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Die neue "Third Party Viewer Policy" und ihre Folgen

Dieses Thema im Forum "Medienberichte über Second Life" wurde erstellt von virtual-world.info, 29. März 2010.

  1. Das ist der Knackpunkt. Second Life soll sicher sein oder zumindest den Anschein von Sicherheit erwecken (sicher ist es nämlich prinzipbedingt nicht).

    Nur: den Copybot gab es schon, bevor der Code des Viewers veröffentlicht wurde. Er basierte auf der damaligen libsecondlife (heute libopenmetaverse) und war anfangs ein reines Debuggingtool. libsecondlife war dabei eine von Linden Lab unabhängig entwickelte Programmbibliothek und damit von Linden Lab unabhängige Codebasis, die darin eingeflossenen Erkenntnisse gewann man durch Reverse Engeneering der von SL benutzten Protokolle auf Netzwerkebene. Eine Technik, die man schon bei Samba benutzte.

    Linden Lab muss sich eben entscheiden, was sie wollen. Sie haben 2007 damals den Quellcode ihres Viewers veröffentlicht unter der GPLv2, damit war es klar, dass es alternative Viewer geben wird. Manche kurbeln ja auch wie RLV die in world economy an.

    Wenn LL aber sicherer sein soll, hilft es nicht, die Axt an den normalen Drittviewern anzulegen. Denn die Autoren sind alle bekannt und wollen auch weiterhin einfach in Ruhe nach SL Verbindung aufbauen können. Diese Leute vergrault man schlicht mit der TPV, ein großer Pool an "human resources", den man hier in die Wüste schickt.

    Die Entwickler von Copybot&Co. dagegen wird man so nicht los, da es sie ohnehin nicht kümmert und sie weitermachen werden wie bisher auch. Das ist und bleibt ein Hase-Igel-Spiel.
     
  2. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Jop, das ist so ähnlich wie Waffengesetze. Die Ganoven, gegen die sie sein sollen, kümmern sich sowieso nicht drum.
     
  3. Du hast es erfaßt, Monalisa.