Getränkekarte und stellt mittlerweile wieder ein Zentrum für alltägliche Informationen aus und rund um Tucson dar. Für die kommende Ausgabe des TC ist ein Interview mit Mistress Cara geplant. (to)
    [Bild 3: Misstress Cara vor dem Café Royal in Tucson]

    Grenzkontrolle durch die Armee von Mexiko
    Nach Übergriffen auf die mexikanische Zivilbevölkerung hat sich die Armee nun bereit erklärt, die mexikanischen Interessen durch verstärkte Grenzsicherungen zu unterstützen. Die mexikanische Armee wird daher Grenzkontrollen durchführen. Der Präsident von Mexiko hat hierzu leichte Reiterei in die Grenzgebiete beordert.
    Mit der deutlichen militärischen Präsenz sollen willkürliche Übergriffe auf Indianer wie auch weiße Mexikaner nun im Keim erstickt werden. Die Mexikanische Regierung ist nicht mehr länger bereit, amerikanische Übergriffe in ihrem mexikanischen Staatsgebiet zu dulden – schon gar nicht durch nicht einmal etablierte Staaten, sondern nur Territorien.
    Dieses Ansinnen soll der Befriedung auch der Indianer im Grenzgebiet dienen. Die mexikanische Regierung befürchtet offenbar den Ausbruch eines Indianerkrieges bei zunehmenden Übergriffen.
    Bevor noch ein weiterer Funke die Lunte zum Brennen bringt, sollen amerikanische Outlaws wie auch offizielle Amtsvertreter gezielt kontrolliert werden und ggf. deren rechtlicher Status geklärt werden. Es ist davon auszugehen, dass hierdurch der reguläre und friedliche Grenzverkehr keine Beeinträchtigungen erleidet oder sogar gefördert wird. (cmr)

    Tucson sucht Gewerbetreibende
    Es ist fast unverständlich, aber es gibt es doch: freie Stellen warten nur darauf, von anständigen Fachleuten besetzt zu werden. In Tucson sind etliche Stellen vakant, am besten fragen Sie in Rathaus nach. Wenn ich bei meinen kleinen Stadtrundgängen richtig gesehen habe, benötigen wir dringend mehr Bankpersonal, einen Waffenhändler, … aber auch ein bodenständiger Bestatter wie auch ein Schmied wären ebenso wie ein Modist höchst willkommen. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig und das Engagement vieler Frauen hier in Tucson hat schon aufgezeigt, dass Röcke statt Hosen ein Hindernis bei der Einstellung darstellen. (aw)

    Oxi im Praktikum!
    In eigener Sache sucht der Tucson Chronicle ebenfalls Verstärkung. Da unser fleißiger Oxi seine Kenntnisse nunmehr auf medizinischem Bereich zum Wohle der Stadt erweitern soll – er beginnt ein Praktikum bei unserem allseits beliebten Doc Schumann – sucht der TC vor allem Reporter oder aber auch Mitarbeiter für TC Waren aller Art Inc. Interessenten wenden sich bitte in persona an AWRCATS Writer. (aw)

    Tucson als Ziel für Freizeit-Suchende?
    Ein wenig verwundert war ich schon, als die junge Lady hier vor dem Café Royal auftauchte und sich primär für Bank und Unterkunftsmöglichkeiten interessierte. Nach einem ersten Gespräch hat sich Miss Ella Johnson, so der Name des Gastes, bereit erklärt, im Rahmen eines kurzen Interviews weitere Auskünfte zu geben, die der TC seinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Vielleicht etabliert oder verstärkt sich in Tucson ein weiterer Wirtschaftszweig: Freizeit und Fremdenverkehr.
    Nun aber die Quintessenz aus dem Interview: Miss Holly Ella Johnson kommt aus Iowa und macht hier etwas, das sie als 'Urlaub machen und kennenlernen anderer Landschaften' bezeichnet. Als selbständige Tochter norwegischstämmiger Pioniersiedler nutzt Sie die Freiheit, derzeit im Raum Arizona und Nevada die Gegend zu erkunden. Sie ist selbstbewusst und nutzt die Zeit zur Entspannung aber auch zum Lernen von Neuem. (aw)

    TC-Interview mit Miss Ella Johnson
    TC: „Wie kommen Sie denn auf Reisen zurecht?“
    EJ: „Ich sammle, was sich zu sammeln lohnt, bei Gelegenheit, wenn es sich sauber und leicht transportieren lässt. Alternativ kaufe ich mir die Gegenstände des täglichen Bedarfs.“
    TC: „Also sammeln Sie auch Pilze und Kräuter und versorgen sich selbst?“
    EJ: "Ich kenne fünf Pilzsorten, zwei ganz giftige und drei essbare ... zum Kochen gibt es hier ja fast alles, außer Zitronen – da müssen saure Äpfel herhalten. Auf High Chapparal versorge ich ja, wenn ich dort bin, die Kühe und buttere. Meine gesalzene Butter hält länger."
    TC: „Eine Waffe haben Sie ja immer griffbereit. Wie steht’s damit?“
    EJ: "Weniger zum Jagen. Fischen ist besser als Fallenstellen – bequemer, sauberer, entspannend und wesentlich weniger gefährlich, als sich einem wilden Bison, Eber oder Alligator in den Weg zu stellen. Was sich wehrt, ist gefährlich, kann aber schmackhaft sein – gekauftes Fleisch kann ich bequemer erhalten und meist ist es schon etwas abgehangen. Außerdem müssen Jäger doch auch ihren Unterhalt fristen."
    TC: „Sie gehen die Dinge wohl gerne sehr pragmatisch an?"
    EJ: „In vielen Dingen hab ich so meine Erfahrung und habe schon eine Vorstellung wie es am besten geht. Ich lasse mich aber auch gern belehren und mir zeigen, wie es besser gehen könnte. Das ist ja auch ein Grund für meine Reise hier in diese Gegend. Aber eins ist klar: In der Erde nach Erzen buddeln ist Männersache."
    TC: „Dann sammeln Sie also Erfahrungen wie ein Geselle auf Wanderschaft?“
    EJ: „Vergleichbar, ja, vielleicht nicht ganz so ernsthaft wie ein Schreiner oder Müller auf der Walz. Ob ich diese Erfahrungen vielleicht wieder auf der Farm meiner Eltern zusammen mit meinen Geschwistern in Iowa nutzen werde oder an dem Ort, wo ich irgendwann ‚hängenbleibe’ weiß ich noch nicht – wer kann schon die Zukunft vorhersagen.“
    TC: „Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Sie im schönen Arizona bleiben?“
    EJ: „Na ja, auch andere Mütter haben nette Söhne. Es ist schon nett hier, aber die Gegenden in Nevada und Utah haben auch ihren Reiz. In Nevada hab ich ja auch noch ein Hotelzimmer... und Mexico ist auch noch ein weißer Fleck auf meiner Landkarte.“
    TC: „Dann erleben Sie bestimmt einiges auf Ihren Touren?“
    EJ: „Ja sicher, ich schreibe mir sogar einiges auf. So habe ich vor kurzem ein Halbblut kennengelernt, der einzige Überlebende seines Stammes!“
    TC: „Sie beherrschen die Sprache der Natives hier?“
    EJ: „Das nicht gerade. Man spricht mehr mit Händen und Füßen, doch es gibt ja auch Indianer, die ein paar Brocken unserer Sprache können. Irgendwie klappt das schon. Mit Tauschen, Geschenken und Freundlichkeit komme ich meist gut zurecht. Das Wichtigste schreibe ich mir dann auf. Wussten Sie, dass die Ute-Indianer wie die Apachen ‚Dago Te’ sagen, jedoch das ‚e’ stärker dehnen? Sie sagen eher ‚Dago Tee’.“
    TC: „Interessant, das stimmt, doch ich war schon lange nicht mehr bei den Ute. Ich weiß nicht, ob ein paar alte Freunde dort noch leben, na ja, das ist aber meine Sache. Aber wenn Sie noch eine Weile in unserer Gegend bleiben, könnten Sie ja Reiseberichte in unserem Blatt veröffentlichen.“
    EJ: „Na, Ihren Zeitungsjungen mache ich bestimmt nicht, aber die Idee mit den Reiseberichten hat ihren Reiz. Es können da auch so Erlebnisse wie ein Badetag mit der Bürgermeisterin vorkommen?“
    TC: „Wie bitte?“
    EJ: „Ja, so Erlebnisse im Allgemeinen, es muss doch nicht nur über die Natives gehen, oder?“
    TC: „Ja, klar... aber wie war das mit dem Badetag? Meinten Sie Miss Lulu Taylor, unsere ehrenwerte Bürgermeisterin von Tucson?“
    EJ: „Ja, ich hoffe ich habe mich da gerade nicht verplappert.“
    TC: „Wenn es der Wahrheit entspricht, sollte es kein Problem sein. Unsere Leser werden auf den Bericht gespannt sein.“
    EJ: „Ich denke schon, dann sollte ich aber zuerst die Bürgermeisterin fragen, ob ich das veröffentlichen darf.“
    TC: „Ja, das sollten Sie nach Möglichkeit tun. Die Persönlichkeitsrechte zu beachten ist immer gut. Nicht, dass Ihnen Miss Lulu hinterrücks eine blaue Bohne verpassen würde, aber man weiß ja nie, wie jemand reagiert, wenn er plötzlich unerwartet über sich selbst in der Zeitung liest.“
    EJ: „Ja, das werde ich wohl beherzigen, Mr. Writer.“
    TC: „Na, nun können sich ja auch unsere Leser dank dieses Interviews ein Bild von Ihnen machen.“
    EJ: „Das ist kein Problem, ich bin gespannt auf zukünftige Erlebnisse und Kontakte.“
    TC: „Dann sind wir auch schon gespannt auf Ihre Berichte. Vielen Dank für das Interview, auch im Namen unserer Leserinnen und Leser.“
    EJ: „Ich habe zu danken ... ich bekomme doch vorab ein Exemplar?“
    TC: „Selbstverständlich, jeder Interviewpartner des TC erhält immer eine Korrekturfahne vor dem Druck der Ausgabe.“
    EJ: „Na denn: Hadet bra!“
    TC: „Soll heißen?“
    EJ: „Das ist Norwegisch und bedeutet: ‚Gehabt Euch wohl!’“ (aw)

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    Chefredaktion: AWRCATS WRITER
    Prepress: Taimos Oximoxi

    Lokalredaktion South-West: AWRCATS Writer, Cara Marie Royal
    Arizona, New Mexico, Mexico

    Lokalredaktion North-West: N. N.
    Idahoe, Wyoming, Oregon, Colorado, Nevada, Utah

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    TC-Dokumentenarchiv
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    Eine 12-seitige Onlineversion dieser Ausgabe inkl. Bilder ist im TC-Dokumentenarchiv als PDF verfügbar:
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    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2013
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    Die Vortragsreihe des Tucson Chronicle

    TC-Vortragsreihe
    Die Vortragsreihe des Tucson Chronicle beschäftigt sich mit technischen und zivilisatorischen Fragestellungen unter der Prämisse, dass die Themen aus Sicht um 1871 und auch für Laien verständlich dargestellt werden. Sie sollen eine Einführung in das jeweilige Thema bieten und und quasi den Stand der Technik aus Sicht der Rollenspieler auf der AZ Arizona-Sim widerspiegeln. Jeder Vortrag wurde/wird life in Tucson gehalten und dauert in der Regel zwischen einer und zwei Stunden. Ich biete an, nach entsprechender Planung, Vorträge oder Teile davon erneut an anderer Stelle in SL zu referieren. Unterlagen zu den Vorträge (Scriptum des jeweiligen Vortrags sowie weiteres Quellenmalterial) werden in Form von Notecards sowie PDF-Dokumenten (via scribd-Portal) zurVerfügung gestellt.

    TC-Vortrag No. 1: Sicherer Umgang mit Explosivstoffen
    Der erste Vortrag aus der TC-Vortragsreihe beschäftigt sich mit Aspekten der Explosivstoffe. Nach einer Einführung in die phsikalischen Grundlagen (Hebelgesetze, Dichte, Ausdehnung, Unterschied von Zerknall und Explosion) folgt eine Einführung in die chemischen Grundlagen von Explosivstoffen, ein Vergleich von Schwarzpulver und alternativen Treibladungen mit exemplarischer Darstellung am Beispiel des 'Nitroglyzerins', seiner physiologischen Wirkung und den konkurrierenden Derivaten wie dynmit, Dualin und anderen. Eine Abhandlung über Initialsprengstoffe und einen technisch-ökonomischen Vergleich einzelner Sprengstoffe runden den Beitrag ab.

    TC-Vortrag No. 2: Licht und Beleuchtung
    Der TC-Vortrag über Licht und Beleuchtung befasst sich anlässlich der Installation des Gaslichts in Tucson, AZ Arizona, mit der physikalischen Wirkungsweise von Licht, der physiologischen Wahrnehmung sowie der Entwicklung vom offenen Feuer, Fackel und Kienspan über kerzen und Öllampen bis hin zur Gasbeleuchtung. Besondere Lichtquellen wie Siderlallicht oder Lichtbogenlampen werden am Rande betrachtet.
    Einleitung:
    Dieser Vortrag soll Ihnen die Thematik des Lichts und der Beleuchtung ein wenig näher bringen. Ich denke, Sie werden aufgrund der aktuellen Bedürfnisse und angesichts der neuen Straßenbeleuchtung von Tucson das Thema hinreichend interessant finden.
    Sie erhalten selbstverständlich auch ein Scriptum. Aufgrund vorheriger Erfahrungen habe ich mich entschlossen, Ihnen das Scriptum schon vorab zur Verfügung zu stellen. Im Laufe des Vortrags möchte ich mit Modellen und auch mit Ihrer aktiven Hilfe einige Aspekte des Lichts und der Beleuchtung erörtern und danke insofern vorab für Ihre aufmerksame Anwesenheit.
    Neben dem Scriptum zum zweiten TC-Vortrag erhalten Sie heute auch eine Laterne. Scriptum und Laterne nehmen Sie sich bitte vom Tisch oder Kaminsims.
    Ich hoffe, wir haben genug Laternen mitgebracht. Sie sehen also, der Tucson Chronicle hat keine Mühen gescheut. So werden Sie heute nicht mit leeren Händen und Köpfen nach Hause gehen.
    Gerne stehe ich im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Sollte ich diese nicht spontan beantworten können, geben Sie mir bitte etwas Zeit. Wir recherchieren gern Antworten für Sie. Ebenso erhalten Sie auf Anfrage auch weiteres Quellenmaterial. Es gibt da in unserem Archiv u. a. ein knapp 140-seitiges Konvolut zum heutigen Thema. Dieses erhalten Sie ebenfalls kostenfrei. Es kann zum Nachlesen und zur Vertiefung des heute Gehörten dienen.
    Ich bitte Sie aber nun, mir Ihre Sinne, vor allem Gesicht und Gehör, in ausreichendem Maße zuzuwenden. Es geht um nicht Minderes, denn um eines der elementarsten Hilfsmittel der Menschheit!
    Links:
    http://www.scribd.com/doc/129824409/TCVortrag-02-Licht-und-Beleuchtung-Scriptum
    http://www.scribd.com/doc/128136979/TCVortrag-02-Licht-und-Beleuchtung-Quellen

    TC-Vortrag No. 3: Der textile Mensch
    Der dritte TC-Vortrag befasst sich mit der Entwicklung der menschlichen Bekleidung. Grundlage bildet die Fragestallung, wie man von einer Faser zum Garn und letztlich zum gewebe gekommen ist. Zu Anfang werden daher die Faserlieferanten vorgestellt und exemplarisch an der Leinenverarbeitung sowie der Baumwolle der Werdegang vom Rohstoff zum Garn beschrieben. Ebenso werden Webtechniken, die verschiedenen Bindungsformen der Gewebe und die technische Entwicklung der Webmaschinen angesprochen. Abgerundet wird das Thema mit Hinweisen zur Seidenspinnerei und diversen Produkten der Weberei.
    Einleitung:
    Mit diesem Vortrag beginnen wir thematisch wiederum in grauer Vorzeit. Stellen Sie sich die Grundbedürfnisse des frühen Menschen vor, der in der Eiszeit neidisch auf das wärmende oder schützende Fell seiner Beute oder Gegener geblickt haben dürfte. Gut nachvollziehbar ist daraus, wie der Jäger sich von seiner Jagdbeute möglichst viel zu Nutzen machte, so auch das Fell, Haare, Leder oder Federn. Einiges davon hat nahezu unverändert bis in die heutige Zeit überdauert, anderes wurde kopiert oder perfektioniert. Und da es heute fast zu selbstverständlich ist, mit Stoffen, Garnen, aber auch mit Seilen und Riemen umzugehen, möchte ich Ihnen aufzeigen, wie der Mensch vom Jäger mit einem Fell oder einem Grasumhang zur Tarnung oder als notdürftigen Schutz zum „textilen Wesen“ mit einer Vielzahl von Stoffen und Materialien der Bekleidung geworden ist.
    Sie erhalten heute selbstverständlich auch ein Scriptum. Im Laufe des Vortrags werden Sie Aspekte von Fasern und Stoffen kennenlernen oder selbst Bekanntes in neuem Licht sehen. Ich danke daher vorab für Ihre aufmerksame Anwesenheit.
    Neben dem Scriptum zum dritten TC-Vortrag erhalten Sie heute auch Stoffproben. Das Scriptum nehmen Sie sich bitte vom Tisch oder Kaminsims. Die Stoffproben verteilen wir je nach Bedarf.
    Gerne stehe ich im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Sollte ich diese nicht spontan beantworten können, geben Sie mir bitte etwas Zeit. Wir recherchieren gern Antworten für Sie. Ebenso erhalten Sie auf Anfrage auch weiteres Quellenmaterial. Es gibt da in unserem Archiv u. a. ein Konvolut zum heutigen Thema. Dieses erhalten Sie ebenfalls kostenfrei. Es kann zum Nachlesen und zur Vertiefung des heute Gehörten dienen.
    Ich bitte Sie aber nun: Folgen Sie mir in das Reich von Faser und Faden mit seinen verschlungenen Pfaden! Und damit wir uns darin nicht verlaufen oder verheddern, habe ich, sozusagen als ‚roten Faden der Ariadne’, das Inhaltsverzeichnis hier mit aufgestellt. Nicht jeder Punkt wird die gleiche thematische Tiefe aufweisen. Ich denke, hiermit einerseits der Variationsbreite Rechnung zu tragen und andererseits schrittweise das Verständnis bei Ihnen zu erwecken, welches dienlich ist, um die Eigenschaften, Vor- und Nachteile von Fasern, von Stoffen oder der Verarbeitung von Textilien zu erkennen. Diese Erkenntnis wird Ihnen dann, so hoffe ich, allgemein dienlich sein, um Textilien bestmöglich zu nutzen. ...
    Die Scripte finden Sie unter http://de.scribd.com/AWRCATS_Writer/documents
    http://de.scribd.com/doc/157627687/TC-Vortrag-03-Der-Textile-Mensch
    http://de.scribd.com/doc/157627139/TC-Vortrag-03-Der-textile-Mensch-Mitschrift-18710720-pdf

    TC-Vortrag No. 4: Waschen, Bleichen, Färben
    In vorangegangenen Vorträgen der TC-Vortragsreihe habe ich schon dargelegt was Licht ist und wie Textilien aus Leinen, Baumwolle, Wolle oder Seide entstehen. In diesem Vortrag werde ich diese Themen aufgreifen. Ich möchte Ihnen im Rahmen dieses Vortrags darlegen, wie ein Farbeindruck im Allgemeinen entsteht, wie und warum man Textilien bleicht und färbt und letztlich auch, welche Prozesse beim Waschen zur Reinigung führen. Keine Sorge – falls Ihnen Informationen aus den vorherigen Vorträge nicht präsent sein sollten – ich erkläre alles Notwendige, sodass auch dieser Vortrag für Sie auch als ein in sich geschlossenes Thema verstanden werden kann. Vorkenntnisse aus den vorherigen Vorträgen sind aber hilfreich ...
    (dieser Vortrag befindet sich in Vorbereitung)

    Weitere geplante Themen:
    Brot und Bier - Hefe und ihre Anwendung
    Die Entwicklung vom Vorderlader zum Hinterlader
    Lebensmittel konservieren - Salz, Zucker, Wasserentzug
    Nicht alles ist Essig - von der alkoholischen Gärung
    Dampfmaschinen
    Nachrichtenübermittlung: vom Rauchzeichen zum Telegraph
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2013
  16. AWRCATS Writer

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    Das WW-Meter im WildWest-Roleplay

    Das Warenwirtschaftsystem in AZ Arizona und Umgebung
    Basierend auf dem WW-Meter, der im Rollenspiel für den Status des Avatars, dessen Kondition und Gesundheit genutzt wird, hat sich auch ein System für Lebensmittel und Bedarfsgegenstände entwickelt. Dieses möchte ich hiermit ein wenig erläutern.

    MÜNZEN
    Das WW-Meter-System hat ein integriertes Geldsystem. Das heißt, Du bist in der Lage, mit den Coins Gegenstände zu kaufen und zu verkaufen oder andere Spieler zu bezahlen. Dein Charakter verdient den grundlegenden Teil des Geldes durch das Sammeln von Gegenständen oder durch Produktion und Verkauf der produzierten Gegenstände an andere Spieler oder NPC´s.
    Bestimmte berufliche Aktivitäten werden in Tucson mit Coins entgolten, z. B: Arzt, Sheriff, Deputies. Der Bürgermeister stellt zur weiteren Information eine Lohn- und Gehaltsliste zur Verfügung. Die Coins können zu bestimmten Zeiten im Rahmen des Roleplays abgeholt werden. Ohne oder trotz Ausübung eines Berufs bleibt einem die Möglichkeit, mit Sammeln und Handel von Inventarobjekten seinen Münzenvorrat aufzufrischen. Auch im interaktivem Roleplay wechselt so manche Coin ihren Besitzer.

    INVENTAR
    Das WW-Meter System ist in der Lage, virtuelle Gegenstände im eigenen Inventar zu nehmen. Diese Gegenstände können von Ihrem eigenen Charakter, oder um mit anderen Objekten in der Welt zu interagieren benutzt werden.
    Die Gegenstände können beim Sitzen auf gescripteten Objekten, durch Kauf oder Tausch von Spielern oder NPC´s und durch Sammeln in der Welt ins Inventar aufgenommen werden.
    Um auf das Inventar zuzugreifen, klicke im oberen Teil des HUDs auf die entsprechende Gruppe. Ein Menü wird erscheinen, in dem man ein Gegenstand auswählen kann und in folgenden Menüs entscheiden werden kann, wie mit dem Gegenstand zu verfahren ist.

    HÄNDLERBOTS
    > WW-Blacksmith: Der Schmied handelt: Metallbarren
    > WW-Innkeeper: Der Wirt handelt: Nahrungsmittel / Essen
    > WW-Merchant: Der Händler handelt mit nützlichen Sachen
    Um etwas von solchen Bot zu kaufen,
    1. Klicke auf den NPC und wähle einen Gegenstand aus dem folgenden Menü.
    2. Nach dem der Gegenstand gewählt wurde, ist es möglich den Gegenstand durch das Bezahlen mit Spielgeld zu erwerben. Um dies zu erreichen, klicke den Münzknopf auf dem HUD wähle einen gleich großen Betrag oder höheren und in folgendem Menü den Bot-Namen, wenn er sich innerhalb des fünf- Meter Radius um dich befindet.
    3. Du erhältst den gehandelten Gegenstand. Falls mehr bezahlt wurde als der Gegenstand wert ist wird der Rest des Geldes an den Spieler zurückgegeben.
    Händlerbots sind auch in der Lage, Gegenstände einzukaufen. Gebe einen Gegenstand an einen Bot weiter um es zu verkaufen. Die Händlerbots kaufen zu 50% ihres Verkaufspreises Gegenstände ein, die in deren Verkaufsliste aufgeführt sind – oder verkaufen ihre Waren doppelt so teuer ;-).

    RP-BOTS
    RP-Bots können mit Hilfe einer Falle gefangen werden und geben während der Gefangennahme einen Gegenstand an die Spieler (z. B. der WW-Eber ‚Boar’).
    RP-Bots greifen Spieler innerhalb ihres Scanrange von 4,5 Metern automatisch mit variablem Schaden an (9%, vgl. WW-Bison, WW-Boar, WW-Alligator).

    INTERAKTIVE OBJEKTE
    > WW-> Furnace
    Mit der Esse kann man Erze zu Barren schmelzen. Aus diesen lassen sich dann metallische Komponenten schmieden: Klingen, Axtkopf, Spatenblatt, Bronzenieten. Barren können auch

    > WW-> Workbench
    Mit der Werkbank ist man in der Lage, Produkte, Werkzeuge und andere nützliche Gegenstände zu produzieren.

    > WW-> KitchenDesk
    Mit der Küche kann man Nahrung produzieren.

    > WW-> LabDesk
    Mit dem Labor kann man Medizin und explosionsfähige Gemische zu erzeugen.

    Interaktion mit den ‚Werkstätten’
    1. Klicke das Objekt an, um es zu benutzen.
    2. Im folgenden Menü wähle den Gegenstand, den du produzieren willst.
    3. Wenn das Objekt gewählt wurde, erscheint auf dem Objekt eine Liste der Gegenstände, die man an das Objekt geben muss, um den gewählten Gegenstand zu erzeugen. Die Werkstätte ist nun an den Spieler interaktiv gebunden und nimmt zwischenzeitlich keine weiteren Aufträge an.
    4. Gebe nun die aufgelisteten Gegenstände von deinem HUD an das WW-Objekt weiter. Klicke auf die entsprechende Kategorie, wähle den Gegenstand aus, wähle die Menge aus, wähle die entsprechende Werkstätte als Ziel aus. Die Liste der benötigten Gegenstände wird entsprechend aktualisiert.
    5. Nachdem der letzte Gegenstand überreicht wurde, wird das Objekt automatisch den gewählten Gegenstand an dich übergeben. Übrig gebliebene Gegenstände werden dem Spieler zurückgeben und die Werkstätte wird sich resetten.

    Wichtig! Händlerbots und interaktive Objekte führen fünf Minuten nach der Aktivierung oder wenn man sich mehr als fünf Meter entfernt einen Selbstreset durch. Dabei werden die interaktiv zwischengespeicherten Objekte an den Spieler zurückgegeben. Durch Klick auf das interaktive Objekt kann der Spieler den Rerset auch erzwingen, z. B. weil er im Verlauf des Warentransfers merkt, dass ihm zum Abschluss eine Komponente fehlt oder er sich schlicht für die falsche Produktion entschieden hat.

    Tipp: Achte darauf, wem du bestimmte Gegenstände gibst! Wenn du gerade einen Axtkopf in der Esse schmiedest, ist es für den danebenstehenden Blacksmith kein Problem, dir für den versehentlich ihm gegebenen Zinnbarren 18 Coins zu geben und der Zinnbarren ist sein. Willst du ihn von ihm zurückbekommen, kostet dich dies 36 Coins.

    Im WW-Meter-Webinterface findest du eine tabellarische Übersicht über die Produkte und Bots. Manche Bots stehen in geschlossenen Gebäuden und sind nur zugänglich, wenn der Betreiber des Gebäudes die Türen geöffnet hat. Im Zweifelsfall frage die Bewohner der Sim, wo du welches Angebot findest.

    Der Tucson Chronicle hat auf Basis des Verkaufspreises von Kupferbarren das Warenwirtschaftssystem des WW-Meter 1.29 validiert. Bis auf wenige Luxusprodukte wirst du in AZ Arizona alle Gegenstände selbst herstellen können. Das tabellarisch dargestellte Warenwirtschaftssystem kann dir helfen, Preise für Endprodukte einzuschätzen. Das ist besonders dann interessant, wenn du Warenhandel mit anderen Spielern betreibst. Nun ja, vielleicht ist es ja dann nach entsprechender Einschätzung doch gut, wenn du einen Bronzeniet für einen Apfel und ein Ei tauschst...

    Eine aktuelle Darstellung der Items des WW-Meters findest du im Webinterface des Meters. Hier sind auch weitere Hinweise, z. B. zum Telegraphensystem zu finden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2013
  17. AWRCATS Writer

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    Warentabelle und WW-Meterobjekte von TCWaAI

    Wie im vorherigen Artikel angesprochen, hat der Tucson Chronicle im Rahmen seiner Firmengründung "Tucson ChronicleWaren aller Art Inc." die Aspekte des Warenwirtschaftssystems mit dem WW-Meter aufgearbeitet und auf Basis des Kupferbarrens eine dynamische Kalkulation aufgebaut. Nachfolgend finden Sie das aktuelle Statement des TCWaAI zu dieser Kalkulation.

    Warentabelle und WW-Meterobjekte von TCWaAI
    Tucson Chronicle Waren aller Art Inc. (kurz: TCWaAI) bietet den Einkauf und Verkauf von WW-Meterobjekten an. Zur Fragestellung der Kalkulation finden Sie weiter unten entsprechende Erläuterungen. Zum allgemeinen Verständnis sollte aber erst das zugrundeliegende technische System des WW-Meters beachtet werden.

    Ansatz
    In der größten WildWest-Sim in SecondLife wird das WildWest-Meter eingesetzt. Ursprünglich, um Gesundheit und Kondition in Kombination mit einemnormierten Waffensystem abzugleichen. So sollen Fern- und Nahkämpfe (Melee) über das Treffersystem ausgerechnet werden. Hierzu kommen Fragestellungen wie Erschöpfung durch lange Anstrengung (Laufen), Verletzung durch Sturz sowie Erholung und Heilung (Selbstheilung und Heilung durch Arzt/Heiler).
    In weiterer Ausbaustufe kamen hinzu: Unterschiede zwischen Mensch/Tier, Nahrungsmittel in Kombination mit Hunger/Durst mit indirektem Einfluss auf Kondition sowie WW-Meterobjekte, die gesammelt, gecraftet oder mit der Währung Coins ge- und verkauft werden können. Ein Webinterface mit Playersheet, Regelwerk, Objektinfos und Statistiken runden das aktuelle WW-Meter ab.

    Aus der Tatsache, dass der Spieler zumindest teilweise entscheiden kann, ob er Objekte sammelt und craftet oder das Endprodukt bei einem Händler-Bot kauft, so er denn ausreichend Coins hat, stellt sich die Frage nach den Beziehungen im Warenwirtschaftssystem, welches das WW-Meter zusammen mit den WW-Objekten und den Nutzern (den Rollenspielern) darstellt. Angedacht ist, dass durch Verwendung von Coins und WW-Meterobjekten Handlungen im Rollenspiel unterstützt werden, insbesondere ohne auf das RL-abhängige pekuniäre System der Lindendollars (L$) zurückzugreifen.

    Minimalansatz
    Rollenspieler auf AZ Arizona und Umgebung sind verpflichtet, das aktuelle WW-Meter zu tragen. Als Minimalansatz muss der Rollenspieler im RP-Modus dafür sorgen, dass er nicht zuviel Hunger und Durst leidet, damit seine Kondition nicht negativ beeinflusst wird. Bis man jedoch durch Hunger oder Durst sämtliche Kondition verliert und dann Lebenspunkte verliert und deswegen dann blockiert ist, dauert echt lange. Mir ist niemand bekannt, der deswegen schon 'umgekippt' ist. Als Minimalversorgung stehen überall Äpfel und Tomaten als freie Nahrungsmittel sowie Wasser als Getränk zur Verfügung. Alle anderen Objekte sind für den 'Lebenserhalt' nicht erforderlich (Ausnahme: Tier-Avatare). Pflanzenfresser können via Weide (Meadow) und Wasser (Lake) bequem durchkommen. Fleischfresser (Predators) müssen schon jagen oder sich füttern lassen. (Hast'e mal nen Fisch oder ein Stück Fleisch?)

    Beziehungen
    Zwischen den WW-Meterobjekten gibt es Beziehungen in Form von Produktionsketten. Auf Basis von Grundstoffen können Objekte gecraftet werden, die dann direkt oder indirekt genutzt werden können. Beispiel 1: Der Spieler sammelt Flachs-Pflanzen, verarbeitet diese zu Leinen und verkauft den Leinenstoff an den Händler. Er bekommt dafür Coins. Beispiel 2: Der Spieler baut Kohle, Eisen- und Zinnerz ab. In der Schmiede macht er daraus Eisenbarren und Zinnbarren. Diese verarbeitet er auf der Werkbank zu einem Dietrich (Lockpick). Mit diesem Objekt kann er dann ggf. eine verschlossene Türe öffnen. Man kann also craften, um durch deren Verkauf Coins zu bekommen oder um WW-Objekte zu erzeugen, die man im RP einsetzen kann.

    Lagerverwaltung
    Jedes WW-Objekt wird im WW-Meter-Inventar gespeichert. Hier sind die Kapazitäten begrenzt. Es stehen mehrere Kategorien zur Verfügung, in denen jeweils maximal zwölf unterschiedliche Objekttypen abgelegt werden können. Jedes Objekt kann mit einer Maximalmenge aufgenommen werden - sobald die Anzahl 20 erreicht ist, weigert sich das WW-Meter, weitere Objekte dieses Typs aufzunehmen. Durch Übergabe von einem Ava zu einem anderen in Reichweite befindlichen Ava können 1, 2,5 oder 10 Objekte eines Typs auf einmal übergeben werden - Fernhandel oder größere Mengen sind also nicht möglich. Hieraus ergibt sich, dass ein Ava pro Typ eines WW-Objekts maximal 29 Stück bevorraten kann, nämlich wenn er 19 Stück hat und 10 weitere erhält.

    Achtung: Habe ich 29 Kohle und gebe 5 davon in die Esse, wenn ich z.B. einen Eisenbarren crafte, erhalte ich 3 Kohle zurück. Da mein Inventar an Kohle aber nun 24 aufweist, geht diese Kohle verloren! Als Kategorien stehen zur Verfügung: Nahrungsmittel, Flüssigkeiten, Pflanzen, Waffen- und Endprodukt-Objekte, Komponenten-Objekte, Medizin. Coins ist eine separate Kategorie, hier gibt es jedoch keine Mengenbeschränkung und der Zahlungsverkehr lässt auch den Austausch in größeren Staffelungen zu.

    Beim Rollenspiel sollte daher auch zuerst der Austausch von Waren abgesprochen werden, da nur ich selbst meinen eigenen Inventarbestand genau kenne. Gebe ich jemandem ungefragt WW-Objekte, kann es passieren, dass dieser die Waren gar nicht annehmen kann. Man achte daher auch auf das Chatprotokoll. Neben der Mitteilung des Gebens sinngemäß: 'Mr. XX gives nn WW-Objekt to Mr. YY.' muss auch ein Wareneingang 'Mr. YY takes WW-Objekt from Mr. YY.' auftreten. Fehlt diese Bestätigung, wurde der Prozess des Gebens abgewiesen und es fand gar kein Warentransfer statt! Man sollte sich auch erst über einen Preis geeinigt haben, bevor man Waren transferiert.

    Gibt es Gerechtigkeit im Warenwirtschaftssystem?
    Jein. Einerseits ist niemand gezwungen, mit Coins zu hantieren - es ist ein freies Angebot für die Rollenspieler, um das RP interessanter zu machen. Andererseits wird es kaum ein für alle und alles gerechte Kalkulation von Preisen geben. Hier spielen verschiedene Faktoren bei der Preisgestaltung eine Rolle, z. B. willkürliche Festsetzung, unterschiedliche Nachfrage, unterschiedliche Bewertung einzelner Objekte oder Verhandlungsgeschick der Rollenspieler untereinander. Auch die Preise von TCWaAI sind willkürlich festgelegt. Diese beruhen derzeit auf einer Bewertung der Arbeitszeit für einen Kupferbarren und dessen Preis beim Blacksmith-Bot. Hieraus ergibt sich für alle anderen Objekte, die gecraftet werden können, ein relativer Preis. Ist ein Objekt nur via Bot käuflich, rechnet TCWaA mit dem Verkaufspreis des Bots. In Einzelfällen bietet TCWaAI aber dennoch einen Mengenrabatt an - ein good-will-Angebot. Je nach Preisgestaltung bietet TCWaAI beim Ein- und Verkauf des öfteren bessere Preise als ein Bot, Vergleichen lohnt sich also.

    Zurück zur Frage der Gerechtigkeit: Aufgrund der unterschiedlichen Kalkulation wird es zwangsläufig immer wieder zu unrealistischen Preisunterschieden kommen, z. B. wenn ich ein Bier mit einer Falle vergleichen will, also reine Kaufobjekte mit mehr oder weniger selbständig gecrafteten Objekten vergleiche. Es ist nun mal so, dass bestimmte Bot-Preise festgesetzt sind. Als Händler im RP habe ich eben mehr Flexibilität als ein Bot. Auch halte ich es für unrealistisch, aufgrund meiner Berechnung einen Mindest- oder Stundenlohn festzulegen. Man kann sich natürlich in Anlehnung an meine Kalkulation überlegen, was der Lohn z. B. für einen Minenarbeiter sein könnte. Daher anbei mein Rechenbeispiel:

    Für ein Kohle brauche ich 15 Sekunden, für zwei also 30 Sekunden beim Abbauen. Fünf Kupfererz schaffe ich in 300 Sekunden. Diese Materialien verhütte ich in der Esse zu einem Kupferbarren. Der Händler will dafür 48 Coins. Demnach stecken also mindestens 330 Sekunden Arbeitszeit in diesem Betrag. 48/330 ergibt also einen 'Sekundenlohn' der mit 3600 multipliziert den 'Stundenlohn' (Sekunden *60 = Minuten, *60 = Stunde, 60*60 = 3600). Auf Basis der Kupferbarrenproduktion ergibt sich gerundet: 524 Coins/Stunde. Mit anderen Worten: Wenn ich eine Stunde konsequent Kupferbarren produziere und die Barren wie der Bot für je 48 Coins verkaufe, kann ich ca. 525 Coins pro Stunde verdienen. Verkaufe ich sie für weniger als 48 Coins pro Barren, sinkt mein Stundenlohn. Verkaufe ich sie für 24 Coins habe ich den minimalen Gewinn - ich kann sie dann auch direkt dem Bot WW-Schmied anbieten.

    Die Warentabelle von TCWaAI ist derzeit an diese Kalkulation auf Basis der Kupferbarrenpreise gekoppelt. Einzelne Preise sind jedoch davon abweichend gestaltet aufgrund von Rabattierungsangeboten und Mischkalkulation. Und da die Handelsspanne zwischen Ein- und Verkauf bei den Bots relativ groß ist (EK = 1/2 VK) macht TCWaAI auch schon mal günstigere Einkaufspreise, z. B. für bestimmte Erze oder Metallbarren. Inwieweit TCWaAI hierbei Gewinn oder Verlust macht, mag dem Kunden ja egal sein... er hat auf jeden Fall mehr oder gleichviel Coins in den Taschen und kann bei TCWaAI auch Waren erwerben, die kein Bot anbietet oder auch welche loswerden, die kein Bot annimmt. In diesem Sinne: Handel und Roleplay sind kein Widerspruch und der Weg nach Tucson lohnt sich.

    TCWaAI_Stand.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2013
  18. AWRCATS Writer

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    Die Wild West Sim rund um AZ Arizona

    Die Sims von Nord nach Süd und West nach Ost
    ./. = noch freier Platz in der Anordnung einzelner SIMS ... alle Angaben ohne Gewähr:

    ./., ./., Montana Animal Reserve, ./., ./., ./.
    ./., ./., ./., Nebraska North, BROKEN ARROW Dakota, ./.
    Idahoe West, Wyoming West, Wyoming, Nebraska West, Iowa Territory, Dakota Hills
    Oregon Territory, ./., Colorado North, Kansas, Kansas East, Missouri Territory
    NV Nevada, UT Utah, Colroado, Colroado East, ./., ./.
    AZ Arizona West, AZ Arizona, NM New Mexico, TX Texas South, Walnut Grove, Lovers Cove
    Mexicona Sonora West, Mexico Sonora, Mexico Chihuahua, Kingsley, Louisiana N O, Chino Bay,
    ./., ./., ./., ./., Chestnut Plantation, Rossdale

    WW-Roleplay rund um AZ Arizona.jpg

    Die Simlandschaft ist die größte deutschsprachige Wild West-Roleplaysim in SL. Zusammen mit den fast 30 Sims ist es wahrscheinlich auch das größte Wild West Area in SL überhaupt. Die Zeit ist hier irgendwo zwischen 1865 und 1880 stehengebleiben? Vielleicht - in AZ Arizona haben wir schon 1871 ... ich habe aber schon für 1867 Artikel veröffentlicht, wenn ich mich recht erinnere. Mittels Translator haben wir keine Probleme mit Fremdsprachen, auch wenn aus AZ Arizona und seinen Nachbarsims Deutsch die Amtssprache ist. Das Haptfortbewegungsmittel ist das Pferd. Du kannst aber fast alle Sims auch gut mit dem Kanu erkunden. Zudem gibt es in gewissen Regionen auch Kutschen- und Eisenbahnverbindungen. Tiere sind übrigens etwas flotter als Menschen unterwegs... denn den Tieren gestattet das WW-Meter eine bessere Kondition. Aber passen Sie auf sich auf! Alligatoren, Bisons und wilde Eber kommen nicht aus dem Streichelzoo und tiefe Wasser sind manchmal atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes. Und in Kingsley steckt der Colt sehr locker. Für die Gefahren aus der Fauna können Sie sich noch mit Fallen bewappnen. Nach Kletterunfällen, ungewollten Wasserungen oder Bleivergiftungen benötigen Sie letzten Endes einen Heiler. Vergessen Sie bei langen Touren nicht, Wasser und Nahrung mitzunehmen, wenn Sie sich in unbekanntes Terrain bewegen. Man findet zwar fast immer etwas - aber sicher ist sicher und das Terrain ist weitläufig. Viel Spaß beim Erkunden.

    maps.secondlife.com/secondlife/AZ Arizona/125/125/30/?title=Wild West Roleplay in AZ Arizona und Umgebung&msg=AZ Arizona ist die Keimzelle des größten deutschsprachigen Wild West Roleplay in SL. Knapp 30 Sims im Nordamerkanischen Bereich bis Mexiko warten auf Deinen Besuch als Cowboy, Indianer, Trapper, Outlaw, Bürger, Soldat der Cavalry ... in der Zeit um 1865-1880. Come in and find out.

    Tipp: Im Zweifelsfall kopiere obigen Link einfach komplett in die Adresszeile eines neuen Browserfensters, um die aktuell SLURL-Map ausgehend von AZ Arizona aufzurufen. Ausgehend von der Bebauung in mehreren Ebenen ist die Landkartendarstellung in Second Life Maps (maps.secondlife.com/) der Bodenoberfläche in Einzelfällen verdeckt!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2013
  19. AWRCATS Writer

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    TUCSON, Tuesday, July 12, 1866, No. 2

    Nun die versprochenen Zusammenfassungen vorheriger TUCSON CHRONICLE-Augaben als Textauszug.
    Aus organisatorischen Gründen ist wegen nachträglicher Bearbeitung eine geringfügige Abweichung zu den Originalausgaben möglich. Bildeer finden Sie in den inagame veröffentlichten Ausgaben oder den PDF-Ausgaben. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an einen der Redakteure des TC.


    TUCSON, Tuesday, July 12, 1866, No. 2/1
    Rancher in Gefahr?
    Die Zeiten sind unruhig, das wissen wir alle. Und wir sind froh, dass die politischen Auseinandersetzungen eher der Vergangenheit angehören und das Wachstum von Tucson auch ein Zeichen für das sich hier immer mehr etablierende zivilisierte Leben ist, welches man sonst nur weiter im Osten oder an der Küste antreffen kann. Doch direkt vor unseren Stadtgrenzen sitzen Farmer und Rancher nachts mit Flinten und Gewehren bewaffnet hinter zugezogenen Läden und auch tagsüber ist kaum noch ein Rancher ohne Waffe anzutreffen. Was ist los? Woher kommen diese Unruhen? Lesen Sie mehr hierzu im TC auf den Folgeseiten! (…)
    [Bild s. PDF-Ausgabe]

    TUCSON, Tuesday, July 12, 1866, No. 2/2
    Überfall in der Mine – Ed entführt!
    Nach bislang nicht weiter bestätigten Meldungen wurde Ed, der Minenaufseher von Tucson, zwei Tage lang von marodierenden Indianern gefangen gehalten und sogar gefoltert, nachdem er aus seinem Haus heraus entführt wurde. Zudem wurde sein Vorrat an Sprengstoff, der für weitere Sprengungen in der Mine vorgesehen war, von den Angreifern entwendet.
    Der TC vermutet, dass dies als Reaktion auf die eine oder andere undiplomatische Bemerkung und dem Schießbefehl der Fort-Leitung gegenüber den Indianern betrachtet werden kann.
    Der TC rät daher den Bürgern Tucsons, sich besonders Nachts nur mit Vorsicht dem Fort zu nähern, da einerseits eine verirrte Kugel ein ungewolltes Ziel finden mag und andererseits marodierende Indianer die Umgebung des Forts infiltrieren könnten. Sollten wir über der Stadt den einen oder anderen dumpfen Knall hören, der nicht von einer Kanone stammt, so dürfte sich die Frage nach dem Wo des Sprengstoffes erledigt haben.
    Der TC unterstützt weiterhin das friedliche Zusammenleben mit unseren Roten Brüdern – solche Übergriffe sind jedoch ein schleichendes Gift für die empfindlichen Beziehungen zwischen uns Stadtbürgern und den freundlichen Indianern. (aw)

    TUCSON, Tuesday, July 12, 1866, No. 2/3
    Rancher in Gefahr? (Fortsetzung von Seite 1)
    Hat eine Wanderung bei den Indianern eingesetzt oder ein Sinneswandel? Neue, mit der friedlichen Koexistenz nicht vertraute Individuen und an¬sässige Indianer, die offen¬bar ihren friedlichen Standpunkt gegen Pfeil und Bogen oder Gewehr einge-tauscht haben, machen Druck auf die Rancher und Farmer, von deren harter Arbeit auch unsere Versorgung in der Stadt abhängt!

    Die Entwicklung könnte auch mit dem neuen Fort zusammenhängen, von dem wir ja eigentlich eher Schutz und Wirkung gegen eine solche Entwicklung erhofft haben.
    Könnte es sein, dass das Militär und die Indianer nicht die gleiche Sprache sprechen und ihre Interessen nicht angemessen gegenseitig anerkennen können?
    (…)

    Bürger auf der Flucht?
    [Bild s. PDF-Ausgabe]

    TUCSON, Tuesday, July 12, 1866, No. 2/4
    Rancher in Gefahr? (Fortsetzung von Seite 3)
    Inwieweit werden Stadt-bürger, Rancher und Farmer als Leidtragende es zulassen, dass das Militär Tatsachen schafft, deren Folgen wir und die Indianer zu tragen haben? Welchen Einfluss haben wir überhaupt auf die militärische Leitung und inwieweit sind wir Zivilisten verpflichtet, uns militä¬rischen Befehlen in Friedens¬zeiten unterzuordnen?
    Friedliebende Bürger haben schon die Flucht ergriffen! Der TC vermisst so zum Beispiel schmerzlich seit kurzem seine Marketing-Chefin. Viele hoffen inständig, dass die Indianer-beauftrage und ihre indianischen Verhandlungs-partner ein entspannendes Gespräch finden werden und dass sich das Militär zurückhält und sich auf seine ursprünglichen Auf-gaben besinnt: Schutz der Siedler, des Handels und Fortschritts dieses Terri-toriums – und dazu gehören auch, so meine Meinung, unsere friedliebenden Roten Brüder. (aw)

    Alexis bitte melde dich!
    Alexis Seriman wird von Samsa Lilliehook gesucht. Sollte jemand etwas über den Verbleib von Alexis Seriman wissen, ihn in der letzten Zeit getroffen oder zumindest über ihn etwas gehört haben, ggf. auch in Colorado oder New Mexico, so bitten wir um Zuschrift an den TC, in persona an AWRCATS Writer.
     
  20. AWRCATS Writer

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    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3

    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3/1
    Neuer Bürgermeister in Tucson
    Kaum dass man eine Leiche namens Erpel Emert fünf Fuß tief unter die Erde glaubte – unter zweifelhafter Anteilnahme weniger Bürger – war eines zumindest klar: Wir brauchten einen neuen Bürgermeister. Nach einer kurzfristig angesetzten Vorschlagsperiode kristallisierten sich drei Kandidaten heraus. Nach dem schon fast üblichen Wahlgeplänkel und dem Austausch der politischen Standpunkte und Versprechungen kam es zur Wahl – und wir gratulieren dem Totengräber und Sieger: Mr. Wohlis Fargis.
    Mr. Fargis trat schnell und redegewandt als der potenteste Kandidat unter den drei Kandidaten hervor und konnte denn auch die meisten Stimmen für sich verbuchen. Inwiefern das Undertaker-Geschäft vom neuen Bürgermeister weiterhin ausgeübt werden kann, angesichts der höheren Amtsbürden, wird die Zukunft noch zeigen. Zumindest braucht er nun einen zweiten Kleiderschrank (aw).
    [Bild s. PDF-Ausgabe]

    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3/2
    Tot Geglaubte leben länger!
    Ende Juli hat Miss Winkler als höchste medizinische Institution des Ortes und ehemalige Bekannte die zuletzt aufgefundene Leiche als den Bürgermeister Mr. Emert identifiziert. Sie hat den Totenschein unterschrieben und Mr. Emert für tot erklärt – das war für ihn insofern schon die zweite Tedesakklamtion.
    Das Begräbnis der Leiche fand in aller Stille auf dem örtlichen Friedhof statt. Doch kaum dass die Blumen am Grabe welken, ist Mr. Emert wieder aufgetaucht – geläutert und in religiöser Mission unterwegs. Nach längerem Untertauchen auf der Ranch seiner Familie ist er wieder nach Tucson zurückgekehrt und bekundet kein Interesse an seinem früheren Amt, da er sich vollends der geistigen Fürsorge der Gemeinde widmen will. Ein erster abendlicher Fürbitten-Gottesdienst hat schon stattgefunden.
    Der TC wird wohl auch in Zukunft dem Seelsorger Informationen und Erklärungen entlocken... (Fortsetzung folgt)
    [Bild s. PDF-Ausgabe]

    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3/3
    Bürgermeisterwahlen (Fortsetzung von Seite 1)
    Natürlich interessieren uns die Hintergründe, warum Miss Sheena Winkler mit ihrer Diagnose so daneben liegen konnte. Die nächsten Wochen versprechen eine interessante Zeit für die Reporter des TC’s zu werden. Sie und wir dürfen gespannt sein!
    Der TC versucht, dem neuen Seelsorger ein paar Informationen und Erklärungen zu entlocken, auf dass auch die geneigten Leserinnen und Leser des TC's ihre Neugier ob des Geschehens der letzten Wochen stillen können. Zumindest war Mr. Emert der Schütze eines tragischen Jagdunfalls , wonach er sich der drohenden Selbstjustiz einiger Bürger durch Flucht nach Silverado entzog und selbst läuterte. (aw)

    R.I.E.P., Mr. Slade
    Bei einem tragischen Jagdunfall kam unser ehrenwerter Bundesrichter, Architekt, Gouverneur und Freund, Mister Clyde Slade, ums Leben. Die Beerdigung fand unter großer Anteilnahme am 18. July statt und das Grab ist auch heute noch Ziel mancher Andacht auf dem hiesigen Friedhof. (aw)
    [Bild s. PDF-Ausgabe]

    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3/4
    Schweigen wir über Gold – reden wir über Silber
    Die Goldmine ist erschöpft. So lautet knapp die kolportierte Ansicht des Betreibers der Mine bei Tucson. Doch man braucht in dem Büro des Minenaufsehers keine Trübsal erwarten. Nachdem die Mine ob des versiegenden Goldflusses und des dort gelagerten Sprengstoffes Ziel mancher Überfälle wurde, scheint nun wieder eine glücklichere Zeit anzubrechen. Man spricht von einem veritablen Gang mit gutem Silbervorkommen in einem Seitenstollen, der nun das Zentrum der Schürfaktivitäten werden dürfte. (aw)

    Der TC sucht!
    Der TC in persona AWRCATS Writer sucht Dokumente und Aufzeichnungen zu den Scouts und zivilen Helfern der Cavalry. Wir arbeiten an einem Projekt zur Heimatkunde Tucsons und sind über jede Hilfe – aus dem Fort und von privater Hand – dankbar. Haben Sie noch alte Unterlagen (von Nord- oder Südstaaten), Dokumente, Briefe von Freunden oder Bekannten, Urkunden usw. die das Dunkel um die vielfältigen Aktivitäten ziviler und auch indianischer Helfer für die Cavalry erhellen? Helfen Sie uns, unsere Geschichte zu verstehen und lassen Sie den Chefredakteur des TC an Ihrem Wissen teilhaben – zum Wohle unserer Stadt und Andenken der Geschichte ihrer Bürger. (aw)

    TUCSON, Tuesday, August 25, 1866, No. 3/5
    Kurz und bündig
    Die Indianerbeauftragte im Amt bestätigt das einvernehmliche Abkommen mit den Indianern.

    Bank unter neuer Leitung: Miss Felicitas Carver wird künftig die Geschäfte der "Bank of Tucson" leiten.
    Neuer Deputy und Mediziner im Amt – wir begrüßen Miss Ribana Rabeni, die der Stadt neben der Staatsgewalt auch medizinisches Wissen zur Verfügung stellt.

    Überfälle durch Outlaws und Indianer nehmen ab. Erste Überlegungen zu einer Bürgerwehr werden in Tucson diskutiert.

    Miss Samsa Lilliehook erweitert ihre Aktivitäten und wird ggf. die Apotheke betreuen. Vorausgesetzt, die Lehrstunden und Prüfungen durch Dr. Arida zeigen die erhofften Ergebnisse. (aw)
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2013