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Kulturjahr 2012: Kueperpunk Korhonen

Dieses Thema im Forum "Virtuelles Köln" wurde erstellt von Pompeji Papp, 28. Januar 2013.

  1. Pompeji Papp

    Pompeji Papp Aktiver Nutzer

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    Siehst Du ein gewisse Entwicklung innerhalb der SL-Kultur in 2012 im direkten Vergleich zu den vorherigen Jahren? Wenn ja, worin siehst Du den grundlegenden Unterschied?

    Absolut! Das lässt sich allein an der Anzahl kultureller Veranstaltungen festmachen. Verschiedene SIMs sind hochaktiv. Darunter SL Köln mit zahlreichen Events, SL Leipzig, das leider im letzen Jahr offline ging, OBWOHL es dort viele Angebote gab. Angie Ling führt diese Aktivitäten jetz auf Ling Vision weiter. Auch in SL München hat sich viel bewegt. Darunter in Bells Cafe, aber auch mit der Neueröffnung von Cyhtleens Buchladen. Auch im SL Planetarium hat es eine ganze Reihe von Veranstaltungen gegeben. Nicht zu vergessen die Kooperation der SIMs beim Festival der Liebe 2012. Auch bei Space4Art ist trotz SIM-Wechsel viel realisiert worden.
    Nicht zu vergessen die OpenSims wie das German Grid oder Metropolis Grid. Sehr beeindruckt waren wir vom Summer of Art in Metropolis – ein großartiges mehrwöchiges Kunstevent. Die Macher sind mit viel Elan dabei.
    Es gab nicht nur Konzerte, nicht nur Ausstellungen, sondern auch Lesungen und Theaterstücke wie das grandiose „Drachenblues“. Das ist eine neue und sehr erfreuliche Entwicklung.


    Welche Kunstform präsentierst Du in SL und was ist dabei Dein Antrieb?

    Die Brennenden Buchstaben haben sich ursprünglich auf literarische Veranstaltungen konzentriert. Vor allem Lesungen. Wir führen eigene Programme auf, laden aber auch externe Autoren ein. Bevorzugt solche, die selbst den Schritt in den Cyberspace noch nicht gewagt haben. Wir helfen ihnen bei den technischen Grundlagen und versuchen unserem Publikum eine authentische Autorenlesung ganz nah am echten Leben zu bieten. Wer nicht die Chance hat, persönlich beim Auftritt eines Schriftstellers dabei zu sein, hat in SecondLife die Gelegenheit, Autoren zu erleben und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Außerdem veranstalten wir regelmäßig Kunstausstellungen und auch Steampunk Flohmärkte. Seit 2011 laden wir außerdem jedes Jahr zur Kulturkonferenz, um Veranstalter und Kreative miteinander bekannt zu machen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen.
    Last but not least organisieren wir jedes Jahr im Oktober das „Festival der Liebe“, ein dreitägiges Kunst-, Musik- und Literaturevent, von dem wir vermuten, dass es das größte im deutschsprachigen SecondLife ist.


    Was hat Dich kulturell in 2012 am meisten beeindruckt und warum?

    Generell die Motivation und Einsatzbereitschaft aller Kollegen, mit denen wir zusammengearbeitet haben. Es hat viele neue Ideen gegeben und alle waren mit großer Begeisterung dabei. Ich fand die Lesungen im SL Planetarium mit ihren exzellenten Bühnenbildern wirklich toll.Mir hat das Theaterstück „Drachenblues“ unglaublich gut gefallen. Ein echtes Highlight. Beim FdL 2012 hatten wir noch mehr Publikum als im Vorjahr und alle waren mit großer Begeisterung dabei. Viel Arbeit, die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Autoren wenden sich mittlerweile von allein an uns und haben Interesse an einer Lesung, auch das ist eine positive Bestätigung. Außerdem hat sich – siehe die Punkte oben – die Zusammenarbeit unterschiedlicher SIMs bewährt. Wie konkurrieren nicht miteinander, im Gegenteil erreichen wir eine Vergrößerung des Publikums dann, wenn wir kooperieren.


    Gibt es Umstände innerhalb der SL-Kultur, die Du eher negativ empfindest?

    Die Zusammenarbeit funktioniert manchmal leider auch nicht.


    Siehst Du einen Sinn darin, Kultur auch vermehrt im OS-Bereich anzubieten? (Falls Du in dieser Richtung schon aktiv bist, kannst Du uns Deine Erfahrungen mitteilen?)

    Da die Betreiber von SecondLife mittel- bis langfristig mehr in Richtung einer Entmietung des Cyberspace arbeiten – ob mit voller Absicht oder aus mangelndem Überblick - sollten wir uns nach Alternativen umsehen. Im Moment müssen wir für die Arbeit, die wir leisten, sehr viel Geld bezahlen. Es wäre schön, wenn wir diese Kosten senken könnten. Wenn sich sämtliche deutschsprachigen Communities auf ein Grid einigen, in dem sie sich versammeln, könnte daraus ein hochinteressanter Kulturstandort entstehen. Natürlich ist für uns nach wie vor das große, vorhandene Publikum in SecondLife wichtig. Wir haben noch längst nicht jeden erreicht, der sich für unsere Veranstaltungen interessieren könnte.


    Was möchtest Du noch anführen, was Dir wichtig erscheint?

    Wir freuen uns auf das kommende Jahr, denn wir haben viele Pläne. Darunter unter anderem ein riesiger Büchermarkt im März mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema E-Publishing und Lesungen, RL/SL-Crossworld Events wie das Bücherpicknick im letzten Jahr und natürlich wird es auch wieder ein FdL geben. Gerade die Schnittstelle zwischen RL und SL interessiert uns. Entgegen allen Vorurteilen lernen sich Avatare auch gern in Fleisch und Blut kennen. Events bei denen reale Programmpunkte mit virtuellen kombiniert werden, haben unserer Ansicht nach großes Potential. Wichtig ist: Zusammenarbeit. In diesem Sinne sollten wir weitermachen und ich erinnere in diesem Zusammenhang gleich mal an die Kulturkonferenz am 2.Februar!



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