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Die neue "Third Party Viewer Policy" und ihre Folgen

Dieses Thema im Forum "Medienberichte über Second Life" wurde erstellt von virtual-world.info, 29. März 2010.

  1. Von der deutschen Community fast unbemerkt, hat Linden Lab vor kurzem ein neues, die Terms of Services ergänzendes, Regelwerk veröffentlicht - die sogegannte Third Party Viewer Policy , kurz TPV genannt. In der TPV wird unter anderem geregelt, welche Bedingungen alternative Viewer bei Verbindung zum Second Life Grid einhalten müssen. Die aktualisierte TPV tritt am 30. April 2010 in Kraft. Sie sorgte in der englischsprachigen Community für ein gewaltiges Echo. Als direkte Folge haben bereits einige Entwickler von alternativen Viewern die Fähigkeit ihrer Software, out of the box zum SL-Grid verbinden zu können, ersatzlos gestrichen. Weitere könnten diesem Beispiel folgen.

    Weiterlesen auf Virtual-World.info...

    Und diskutiere die News hier mit der Community!
     
  2. Da bin ich ja gespannt wer von den TPV Entwicklern schon alles abgesprungen ist und noch werden. Hoffentlich ziehen sich jetzt nicht solche wie die Emerald und Rainbow Entwickler zurück. :roll:
     
  3. Verabschiede dich besser schon mal geistig vom Rainbow Viewer. Boy Lane schreibt in sluniverse.com in ihre Signatur:

    Sollte sie da nicht ihre Meinung enden, hört sie zu dem Zeitpunkt mit der Entwicklung auf.

    Ich habe auch noch das genaue Zitat gefunden:

     
  4. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Dann kommen andere Leute, die in die Lücke springen.
     
  5. Unwahrscheinlich unter den Restriktionen der TPV, der wird sich so kaum ein Entwickler unterwerfen wollen.
     
  6. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Es finden sich immer Leute, die in bestehenden Lücken reinspringen und sich die neuen Gegebenheiten anpassen. Wenn es die alten Entwickler nicht wollen oder können, dann eben nicht.
    Davon geht die SL Welt nicht unter. Aber ich bin da recht zuversichtlich. Man könnte das mit der Evolution vergleichen, anpassen oder sterben. ;-)
     
  7. Lucky Bekkers

    Lucky Bekkers Forumsgott/göttin

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    Verstehe die Aufregung gerade nicht darüber.

    Sobald ein Viewer auch für den OS Grid benutzt wird muss lt. LL nun eben sichergestellt werden, dass man damit nur "eingenen erstellten Content" mitnehmen kann. Ansonsten haftet der Programmierer des Third Party Viewers.

    Wo ist das Problem für den Programmierer dieses Feature wegzulassen, dann hat er auch kein Problem mit der Haftung? Wurde ja lt. o.g. Artikel bereits von einigen schon so umgeändert.
     
  8. Sehe ich auch so. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen dass jetzt ein TPV Ende bevor steht. Die Alten wollen nicht mehr, als wird es andere geben die die ersetzen. *Schultern zuck*

    Ist nur die Frage ob sie an den guten Viewern von Rainbow, Emerald und Co heran kommen.
     
  9. Herm Piek

    Herm Piek Gesperrt

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    Wenn du das als Evolution ansiehst, hast du sicher recht.
    Aus meiner Sicht ist SL tot, so wie wir es bis sagen wir mal vor einem guten Jahr noch kannten und liebten. Das SL, was Linden Lab da mit Gewalt erzwingen will hat schlicht nichts mehr mit dem SL von 2006 (länger kenne ich es auch nicht) nichts zu tun. Es herrschen eben nicht mehr Träume und Imagination, sondern der Kommerz.
    Zumindest ein nicht unerheblicher Teil der Community findet sich nicht mehr wieder, nicht mehr repräsentiert und auch inworld immer weniger Gleichgesinnte.

    Dem Wechsel ins OSGrid stehe ich persönlich skeptisch gegenüber, denn dort kann IMHO auch nichts sicherer sein als bei Linden, ausser man betreibt sein eigenes Grid.

    Man muß die TPV eben als Teil eines Wandels sehen, den LL (weiter) vorantreibt.
     
  10. Das ist noch der kleinste Aufreger. Die Entwickler regen sich hauptsächlich darüber auf, dass man sich nach dieser TPV auf Gedeih und Verderb den Wünschen der Lindens ausliefern muss und denen gehorchen soll.

    Ein konkretes, fiktives Beispiel: Linden Lab sagt zu den Entwicklern von Viewer XY "dein clientseitiges Radar missfällt uns, da es zu viel Lag produziert, bau das innerhalb der nächsten 14 Tage aus." Nach der TPV muss der Entwickler dem dann innerhalb des von LL gesetzten Zeitrahmens nachkommen (Absatz 8d).

    Absatz 8c) sagt, wenn LL der Viewer nicht passt, können sie verlangen, dass der Viewer nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht wird.

    Viele Programmierer stören sich nicht daran, dass die Lindens irgendwelche Anfragen stellen könnten, sondern dass die Lindens ganz genau vorschreiben wollen, was wann wie zu tun ist - und die Entscheidung nicht den eigentlichen Autoren überlassen.

    Dazu noch die Absätze 7a) und 7d), nach denen die Entwickler für ihr Programmwerk im Zweifelsfall vollständig haften - und man kann es langsam erahnen, wieso das Dokument schlecht ankommt und teilweise schon Entwickler entsprechend gehandelt haben. Und für mich ist eines sicher: den Stiefel werden sich freiwillig nicht viele, neue Entwickler anziehen, wenn mal die alten gegangen sind, da das einfach zu weit geht.
     
  11. Yistin Usher

    Yistin Usher Guest

    Da kann ich Bart nur recht geben.

    Open Source Viewer heisst ja, der Quellcode ist zugänglich.

    Programmierer X hat sich der TPV unterworfen. Ein User nimmt sich den Viewer und baut von sich aus unzulässige Funktionen da rein, jedoch der Name des Viewers bleibt erhalten - dann ist nach der TPV der ursprüngliche Programmierer erst mal dran. Viel Spaß für einen Europäer, dann noch irgendwas in den USA gerichtlich durchsetzen zu wollen...

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass Linden hier etwas panisch auf andere Grids reagiert - und lindentypisch mit den falschest möglichen Mitteln reagiert.
     
  12. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Wer sich nicht durch 5 Blogs in 7 Sprachen klicken möchte, hier ist der Link:

    Policy on Third-Party Viewers | Second Life

    Ich hab nicht alles gelesen, aber wo genau ist das Problem? Das bedeutet doch, daß wenn jemand einen Copybot erstellt oder einen Grieferviewer, dann der Programmierer davon AUCH verantwortlich gemacht werden kann, und nicht nur der Benutzer. Das ist, wie wenn man ein Auto mit defekten Bremsen kauft. Da ist auch der Hersteller haftbar.

    Wenn das durchgeht, würde ich anfangen, TPVs wie den Emerald zu nutzen.
     
  13. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    öhm... dann müsste LL aber erst einmal mit gutem Beispiel voran gehen...
     
  14. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Wenn du offizielle Viewer benutzt, bekommst du Support, bei den anderen nicht. Oder was meinst du?
     
  15. Das Hauptproblem, das viele Entwickler haben, habe ich bereits hier weiter oben beschrieben.

    Nochmals kurz gesagt ist es, dass Linden Lab im Zweifelsfall nicht nur sagen will, dass etwas getan werden muss, sondern auch noch was wann wie in welchem Zeitrahmen. Und das geht vielen zu weit, was ich sehr gut verstehen kann.

    Das wäre ungefähr so, als würde zum Bleistift Microsoft meinen, den Programmierern von Firefox verbindliche Vorschriften machen zu können, was diese in Firefox auszubauen haben, wenn sie noch in Zukunft auf microsoft.com Verbindung aufbauen wollen, und zwar einzig und alleine auf Grund der Tatsache, das man dorthin verbindet.

    Es ist gut, wenn LL gegen Copybot&Co. vorgeht - nur die Entwickler dieser Tools werden sich nicht um die TPV kümmern, da sie sich schon bisher auch nicht durch die ToS haben aufhalten lassen. Die scheißen darauf, da sie es gewohnt sind, sich mit Linden Lab ein Katz&Maus-Spiel zu liefern, und beachten die erst gar nicht weiter, sondern geben ihre Programme weiter wie bisher fast immer unter der Hand weiter.

    Wen die TPV trifft, das ist die bisherige, normale Opensource-Community um Second Life herum, denen Linden Lab nun mit Hilfe dieses Instrumentariums meint, extrem weitgehende Vorschriften machen zu können, die schon stark an unbezahlte Programmierer erinnern. Dass denen das zu weit geht, ist klar.
     
  16. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Das meinte ich jetzt nicht mal, sondern das mit den Bots uw., solange das mit dem viewer von SL möglich ist, können die nicht Ersteller anderer dafür haftbar machen..
     
  17. Leon Malvogen

    Leon Malvogen Aktiver Nutzer

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    Hallo Barth

    Und was findest du so ungewöhnlich daran? SL gehört Linden Lab und deshalb hat Linden Lab alle Rechte, die Spielregeln zu definieren. Die Entwickler müssen das akzeptieren oder halt das Entwickeln für SL sein lassen.

    Das ist überall so. Wenn du für eine bestimmte Umgebung entwickeln willst, dann musst du die dort geltenden Regeln einhalten.

    Was die Regeln von Linden Lab für SL bedeuten, das steht auf einem anderen Blatt. Die verschiedenen Teilnehmer von SL haben halt auch verschiedene Interessen, die nicht immer gleich sind.

    Ich persönlich und die Leute, mit denen ich in SL zusammen bin, wir spüren keine Nachteile im Moment. Wir verbringen eine schöne Zeit in SL, wir gestalten unsere SIMs, wir bauen, wir spielen, wir haben Spass - ich denke, man kann es mit dem Jammern auch übertreiben.
     
  18. Pragmatisch gesehen ist es so, dass die alternativen Viewer mindestens zu 90% oder mehr auf dem Quellcode von Linden Lab basieren. Sprich, die haben das Feature erstmal alle so von Linden Lab übernommen und bisher gab es auch keinen Grund, das zu ändern.

    Was Linden Lab nun fährt ist eine Content Management Road Map, die sie bereits im August 2009 der Öffentlichkeit präsentierten.

    Da die TPV erst am 30. April 2010 in Kraft tritt, hat natürlich auch Linden Lab noch bis dahin Zeit, den eigenen Viewer entsprechend umzubauen und sollte das aus eigenem Interesse besser tun, sonst werden sie in dem Punkt unglaubwürdig. Also dürfte dasbald entsprechend umgesetzt werden.

    @Leon: sicher hat Linden Lab das Recht, die Spielregeln bezüglich des Quellcodes festzulegen. Das haben sie bereits 2007 getan, als sie den Viewer unter die GPLv2-Lizenz stellten, die man auch oft als Copyleft bezeichnet.

    Die GPLv2 besagt kurzerhand folgendes: nimm den Quellcode, mach damit, was auch immer du willst, nur müssen deine Änderungen auch wieder unter derselben Lizenz öffentlich zugänglich gemacht werden. Ganz einfach.

    Die Lizenz schließt auch jegliche Haftung des Programmierers aus, das klingt erstmal komisch, aber man muss sich vor Augen führen, dass moderne Programme heute häufig von einer Vielzahl von externen Bibliotheken abhängig sind, so auch Second Life. Was, wenn in dieser Programmschicht ein Fehler ist? Was, wenn im Compiler ein Fehler ist, der in Second Life durchschlägt? Was, wenn die CPU einen Hardware-Bug hat - und davon gibt es mehr, als man glaubt? Fehlerfreie Programme wird es schon alleine daher nie geben.

    Nun kommt aber Linden Lab daher und sagt: du musst. Es ist natürlich Linden Labs gutes Recht, Nutzungsbedingungen für ihr Grid festzulegen und auch einen Kanon gebilligter Funktionen. Das ist aber nicht die Sache, die den Leuten eben sauer aufstößt.

    Was ihnen sauer aufstößt ist, dass Linden Lab zum einen diese Haftbarkeitsmachung drin hat, und zum anderen auch noch meint, den Entwicklern dann rechtlich bindende Vorschriften machen zu können, innerhalb welches Zeitraums sie zur Not ihre Software umbauen müssen oder dass sie gleich ganz die Verteilung der Software einstellen. Und das ist in der Tat ein Novum und nicht überall so.

    Also Linden Lab sagt nicht "das Textur-Exportfeature stört uns, baut es bitte um", sondern "Dings und das stört, baut es innerhalb von zwei Wochen so und so um."
     
  19. Danziel Lane

    Danziel Lane Superstar

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    Ich denke, bei der Erregung und bei den Problemen spielen mehrere Dinge eine Rolle:

    1. Gemeinfreie Software vs. lizensierte Software

    Die Ersteller gemeinfreier Software geben ihre Werke an die Allgemeinheit und erwarten dafür, nicht beeinträchtigt zu werden durch Vorgaben oder gar Vorschriften.
    (Mein Beispiel ist GIMP: für jeden Lehrgang muss ich meine Unterlagen ändern, weil die Funktionen neu, besser, aber auch woanders einsortiert, neu klassifiziert sind. Tolle Software, aber sie ändert sich permanent.

    Hier passiert nun, oder man befürchtet, dass das alte System der Lizensierung eingreift in das neuere der gemeinfreien Software.

    2. Verkehrung der Schutzideen

    Wenn man vor krimineller Energie schützen will, darf man nicht die Ehrlichen bestrafen.
    Monas Beispiel mit dem Auto ist ok für die Bremsen, aber Content-Klau kümmert sich nicht um die Bremsen, sondern packt eine Bombe ins Auto.
    Einem Selbstmordattentäter wie einem Content-Klauer sind die Vorschriften herzlich egal, der eine baut eine Bombe in einen harmlosen PKW und fährt damit in die Fußgängerzone, der andere verändert einen legalen Viewer so, dass er nicht entdeckt wird und trotzdem fleißig kopiert.

    In beiden Fällen ist Schutz vor dem Attentat durch Vorschriften witz- und nutzlos, ebenso wie Systeme, die vermeintlich Kopierer entdecken anhand der verwendeten Viewer. Kann nicht klappen, zumindest nicht bei den wirklich Gefährlichen.

    3. Verdrehen der Verantwortung

    Bei gemeinfreier Software ist jede Änderung möglich. Den einen Programmierer dafür zahlen zu lassen, dass ein anderer - krimineller - eine Änderung in das Programm gebaut hat, kann nicht wirklich dazu motivieren, neue Ideen für unsere Viewer zu entwickeln.
    Ich bin ja auch nicht den Entwicklern des Internet-Dienstes Mail böse für Spam- und Phishing-Mails, sondern denen, die ihre kriminelle Energie dazu benutzen, ein gutes System zu ihrem alleinigen Vorteil auszunutzen.

    4. Negativwirkung von Vorschriften

    Wenn LL Auflagen macht und Vorschriften definiert, dann liefern sie damit direkt auch ein Pflichtenheft an die Kriminellen, wie sich ein Viewer zu verhalten hat, um akzeptiert zu werden ... und dennoch kopieren zu können.

    5. Verlagerung der Verantwortung

    Wenn ich eine Webseite programmiere, dann erwartet der Kunde, dass ich sie auf seinem Server so sicher mache, dann Intrusions nicht möglich sind. Schutz im Internet wird vor allem auf dem Server betrieben, der möglicherweise angegriffen wird (und im Kleinen in deiner Firerwall, in deinem Router zuhause, nicht bei den Entwicklern vom Firefox), und dafür wird dem PHP - Programmierer eben auch mehr Aufwand bezahlt ... bzw. man hat seine Funktionen und Strategien für den Schutz griffbereit.
    Hier nun wird diese Verantwortung nach draußen verlagert. Das kann nicht klappen.

    Man mag diejenigen treffen und kontrollieren können, die ihre Viewer ehrlich anmelden und prüfen lassen von LL. Aber wer wirklich Böses will, kommt mit einer Software, die ausseieht wie geprüfte und zugelassene ... aber was anderes macht.
    Schutz muss auf den Servern von LL passieren, nicht bei den ehrlichen Programmiereren, die den Vorschriften folgen.
     
  20. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Was auch völlig legitim wäre, wenn Microsoft das gesamte world wide web besitzen würde.

    Man darf nicht vergessen, daß SL nicht das www ist sondern ein privat geführter Internetdienst. Und natürlich können die verbindliche Vorschriften machen wie sie lustig sind. Sie können auch überhaupt alle TPV verbieten und den Code wieder zurückziehen (was für unser aller Sicherheit sowieso besser wäre, aber dann ginge die unersetzbare Arbeitskraft durch Opensource eben auch flöten).

    Früher hat schon jemand versucht, das gesamte Internet zu besitzen. Das war Compuserve. Die sind untergegangen, weil andere, offene Standards sie überholt haben.

    Man kann den Kuchen nicht essen und gleichzeitig ganz behalten. Entweder SL soll sicher sein (permissions usw.), dann darf es keine wildwachsenden TPV geben, ODER es wird offen wie das www. Dann gibt es aber weder permissions noch LL mehr.