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Eine Stadt namens Jorts Fähre

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von ravina Fall, 22. Juni 2011.

  1. Stallbursche Geordie

    Stallbursche Geordie Aktiver Nutzer

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    Darum habe ich dich ja auch extra einen Beitrag später gefragt - was du ja leider ignoriert hast. Also lässt du es bewusst offen. Sorry wenn ich aus deinem Hin und Hergehüpfe nicht schlau werde.
     
  2. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    /me funkelt zu diesem Stallburschen und dem Waldweib

    Das ist MEIN Thread!

    /me dreht sich dann rasch weg, damit keiner sie schmunzeln sieht und holt schon mal nen Eimer Wasser, um die Beiden zur Vernunft zu bringen, wenn sie nicht aufhören zu zanken..

    (Wehe es fängt jetzt einer ne Diskussion drüber an, dass mir nichts gehören kann ;-) )
     
  3. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    Soo für die bekennenden "Bloghasser" will ich hier auch mal wieder eine Geschichte einstellen ;-)

    Es fing alles ganz harmlos an:
    Ich stand auf dem Marktplatz und lauschte den Gesprächen der Freien. Der Krieger, der immer so nett zu mir ist (naja, bis auf letztens in der Taverne^^) also der Krieger und die Bäuerin Levana unterhielten sich. Die Bäuerin hatte länger schon den Wunsch geäußert einmal zuzusehen, wie das Thalarion des Freien mit Lebendfutter gefüttert wird und heute sollte es endlich soweit sein.
    Levana hatte da nämlich ein altes Verr, dessen Fleisch für den Verkauf wohl sowieso längst zu zäh gewesen wäre und genau dieses Tier sollte zur Speise des Thalarion werden. Ich schauderte alleine bei der Vorstellung. Aber neugierig wie ich nun mal NIE bin^^ konnte ich es einfach nicht lassen, den beiden zu folgen, als sie zum Bauernhof hinab gingen. Immerhin war ja oben im Gasthaus nichts los und ich hatte meine anderen Aufgaben auch alle schon erfüllt.*schwör*
    Da ich aber ahnte, dass die Beiden über Zuschauer nicht so begeistert sein würden, versteckte ich mich hinter einem Baum während ich das Spektakel beobachtete.
    Das Ungeheuer des Kriegers ist ja wirklich beeindruckend. So rießig und wie es immer schnaubt und die Vorstellung, dass es mich mit einem einzigen Habs verschlingen könnte *schauder*
    Tatsächlich nahm das Thalarion auch sofort Witterung auf. Das arme Verr der Bäurin war aber auch unübersehbar und vor allem völlig hilflos mitten auf dem Pfad angebunden worden! Das Thalarion stürzte sich auf das kleinere Tier und... neee, das mag ich nicht so genau beschreiben... jedenfalls, hab ich hinterher nur noch ein paar Knochen auf dem Weg entdecken können!

    Levana hat die ganze Zeit bewundernd und mit offenem Mund dagestanden. Ob wegen des Thalarions oder des Mutes des Kriegers... man weiss es nicht. Aber ich glaube fast, der Krieger gefällt ihr genausogut wie mir *murr*

    Als die Show vorbei war, brachte der Freie nun sein Tier zurück und ich wollte mich leise wieder davonschleichen. Schließlich hatte ich mehr als genug gesehen. Aber ich hatte die Rechnung ohne die Adleraugen der Herrin gemacht!
    Als ich gerade über den Hügel davon huschen wollte, hörte ich ein empörtes Schnauben und dann brach ein bäuerliches Donnerwetter über mich herein :-(

    Was ich hier zu suchen habe! Ob ich Flittchen denn nix zu tun hätte, als dem Krieger hinterherzulaufen! Und so weiter und so weiter...

    *seufzt tief*

    Ich sage euch, die Bäuerin hat fast so ne schlimme "Ichbingeradeverdammtsauer - Stimme", wie der Schmied seinen "Schmiedsdrohblick" hat. Ja, man hat es gar nicht so leicht als Kajira!

    Nachdem Levana ausgeschimpft hatte, schlich sich plötzlich ein kaltes Lächeln auf ihre Lippen. Ich sage euch - da wurde mir ganz warm. Wer wusste schon, was sie wieder gemeines ausbrütete!

    Ich sollte auch gleich erfahren, dass sie mir gerne behilflich sein würde, meine offensichtliche Langeweile zu vertreiben, indem sie mir gestattete ihr Boskgehege auszumisten!

    Menno!

    Aber ich bin ja brav und einsichtig und habe das dann auch wirklich ordentlichst gemacht... dachte ich zumindest! Nachdem ich nach getaner Arbeit der Bäuerin stolz berichtet hatte, dass ich mit dem Boskgehege fertig sei, wollte diese das unbedingt überprüfen. Sowas, wo ich mich doch wirklich angestrengt hatte! Irgendwie traut die Freie mir einfach nicht.*murr*
    Wir gingen also ins Gehege und da ich ja wusste, dass ich alles ordentlich hinterlassen hatte, sah ich der Herrin recht gelassen bei ihrer Inspektion zu.
    Mit der Gelassenheit wurde es nur ein wenig schwierig, als die Herrin plötzlich vom hinteren Zaun her meinen Namen rief. Täuschte ich mich, oder klang ihre Stimme irgendwie gehässig?
    Ich ging näher zu ihr und konnte sehen, wie sie mit großer Geste auf einen kleinen Dunghaufen zeigte, der eigentlich eher außerhalb des Geheges lag. Aber das konnte ich ihr ja kaum so sagen. Also habe ich mich ganz brav entschuldigt, weil ich das übersehen hätte und der Herrin versprochen mich sofort darum zu kümmern, dass dieser Haufen auch noch weg kommt.

    Ist gar nicht so einfach, sich zu entschuldigen, wenn man sich im Recht fühlt!

    Und was machte die Herrin?
    Die lächelte übertrieben freundlich und hieß mich, doch mal die Heugabel wegzulegen. Dann hat sie mir einen Vortrag gehalten, dass sie als Freie ja nur mein Bestes wolle und mein Bestes sei perfekter Gehorsam und damit ich lernen würde ihre Befehle das nächste Mal PERFEKT auszuführen, dürfe ich diesen letzten Haufen nun mit den bloßen Händen wegmachen! Damit sich die Lektion auch wirklich gut einpräge!

    So eine Gemeinheit!
    Ich war nicht begeistert… was man wohl an meinem Gesicht sah. Daraufhin war die Herrin auch nicht begeistert… was man an ihrer Drohung, die Kurt zu holen, merkte.

    *seufzt tief*

    Natürlich habe ich dann doch lieber den ekligen Dung mit den Händen weggeräumt, statt auf die Kurt zu warten. Und ich muss sagen, ich bin wirklich stolz, dass ich meinem innigsten Wunsch, das Ganze „aus Versehen“ in das Gesicht der Herrin zu werfen, anstatt auf den Misthaufen, nicht nachgeben habe Nein, nein, sowas tut eine Kajira niemals nicht!
    Ganz brav habe ich alles weggeräumt und mich dann noch artig bei der Herrin bedankt, weil sie so um meine Erziehung bemüht ist!

    Dann hat sie mich weggeschickt und ich bin so schnell ich konnte zum Fluss, um mir das eklige Zeugs abzuwaschen. Nachdem ich alles von den Händen entfernt hatte, ging ich rasch den steilen Weg zum Brunnenplatz hoch. Wer wusste, ob mittlerweile nicht schon dutzende Freie verärgert vor dem geschlossenen Gasthaus standen, nur weil die Herrin mich so aufgehalten hatte!

    Das nächste was geschah, nenne ich Schicksal *nickt heftig* Es waren nämlich zwei Dinge gleichzeitig!
    Erstens merkte ich beim Laufen, dass ich von irgendwoher noch immer nach Boskdung müffelte. Als ich an mir herunter guckte, sah ich einen großen Fleck auf meiner Gasthaustunika, eigentlich mehr ale einen Fleck, da hing noch richtig dick Dung dran! Au weia! Hoffentlich würde das problemlos rausgehen beim Waschen, ich konnte doch die Freien beim Bedienen nicht vollstinken!
    Zweitens fiel mein Blick, als ich ihn nun wieder hob, genau auf das, sich noch im Bau befindende, neue Teehaus. Das Teehaus, auf welches sich die Bäuerin sooooo freute, weil sie dann nicht mehr im Gasthaus sitzen muss und vom Anblick leicht bekleideter Tavernensklavinnen beleidigt wird!

    Ich war noch immer wütend, dass sie mich so ungerecht behandelt hatte. Und ich war schon vorher sauer gewesen, weil sie immer so auf uns Mädchen des Wirts schimpfte. Und ich hatte mich geärgert, weil das Teehaus ja Konkurrenz für meinen Herrn sein würde.

    Und irgendwie... kam mir das so eine Idee...
     
  4. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    Ja, das Teehaus lies so einen bösen Gedanken in mir aufkeimen. Verstohlen schaute ich mich nach allen Seiten um, aber der Platz war noch immer wie ausgestorben. Also nahm ich meinen Mut zusammen, stieg über die niedrige Blumenumrandung, welche die Terrasse des Teehauses begrenzen soll und lies mich auf den Holzdielen niedersinken. Wollten wir doch mal sehen, ob ich mir die Gemeinheiten der Bäuerin einfach gefallen lassen musste!!!

    Diele für Diele suchte ich den Boden ab, bis eines der Holzbretter endlich nachgab. Ich musste ein wenig dran rucken, dann ließ es sich problemlos hoch nehmen. Mit äußerster Genugtuung schmierte ich nun den Boskdung von meinem Camisk unter das Brett, bevor ich es sorgfältig wieder einpasste. Ha! Würde die Bäuerin mal sehen, was sie davon hatte, wenn sie in dem tollen, neuen Teehaus saß und der Boskdung ihr in die Nase biss! Ich schaute mich noch einmal kurz nach allen Seiten um, dann lief ich so schnell ich konnte hinters Gasthaus zum Waschplatz, wo ich meinen Camisk säuberlichst schrubbte. ICH würde keinen Boskdung in der Nase haben, jawohl!

    Als ich in einen frischen Camisk (gut, dass mein Herr einen Zweiten für mich besitzt!) gekleidet wieder zur Gasthausterasse herunterkam, sah ich am Teehaus die Bäuerin stehen. Verdammt! Musste sie ausgerechnet jetzt dort vorbei kommen? Wo sie doch genau wusste, dass ich gerade mit Dung hantiert hatte! Hätte das nicht bis zum nächsten Tag Zeit gehabt? Ich beobachtete, wie sie vor dem Teehaus hin und her ging, als suche sie etwas, dann sah ich, dass Su hinzukam und die beiden redeten.

    Und dann hat sich mein schlechtes Gewissen gemeldet! Au weia! Was hatte ich da eigentlich gemacht? War ich völlig verrückt geworden? Wenn sie das nun meinem Herrn erzählte, oder gar dem Kommandanten?

    Nervös schlich ich mich hinter dem Gasthaus und an der Rückwand der anderen Häuser entlang bis zum Teehaus. Dort guckt ich vorsichtig um die Hausecke, zog den Kopf aber gleich wieder ein, als ich merkte, dass ich im Blickfeld der Bäuerin war. Sehen war nicht, also lauschte ich…

    Die schimpfte… oh weh, oh weh! Ich wusste gar nicht, dass freie Frauen solche Wörter überhaupt kennen und dann… hat sie nach mir gerufen
    Mein Herz hat geklopft – das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Aber was blieb mir schon übrig? Längst war mir ja klar, dass ich diesen Streich niemals hätte spielen dürfen und so raffte ich all meinen Mut zusammen und trat aus dem Schatten des Hauses hervor, ging mit raschen Schritten (damit ich gar nicht erst mehr drüber nachdenken konnte) zu der Bäuerin hin und warf mich vor ihr auf die Knie.
    Und das mitten auf dem Steinweg, wo das doch immer so bitterböse piekt an den Knien!

    Nur leider, wusste die Herrin Levana das so gar nicht zu würdigen! Ich habe mich richtig vor ihr auf den Weg geworfen und alles gestanden und um Verzeihung gebeten, aber das hat sie nicht wirklich besänftigt *seufzt tief*
    Man hat die getobt! Ein nichtsnutziges Stück sei ich! Und ich würde das nun alles unter Su s Aufsicht wegputzen müssen und wenn ich ihr das nächste Mal begegnete, solle ich sie auf Knien vor allen Anwesenden um Bestrafung für meine Schandtat bitten! Au weia!

    Als die Bäuerin weg war, hat Su mich angetrieben endlich zu putzen, weil sie ja schließlich ins Bett wolle. Na toll! Nun war die auch noch sauer auf mich!
    Ich habe also geputzt während sie mit Argusaugen zugesehen hat und dabei habe ich angefangen ihr zu erzählen, was passiert ist. Sie meinte doch glatt ich hätte das mit dem Ausmisten bestimmt nicht ordentlich gemacht!

    *guckt empört*

    Da hab ich ganz schnell weiter erzählt. Aber mitten in der Geschichte kam der Jäger und diese seltsame Frau, von der ich noch immer nicht genau weiß wo sie lebt und was sie ist, den Weg von der Fähre herauf! Als ich die Beiden näher kommen sah, habe ich das Erzählen dann lieber gelassen und rasch fertig geputzt. Der Jäger ist nämlich nett und bringt immer leckeres Fleisch für unser Gäste. Der muss gar nicht wissen, was ich angestellt habe!
    Endlich war ich fertig und Su und ich konnten schlafen gehen. Ihr könnt euch aber vielleicht vorstellen, dass ich in dieser Nacht nicht allzu gut geschlafen habe!

    Am nächsten Morgen habe ich Hadi alles gebeichtet, doch die hatte auch keinen Rat für mich, außer dem, am besten dann zur Bäuerin zu gehen, wenn sie unten beim Hof ist. Dann bekämen wenigstens keine anderen Freien mit was los ist! Ich glaube Hadi hat sich bei der ganzen Geschichte ein Grinsen verbeißen müssen, aber ich bin nicht sicher! Zumindest hat sie nicht mit mir geschimpft.

    Letztendlich habe ich es dann so gemacht, wie sie sagte und bin zum Hof runter gegangen. War nur dumm, dass ausgerechnet der Rarius mit den schönen Augen... ähem einer der Rari bei ihr war, um bei der SaTarna Ernte zu helfen. Das Spiel seiner Muskeln als er die Sense schwang war unglaublich und ich.. *räuspert sich* Das interessiert euch ja sicher gar nicht!

    Also weiter: ich hatte mich entschlossen, das jetzt und hier zu erledigen und so ignorierte ich die Anwesenheit des Rarius, ging direkt zur Herrin Levana und warf mich vor ihr auf die Knie. Dann hab ich raus gestammelt, dass ich sie um Bestrafung für mein schlechtes Benehmen bitte. Aber die Herrin wollte das gar nicht hören. Stattdessen hat sie mir befohlen wieder hoch zur Taverne zu gehen. Bestimmt wollte sie nur, dass ich noch mal vor aller Augen um Bestrafung bitten muss! *seufzt*

    Doch da kam mir unerwarteter weise der Rarius zu Hilfe. Er sagt Levana, dass ich besser bei der Ernte helfen solle. Natürlich stimmte die Bäuerin ihm zu, so wie sie das immer tut. Sie ist nämlich verknallt in ihn, da bin ich ganz sicher!
    Also durfte ich helfen, um meine Strafe würde man sich später kümmern...
    Eigentlich hat das sogar Spaß gemacht! Der Rarius und die Bäuerin haben das Korn gemäht und ich habe dann die Ähren zu dicken Bündeln gestapelt, verschnürt und weggetragen. Anstrengend aber gut! Den beiden Freien hat es wohl auch gefallen, denn sie haben beide bei der Arbeit gesummt - das heißt: naja, bei dem Rarius klang es eher wie Hummelgebrumm! *kichert*

    Als ich wieder eines der Bündel vom Feld trug, sah ich plötzlich blauen Stoff vor mir aufblitzen. Rasch sank ich auf die Knie, legte das Korn beiseite und grüßte mit einem Lächeln die Schreiberin, die ja immer so nett zu mir ist und mich sogar "kleiner Kupfertarsk" nennt!
    Doch an diesem Tag machte sie ein Gesicht, als habe man ihr das Tintenfass geklaut. Sie sah mich von oben bis unten an, hob eine Augenbraue und fragte dann in ungewohnt strengem Ton: "Hast du mir was zu sagen, Kajira?"
    Mir keiner Schuld bewusst, habe ich den Kopf geschüttelt, aber sie war so freundlich, mich gleich aufzuklären, worum es ging. *seufzt tief*
    Ob ich denn wüsste, dass das Teehaus ihr gehört? Und was ich da getan hätte?

    Oje, oje! Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Nun hatte ich in meiner Wut nicht nur den Zorn der Bäuerin entfacht, die mich ja eh noch nie mochte, sondern auch noch den der Schreiberin. Das tut weh! Ganz furchtbar zerknirscht habe ich ihr alles gestanden und mich entschuldigt und ihr versichert, dass alles wieder sauber ist.
    Sie war echt sauer und hat gesagt, wie enttäuscht sie ist und ob ich überhaupt wüsste, was das Teehaus sie gekostet hat und dass ich alles besudelt habe. Wenn die Bäuerin mich bestraft hat, dann muss ich zu ihr kommen und von der Strafe berichten, damit sie sieht, ob sie sich damit zufrieden geben kann. Und dann hat sie mich noch extra betont "HOLZ" genannt. Weil sie weiß, wie traurig ich über den Namen bin und dann... dann hab ich losgeheult *wird rot* Ich hab mich ja sooo vor ihr geschämt!

    Die Schreiberin hat mich wieder an meine Arbeit geschickt und während ich versucht habe beim Bündelschleppen das Weinen zu unterdrücken, ist sie zur Bäuerin gegangen und hat mit ihr geredet. Die Beiden haben immer wieder zu mir hin gesehen, ich will gar nicht wissen, was die besprochen haben.
    Die Herrin Mishou ging dann nach Hause, der Krieger mit den schönen Au... ähem der Rarius ebenso und die Bäuerin rief mich zu sich. Erneut wollte sie hören, dass ich um Bestrafung bat und so habe ich mich vor ihr auf die Erde geworfen und sie demütig darum gebeten. Ja, demütig - mittlerweile war mir die Tragweite meiner Handlung nämlich mehr als bewusst geworden.
    Levana sah das wohl anders und fragte, ob mir klar sein, dass man mir dafür, dass ich das Eigentum einer Freien willentlich beschädigt habe, auch gut beide Hände hätte abhacken können!
    Das saß und ich merkte, dass das Bewusstsein, wie schwerwiegend meine Tat war, sich tatsächlich noch ausweiten konnte. Mittlerweile zitterte ich vor Angst.

    Levana hieß mich aufstehen und wir gingen gemeinsam zum Boskgehege. Nicht ahnend worauf das alles hinauslaufen würde, holte ich auf ihr Geheiß einen Eimer und musste dann drei Dunghaufen hineintun. Natürlich wieder mit den bloßen Händen. *seufzt* Gehorsam habe ich das getan, den Würgereiz unterdrückt und die Hände dann so gut es ging an der Wiese abgewischt, bevor ich mit dem nun schweren Eimer zu ihr zurück ging. Dann hieß sie mich den Eimer zur Wasserpumpe zu bringen und unter den Hahn zu halten.
    Ich war ziemlich verdutzt. Was genau sollte das werden? Dungsuppe? Ratlos folgte ich ihrem Befehl und hielt den Eimer hoch, während sie nun kaltes Wasser hineinpumpte. Ich hatte echt Mühe den schweren Eimer noch zu halten. Dann durfte ich den Eimer wieder auf den Boden stellen und sollte meinen Camisk ausziehen.

    Moment! Camisk ausziehen? Endlich fiel der Tarsk bei mir und ich habe sie entsetzt angestarrt.

    Das würde sie mir nicht antun!

    Oder doch?
     
  5. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    Äußerst ungern erzähle ich euch nun wie es weiter ging, doch ich habe es der Schreiberin versprochen mich damit auseinanderzusetzen und … mich immer zu erinnern und… sowas nie mehr zu tun und… ach ihr wisst schon, all so´n Zeugs!

    So ging es weiter:
    Ich stand also am Bauernhof, vor mir die Bäuerin, noch näher vor mir der Dungeimer und weit und breit keiner, der mich aus meiner Miesere retten kann! Nachdem ich den Camisk ausgezogen und mich wie gewünscht vor ihr nieder gekniet hatte, habe ich Levana flehend angesehen, mit meinem demütigsten um Entschuldigung bittenden Blick. Aber die Herrin hat nur auf die stinkende Pampe im Eimer geschaut, dann zu mir und dann hat sie ganz ruhig gefragt: „Nun, Holz, da du das Eigentum einer Freien mit Dung beschmiert hast, hältst du es doch sicher für angemessen, das Eigentum deines Herrn auch mit Dung zu beschmutzen? Es wird dir sicher helfen, solch eine Dummheit das nächste Mal zu überdenken, nicht wahr?“
    Ihr glaubt gar nicht wie schnell einem abwechselnd heiß und kalt werden kann, wenn man sowas hört! *schaudert* Ich habe auf die eklige Brühe im Eimer geguckt und keinen Ton mehr herausgebracht – naja, fast keinen Ton. Ich glaube ich habe gewimmert *wird feuerrot vor Scham*

    Da hat die Herrin weiter geredet. „Nimm den Eimer, Mädchen und schütte ihn dir selbst über den Kopf. Lass mich nicht zu lange warten!“ Und noch beim Reden hat sie schon ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden getippt.

    Ich habe mal kurz die Augen zugemacht, weil sowas fieses kann man ja eigentlich nur träumen, oder? Aber als ich sie wieder öffnete, stand der verflixte Eimer noch immer vor mir und stank vor sich hin und die Herrin tippte noch immer mit dem Fuß und guckte böse.
    Also hab ich einmal tiiiief Luft geholt, die Zähne zusammengebissen, den Eimer mit zwei Händen gepackt und ihn ganz schnell hochgehoben und gekippt, damit ich auf keinen Fall nochmal drüber nachdenken konnte!

    Dann… Nee! *hält inne* Das WOLLT ihr nicht wissen, wie sich das angefühlt hat *würgt bei der Erinnerung* Ich habe es geschafft, ihr NICHT vor die Füße zu brechen, habe den Eimer weg geschubst und dann sind doch die blöden Tränen losgelaufen. Dabei wollte ich nicht, dass die Herrin merkt, wie schlimm das für mich ist!

    Die Bäuerin hat das aber gar nicht beachtet und gesagt ich muss jetzt aufstehen und dann hat sie ein Lederband an meinem Ko-lar angeknotet.

    Als ich so dastand ist die Brühe langsam an mir runter gelaufen und es hat so gestunken und war so widerlich und… *holt tief Luft* das kann man nicht beschreiben! Man hab ich mich geschämt!

    Und dann ist die Herrin mit mir an der Leine losgelaufen. Hinauf zum Brunnenplatz, wo sie mich vorführen kann! *stöhnt*
    Zum Glück war es schon spät und keiner war draußen. Doch da hatte die Bäuerin die Idee, mich am Pfosten vor dem Sklavenhaus festzubinden! Das Lederband in die Öse am Pfosten, die Hände hat sie mir mit einem Seil zusammengebunden und dann auch über dem Kopf festgemacht. Und da hing ich nun. Nackig! Dreckig! Mit rotem Kopf und verheulten Augen!

    Und dann hat sie mir nochmal eine kleine Strafpredigt gehalten. Das ich immer dran denken solle, dass ich dem Schutz und Wohlwollen ALLER Freien ausgeliefert sei, auch wenn es nur eine einfache Bäuerin wie sie ist. Und dass mich in der Nacht jeder einfach würde losschneiden können und man wisse ja gar nicht, ob ich morgen überhaupt noch hier sei!

    Ich bin furchtbar erschrocken. Sie meinte doch nicht etwa… Doch bevor ich das zu Ende denken konnte, hat sie mich an den verklebten Haaren gepackt, mir böse in die Augen geschaut und gezischt: „Wenn du dich mir gegenüber noch ein einziges Mal ungebührlich verhältst oder dich in meiner Gegenwart den Kriegern so unverschämt an den Hals wirfst, dann…“

    Naja, es war nicht nötig, dass sie weiter redete. Ich hatte sie auch so verstanden! Das war ihr aber wohl noch nicht genug, denn sie hat mir ihre nun beschmutzte Hand vor den Mund gehalten und mit ganz gemeinem Lächeln gefragt, ob ich finde, dass sie als freie Frau so schmutzig herumlaufen sollte! Oje, da ist ziemlich viel Wut in meinem Bauch hochgekocht, aber ich habe sie runtergeschluckt *nickt stolz* und habe mich ganz demütig bei der Herrin entschuldigt und dann habe ich den Kopf vorgereckt um die Hand der Bäuerin sauber zu lecken.

    Und da hat die Herrin seltsam reagiert.
    Sie hat die Hand weggezogen bevor ich sie berühren konnte und hat sogar ein bisschen freundlich gelächelt. „Gutes Mädchen!“ hat sie tatsächlich gesagt! Und dann sagte sie noch, dass sie mich am nächsten Morgen losmachen würde. Und dann… ist sie einfach gegangen. Und dann… dann war ich ganz alleine und nackig und dreckig und gefesselt auf dem Platz und es wurde dunkel und still und ich hatte verdammt viel Angst und dann… habe ich mich irgendwann bevor es fast schon wieder hell wurde in den Schlaf geheult!
    Und keiner hat in dieser Nacht nach mir gesucht! Das hat weh getan!

    ………………………………………………………………………….

    Am nächsten Morgen war eine Ratsversammlung angedacht. Genau das Schlimmste was mir passieren konnte! Alle, wirklich alle Freien aus den höheren Kasten trafen sich am Brunnenplatz !
    Dann kam Levana, hat meine Fesseln überprüft und mir gesagt, dass ich noch hier bleiben muss, bis die Versammlung begonnen hat, damit auch jeder gesehen hat, dass ich bestraft werden musste. Sie meinte, dadurch würde ich meine Lektion besser lernen *seufzt*
    Oh, die hatte ich gelernt, ganz bestimmt!
    Wisst ihr, wie die Arme nach so einer Nacht schmerzen? Wie die Augen brennen, wenn man Stunden geweint hat? Wie kalt es ist, wenn man nackt an einen Pfahl gebunden auf dem Boden sitzt? ICH weiß es jetzt!
    Erst als alle mich gesehen hatten und ausgiebig die Zeit genutzt hatten um die Nasen über mich zu rümpfen und mich zu verspotten hat die Herrin mich wieder befreit. Und als ich ihr dann gesagt habe, dass ich nun ganz bestimmt immer weiß, wo mein Platz ist, hat sie mir erlaubt zu gehen, um mich zu waschen!

    …………………………………………………………………..

    Dann musste ich zur Herrin Mishou und ihr berichten, wie ich bestraft worden bin.
    Die Herrin mag ich ganz besonders, weil sie immer so nett zu mir ist und es hat mir sowas von leid getan, dass es ausgerechnet IHR Teehaus war, das ich verunstaltet habe. Also habe ich mich bei ihr nochmal entschuldigt und ihr alles erzählt und dann hat sie gesagt ich soll diese Worte aufschreiben und ihr geben. Damit sie mich immer dran erinnern kann, wenn ich mal wieder Dummheiten im Kopf habe!
    In schönster Schönschrift hab ich es aufgeschrieben: „Es tuht holz ganz Furchtbahr leit und sie hat värgesen woh ir platz ist und sie wirt es nie meeer Tun!“

    Ich glaube die Herrin war zufrieden mit mir, weil sie hat mir über den Kopf gestreichelt und mich endlich wieder „kleiner Kupfertarsk“ genannt! Warum sie aber so komisch geschmunzelt hat, als sie meine schöne Entschuldigung gelesen hat, das weiß ich nicht!
    ..............................

    Und demnächst lest ihr mich dann wieder im Blog... ;-)
     
  6. Indira Furse

    Indira Furse Nutzer

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    Boten tragen die Nachricht durch alle Länder:

    "Jort's Fähre wird ein Jahr alt, und feiert aus diesem Anlass ein kleines Fest. Alle sind herzlich eingeladen, die in friedlicher Absicht an den Wettbewerben und dem RP teilnehmen möchten. Ganz gleich woher, an diesen Tagen ruhen die Waffen, allerdings sollte auf *angepasste* Kleidung geachtet werden (Panther z.B. in Verkleidung einer Freien Frau etc etc)"

    Das Programm:

    Donnerstag, 9.2.2012
    20.30 Uhr
    Schwertturnier
    (offen für Freie Männer und ausgebildete Kampfsklaven)

    Freitag, 10.2.2012
    20.30 Uhr
    Sklavenjagd
    (offen für alle Freien und Sklaven)
    Regeln werden vor Ort erklärt, es können sowohl Herr/Herrin mit (eigener) Sklavin/Sklaven sich melden, als auch Einzelpersonen, die werden dann hier zugeordnet.
    Meldungen bis 15 Minuten vor Beginn

    Samstag 11.2.2012
    14.00 Uhr
    Zar Turnier (unter Leitung von Kaibur/Hanes Himmel)
    (offen für alle)
    Meldungen vor Ort bis 15 Minuten vor Beginn
    17.00 Uhr
    Tanzwettbewerb
    (Sklavinnen)
    20.30 Uhr
    Ruderbootrennen
    (offen für alle Freien und Sklaven)

    Sonntag, 12.2.
    15.00 Uhr
    Thalarionrennen
    (offen für alle Freien, Thalarions werden vor Ort gestellt für die Teilnehmer)
    18..00 Uhr
    Faustkampf /Schlammcatchen
    (offen für alle Freien und Sklaven, wobei Frauen im Schlamm gegeneinander antreten)

    20.00 Uhr/Abschluss der Feierlichkeiten
    Konzert live über Stream von Samara Romano, der *Stimme* aus Lydius


    ***Auf allen Wettbewerben gibt es Preise unserer Sponsoren zu gewinnen, die da bisher wären:
    ViGo, Myth, H&S, Trident, Triple O, Kodex, L.V. Creations, Flo Market Desing's, Knickknack, Fatale, SMB Design, Shack, Mikki Miles gorean Musical, Swashbucklers***

    An allen Tagen wird auf der Festwiese ein Jahrmarkt seine Pforten geöffnet haben, und wir freuen uns über zahlreichen Besuch. Fleissige Sklaven sind angehalten, für das leibliche und körperliche Wohl der Freien zu sorgen.
    Es wird darum gebeten die Meter abzulegen, alle Feierlichkeiten finden IC, aber ohne die Gefahr von *Überfällen* statt, so dass nur die Teilnehmer einiger Wettkämpfe, vorübergehend ein Meter tragen sollten.

    Bei Fragen wendet euch bitte an Kintradim Mammoth, Done Urriah oder Indira Furse, die auch Voranmeldungen zu den einzelnen Disziplinen gern annehmen.

    SLurl: Location-Based Linking in Second Life
     
  7. Boundy Schwartzman

    Boundy Schwartzman Nutzer

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    Herzlichen Glückwunsch dazu den Männern und Frauen und Sklaven aus Jorts Fähre !!
    Wir werden zu den Feierlichkeiten kommen und sind im Thalarion-Rennen ziemlich geübt :)
     
  8. Indira Furse

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    Im Tanzen auch, wie ich vorhin hörte *guckt unschuldig
     
  9. Tharkan Tungsten

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    /me blickt sinnend dem Boten hinterher

    "Schwertturnier.....soso. Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich die letzten Wochen beim Training immer Armbrustschiessen üben musste. Die wollten nur, dass ich nicht mit dem Schwert übe."

    /me macht sich für den 09.ten ein Kreuz in den Kalender und reibt sich die Hände
     
  10. Sleen Squall

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    Hmmm

    Ich bin eh in der Naehe, mal schauen....

    Der Sleen
     
  11. Indira Furse

    Indira Furse Nutzer

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    *grinst breit*

    So ein Mist, jetzt hast du unsere Rarii durchschaut :wink: Aber heute und nächste Woche Dienstag ist beim Waffentraining ja noch Zeit, ein wenig das vernachlässigte Training mit dem Schwert nachzuholen :p
     
  12. Kaya Rasmuson

    Kaya Rasmuson Freund/in des Forums

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    Schwerttraining? Aber nur, wenn wir - also natürlich die Krieger! - nicht wieder unter Einsatz aller Leben die Einwohner von Jorts retten gehen müssen *lacht*

    Ich freue mich jedenfalls auf beides- das Training, trotz der Überraschungen und auf das Fest- WEGEN der Überraschungen !!
     
  13. Mel17 Gibbs

    Mel17 Gibbs Guest

    Aber du hast mit dem Schwert geübt! Heimlich?

    /me denkt an das gestrige Training und kichert

    Ich freu mich, dass ich Marcus begleiten darf und werde mich mit gaaanz viel Stoff schmücken...
     
  14. Indira Furse

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    Jort's Fähre lädt ein:

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  15. Indira Furse

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    Heute nun ist es soweit, 2 Tage in denen die (Klein) Stadt Jort's Fähre im Zeichen der Kalana steht, sozusagen ^^ Die ersten Gäste sind gestern bereits angereist, und heute toben sich die Herren noch einmal mit Bogen und Schwert aus, während die Damen z.B. Kurzweil bei den Spielen im Teehaus suchen, um sich die Zeit bis zu den Wettkämpfen zu vertreiben.

    Gekämpft wird um die Ehre, auf Preise wurde diesmal bewusst verzichtet, da wir diese 2 Tage einfach zum Anlass der Ernte mit euch feiern möchten, alte Kontakte aufleben, neue knüpfen und im Mittelpunkt steht das RP, nicht ein festgelegter Plan.

    Hier dennoch noch einmal der Aushang :)

    Fähre nach Jorts gibts dann hier
     
  16. Indira Furse

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    Ein Dank an alle, die uns gestern zu den Wettbewerben besuchten! Es war einfach toll!!! Teilweise waren über 50 Avatare auf der Sim, Gäste aus Hochburg, Lydius, Kasra, Belnend, der Oase der 4 Palmen und sogar Arani und aus dem fernen City of Vigo habe ich Leute gesehen. Auch einige Piraten hatten sich unter die Besucher gemischt, verhielten sich aber wie Gäste, die man gern wiedersieht. Auch dafür ein riesengrosses Danke!

    Ein paar Eindrücke, wie es war findet man HIER, HIER und HIER :dance

    Ein toller Tag für die kleine Stadt Jorts Fähre, und heute neigt sich das Fest nun auch schon dem Ende zu. Ruhiger und ohne Kampfgeschrei wird heute auf der festlich geschmückten Wiese das Kalana- Fest seinem Ende zugehen. Die Bäume sind weitestgehend abgeerntet und die Trauben werden weiterverarbeitet, grösstenteils zu dem köstlichen Kalana den es dann auch in unserer schönen kleinen Stadt zu erwerben gibt.
    Die Sklaven des Ortes haben einen kleinen Tanz einstudiert und ansonsten machen alle Gäste das Programm selbst, wieder steht RP im Vordergrund :)

    Wir freuen uns auch heute das Fest mit euch enden zu lassen und heissen euch herzlich willkommen :)
     
  17. Indira Furse

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    Der Tag begann damit das ich beizeiten das Haus verließ, die Nachrichten aus Turmus waren beunruhigend und wir mussten endlich übereinkommen wie wir dem entgegentreten. Genau aus diesem Grund hoffte ich heute unser drittes Ratsmitglied anzutreffen um ihn von den Geschehnissen am Delta in Kenntnis zu setzen. Tatsächlich lief er mir auf Höhe der Herberge über den Weg und im Beisein von Kin informierte ich ihn über alles. Wir kamen überein das wir alle auf Grund der Unruhen und der Möglichkeit eines Krieges zwischen Turmus und Cos alle Heimsteinangehörigen aus Turmus nach Hause beordern. Wir wussten von mehreren die sich dort aufhielten, Eile war also geboten.

    Ich allerdings, stand für diesen Auftrag nicht zur Verfügung. Der Gedanke das überall in der Stadt Del-Ka Zeichen an die Wände geschmiert waren, verhieß mir nichts Gutes und eh ich jetzt noch mit einer Eskorte reise, konnte man auch gleich nur Krieger schicken. Unser drittes Ratsmitglied erklärte sich dazu bereit und trat die Reise nach Turmus auch gleich an. Uns blieb jetzt nur abzuwarten. Die Zeit wurde uns auch dadurch verkürzt das zwei Apothekerinnen in der Stadt eingetroffen waren und auch wenn wir keine Ärzte in der Stadt hatten so hieß es jetzt dafür zu sorgen das sie Gefallen an Jorts Fähre fanden und sei es nur um ein Argument mehr zur Ansiedlung der grünen Kaste in unserer Stadt zu haben.....

    Weiter gehts hier :)
     
  18. Indira Furse

    Indira Furse Nutzer

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    Gegengift für meinen Herrn

    Müde rieb ich mir die Augen, irgendwann war ich wohl doch erschöpft vor Sorge um meinen Herrn eingeschlafen. Mein erster Blick ging zu meinem Herrn, der zwar unruhig, aber tief und fest schlief. Lächelnd krabbelte ich aus dem Krankenbett wo ich mich zusammengerollt hatte, überließ Dina, die während ich schlief die Stellung gehalten hatte, noch für einen kurzen Moment die Wache und bereitete im Gasthaus eine kräftige Suppe zu, in der Hoffnung mein Herr hätte nachher, wenn er wach wird, nicht nur Durst sondern auch Hunger. Als ich wieder zurückkam ging Dina, die den Rest der Nachwache ja schon übernommen hatte erst mal schlafen. Als sie sich ins Haus ihrer Herrin zurückgezogen hatte schien die Stadt zu erwachen.

    Zumindest war auf dem Platz scheinbar geschäftiges Treiben, ab und an wehten ein paar Wortfetzen in die Krankenstation und Sklavinnen huschten geschäftig an den Fenstern vorbei, in Erledigung ihrer täglichen Aufgaben. Die Suppe hatte ich im Gasthaus warm gestellt und nach einem Blick auf meinem Herrn, mit dem ich mich vergewisserte dass er noch schlief, machte ich mich vorn in der Krankenstation leise ans Aufräumen, bezog die Liege neu, warf benutztes Verbandsmaterial weg und säuberte die Anrichten und den Boden. Als ich die Fenster zum Lüften öffnete erspähte ich auf der anderen Seite vom Platz die Krieger und den Sklavenhändler. Scheinbar hatten sie einen Fang in Form von zwei Wilden gemacht, die Mädchen die sie in Richtung der Kennel zogen, sahen jedenfalls so aus. Ich lächelte, also alles wie immer. Leise schloss ich die Fenster nach dem Lüften wieder und begab mich nach hinten zu meinem Herrn, der unruhig vor sich hinmurmelte und schliesslich den Eindruck machte, dass er langsam wach wurde. Zumindest schmatzte er, als wäre sein Mund sehr trocken, also fragte ich leise, ob er Durst hätte.

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    Spätestens jetzt wurde er wach, und er war ansprechbar und deutlich klarer als noch gestern. Zumindest sagte er, er hätte Durst, so dass ich ihm den Becher mit Wasser an die Lippen hielt, und aufpassen musste, dass er nicht zu gierig trinkt. Das wäre bestimmt auch nicht gut. Grad als er sagte, er hätte nun Hunger, kam Dina herein, die anbot auf ihn zu achten, während ich die Suppe aus dem Gasthaus holte. Als ich mit einem großen Teller Suppe aus dem Gasthaus kam, sah ich den Hauptmann und steuerte kurz samt Suppenteller auf ihn zu. Ich erkundigte mich, ob er etwas vom Hofkrieger gehört hatte, der schon eine ganze Weile unterwegs war, um einen Arzt für meinen Herrn aufzutreiben. Über den konnte er mir leider nichts sagen, aber ein Märchen versuchte der Herr Hauptmann mir doch prompt noch aufzubinden! Er erzählte von Piraten, die die Giftsklavin aus dem Kennel befreit hätten und dabei alles niederschlugen, was sich ihnen in den Weg stellte. Fast hätte ich ihm geglaubt, wenn er nicht dann übertrieben hätte und noch einen draufsetzte, indem er behauptete, die Piraten wären von einer halbnackten Frau begleitet worden, die von oben bis unten bunt bemalt war und Waffen trug, die grösser waren als sie und die schon jeden Mann, wenn er nicht Schwarzenegger persönlich ist, mit ihrem Gewicht zu Boden gehauen hätten!

    Ha, also solche Märchen kann der Herr Hauptmann echt wem anders erzählen, aber doch nicht mir! Dennoch nickte ich schnell, denn ich kann ja einem Freien nicht das Lügen unterstellen und ich glaube eh, er wollte mich damit nur zum lachen bringen, weil ich mir so Sorgen wegen meinem Herrn machte. Jedenfalls sah ich zu, dass ich zurück zur Krankenstation kam. Dina hatte meinem Herrn inzwischen geholfen sich zum Sitzen aufzurichten und den Rücken mit Kissen zum stützen gepolstert und ich löffelte meinem Herrn, dem meine Suppe offenbar schmeckte, ebendiese in den Mund. Grad war der Teller leer, da kam die Herrin Pinion, um nach dem Rechten zu sehen und wies Dina und mich an meinem Herrn beim waschen und umkleiden zu helfen, und den Verband zu wechseln. Dann entschwand sie gen Terrasse, und Dina erst mal mit, um ihr eine Milch zu bringen, versprach aber gleich wiederzukommen.

    Zum Waschen oder umziehen kam ich dann aber nicht, denn grad war Dina weg, flog vorn die Tür mit einem lauten Knall auf und ich erkannte die Stimme des Hofkriegers, der meinen Namen brüllte. Freudig rannte ich um die Ecke nach vorn, und tatsächlich! Er hatte es geschafft einen Arzt aufzutreiben. Wobei einen? Nein gleich 3 samt einer Helferskajira. Ich wies den 3 Frauen den Weg nach hinten zu den Krankenbetten, der begleitende Herr blieb mit dem Krieger etwas abseits und die beiden unterhielten sich leise und auch ich sprang erst mal aus dem Weg um nicht zu stören, als geschäftiges Treiben einsetzte. Die beiden Ärztinnen und auch die Kajira waren scheinbar ein eingespieltes Team. Sie analysierten das Blut meines Herrn um das Gift zu benennen damit sie das passende Gegengift spritzen können, warfen sich Fachbegriffe hin und her die ich nicht ansatzweise verstand, aber das musste ich zum Glück nicht, denn die mitgebrachte Sklavin war offenbar gut ausgebildet und folgte den Anweisungen der Herrinnen sofort und gründlich.

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    Mein Herr ließ die geballte Frauenpower mehr oder weniger geduldig über sich ergehen, gut, so schwach wie er war blieb ihm auch keine Wahl, aber als die eine Ärztin ihm erklärte, kein Alkohol und kein Sex die nächsten zwei Tage, begehrte er doch auf und moserte: “Kein Sex, ich bin nur vergiftet worden, aber nicht selbst ansteckend giftig!” Daraufhin mussten die Herrinnen lachen und sagten ihm, das mit dem Sex wäre ein Scherz, das Alkoholverbot allerdings nicht! Sie ließen mir noch Kräuter für Tee da, den mein Herr trinken sollte, gaben mir einige Anweisungen, versprachen auf meine besorgte Frage, dass mein Herr wieder völlig gesund werden würde und verabschiedeten sich dann. Bezahlung wollten sie keine, sie baten nur um Schutz, wenn er einmal nötig wäre, und dies versprach der Krieger vom Hof sofort und ohne zögern.

    Der Krieger brachte die Ärzte zur Fähre, kam dann aber noch mal zurück und mein Herr und er besprachen noch einmal den ein wenig in Vergessenheit geratenen Bau eines Altars für die Priesterkönige. In diesem Augenblick schien meinem Herrn aufzugehen, dass das Leben auf Gor nicht immer nur von einem selbst abhängig ist, sondern ab und zu doch auch mal höhere Mächte die Geschicke lenken. Und wenn es in diesem Fall nur das Lenken des Kriegers auf den richtigen Weg war, einen Arzt aufzutreiben, ohne den er vielleicht gestorben wäre. Kaum war der Krieger allerdings auch gen Hof verschwunden ließ es mein Herr sich nicht nehmen, aufzustehen und zwar stark auf mich gestützt, aber immerhin überhaupt, den kurzen Weg zu seinem Haus zu gehen. Noch eine Nacht wollte er nicht in der Krankenstation verbringen sondern lieber mit seiner Sklavin als Wärmflasche in seinen eigenen Fellen.


    Und wie es überhaupt dazu kam, dass mein Herr in der Krankenstation lag, kann man HIER, HIER oder HIER nachlesen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2013
  19. Georg Rang

    Georg Rang Superstar

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    Messe und Markt am Sardar zum Se'Kara

    Vom 07.09. bis 11.09.2013 findet am Fuße des Sardar Gebirges der dritte Markt des Jahres, der Se'Kara statt. Der Se'Kara ist einer von vier Märkten oder besser Messen die jedes Jahr am Sardar zu Ehren der Priesterkönige abgehalten werden. Die Messen werden eigentlich unter der Leitung der Wissenden, sozusagen den Klerikern auf Gor, abgehalten aber in Wirklichkeit werden sie und das drumherum der Märkte von den Händlern organisiert und durchgeführt. Die Wissenden sind darüber ganz glücklich, können sie sich doch so auf ihre Zeremonien und Opferungen konzentrieren. Jeder Goreaner muss bis zur Vollendung seines 25. Lebensjahres wenigstens einmal zu einer der Messen gepilgert sein.

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    Die erste der vier Messen ist die En'Kara Messe. Sie findet nach irdischen Maßstäben im März statt und ist vergleichbar mit einem Neujahrsfest. Dann gibt es noch die Messen zum En'Var, zum Se'Kara und zum Se'Var. Jorts Fähre organisiert in diesem Jahr nun die Messe zum Se'Kara, die im September stattfinden soll, genau genommen vom 07.09. bis 11.09. 2013. Natürlich wird es keinen Gottesdienst geben sondern wir beschränken uns auf den zur Messe zugehörigen Markt und den auf Gor üblichen Unterhaltungsmöglichkeiten. Also werden verschiedene Turniere, Wettkämpfe und Spiele stattfinden. Dazu kommen diverse Auftritte von Angehörigen der Kaste der Künstler, mal auf großen Bühnen und mal als Straßenkünstler die sich ihre Almosen inmitten der Menge verdient.

    Das noch vorläufige Programm kann man hier einsehen. Wer nun die Pallas Showgirls im Programm entdeckt hat und diese kennt und sich nun fragt wie diese nach Gor passen, so kann ich nur sagen, lasst euch überraschen!

    Bei allen Wettkämpfen steht die Teilnahme allen interessierten Besuchern offen. Einzige Bedingung es muss zum goreanischen Rollenverständnis passen. Was unter anderen soviel heißt wie, keine Frauen beim Schwertkampf, um mal nur ein Beispiel zu nennen. Des weiteren darf ein Jeder der es möchte sich ohne Anmeldung als Straßenkünstler verdingen und sich ein paar Münzen verdienen. Wer eine größere Aufführung plant, die man vielleicht als eigenständigen Programmpunkt einplanen kann und dabei vielleicht auch was rezzen muss, spricht das bitte Indira Furse ab. Auch Münzmädchen können von ihren Besitzern in die Spur geschickt werden.

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    Wem das zuwenig ist, der kann sein Geld beim Wetten ausgeben oder er besucht den angeschlossenen Markt und gibt seine Kupfertarsk dort aus. Es werden Händler verschiedener Couleur da sein. Egal ob es um Vieh geht, Schmiedewaren oder Parfüm egal ob für Freie oder Sklaven, ich denke wir decken da eine breite Palette ab. Um den Aufenhalt am Sardar für alle Gäste so angenehm wie möglich zu machen stehen eine Reihe von Unterkünften bereit und auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen und im Tavernenzelt einer jeder bewirtet werden. Außerdem wird es Sonntag eine Auktion geben wo sich Freie die ohne eigene Kajirae angereist sind, sich für die Zeit ihres Aufenhaltes bei der Messe eine Kajira ersteigern können. Interessierte Händler die auf dem Markt einen Stand nutzen wollen, wenden sich bitte an RannugMcDuck.

    Auch zum Se'Kara herrscht der Friede des Festes. Es gilt als ein Verbrechen gegen die Priesterkönige während der Messe seine Waffen mit Blut zu besudeln. Jegliche Gewalt gegen Freie ist verboten, auch darf während der Messe niemand versklavt werden. Damit steht allen Besuchern der Messe ein friedliches Fest und eine ungefährliche Zeit bevor.

    Regelmäßige Informationen zum Stand der Vorbereitungen IC wie auch OOC, wie auch später über dem Verlauf der Messe findet man hier.

    Der Landepunkt für alle Tarns befindet sich an an dieser Stelle. Von dort aus bitte zum TP begeben und als Ziel "Se'Kara Fest! auswählen.
     
  20. Georg Rang

    Georg Rang Superstar

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    Händlermarkt auf dem Se'Kara

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    07.09 - 09.09.

    Für Händler interessant.

    Jeder Platz muss reserviert werden und das Tag für Tag. Eine Reservierung ist den ganzen Tag gültig. Der Händler oder eine Person seines Vertrauens sollte dann auch zumindest zu den Hauptzeiten zugegen sein.

    Es wird Marktstände - Viehkoppeln und Ausstellungsflächen für Möbel geben.
    Eine Ausstellungsfläche kann bis zu 100 Prims beinhalten. Es wird nur 3 geben.

    Eine Viehkoppel kann bis zu 60 Prims beinhalten Bei hoher Anfrage maximal 2 ansonsten mehr Koppeln möglich ( 2-3 Tiere + Tröge )

    Ein Stand hat in der Regel 2 Aufbauflächen und sollte je stand maximal 50 Prims beinhalten. Es können in Absprache mehrere Stände reserviert werden.

    Der Umbau jedes Standes obliegt dem Betreiber - Stände sollten jedoch gegen 9 Uhr des Folgetages geräumt sein, das der neue Händler sie einrichten kann.

    Es darf jede Ware angeboten und gehandelt werden auch emotete Waren - wofür aber die Standanzahl auf 1 beschränkt ist, Gestaltung obliegt dem Händler.
    Einzige Voraussetzung, es ist ein RP-Markt und RP ist Pflicht.

    Keine G&S oder andere Verkaufsboxen daher - die Ware muss sichtbar sein. (optisch taugliche Giver sind diskutabel).

    Anfragen zur Reservierung an RannugMcDuck oder Shani (Indira Furse).

    Eine mögliche Begrenzung der Plätze durch den Marktveranstalter ist in Betracht zu ziehen - wer zuerst kommt ...
    Der Se'Kara Platz befindet sich noch im Bau, wer trotzdem schon mal schauen möchte, benutzt bitte den beiliegenden LM und wählt am Teleporter *Se'Kara Festplatz*


    Tarn nach Jorts Fähre offizieller Landepunkt

    Soweit der Offizielle Text. Was wir möchten ist ein Markt auf dem mit Systemwaren wie G&S / GM / CRS etc, mit selbst erstellten Waren oder eben auch mit emoteten Waren gehandelt werden kann. Der Markt findet im RP statt, deswegen keine Vendoren. Wer einen Stand reserviert, sollte zur Hauptzeit auch zugegen sein um seine Waren anzupreisen und zu feilschen. Ob man nun gegen Coins, Linden oder emotete Münzen verkauft oder schlichtweg tauscht bleibt jedem selbst überlassen. Als Einschränkung gilt, es dürfen nur Waren gehandelt werden die zum Gor-RP passen. Die Prims für die Stände überlassen wir kostenlos. Uns geht es nicht ums Geldverdienen sondern um eine lebendige Marktatmosphäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2013