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Eine Tour durch Gor

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von samara Romano, 22. Juni 2010.

  1. samara Romano

    samara Romano Nutzer

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    Kunst findet in Gor einen Platz?

    Die Sängerin Samara wurde in Turia geboren.
    Ihre Eltern, die Sängerin Elira und der Spielmann Larios, brachten sie in einem Zeltlager zur Welt. Bei den Reisen hielten sie sich oft an das Volk der Tuchuck, um mit ihnen von Stadt zu Stadt zu reisen.
    Schon als kleines Kind kannte Sam alle alten Weisheiten die in Liedern geschrieben waren, sie sang Ahn für Ahn und Ven für Ven. (Tag für Tag)
    Das Licht der Künste brannte in ihr.
    Sie entschloss sich das Leben ihrer Eltern aufzunehmen, diese blieben nun erst einmal in Turia, nur sie fand keine Ruhe.
    Ein paar Söldner konnte sie zahlen, immerhin sah sie nicht aus wie fahrendes Volk. Sie wusste, dass sie eigentlich nichts zu befürchten hatte, wenn sie nur sagte welchen Stand sie in der Gesellschaft hat, doch ein Risiko, nein das wollte sie nicht eingehen.

    Sie brach auf aus Turia, mit ein Paar Männern, für ihren Schutz und Verpflegung sowie ein paar Tarsk in der Tasche, immerhin muss der Sold der Männer gezahlt werden.
    In Koroba angekommen, schlugen sie erst einmal ein Lager vor der Stadt auf.
    Die Söldner bauten das Lager auf, die junge Frau begab sich auf Erkundung der Stadt, sie traf gleich am Eingang die Slaverin, wo sie sich gleich erkundigte, was es für Sehenswürdigkeiten gibt.
    Natürlich stellte sie sich als Sängerin Samara vor und berichtete davon, dass ihr Lager vor der Stadt sei und sie nur auf Durchreise sei.
    Lady Bee war sehr erfreut über die Aussichten ein wenig Kultur in die Stadt zu bringen, die Sängerin freute sich ihre Künste vorführen zu dürfen und sang am Abend für einige Bewohner der Stadt.
    Es gefiel ihnen und sie bekam das Engagement in der Stadt Koroba, wo sie nun ihren ersten Auftritt, ohne ihre Familie bewältigen muss.
    Jedoch scheint die Vorfreude sehr gross, die Proben für den Auftritt sind schon voll im Gange, die Roben sind gebügelt, die Stiefel geputzt und die Kajirae kurz vor dem Nervenzusammenbruch.
    Das ganze Lager wuselt und zwischendrin klingen immer wieder die Töne verschiedener Lieder.
     
  2. samara Romano

    samara Romano Nutzer

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    ((rein OOC, wenn ihr eine Hörprobe braucht, seht einmal in den Eventplan. Dort ist ein Konzert im SM Garten))
     
  3. samara Romano

    samara Romano Nutzer

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    Teil 2

    Zwischendurch erreicht sie die Nachricht, das Lydius ein grosses Fest feiern wird, sie beginnt sofort ein paar Zeilen aufzusetzen.
    Eine Nachricht an den Prätor ist raus. Die Nachricht wird von einem Söldner überbracht, der sagt dass er aus Koroba gereist kommt und eine Mitteilung von der Sängern Samara Romano überbringen soll.

    Tal werter Prätor der schönen Stadt Lydius, mit dem weiten Blick über das Land,

    mir kam ein Fest, in eurer Stadt zu Ohren, so bemühe ich mich nun, mich euch vorzustellen, auch wenn es nur auf diesem Stück Pergament ist.
    Ich die Sängerin Samara aus Turia, bestimmt habt ihr schon von mir gehört. Ihr werdet in meinem Programm viele Geschichten finden, die schon seit langem erzählt werden.
    Der Auftrakt meiner Tournee durch Gor beginnt in Koroba, was am 30.06. stattfinden wird, da euer Fest am 2-4 Juli ist, würde ich mich über eine Einladung und ein entsprechendes Honorar für meine Künste, mit einem Abend sanfter Klänge erkenntlich zeigen.

    Ergeben beende ich nun meine Zeilen und hoffe auf Nachricht aus eurem Hause.


    Sängerin
    Samara Romano


    Eine Nachricht, auf den Schrieb kam vom Prätor, es wurde in schnellen Zügen ein Preis ausgehandelt, denn das Stadtfest steht kurz bevor. Doch erst einmal wird Koroba einen schönen Abend mit mir haben *spricht sie und lächelt* Ja Platz scheint für Künstler auf Gor zu sein.


    Die Aufbauten für das Lgaer waren langsam abgeschlossen. Die Söldner schienen es zu geniessen keine Frau im Lager zu haben. Da alles geklärt war und die Männer nun auch den Termin des Auftritts erfahren hatten richteten sie sich eine weitere Hand im Camp ein. Paga war vorhanden sowie hitziges Fleisch.
    Sam blieb dagegen in ihrem Zimmer in der stadt. Sie musste diesen nicht in Lager, sondern sah sich die Stadt Koroba an. Die Slaverin Bee hatte ihr bereits die Stadt gezeigt, sie wusste ungefähr wo die Schmiede lag, sie wusste auch wie sie zum Heilerhaus kam, denn dort besorgte sie sich eine Tinktur für ihren Hals bei der Heilerin Nimoe.
    An diesem Tag blieb sie einfach vor dem grossen Feuer sitzen und sah sich an, wer so der Wege kam.
    Das Mädchen der Slaverin Bee tauchte auf, Sam hatte sich gerade dazu entschlossen die Schaukel am Baum auszuprobieren. Neva, wie sie gerufen wurde kam da gerade recht.
    Sam nahm die Kajira sofort in die Pflicht und lies sich anschubsen. Doch irgendwie schien Neva bald erschöpft, sollte der Höhenflug vorbei sein?
    Nein, denn beim auspendeln des letzten Schwunges beauftragte Sam das Mädchen ihr das selbst Schwung holen beizubringen.
    Neva folgte sofort, sie meinte auch, dass sie womöglich besser im Erklären sei.
    Also ging es los, den Oberkörper zurück die Beine vor, dann mit Schung den Oberkörper vor und die Beine zurück. Sam johlte vor Freude und hatte ihren Spass, auch wenn die Anfänge etwas steif erschienen.
    Schwung bekam sie nun genug und den sogar aus eigener Kraft.
    Sie kannte Schaukeln, doch bei diesen stand man mit einem Fuss in der Schlinge und holte mit dem anderen Bein schwung.
    Neva zeigte ihr noch eine weitere Schuakel die ganz unscheinbar am Ast eines nicht sehr vertrausvollen Baumes hing. Auch dieses schwingende Brett wurde sogleich ausgetestet und der Ast hielt.

    Ein Mann ganz dunkel gekleidet, mit einer Rüstung auf dem Leib kam den Weg. Sie erschreckte sich am Anfang, denn sie steckte ihn sofort in die Kaste der Attentäter und suchte das Zeichen auf seiner Stirn.
    Es stellte sich jedoch nach längerem Gespräch heraus, dass er der Kriegerkaste angehörte und sein Name Darius sei. Er berichtete von seinen Reisen und erklärte ihr seine Rüstung, als sie die Feuerstelle wieder aufgesucht hatten.
    Sein Mädchen, die sich immer wieder mit kämmenden Bewegungen durch die Haare fuhr, sah aus, als hätte sie noch nicht gefunden, was ihre Haare bändigen könnte.

    Langsam füllten sich die Kissen ums Feuer.
    Als nächstes kam die Slaverin dazu, bald darauf ihr erstes Mädchen.
    Sam konnte Neva nun nicht mehr dafür nutzen ihrer Teetasse Halt zu geben.
    Kurz darfauf kamen ein Krieger mit einer Frau an seiner Seite. Ihren Namen schnappte Sam im Gespräch auf, Kareen hieß sie und wirkte mit den Roben, wie eine Hausbauerin der Hohen Kaste. Der Krieger an ihrer Seite, war ein Mann von Ehre, zumindest fand sie ihn sehr nett.
    Sam war nur etwas unsicher, bei so einer Kastenpräsenz.
    Der Krieger, dessen Namen sie nicht erfuhr, erklärte ihr lachend, dass er es bestimmt bemerkt hat und sie keinen Grund für ihre Unsicherheit habe, den gerade die hohen Kasten würden die Künste schätzen, wo er sich natürlich fest mit einschloss. Er sei eben ein Mann von Ehre.
    Sam war ihm dankbar für seine Worte und ihr Innerstes beruhigte sich wieder.
    Es wurde spät an diesem Abend, doch man soll bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist.
    So verabschiedete sie sich nach den netten Gesprächen in ihr Zimmer, um etwas Schlaf zu finden.
    Wie es scheint haben Spielleute ihren Einfluss auf die Goreaner nicht verloren, sie freuen sich über ihre Anwesenheit.
    Sam ist sehr froh über die Gastfreundlichkeit die ihr zu Teil wird.
     
  4. samara Romano

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    Heute ist es soweit, das Können entscheidet über den Weg

    Die Karten für das Konzert sind alle schon vergeben, Sam hat ebenso eine bekommen, natürlich damit sie zu ihrem Konzert kommen kann. Sie nahm sie strahlend an und steckte sie in einen kleinen Beutel den sie in ihrem Zimmer hatte.
    Sie ging in dieser Hand zweimal ins Badehaus, es war so herrlich, endlich wieder mal in einer Stadt ansässig zu sein. Stadtbewohner wissen gar nicht wie gut sie es haben, denkt sie immer mal wieder.

    Am Tag des Auftritts stand sie sehr früh auf, sie probierte noch einmal die Roben aus, die sie sich noch in Turia hatte fertigen lassen. Die Näherin ,die schon die Kostüme ihrer Mutter angefertigt hatte, damit sie strahlend hinaus auf die Bühne gehen konnte,hatte ihr nun auch eine Robe auf den Leib geschneidert. Sie sah an sich hinunter und schien zufrieden mit sich.
    Dann zog sie die Robe wieder aus und schlüpfte für den Tag noch in ihre einfache Reiserobe.
    Sie schlenderte also noch eine Runde durch Koroba, das Theater war nun fertig gestellt, die Tatrix ist eine Meisterin der Baukunst, zumindest soweit sie das beurteilen kann.
    Doch Sam gefällt das Theater und sie wäre immernoch dafür das ganze Nellidrom zu nennen.

    Der Auftritt kam immer näher und die Schritte durchs Badehaus wurden immer hektischer. Immer wieder die Tonleiter rauf und dann wieder hinunter, dazu lief sie hin und her.
    Hoffentlich geht alles gut... ; sagte sie immer wieder.
    Sie hatte wie vor jedem Auftritt einen dicken Klos im Hals und versuchte ihn mit der Tinktur, die sie von der Heilerin bekam zu beseitigen. Doch sie wusste, der Klos wird sich lösen wenn sie erstmal auf der Bühne stand. Heute wurden hohe Persönlichkeiten erwartet, die Tatrix vertraute ihrem Können, wieso sollte sie es also nicht auch tun.
    Sie schaute immer wieder aus der Tür, sie wusste gleich wird es losgehen. Sie wünschte sich selbst Hals und Beinbruch und ging mit erhobenem Haupt die Treppe zum Theater hinunter.
    Sie sah wie die das Theater sich füllte, ihr Hals schnürrte sich immer weiter zusammen.
    Die Tatrix hielt noch eine wundervolle Rede, wie auch Lady Elisa und so wurde das Theater an diesem Abend eröffnet.
    Sie sang, wie sie es gelernt hatte, auch der Klos im Hals war verschwunden, als sie die ersten Töne von sich gab.
    Sie kannte viele Menschen auf den Rängen nicht, so fiel es ihr sogar recht leicht nicht in ihrer Unsicherheit unter zu gehen. Eine Geschichte nach der anderen konnte sie erzählen, die Leute hingen an ihren Lippen und sie war froh darum.
    Nach dem Auftritt kamen die Menschen zu ihr bedankten sich, auch die Tatrix beglückwünschte sie zu ihrer gelungenen Arbeit. Stolz stand sie nun da und wurde sogar dem Emir der Oase vorgestellt, er schien genauso zufrieden und erzählte von der Oase. Es wär kein Theater dort, jedoch eine Arena in der sie ihren Gesang ebenso vortragen könnte. Sie sagte ihm, dass sie dort hinreisen würde, wo ihre Kunst angenommen wird.
    Der Abend war lang, die Gäste wurden von der Taverne bewirtet, jeder bekam einen Ka la na, auch Sam.
    Ihr erster, doch sie tastete sich langsam heran an diesen so gut schmeckenden Saft der Trauben.
    Man sagte ihr er sei direkt auch Koroba.
    Bald darauf verschwand sie im Gästezimmer, sie war erschöpft und aufgedreht zu gleich. Sie hätte wohl Bäume ausreissen können, wären diese nicht im Fels verankert gewesen.
    Ihre Augen schlossen sich trotz Aufregung irgendwann in der Nacht und wie jeden Tag folgte der Morgen.


    Sie stand früh auf. Sehr früh, das Lager musste zusammengeräumt werden, die Tiere angeschirrt, die Felle verstaut, Proviant gekauft und die Söldner mussten gezahlt werden. Im Lager ging es zu wie auf einer Volufarm.
    Zum Schluss, ging sie nochmal in die Stadt, in das Gästezimmer, in dem sie zwei wundervolle Hand verbracht hatte. Auch hier kramte sie nun ihre Sachen zusammen, sie machte das Bett nicht mehr ordentlich, doch sie legte auf ein buntes Stück Pergament, ihre Einladung, ein Stück Candy.
    Vermutlich würde Neva ihr Zimmer sauber machen, war sie erst einmal weg, so fand sie noch etwas, was ihr gefallen könnte. Sie lächelte als sie die Hand am Knauf der Tür hatte, wendete sich noch einmal um ins Zimmer, öffnete die Tür und ging hinaus. Nicht nur aus diesem Zimmer, nein, sie verliess nun die Stadt. Sie hätte sich gern noch von der Slaverin verabschiedet, doch sie traf sie nicht mehr an. Dem Schreiber und der Schreiberin begegnete sie, die sich austauschten. Was sie da wohl alles austauschen, dachte sie sich und grinste ihnen süffisant zu. Als sie durch das Tor der Stadt ging, sprach sie noch folgende Worte: "Möge diese Stadt bestehen und ihre Bewohner mit Glück und Gesundheit segnen."




    ((Noch einmal vielen vielen Dank für die super liebe Gastfreundschaft, ihr seid ein toller Haufen! Es wär toll, wenn jemand Bilder hat, natürlich nicht von mir, sondern von dem wunderschönen Abend. Singen und Bilder machen geht leider sehr schwer.))
     
  5. samara Romano

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    Auf nach Lydius

    Von Koroba musste man nur den Teveh Pass hinauf nach Norden zum Fluss Rive de Bois, dann immer weiter den Fluss entlang nach Westen, an Larius und Laura vorbei und dann war es nur noch einen Wimpernschlag bis nach Lydius.
    Sie sahen die Stadt schon von weitem mit ihrem prächtigem Bau, viel Natur, viel Wasser, wenig Menschen, aber ganz viel Platz.
    Sie suchten sich an den Mauern der Stadt einen Ort, um ihr Lager aufzustellen. Sam hatte natürlich nicht vor das Lager mit aufzubauen, sie wollte lieber auf den Markt und nachsehen, was es für schöne Sachen in dieser Gegend gab.

    Der Aufbau des Lagers, sollte schnell gehen, denn schon morgen Stand der Auftritt an, beim Stadtfest.
    Die Menschen der Stadt wuselten wie wild durcheinander. Die Vorbereitungen für das Fest waren im vollem Gange. Sam musste nun nur noch jemanden finden, der ihr sagte wo sie genau hin müsse.

    Willkommen geheissen wurde sie vom Bäcker, der mit zwei Mädchen unterwegs war, wohl um das Fest zu besprechen. Sein Name war Toto, ein gut gebauter stattlicher Bäcker, dachte sich Sam immer wieder und lächelte ihn wohl lange Zeit blöd an.
    Sie fragte ihn, wo sie unterkommen könnte. Er war sofort hilfsbereit und begleitete sie hinüber zur Herberge, eins der Mädchen hatte Mühe mit dem Koffer von ihr, den sie bis zur Taverne schleppen musste.
    Sie bekam ein wunderschönes Zimmer, mit einem Ausblick der zum Träumen einlud. Doch erst einmal packte sie nun ihre Sachen aus, zog sich um, richtete sich etwas nach der langen Reise und ging dann hinunter um etwas zu Essen.
     
  6. samara Romano

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    Auftritt heute Abend in Lydius

    gestern noch hatte, sie den Jungen des Bäckers in Beschlag genommen, er musste mit zum Markt, den ihr das Mädchen vom Wirt gezeigt hatte.
    Paga brauchten ihre Söldner, sonst könnten sie ungemütlich werden.
    Der Paga kam ins Lager, da sich der Junge vom Bäcker Prügel von der Köchin eingefangen hatte, verarztete sie ihn noch mit etwas Thassasalbe, als sie im Lager mit dem Paga angekommen waren.
    Der Abend war kurz, sie lernte dabei noch einen Krieger aus Laura kennen und den Richter der Stadt, bevor sie in den Fellen verschwand.
    Am nächsten Tag stand sie wie immer sehr früh auf, sie sang in ihrem Zimmer und ordnete alles.
    Am Nachmittag traf sie noch den Richter, dieser unterhielt sich nett mit ihr, er erzählte von seiner Vorliebe für die Malerei und zeigte ihr sogar eine Skizze.
    Sie war begeistert und bot sich natürlich sofort als Model an, sollte er einmal eine Freie Frau malen wollen.
    Sie verabschiedeten sich von einander und sie meinte dass sie noch ein paar Ven im Ort sein würde, so dass es Gelegenheit für weitere Unterhaltungen geben würde.
     
  7. samara Romano

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    hat sie ihr Herz verloren?

    Sie lief aus der Stadt zurück und ging in ihr Zimmer, ihr Herz schlug schnell, sie konnte sich dieses Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht wischen. Sie kam vom Bäcker, sie haben nach ihrem Auftritt ein wenig Zeit bei einer guten Boskmilch und einem Paga verbracht. Sie sassen auf dem Steg. Sam bemerkte kaum das Treiben, denn ihre Aufmerksamkeit klebte am Bäcker Toto. Sie unterhielten sich. Seinen Worten nach hatte ihm ihr Gesang gefallen und sie schien grossen Wert darauf zu legen, dass er es so sah.
    Er forderte sie zum Tanz, als der Wirt begann sein Instrument zu spielen. Sam schwebte förmlich dahin, ihre Hände berührten seine und sie dachte nicht mehr an den Auftritt den sie vor knapp einer Ahn gab. Er lud sie noch ein, seine Backstube zu besuchen, sie lies sie sich sofort zeigen und verabschiedeten sich aus der noch geselligen Runde am Brunnen.

    Sie liefen hinauf und in der Bäckerei roch es so gut. Er bot ihr Gebäck an. Sie nahm es gern, doch zum Essen ging es hinauf in sein Zimmer, er wohnt genau über der Bäckerei.
    Immer wieder sah sie ihn an, sie hätte stundenlang so mit ihm sitzen können.
    Leider gab es eine Unterbrechung nach dem ersten Vorkosten der Gebäckstücke, jemand rappelte am Tor der Bäckerei. Beide sprangen auf und rannten hinaus. Nur noch ein Schatten einer schwarzhaarigen Frau war zu sehen. Toto versuchte ihr noch zu folgen, doch sie war zu flink.
    Auf der anderen Seite des Marktes sahen sie Kajirae, die sich in der Stadt rumtrieben.
    Beide berichteten, dass es einen Einbruch gab und ob die Mädchen jemanden gesehen hätten. Eine der Mädchen, was für ein dummes Ding machte sich sorgen um geklaute Kekse. Doch darum ging es nicht, sondern darum das jemand Eigentum entwedet hat, da ist es egal ob es ein Keks oder ein Stein ist.
    Die Beschreibung passte zu einer Urt die eines der Mädchen in der Stadt gesehen hatte. Wie es ausgegangen ist weiss sie leider nicht, doch sie wird den Bäcker morgen sofort fragen, wenn sie sich zu ihm begibt, um frische Milch vom Gut mit dem frischen Kakaopulver zu mischen.
    Sie freut sich schon sehr auf den Kakao...
    ((Danke für das super Spiel *lacht*))
     
  8. samara Romano

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    soviel ist passiert

    sie kam beim Fest an, die letzte Fischsuppe, vom selbst gefangenem Fisch konnte sie vor den Söldnern in Sicherheit bringen. Sie nahm sie schnell mit zum Steg hinüber und hoffte den Bäcker dort anzutreffen, den sie auf eine Schale eingeladen hatte. Etwas Salz fehlte auch noch, doch sie schien ihm auch so zu schmecken.
    Seinen Jungen hatte er an einen Pfosten gebunden, er hatte nicht viel an, doch er trug einen Knüppel. Ein riesiges Teil, wie sie fand. Der Wirt unterlag im Kampf gegen diesen Kajiru und schon passierte der erste Schock des Abend, der Wirt rappelte sich wieder auf, schien fest auf seinen grossen Füssen zu stehen, doch plötzlich sackte er zusammen. Er wurde in die Taverne getragen, der Bäcker schaffte dies ganz allein. Das Mädchen am anderen Ende der Taverne eilte dazu, Toto meinte sie solle ihn auskleiden. Sam verschwand lieber aus der Taverne ging vor der Tür auf und ab, sprach noch etwas mit den beiden Schreibern. Der Richter sah einmal kurz nach, doch da schien es dem Wirt schon wieder viel besser zu gehen. Toto kam auch wieder aus der Taverne, sie lächelte ihm zu und war erleichtert, als er den Zustand vom Wirt bestätigte.
    Nach diesem Moment der Erleichterung, gingen Beide auf den Markt, leider schien der Schneider zu wenig Stoff gehabt zu haben, denn das einzige was sie fanden, war Kleidung für Kajirae. Sie bedauerten das nicht lang, denn an der nächsten Ecke gab es einen Zuckerstand, Toto kaufte Sam eine Zuckerwatte und sie gab ihm dafür den ersten Biss in den flauschigen Zucker. Er nahm an.
    Bei dem Karussell mit den Tarns angekommen, schwang sie sich in einen der Sättel und er schob das Gerät an. Toto sprang mit auf, als dieses drehende Ungetüm genug Schwung hatte. Erst hatte jeder seinen Tarn, Sam feuerte ihren an und lachte laut als sie schrie: Pass nur auf gleich hab ich dich. Toto spielte mit, auch er feuerte seinen Tarn an, doch statt auf seinem sitzen zu bleiben rutschte er einen oder vielleicht auch zwei Tarns vor....

    Leider wurde die Stimmung getrübt, als sie auf dem Rückweg zum Platz mit dem Brunnen waren, denn der Kajiru des Bäckers hing nicht mehr an der Leine. Nein er rannte ihnen entgegen, mit einem vollen Rücksack und gekleidet wie ein Mann. Toto und Sam hatten kurz zuvor vorn weiter am Hafen einen Krieger kennen gelernt, er kam mit ihnen und es kam zum Kampf. Beide Männer, die als Nordmänner erkannt wurden, wurden schwer verletzt in den Kennel gebracht.
    Sam blieb unten und sah immer wieder hinauf zur Stadt, denn der Bäcker brachte einen der Gefangenen mit hinauf. Sie unterhielt sich noch eine Weile mit der Schreiberin. Sie war einfach nur erschöpft von den Ereignissen dieses Tages.
     
  9. samara Romano

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    ein weiter Ven und kaum wie der Andere

    Es war eine Hand der gegensätzlichen Gefühle, von Trauer bis zur absoluten Glückseeligkeit.
    Der Kajiru wurde natürlich enthauptet, es mag sich grausam anhören, doch es wurde ihm zugestanden als Freier zu sterben.
    Die Schreiberin wirkte sehr bleich und sie sprachen sich nur kurz.
    Sam wusste nicht, wie sie dem Bäcker begegnen sollte, er war traurig, sie versuchte ihn aufzumuntern, doch gelingen wollte ihr das nicht. Beide machten einen Spaziergang... ,sie fuhren mehr mit seinem Boot in den Wald, dort war ein kleiner Lagerplatz an dem sie sich niedergelassen hatten. Sie redeten und die Zeit verging so schnell in seiner Nähe. Am Ende waren sie beim Du angekommen, auch wenn es ab und an noch unter den Tisch fällt.


    Ein weiter Ven folgte auf den nächsten. Nun wurde es langsam Zeit, dass sich Sam wieder an ihre Geschäfte machte. Sie musst dringend die Schreiberin Bash finden, denn nur sie konnte zu Pergament bringen was sie dem Hohen Mann schreiben wollte. In dem hohen Ratshaus fand sie niemanden, noch nicht einmal jemanden der ihr hätte sagen können wo die Schreiberin ist.
    Sie entschied sich zum Bäcker zu gehen, sie wusste genau wo sein Laden lag, man konnte dem Duft der frischgebackenen Waren folgen.
    Toto begrüsste sie mit einem Lächeln, es war genau dieses Lächeln was Sam verlegen auf den Boden sehen lässt und sie nur einen Blick erhascht, wenn sie mit gesenktem Haupt, ihr Augenlider weit hinaufzog.
    Sam fragte ihn, ob er die Schreiberin gesehen hätte oder wisse wo sie wohnt. Er verneinte, doch er konnte ihr zeigen wo der Richter wohnt. Leider war auch an diesem Ort niemand zu finden. Sie klopften sich durch alle Häuser die ein Licht brennen hatten, bis sie schliesslich auf die Schreiberin trafen.
    Trotz des Besuches, den die Schreiberin hatte, hatte sie Zeit um den Brief für einen Mann der hohen Kaste zu schreiben.
    Sam diktierte ihr die Zeilen, die sie sich zusammengesucht hatte, Lady Bash war ihr behilflich es auch klingen zu lassen, als würde es an jemanden mit viel Bedeutung gehen, wie dem auch war.
    Sam war erleichter nun kein Pergament rausschicken zu müssen, das das Schriftbild eines Söldners auszeichnete.
    Lady Bash rollte das Pergament zusammen und verpasste dem ganzen sogar ihr Siegel. Sam war stolz auf dieses Siegel, es sah gleich vornehmer aus.
    Als sie wieder aus dem Zimmer kamen, stand Toto noch vor der Tür, die andere Lady und der Richter schienen sich verabschiedet zu haben. Lady Bash fragte sie noch, ob sie auf der nächsten Reise dabei sein kann, Sam sagte natürlich zu, es freute sie, dass die Lady nur wegen ihrem Gesangs die weite Reise auf sich nehmen würde. Sie unterhielten sich noch eine Zeit, bis Sam wissen wollte, ob es Bücher mit Bildern gibt in der Stadt, sie bräuchte dringend ein Bild von einer Frau mit einem typisch südlichen Roben. Sam und ihre Eltern, lebten bei den Tuchuck, ihre Mutter hatte wundervolle Seiden, doch wusste Sam nicht, was das passende wäre, wenn sie in die südliche Hälfte von Gor, zu einem hohen Besuch reiste. In den Roben sollte sie sich auch bewegen können und vor allem gut singen, ohne Fusseln im Mund zu tragen. Doch wer sollte schon eine Frau aus der Musikerkaste versklaven, sie hielt sich sonst an alle Gepflogenheiten, nur konnte sie nicht mit dem Schleier leben.
    Alle drei, die Schreiberin, Toto und Sam suchten also im Sklavenhaus, wo es Bücher gab, nach einer Abbildung einer solchen Frau. Sie fanden sehr viele Bilder von den angemessenen Seiden einer Kajira, doch was sollte man auch in einem Sklavenhaus erwarten. Ein bisschen später kam der Slaver dazu, den Sam erst an diesem Abend genauer kennen lernte, er schien sehr nett und nahm sich gleich ihrer Frage an, nach einem Mädchen was nähen kann. Sam hatte keine Schneiderin im Ort finden können und bemühte sich über Umwege an die edlen Roben zu kommen.
    Sie war dem Slaver sehr dankbar, dass ihm nach einigen Überlegungen ein dafür geeignetes Mädchen einfliel. Er würde sie sofort vorbeischicken, wenn sie von ihren Arbeiten zurück sei.
    Sam bedankte sich bei ihm und lenkte zur Schreiberin, die auch etwas von dem Slaver wollte, es ging um ein Hausmädchen. Weiter lauschte sie dem Gespräch nicht.
    Sam räumte im Sklavenhaus die Bücher wieder auf, die sie aus dem Regal genommen hatte. Sie hatte sich die Reihenfolge der Farben im Regal gemerkt, Toto brachte seinen Stapel hinterher. Wieder trafen sich ihre Blicke und wieder gab es dieses verlegene Lächeln auf Beiden Seiten. Dann bemerkte sie, als sie aus dem Fenster sah, wie spät es geworden sein muss, sah auf das Pergament und wollte es noch ihrem en Söldner bringen, der sich auf den Weg machen sollte die Nachricht abzugeben. Titus, wie man den Söldner rief, eilte sofort los um das Pergament unbeschadet zu überbringen.
    Sam verließ das Lager, um wieder in ihr Zimmer in die Taverne zu kommen, sie war so müde von diesem wunderschönen Tag.
     
  10. samara Romano

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    weiter gehts zum Emir

    Es hat sich viel getan in letzter Zeit, Sam hat ein neues zu Hause, wo sie sich sehr wohl fühlt. Ein kleines Fischerhaus, am Hafen von Lydius ist nun ihr Heim, sie läuft mehrmals täglich drum herum, um sich klar zu machen, genau das ist Ihres.
    Die Stadt fühl sich herrlich an, der Marktplatz, die steife Brise die ihr um die Nase weht und dann wär da noch der Bäcker. Sie verstehen sich immer besser, sanfte Blicke werden ausgetauscht, doch mehr als Berührungen der Hände sind nicht geschehen. Ihr Vater würde sie würgen, sollte er von soetwas erfahren.
    Der Bäcker wird mit ihr auf Reisen kommen, es geht bald ins Südland.
    Die Reisedinge sind schon gepackt, der Krieger Atilla ist angeheuert um für den Schutz des Bäckers, wie für das Mädchen vom Slaver zu sorgen. Sam hat sie sich ausgeliehen.
    Der Bäcker wirkte immernoch etwas unsicher, er war nicht oft ausserhalb seines Heimsteins, umso mehr freute sich Sam, dass er sie begleitete.
    Nun wartet das nächste Abenteuer auf die Sängerin, nur hatte sie nun fast eine Familie bei sich, wie in früheren Zeiten.
    Mit dem Captain des Schiffes hat sie schon gesprochen, er meinte sie würden nah an der Küste gute zwei Hand benötigen um im Süden anzukommen. Ihr wird schon vom Gedanken, dass das Schiff schaukelt schlecht. Toto geht es nicht anders, doch es ist der schnellste und bestimmt sicherste Weg.
    Bis nach Urwa wird er sie bringen können, von da aus, brauchen sie bestimmt einen Führer bis sie endlich beim Emir angekommen sind.

    2 Hand auf dem Schiff, sie steigen aus und denken sie schwanken immernoch über den Boden. Doch langsam stellt sich der Hunger ein. Sie beschliessen auf den Markt zu gehen, sie bemerken dass hier viele Panther und Talunas unterwegs sind, die Bezeichnung dieser Wilden Frauen erfuhren sie später.
    Auf dem Markt sprach Sam einen nach dem Anderen an, sie brauchten einen Wagen für die Sachen, es war nicht viel, doch zum schleppen zuviel. Sie entschieden sich die Sachen nachzuholen. Es waren eh nur Roben dabei, die für diese Gegend viel zu warm waren.
    Sie trafen auf eine Taluna und eine Pantherin, die Beiden waren bestimmt genauso skeptisch wie der Bäcker und Sam. Erst führten sie sie zu einer Tarnstation, weder Toto wusste wie so ein Tier zu bewegen ist und Sam, sah das erste mal in ihrem Leben einen Tarn von so nah, sie war mehr als beeindruckt. Ihr Weg sollte sich dann aber doch über Land bewegen, ihr war nicht wohl bei dem Gedanken sich auf dieses Tier zu bewegen und es dann auch noch selbst steuern zu müssen. Das schien ihr zu unmöglich. Die Beiden Frauen führten sie durch den Dschungel, durch den Sumpf. Sie machten eine kleine Rast in einem kleinen Lager mitten in diesem Wald. Dort erfuhr Sam die Geschichte von einer der Frauen, die sie recht nachdenklich stimmte. Doch sie sahen ihren Stamm wirklich als Familie an. Loo hiess sie, ihrer Erinnerung nach. Eine Frau, leicht bekleidet, dunkle Haut helles Haar, die im leichten warmen Wind sich wie Fackeln aufführten. Die andere der Beiden, die Panther nannte Sam, Kai, ihren ganzen Namen konnte sie sich nicht merken, sie erklärte ihr ein paar Pflanzen, auch verriet sie ihr wie dieser komische bunte Vogel hiess der so zutraulich nah an Sam heran kam. Kolibri wurde das Tier genannt, ein hektischer kleiner Freund.
    Die Reise war fast geschafft, Sam schmerzten die Beine, Toto bestimmt auch, so eine Hitze und dann noch laufen. Die Wilden Frauen, wie sie Sam vorher nannte, verabschiedeten sich von ihnen und zogen ihrer Wege. Sam lud sie natürlich zu ihrem Gesang ein, auch wenn sie vermutete, dass die Frauen kaum Möglichkeiten hatten unentdeckt in die Stadt zu kommen.
    Vielleicht würden sie einen Weg finden.
    Sam und Toto suchten nun erstmal eine Bleibe und ganze wichtig etwas zu Essen. Denn der Hunger war immernoch da, sie hatten im Hafen keine Zeit mehr um sich etwas zu besorgen.
    Die Kajira des Schmieds, Sam fragte nicht nach ihrem Namen brachte Beide hinüber zu einem schönen Herberge, der Raum in dem sie ankamen war abgehängt und im Verhältnis zu draussen kühl. Das Mädchen sagte dass sie Instrumente spiele und Sam hörte ihr gern dabei zu, sie forderte Toto übermütig zum Tanz. Sie war froh angekommen zu sein, als sie dann auch noch das Zimmer, was sie sich mit Toto teilen musst, da kein weiteres frei war, zu Gesicht bekam, strahlte sie noch mehr. Edle Seiden einen eigenen Waschraum im Zimmer, zwar nur ein Bett, doch dieses mit edlem Stoff bezogen. Sie schlief auf den Kissen, denn sie war kleiner, auch wenn Toto ihr das Bett anbot. Sie lehnte ab und erklärte ihm, dass es für sie gemütlich sei, doch für ihn als Mann, der so gross ist nur unbequem. Also schlief Toto nun auf dem Bett erschöpft ein. Sam kuschelte sich auf den Kissen erschöpft zusammen und schloss ebenso schnell die Augen.

    Am nächsten Tag lief Sam zu der Tarnstation. Sie bezahlte einen Reiter um sie hinüber an den Handelsposten zu bringen und ihr die Sachen vom Schiff zu holen, die sie am Tag zuvor zurücklassen mussten. Sie sah die Pantherin vom Tag drauf wieder, sie unterhielten sich nur kurz, bevor Sam wieder aufbrechen musste, da der Reiter des Tarns alles erledigt hatte.
    Also wieder zurück zur Oase, wo sie über den Markt ging und sich die Eindrücke dieser Gegend durch den Kopf gehen zu lassen. Nach einer Ahn auf dem Markt, sollte sie nun wieder zurück zur Herberge, sicher würde Toto ausgeschlafen haben, so fand sie ihm im Zimmer auch vor. Eine Nachricht kam vom Emir. Sie hat sich sich vorlesen lassen und nach diesen Angaben würde das Konzert in der Arena stattfinden. Mitte der Hand am Abend. ((Mittwoch, 28.07.2010, 21 Uhr, Arena der Oase der vier Palmen))
    Sie kicherte vor Aufregung hielt die Nachricht freudig an ihr Herz, verstaute sie dann in einer kleinen Tasche vor ihrem Bauch. Doch bis dahin war noch etwas Zeit um Land und Leute kennen zulernen.
    Am Handelsposten wieder angekommen machten sie sich nun per Boot auf nach Kasra. Sie sahen sich das riesige Bosk im Stall an, in dass sich Sam auch auf der Stelle verliebte, was sie zu dem Entschluss kam, sich ein Haustier zuzulegen. Weiter schauten sie sich die Herberge dort an, entschlossen sich jedoch wegen der Preise wieder zurück zureisen. Immerhin hatten sie ein Zimmer. Eine Kajira zeigte ihnen noch die Rückreisegelegenheiten die aus einem Paddelboot bestand. Sam stürzte sich übermütig in das kleine Boot und fand erst danach raus, dass der erste im Boot rudern muss. Bestimmt eine alte Sitte, doch sie wollte diese auf keinen Fall brechen.
    Also paddelte sie, dem Bäcker, der immer wieder eine Richtungsansage von sich gab, schien es zu gefallen. Sie nahmen am Port wieder die Reisegelegenheit des fliegenden Riesenvogels in Anspruch und landeten recht schnell wieder auf sicherem Boden. Es war schon spät und für heute war es Genug. In der Herberge
     
  11. samara Romano

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    Der Auftritt lag noch vor Sam, somit auch die Ungeduld, die Aufregung und die Sorge es würde alles schief gehen. Doch vorher musste sie zusehen, dass sie noch zu einer Heilerin kam, der Sonnenbrand auf ihrer Nase machte sich schmerzlich bemerkbar. Sam fragte ein Mädchen, ob die Heilerin der Oase zugegen ist, doch sie konnte es nur verneinen, also fragte sie das Mädchen, ob sie eine Lösung hätte um ihre Nase zu beruhigen. Das Mädchen grinste und erklärte ihr, dass bei sowas Quark helfen sollte. Beide gingen in die Herberge, die Kajira holte den Quark und tupfte ihn dick auf Sams Nase, es war ein herrlich kühles Gefühl. Sie entschloss sich dann noch einmal bei der Heilerin vorbeizusehen. Diesmal war sie da und Sam sehr erleichter. Die Lady die sie im Heilerhaus antraf nickte vielwissend und meinte, dass sie sich schützen sollte, die Sonne könne schon eine Gefahr werden, vor allem bei so heller Haut. Die Heilerin untersuchte sie, Sam hatte nicht nur auf der Nase Sonnenbrand, nein, es war ihr Nacken, der etwas von den Haaren geschützt war, ihre Kopfhaut und ihr Gesicht. Die Frau erklärte ihr wie sie die Salbe und das Öl auftragen musste, sie würde sie herstellen. Also ging Sam noch schnell auf den Markt, sie wollte nun Schutz für ihre Haut und kaufte sich bei der Schneiderin eine neue Robe. Eine Robe des Südens, es gab sie nur noch Blau abgesetzt, doch hoffte sie einfach, dass die Schreiberkaste nichts gegen ihren Aufzug hatte. Ihr Kopf war nun verhüllt genauso wie ihr Gesicht, sie spürte schon eine Erleichterung. Sam holte die Salbe und das Öl noch ab und lud die Heilerin zum Dank in die Herberge ein auf einen Tee. Die zwei Freien unterhielten sich noch angeregt, über die Unterschiede ihrer Gegenden.
    Am Tag des Auftritt, Sam hatte sich die Arena am Nachmittag angesehen, sie kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Der Emir hat für einen Garten Eden gesorgt und das mitten in einer Arena. Sie sah sich lachend um und hüpfte vor Freude auf und ab, ihre Hände klatschen immer wieder freudig aufeinander. Ihr Sonnenbrand hatte sich schon etwas gelegt und sie war sich sicher, dass es daran heut Abend nicht scheitern würde.
    Dann kam Toto, er besah sich die Arena ebenso, er merkte wohl wie aufgeregt Sam war und entschloss sich mit ihr einfach den Zoo anzusehen, um sie abzulenken. Sie sahen dort alle möglichen Tiere, Panther, Larls, Giani, einen Tarn, eine Felsspinnen, einen Vart, einen Papagei, Tarsk, Tabuk...... und immer so weiter. Natürlich standen auch ihre Lieblingstiere da, sogar gesattelt. Sie konnte nicht anders, als an das Kaiila heranzutreten und es zu kraulen.
    Sie trafen noch die Schreiberin, die, wie sie selbst sagte, gleich nebenan vom Zoo wohnte, sie zeigte ihnen das Äffchen, er war am Eingang und machte Kunststücke wenn man ihm etwas gab. Sam beobachtete das Tier, leider hörte sie auch davon, dass dieser kleine Kerl wohl ein Alkoholproblem hatte. Ihr tat das Tier leid, doch alle anderen hielten es wohl für eine Attraktion. Sie musste irgendwie ständig an den neuen Heiler von Lydius denken... der mochte solche Flaschen mit berauschendem Inhalt genauso gern, wie dieser kleine Kerl, zumindest sagten Gerüchte das über den Heiler aus.
    Der Markt der Oase füllte sich am Abend mit Menschen, Sam sah überall neue Gesichter. Toto traf eine alte Bekannte, die er aus alter Zeit kennt. Lady Evchen, nannte sie sich. Kurz vor dem Konzert ging Sam noch in ihr Zimmer, ihr Bauch kribbelte, sie musste versuchen ruhiger zu Atmen, sie liebte dieses Gefühl, wenn es sie auch gleichzeitig quälte.
    Sie gingen schnell zur Arena hinüber, der Emir setzte eine akademische viertel Ahn an. In der Zeit hinter der Bühne hätte Sam sterben können, sie spielte nervös an ihren Roben, schritt hinter der Bühne auf und ab. Doch dann ging es los, sie kam raus und begann sofort ihrer Arbeit nachzugehen, es war ihr nicht möglich mitzubekommen wieviele Leute dort auf den Bänken sassen. Kajirae tanzten, bei ein paar Liedern wurde herrlich mitgegröhlt. Andere Lieder liessen die Herzen erweichen, ab und an hörte man einen Schluchtzer.
    Sie zog ihr Programm durch, auch wenn sie kurz vor einem Knoten in der Zunge stand.

    Auch dieses Konzert ging vorbei, auch wenn sie noch ewig hätte so weitermachen können.
    Nach dem Konzert lud der Emir noch in die Herberge ein, sie verbrachten da noch etwas Zeit. Der Emir schien zufrieden mit ihrer Arbeit, er würde sie es wissen lassen, sollte er wieder eine Sängerin brauchen.
    Kurz darauf fiel sie auch schon in die Felle. Sie war froh, dass Toto mit ihr gereist wär, ihn an ihrer Seite zu haben, das gab ihr immer etwas mehr Sicherheit.
    Das Zimmer war noch für diesen Tag gebucht, sie mussten sehen, dass sie langsam nach Hause kamen, die Sehnsucht nach Lydius war schon gross, vor allem nach dem kühlen Wetter.
    Sie waren wieder eine Weile unterwegs, Toto hatte Mühe den Bosk im Schiff unterzubringen, doch das hat man davon wenn man nicht hören kann. Sam sagte ihm, er sollte sich das Bosk lieber in der Nähe bei einem Züchter zulegen. Doch naja, Männer.
    Das Bosk kam also genauso mit, wie der neu erworbene Wagen von Toto. Sie brauchten wieder zwei gute Hand um in Lydius anzulegen. Dann waren sie wieder Daheim.
    Sam entschied sich, nun erstmal den Slaver rund zu machen, weil das Mädchen, was er ihr vor der Reise versprochen hatte, ist gar nicht aufgetaucht. Sie fand ihn nicht, nur die Kajira berichtete ihr, dass der Sklavenhändler ihr nichts gesagt hätte. Also nahm sie das Mädchen nun mit in ihr Haus. Sam hinterlies dem Händler eine Nachricht, wo er Carry, wie sie Sam nun nannte, finden kann.
    Toto kam nach dem Abladen noch zum Essen vorbei, es gab frischen Fisch und ein bisschen gepökeltes Boskfleisch. Es war schön wieder zu Hause zu sein.
     
  12. Zasta Korobase

    Zasta Korobase Freund/in des Forums

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    Die Sängerin und der Bäcker waren nun schon einige Finger wieder in der Stadt und am heutigen Abend hatte sie versprochen, nur für die Bevölkerung zu singen. Die Kajirae hatten Dekorationstalent bewiesen (allen voran mein Mädchen Jameelah, die eine Art Theateratmosphäre in der sonst eher für martialische Zwecke genutzten Arena geschaffen hatte. Was man so alles mit jeder Menge Stoff anrichten kann!) und so konnte Sam sich auf angemessener Bühne präsentieren. Kurz vor der 18. Ahn ging es los, die Reihen waren dicht gefüllt und selbst eine eher unwillkommene Erscheinung aus den Tiefen des Waldes hatte sich unauffällig auf der Mauerkrone platziert um zuhören zu können (böses Pantherweib! Gib dem Rarius seine Hose wieder!). Innerhalb weniger Ehn war ganz Lydius vom Charme der Stimme unserer Sängerin gefangen. Balladen wechselten mit eher flotten Stücken und die Begeisterung schlug stellenweise so hohe Wellen, dass einer unserer Rarii fast mit Gewalt daran gehindert werden musste, die Bühne zu stürmen um der Sängerin seine ewige Liebe zu unterbreiten. Irgendwann hielt es unsere beiden Tänzerinnen Jameelah und Mirella nicht mehr auf den Knien und sie begannen, zur Musik ihre Körper zu bewegen - völlig vergessend, dass auch freie Frauen anwesend waren. Diese jedoch waren so im Gesang versunken, dass sie den Affront nicht einmal wahrnahmen. Nach über einer Stunde wunderschönen Gesangs endete die Aufführung unter donnerndem Applaus und ich kann nur sagen: Wer die Sängerin Sam noch nicht hören konnte, hat definitiv etwas verpasst! Einfach beeindruckend und wunderschön. Danke, Sam! *der Richter macht eine ehrerbietige Geste in Richtung der Künstlerin und verschwindet nach Hause*
     
  13. samara Romano

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    Liest die Zeilen und freut sich, dass der Richter diese Worte fand.
    Sie macht einen Knicks und sagt freudig: Immer wieder gern, Mann der hohen Kaste. Sie senkt ihr Haupt nur kurz und lächelt hinauf.

    Möge euer Weg, wie auch euer Eigentum stets beschützt sein
     
  14. stiller Himmel

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    Kurz und bündig: Sam hat eine wunderbare Idee umgesetzt- nämlich nicht nur eine Sängerin zu spielen sondern auch wirklich zu singen. KLasse Idee...und die Lieder waren teilweise echt schön. Hachja...was fürs Herz, wenn ein Panthermädchen denn ein Herz hat...
     
  15. Judy Baxter

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    Du....du....du......Mistkerl du... :D

    Gruss

    Judy
     
  16. samara Romano

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  17. samara Romano

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    Das Konzert in Lydius ist wieder gut über die Bühne gegangen, Sam mag die Menschen dieser Stadt... wenn auch nicht alle, doch das ist ja meistens so.
    Es ist in letzter Zeit viel passiert.
    Die Slaverin und Evona die Bäckerin haben nun einen Kragen, Sam war ausser sich und wollte nun wissen, wieso sich eine Freie unterwirft, obwohl sie dafür ihre Freiheit aufgibt.
    Sie kam zu keinem Schluss, sie wurde davor gewarnt, es zu sehr zu hinterfragen, sonst würde sie bald ebenso fühlen und sich selbst unterwerfen.
    Ob das stimmte, doch ihre Freiheit ist ihr zu lieb, um auf diese gutgemeinten Ratschläge nicht einzugehen.
    Doch es lag ihr sehr schwer im Magen. Die Heilerin Lola war nun mit zwei Urts, wo eine inzwischen wegen irgend eines Vergehens gesucht wird, die einzigen Frauen in der Stadt.
    Lola und Sam sind gute Freundinnen geworden.
    Sie gingen zusammen ins Badehaus und lachten viel, genauso hatte Sam nun endlich jemanden, den sie sich zum Vorbild machen konnte. Eine richtige Frau, auch noch aus der hohen Kaste der Heiler. Sie hörte Lola still und sehr aufmerksam zu, imitierte ihr Verhalten bis aufs Kleinste, doch war das bestimmt keine böse Absicht, denn sie sah zu ihr auf.
    Sam lässt sich nun von Lola in die Geheimnisse der Heilerkaste einweisen, damit die Heilerin von Lydius etwas Unterstützung bekommt, wird Sam wohl nun so eine Art Singender Sanni, was das Gemüt der Patienten aufheitern sollte.

    Leider lief sie nach dem Badehaus dem Slaver Gar in die Hände, dieser stellte sehr merkwürdige Fragen, ob ein Kajirus mit im Badehaus gewesen sei. Sam wusste nicht was er damit meinte und klärte ihn darüber auf, dass Kajirii meist in Mienen beschäftigt sind, ob er das denn nicht wisse. Der Slaver schien völlig irritiert durch ihre Antwort, meinte nur, sie würde das eh nicht verstehen. Sam nickte nur und verdrückte sich nach Hause

    An einem anderen Tag, es war recht ruhig, entschied sie sich, da sie ja ein Mädchen an der Kette hatte, die sie Toto schenken will, zum Schmied zu gehen, dieser hatte Werbung gemacht für eine Peitsche die er gebaut hat. ((kann man in Lydius wirklich erwerben, an der Schmiede steht ein Setzkasten, ausserdem gibt es wohl noch Andere Spielereien)) Sam sah sie sich an, der Schmied zeigte auch wie sie ihm steht. Natürlich wollte sie Sam auch testen und nahm sie zur Hand. Sie war nicht so schwer, lag gut in der Hand. Ein bisschen Übung und das Treffen sollte auch klappen. Sie zahlte stolze 15 Kupfer ((100 Linden)), was bestimmt weniger war, als wär sie zum Ledermacher gegangen.
    Der Schmied bat sie um einen gefallen. Sam wollte natürlich wissen welchen, sie versucht immer zu helfen, wenn sie kann.
    Sie fand in dem Gespräch heraus, dass der Schmied nicht mit ihrer offenen Art und vor allem mit ihrer Kleidung zurecht kam. Sam blieb soweit es geht ruhig, sie fragte sich nur, wieso ständig alle auf die Kleidung sehen. Sie trug ihre Arbeitskleidung, die sie immer trug, wenn sie zum Markt ging, wenn sie Wasser holte, oder Larmas pflückte.
    Sie sagte ihm dazu, dass sie den Richter in dieser Angelegenheit mal fragen wird, ob dies reiche um in ein Collar gesteckt werden zu können. Sam ging genervt nach Hause, doch so sind Männer wohl, doch zum Glück nicht alle.
     
  18. Cry Hawker

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    Eure Tour durch Gor nimmt sich hoffentlich für andere Städte auch soviel Zeit wie für Lydius...wann gehts denn weiter?
     
  19. samara Romano

    samara Romano Nutzer

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    hm... ich bin in Lydius hängen geblieben, tolle Leute... *lächelt*
    Doch die Reise geht weiter, sobald es einen Grund gibt für Sam weiterzureisen.
    Im beschützten Heimstein ist es schon ziemlich gemütlich. *mummelt sich in eine Decke*
     
  20. *Grumpf*
    Da wir in unseren Fjord uns so eine Sängerin kaum leisten können müssen wir wohl mal nach Lydius reisen um uns diese Sängerin "Auszuleihen"..Denn allen Gerüchten zum Trotze..Jaha auch wir haben Kultur...Nur halt eine Andere.

    Gruss Beo