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Mal ein richtiger Krieg: Kasra - Belnend

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von Boundy Schwartzman, 19. Oktober 2011.

  1. Boundy Schwartzman

    Boundy Schwartzman Nutzer

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    Mal einen richtigen Krieg wollten wir ausspielen mit allem drum und dran. Ausgerichtet nicht auf 1 - 2 Tage, sondern auf 1 - 2 Wochen mit Blockade, Katapulten, Angriffen und vor allem auch viel RP in den eigenen Reihen unter dem Eindruck der ständigen Bedrohung.

    Der Umstand, dass bei uns gerade viel Land zur Verfügung steht, weil ein großer Teil plötzlich und unerwartet frei geworden ist, hat aber dazu geführt, dass wir prim-mäßig aus dem Vollen schöpfen konnten.

    Waffenregeln wurden kurzerhand für unsere Zwecke außer Kraft gesetzt. Gespielt wird mit dem was uns für unser (Kasras ud Belnends) Empfinden das Richtige war / ist.

    In nachfolgenden Beiträgen habe ich mir vorgenommen einiges aus der Aktion zu berichten.

    Einige goreanische Schnellzeichner haben diese Eindrücke auf Leinwänden festgehalten:
    https://picasaweb.google.com/105752405182157821511/Krieg?authkey=Gv1sRgCNzhvJfxqL2LTA#

    Bo
     
  2. Boundy Schwartzman

    Boundy Schwartzman Nutzer

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    Wir hatten nicht vor die Stadt Kasra zu besetzen. Schließlich stößt man einen Freundschaftsvertrag nicht mit Füßen. Wir hatten zwar Grund zur Verstimmung, aber wir wollten freundlich sein. Gut, wir reisten mit einer halben Legion in voller Bewaffnung nach Kasra. Gut, wir haben uns relativ bedeckt gehalten mit dem was wir dort wollten. Gut, die Worte waren relativ zweideutig. Aber all das war beabsichtigt.

    Das Fass zum Überlaufen hat aber dann wohl die Aushändigung einer Bota mit Dattelwein mit den besten Empfehlungen des Emirs der Oase der vier Palmen an Kasra gebracht. Gab es doch zwischen den beiden Städten wegen irgendwelcher Salzgeschäfte bereits seit längerer Zeit erhebliche Differenzen.

    Kurz und gut, es passte uns sehr gut ins Konzept und wir brachten Kasra ins Grübeln ohne einen einzigen bösen Ton oder gar eine offene Drohung auszusprechen. Was wir wollten, hatten wir erreicht. Am Ende sogar deutlich mehr als uns später lieb sein sollte....

    ((An dieser Stelle wurde abends in einer IM der Krieg verabredet, wir wollten etwas wagen, was es so noch nicht gegeben hatte, ein RP mindestens eine Woche lang und höchstens drei mit viel TamTam und viel Augenmerk auf RP))

    Viele Hand gingen ins Land und vereinzelt trafen in Belnend Gerüchte ein von einem sich stark aufrüstenden Kasra. Erst vermutete man Säbelrasseln gegen die Oase wegen des schwelenden Salzkonfliktes. Mehr und mehr verdichteten sich aber die Gerüchte, dass gegen Belnend gerüstet würde.

    Es wurden unsererseits Spione entsandt, die uns Klarheit bringen sollten. Zunächst war es Caius, der sich als Gesandter der blauen Kaste dort in höheren Kreisen umhören sollte. Nach den Überlegungen wo wohl am meisten von einem krieg profitiert würde, kamen wir zu dem Ergebnis, dass die Kasranischen Händler sicher mehr wissen mussten, als der Hauptmann der Wachen und so entsandten wir Doghan in einer perfekten Verkleidung eines Wüstenbewohners der Tahari.

    Die Meldungen waren beunruhigend und langsam bewahrheitete sich die Annahme, dass Kasra gegen Belnend rüstet. Auf alle Fälle mussten Vorsichtsmaßnehmen getroffen werden. Waffenbaumeister wurden in die Stadt geladen. Sie beurteilten, dass die Stadt eine der schlechtesten Wehranlagen sei, die man bis dahin gesehen hatte. In der Tat, seit dem damaligen Krieg gegen Port Kar, und das vor nahezu 100 Jahren hat es keinen großen krieg mehr gegeben und so wurde manches schleifen lassen. Da sollte sich nun ändern, aber es wurde kostspielig, sehr kostspielig.


    Vor drei Hand war es dann so weit. Es landeten etliche Schiffe Kasras begleitet von vorerst nicht genauer identifizierten Tarnschiffen. Sogar der in purpurfarbenen Roben gekleidete Regent Kasras wurde gesichtet. Waldläufer berichteten dann auch, dass die Söldner vom Außenposten des Laurius unter Führung des Quintus gesichtet worden seien. Das erklärte die Anwesenheit der Tarnschiffe.

    Abgesandte des Regenten erschienen dann am Stadttor. Es waren Hauptmann Luc und Schwertkämpfer Dragon aus Kasra.


    [2011/10/06 13:06] Luc Loire: Tal *hebt die Hand zum Kommandanten*
    [2011/10/06 13:07] Dragon Baudin: tal
    [2011/10/06 13:07] Dragon Baudin: Kommandant
    [2011/10/06 13:07] Boundy Schwartzman: Tal euch...*mustert die Leute und erkennt dann unter den Helmen Personen aus Kasra. Sein Herz schlägt etwas schneller und denkt, dass die Gerüchte sich nun doch bewahrheiten

    [2011/10/06 13:08] Luc Loire: Luc von Kasra, Hauptmann, eskortiert von Schwertkämpfer Dragon kommt nach Belnend, um dir zwei Dinge zu überbringen, Kommandant

    [2011/10/06 13:08] Boundy Schwartzman: willkommen in Belnend *sagt es bewusst überfreundlich. "nun, was habt ihr zu übermitteln?"
    [2011/10/06 13:08] Luc Loire: Einerseits das hier *schwenkt die leere Flasche Dattelwein in seiner Hand und wirft sie dem Kommandanten vor die Füße*
    [2011/10/06 13:09] Luc Loire: Mein Ubar lässt ausrichten, das Gesöff habe ihm nicht geschmeckt

    [2011/10/06 13:09] Dorian Exonar blickt gelassen zu der Leibgarde des Komandanten aus Kasra und löst wie nebenbei sein Schwert sodas es schneller griffbereit ist..

    [2011/10/06 13:10] Boundy Schwartzman blickt auf die Flasche und erkennt sie wieder und muss leicht grinsen. Nun ja, das werde ich gerne ausrichten. Die Geschmäcker sind alle verschieden. Stellt euch vor wir wollen alle die selbe Sklavin


    [2011/10/06 13:11] Nici Schwartzman (nici.collins) hört die Worte noch und nickt zu Blue verstehend, geht dann die Schritte zu Bo hinüber

    [2011/10/06 13:11] Luc Loire nickt knapp: Und zweitens überbringe ich dir formell als Parlamentär dieses Schreiben von meinem Ubar und fordere dich auf, deine Satdt Kasra kampflos zu übergeben, damit Teibar, der Mächtige, sie seinem Einflussbereich hinzufügen kann, ohne das unnötig Blut vergossen wird *streckt seinen Arm aus mit einem zusammengerollten Pergament in der Hand*

    [2011/10/06 13:11] Luc Loire gave you Kriegserklaerung.

    [2011/10/06 13:11] Dorian Exonar s Augen werden sehr schmal..

    [2011/10/06 13:13] Nici Schwartzman (nici.collins) bliebt in einem respektvollen Abstand hinter ihrem Gefährten stehen und lässt ihre Augen die Krieger begutachten und hört Worte die sie niemals hören wollte, aber nun auch sie, als Botschafterin ihr Amt mehr als nur darstellt, sondern spürt und nickt zu ihnen rüber, zum stillen Gruß

    [2011/10/06 13:14] Boundy Schwartzman nimmt die Rolle aus den Händen des Kriegers entgegen und muss dann im ersten Moment schlucken. Lässt sich nach außen hin jedoch nichts anmerken und entgegnet dann mit fester Stimme: Richte eurem Mächtigen aus, dass sein schwert mindestens so scharf sein muss wie die hier überbrachte Worte, denn die Männer und Frauen aus Belnend werden vieles tun...aber ganz sicher nicht die Stadt kampflos übergeben!

    [2011/10/06 13:15] Luc Loire nickt knapp: Nun, dann soll es so sein - ich werde ihm deine Worte ausrichten, Kommandant *haut sich mit der Faust gegen die Brust, hebt nochmals die Hand und wendet sich dann zum Gehen*
    [2011/10/06 13:15] Luc Loire: Wir sehen uns, Belnend…

    [2011/10/06 13:15] Dorian Exonar erwidert den Gruss mit militärischer Präsision..

    [2011/10/06 13:15] Nici Schwartzman (nici.collins) bei jedem Wort, von ihrem Gefährten, der Blick und das Anlitz höher geht, bis hin sie dann einvernehmend fest entschlossen nickt und ruft den Kriegern nach.... sichere Wege, vor allem die nach Belnend führen!

    [2011/10/06 13:16] Boundy Schwartzman ruft: sichere Wege....*kommt sich in dem Moment bei der Floskel etwas merkwürdig vor und würde ihm lieber den blauen Blitz wünschen.


    Das war es nun. Ab sofort herrrscht Krieg. Die Forderung Kasras wird natürlich abgelehnt was unweigerlich bedeutete, dass sehr bald harte Kämpfe stattfinden werden. Würde sich die Staadt behaupten können? Ist die eigene Armee stark genug? Es ist nicht der Moment für Selbstzweifel. Im Gasthaus treffen sich die wichtigsten Beweohner der Stadt zum Essen. Doghan verkündet, dass es ab sofort täglich nur Einheitsessen geben werde. Das sei schneller zu bereiten, spart Resourcen und hat etwas von Solidarität auch in kleinen Dingen. gut so!

    Zur Überraschung der meisten ist das Essen ausgezeichnet, was beim einen mehr beim anderen weniger lautstark an gewissen Nebengeräuschen zu erkennen ist. Dabei entwickelt sich eine kurze Diskussion zum Zustand unserer Armee in deren Verlauf unser Richter Caius vom Essen auf den Zustand der Armee schließt. Caius guckt sich das Essen an und meinte: "Je schlechter das Essen, desto besser die Armee, so sagt man oder? Na... mal schauen, wie gut das ist." und beginnt ein wenig davon zu essen bis er Geschmack am Essen findend sagt: "Also... unsere Armee ist sehr gut!"; nimmt das Wasser und trinkt einen guten Schluck: "Oh ja!"

    Am nächsten Tag breitet sich geschäftige Hektik überall in der Stadt aus. Jeder hat noch etwas zu besorgen. Besorgte Bürger richten Anfragen an die Stadtoberen. Karren werden von einem Stadtteil ins andere und zurück gekarrt. Manche schreien sich an aber fühlen irgendwie keine Zeit zu haben die Streitereien noch auszufechten. Wirklich ungewöhnlich für diese Leute.

    Auf offizieller Ebene werden die baulichen Veränderungen voran gebracht. Handwerker werden verpflichtet hölzerne Ebenen für Katapulte zu errichten. Seilwinden werden angebracht um die schweren Katapulte zum Teil in die Höhe zhu hieven. Das große Katapult über dem Tor ist eine herausforderung. Das ganze Holz knarrte und ächzte als das Katapult angehoben wird. Der Schweiß des Kommandanten ist denfinitiv nicht nur von der körperlichen Anstrengung.

    Auf einem Anschlag ist folgendes zu lesen:


    Tal Bürger Belnends !

    Es ist soweit. Ein Angriff der Kasraner steht wohl unmittelbar und definitiv bevor.

    Ab sofort gelten folgende Befehle:

    1. Das Stadttor ist ab sofort stets bewacht und geschlossen zu halten.
    2. Die Bevölkerung in den umliegenden Ortschaften sind zu warnen. Sie sind in die Stadt zu evakuieren.
    3. Es sind alle verfügbaren Lebensmittel in die Stadt zu befördern
    4. Die Wachen sind zu verstärken. Jeder freie Bürger ist für angemessene Zeit am Wachdienst zu beteiligen

    Gez.

    Bo
    Boundy
     
  3. Stallbursche Geordie

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    Das nenne ich mal positive Akzente setzen. Danke dafür!
     
  4. Oolaaf Resident

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    Tolles RP - so macht Gor spielen Spass!
     
  5. Jeder der die Goreaner in Belned kennt weiß das es Kasra nicht leicht haben wird.Möge der Bessere gewinnen..
     
  6. Luc Loire

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    Ausgangspunkt aus Sicht von Kasra war ein Handelsabkommen mit dem Emir der Oase der Vier Palmen über Lieferungen von Früchten. Beim angekündigten Gegenbesuch einer Delegation des Rates unter Leitung des des Regenten Teibar in Vier Palmen war jedoch keiner da – passte OOC gerade nicht oder war vergessen worden…

    Kasra hat dieses als unverschämten Affront gewertet, sodass der Hauptmann Kasras persönlich – um der Forderung nach Wiedergutmachung den rechten Nachdruck zu verliehen – nach Vier Palmen reiste und die Auslieferung von 100 Sklavinnen, zehn zur Versklavung stehender Freier Frauen sowie eine Jahreslieferung Salz forderte, um das brüskierte Kasra wieder zu besänftigen. Eine völlig gerechtfertigte Forderung, die jedoch von der Oase der Vier Palmen und seinem Emir – fürderhin vom Hauptmann nur noch Vorsteher der Karawanserei unter vier Palmen genannt – nicht ernst genommen wurde.

    Stattdessen heuerte Vier Palmen die Söldner aus Belnend an und empörte Kasra mit der Übergabe einer Flasche Dattelwein statt der Güter aus der geforderten Wiedergutmachung. Diese Ignoranz hatte zur Folge, dass der Rat Kasras den Weg freigab zur Berufung Teibars zum Ubar – zudem empfand Kasra es als Dolch in den Rücken, dass ausgerechnet die Söldner Belnends, mit denen es einen Freundschfastvertrag gab, sich gegen Kasra wendeten. Es galt also auch, einen Verrat zu sühnen. Im gleichen Zuge lag für die Rote Kaste Kasras strategisch auf der Hand, dass zunächst das Söldnerheer Belnends auf dessen Territorium ausgelöscht werden muss, bevor der Bereich von Vier Palmen dem Einflussbereich Teibars zugeordnet werden würde – zudem Vier Palmen dann schutzlos auf dem Präsentierteller liegen würde.

    In der Folge wurde zunächst gerüstet, es wurden Söldner angeworben, Kriegsmaschinen gekauft, von der Handelskaste Spendenbeiträge gesammelt, es wurde das Terrain des Feindes von Tarnkundschaftern, Spionen und Kommandogruppen sondiert – sowie absolute Geheimhaltung angewiesen, um Belnend zu überraschen und noch vor seinem Ausrücken in den Süden abzufangen.

    Und schließlich tauchten erst einzelne, dann immer mehr dunkle Punkte am Horizont des Thassa vor der Küste Belnends auf: Die Flotte Teibars, des Schlächters, Tarnschiffe, Truppentransporter, Versorgungsschiffe – und in einer kombinierten Boden-Luftoffensive wurden zunächst einige Dörfer des Feindes genommen, um Partisanenangriffe aus dem Hinterhalt zu unterbinden sowie, vor Ort die Versorgung der Armee Kasras zu gewährleisten und gleichsam die Versorgung des zu belagernden Feindes abzuschneiden. Ein Feldlager wurde eingerichtet, der Hafen unter Kontrolle gebracht – und seither toben die Kämpfe um Belnend, die in Kürze in ihre entscheidende Phase gehen werden…
     
  7. Boundy Schwartzman

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    Der Wald um Belnend herum ist kaum noch grün. Er hat beinahe die Farbe in rot gewechselt, so viele krieger in roten Tuniken bestreifen die Gegend in kleineren Gruppen. Das ist zumindest das subjektive Empfinden unserer Aufklärer. Die vereinigten Kräfte vom Fayheen und Laurius stoßen zielgerichtet zu den kleinen Vororten und Höfen vor. Sicher haben auch ihre Aufklärer ganze Arbeit geleistet. Sie dringen in jedes Haus ein und durchsuchen es vom Keller bis zum Dachboden, um keine Widertsandsnester in ihrem Rücken zu haben.

    Gegen Abend haben sie unsere Stadtmauern erreicht. Offensichtliches Ziel ist es uns von den Verkehrswegen abschneiden und legen Feuer an den Brückenbauerken der Zugangsstraßen. Für Fuhrwerke werden die Flüsse um Belnend zu einem unüberwindbaren Hindernis. In dem Falle fast hilflos müssen wir ansehen, wie die Flammen die Brücken zerstören. Man ahnt, dass das mit den Dächern der Stadt ebenso passieren könnte.

    Eiligst werden Wassertürme in Auftrag gegeben. An strategisch sinnvoll ausgesuchten Stellen werden Wassertürme gebaut um mögliches Löschwasser schnell an die eventuellen Brandherde zu befördern. Kajirae und freie Frauen werden in kurzen Unterweisungen über das Vorgehen beim Löschen unterrichtet.

    An so vieles wird gedacht, aber noch mehr vergessen. Caius weist den Kommandanten darauf hin, dass dringend Tarnnetze zum Schutz gegen Tarnreiterangriffe nötig sein werden. Der Auftrag wird sofort erteilt, aber die Arbeiten zögern sich bedrohlich hinaus. Auf dem Dach des zentralen Stadtturmes wird eine provisorische Tarnlandemöglichkeit für eigene dieser mächtigen Tiere gebaut. Allerdings ist unsere Stückzahl arg begrenzt.

    Lady Mishu, Diplomatin aus Jorts Fähre, hatte bereits im Vorfeld als die Gerüchteküche noch brodelte durch den uns in der Stadt wohl bekannten Nila übermitteln lassen, dass Jorts in einem eventuellen Krieg neutral bleiben werde, es sei denn wir würden bei ihnen Unterstützung anfordern. Bereits früher hatten wir in Jorts zusammen gekämpft und einer berüchtigten Piratenbande den Garaus gemacht. Das lässt Hoffnung aufkommen. Jetzt heißt es nur noch einen Boten durch die Linien nach Jorts zu kriegen.

    Damit wird Doghan beauftragt. Doghan verlässt nachts im Schutze der Dunkelheit die Stadt und nutzt geschickt schwer erreichbare Bergpfade. Nur jemand mit besten Ortskennnissen kann sich hier in der Dunkelheit zurecht finden ud schließlich erreicht er den kleinen südlichen Anlegesteg und kann im Morgengrauen das Land verlassen.
     
  8. Judy Baxter

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    /me rollt mit den Augen.

    Na dann hoffe ich mal dass die Kerls aus Belnend sich wie richtige Männer benehmen und nicht total äh, ich sage mal, durcheinander geraten so wie damals als ein kleines rothaariges unschuldiges Panthermädchen im Wald gesichtet wurde.

    Neh jetzt mal im Ernst, finde ich gut dass das mal so weit kommt dass die Kerls was auf die Beine stellen.

    Gibbets eigentlich auch Tribünen da von wo man die Krieger der Wahl auch anfeuern kann?
    Hey, oder wie wärs mit ner Liste der Waffenschwingenden Kerls auf jeder Seite?
    So könnte die wohlgeneigte Einwohnerschaft wetten abschließen wer wohl wann von wem zuerst kassiert wird. Also, IG natürlich. Also, ich meine, wer auf dem Feld der Ehre mit wem usw, oder dann als alternative wer mit wem sich in den Fellen verlustiert, äh, verletzt meinte ich natürlich.

    Hm, es gibt doch da auch den Spruch, wenn sich zwei streiten freut sich der dritte, hmmm, und wirklich, gestern drang kaum ein Lärm aus dieser Stadt Kasra in den umliegenden Wald *reibt sich am Kinn und grinst still in sich hinein

    Gruss
    Judy
     
  9. Luc Loire

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    @Judy, Kasra hat – außer seinen eigenen Truppen uter Hauptman Luc von Kasra– Söldner um Titus von Ar versammelt, der in Kasra als Führer der Tarnstaffel arbeitet, sowie Söldner der "Roten Hand" und deren Quintus genannten Hauptmann Cry. Zum Feldherrn berufen und oberkommandierender im Belnend-Feldzug ist Leutnant Dorian von Kasra, oberster Kriegsherr ist der Ubar Teibar.

    Auf den mauern Belnends wurden – außer Belnends Kämpen und der Bürgerwehr, sicher unter Fürhung von Bo von Belnend – auch Truppen mit dem Wappen von Jorts Fähre auf der Tunika gesichtet, vermutlich unter dem Kommando von Hauptmann Kinthradim…
     
  10. Boundy Schwartzman

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    Die nächsten Tage vergehen wie im Fluge. Man spürt in jeder Gasse der Stadt die Spannung, die in der Luft liegt. Jedes Tun, jede Handlung hat direkt oder indirekt mit der Bedrohung zu tun.
    Noch sind die Katapulte nicht einsatzbereit. Es fehlt nun vor allem noch an Munition. Es werden Steine heran geschafft. Mit Schwefel getränkte oder bestrichene Brandkugeln werden hergestellt und strategisch günstig gelagert. Die Priesterkönige mögen uns beistehen, dass nicht unsere Schwefelkugeln getroffen werden.

    Aus der Ferne ist die Tage ein andauerndes Hämmern zu hören. Der Feind legt Hand an den Wald. Als die Bäume fallen, die der Stadt am nächsten sind, ist sichtbar was sie angerichtet haben. Um die alte Ruine herum ist eine Lichtung geschlagen worden. Vereinzelt wird versucht einen Arbeiter abzuhalten aber für einen sicheren Bogentreffer ist die Entfernung einfach zu weit. Wir hätten Langbogenschützen der Rencer hier haben sollen.

    Endlich ist Doghan zurück. Zerzaust und gerupft aussehend berichtet er von der Durchführung der Unternehmung. Jorts wird unter Führung von Kintra eine kleine Armee aufstellen. Sie planen im Süden mit ihren Schiffen zu landen.

    Noch vor Einbruch der Dunkelheit des nächsten Tages wird ein Tarnflug zur Aufklärung entsandt. Endlich müssen genaue Angaben über die Stärke des feindlichen Heeres her. Ein Krieger (Doghan) greift sich eine Kajira und geht mit dem schnellsten und wendigsten Tarn in die Luft. Er wird berichten von einem riesigen Heerlager mit roten Zelten nahe der Ostküste. In einem kleinen Anfall von Übermut gereift er dann allerdings einige Ziele am Boden an und gerät unter Beschuss, der ihm jedoch nicht gefährlich wird.

    Der Feind lässt einen Tarnreiter (Titus) aufstzeigen, der nun unseren Aufklärer abfangen will. Es entwickelt sich ein Tarnluftkampf wie wir ihn noch nicht haben beobachten können. Die beiden Tarnreiter attackieren sich hartnäckig und schenken sich wahrlich nichts. Das Aufschreinen der Tiere was so manchem Beobachter eine Schauer über den Rücken laufen lassen konnte in Verbindung mit den waghalsigen Flugmanövern ist mit beeindruckend untertrieben geschildert.
    Letztendlich endete es mit dem Abschuss des belnendschen Tarns, der noch halb lebend auf einen Platz innerhalb der Stadtmauern stürzte. Die Erklärung ist wohl die, dass er ursprünglich lediglich zur Aufklärung gedacht war, und nun mit der Kajira deutlich überladen war.
     
  11. Luc Loire

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    Nach der Landung begehen die Führer der Armee das Terrain, lassen die Brücken des Feindes zerstören und an anderer Stelle eigene Pioniere neue errichten, die installiert werden, wenn der Ansturm auf die Mauern des Feindes beginnt. Die Handwerker errichten auch Palisaden und nutzen dazu die gefällten Bäume – auf den Lichtungen sollen an markanten Stellen die Distanzwaffen, Katapulte, Ballisten und Bliden in Stellung gebracht werden, um damit die Mauern der Stadt sturmreif zu schießen. Immer wieder kreisen Tarnaufklärer in der Luft, aber das stört niemanden – Routine im Kriegsgeschäft. Zur Sicherung des Lagers trifft Material aus Kasra ein, es landen auch Handwerker und Spezialisten, die die Mechanik der aufwändigen Kriegsmaschinen justieren sollen.

    Nachdem die Fernwaffen an den vorher ausgewählten Punkten installiert sind, beginnt ein erster Beschuss der Stadt zum Justieren der Geräte. Die Gefechtsstellungen erweisen sich dabei als Katastrophe: Gegenfeuer aus Belnend vernichtet große Teile der weitgehend ungeschützten Artillerie aus Kasra, Experten verbrennen im Feuer der Pechgeschosse oder gehen im Pfeilhagel nieder. Ein erster Dämpfer für die siegesgewohnten Truppen Teibars, die vielleicht etwas zu überheblich in die Schlacht gegangen und die Wehranlagen des Feindes sträflich unterschätzt haben.

    In heller Aufregung brechen die Truppen der Belagerer aus, um die wertvollen Maschinen zu schützen – und wenig später nutzt der Feind es aus, dass das Feldlager noch nicht befestigt ist und Palisaden Material sich am besetzten Hafen stapelt. Der Gegner wirft alles, was er hat, in eine Offensive gegen das Feldlager Kasras, seine Bürgerwehr, sogar Frauen an Waffen ;-) – und überrollt unter dem Feuer von Tarnen das Heer Teibars und richtet ein Gemetzel unter den noch nicht vorbereiteten Kriegern und Geplänkel an.

    Ein Blutbad, das Kasra bitter rächen wird – denn neue Kriegsmaschinen treffen ein, in Windeseile wird das Lager befestigt, und dieses Mal konzentriert sich das Feuer auf die Fernwaffen des Gegners und der Pfeilhagel der Bogenschützen bedeckt die Bedienungsmannschaften mit einem Regen aus Stahl. Schließlich nutzt der Truppenverbund die Möglichkeit einer Schwäche in der Flanke der Verteidigung des aufgebrachten Gegners und entert die Mauern Belnends. Ein fürchterlicher Kampf entbrennt dort. Die Wehrgänge sind mit Leichen gepflastert und mit Blut besudelt. Schließlich zieht sich Kasra wieder zurück – der Feind hat seine Lektion erhalten und weiß nun, welcher Gegner da vor seinen Toren lagert…
     
  12. Boundy Schwartzman

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    Wir ergänzen uns gut Luc, aber nun muss ich morgen mit der Berichterstattung fort fahren :)
     
  13. Teddy Pinion

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    Na toll, wie soll ich DAS denn bitte in den Übersichtsthread packen? :-(
    Typisch, die Kerle haben ihren Spass und unsereins die Arbeit.
     
  14. Judy Baxter

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    Hm, da bin ich mal echt gespannt. Aber, die Geschichte lehrt uns, es wurde schon des öfteren von offensichtlich übermächtigen der vermeintlich schwächere Gegner unterschätzt. Wobei Mut und Kampfgeist einer Gruppe welche um Ihren Heimstein kämpft nicht zu unterschätzen ist. Die Bewohner von Belnend, wissen um was es geht. Was einen deutlichen Unterschied zu einem Söldner welcher in der Regel des schnöden Geldes wegen sein Leben aufs Spiel setzt.
    Also, nehmt Euch in 8, und Ihr Kerls aus Belnend, legt noch einmal die Hand auf Euren Heimstein bevor Ihr kämpft und spürt die Kraft welche davon ausgeht.

    /me schaut dem Belnend Kerl tief in die Augen und flüstert: Noch eines, Kerl aus Belnend, die meisten Kriege wurden mit dem Kopf gewonnen und nicht mit dem Schwert. Das Schwert mag im ersten Moment als die Waffe der Wahl erscheinen,
    doch ein scharfer Verstand schlägt das schärfste Schwert.

    Gruss
    Judy
     
  15. Wirklich ein spannendes Kriegstagebuch der beiden Gegner.Da freut man sich auf die Fortsetzung und fiebert geradezu mit. :)
     
  16. Luc Loire

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    Außer, dass die Männer Kasras ihrer Arbeit, dem Kriegshandwerk, nachzugehen haben, und die feinen Ladys Kasras nach wie vor ihrem Spaß, treffen in der Heimat am Fayeen immer wieder Nachrichten über die Lage an der Front ein.

    Dortselbst lockt außerhalb der Kämpfe das Heerlager Teibars das übliche Gesindel an. Glücksritter, die sich in der Armee verdingen wollen und bei den Truppen für eine Handvoll Kupfer anheuern. Sklavenhändler, die ihre Ware an den Mann bringen wollen und auf schnelle Geschäfte hoffen. Weibsvolk, das sich bekanntlich von der Roten Kaste, dem Klang von Stahl und der Hoffnung auf Abenteuer besonders angezogen fühlt. Professionelle Spieler, die den Kriegern und Söldnern in Zeiten des Waffenstillstandes den Sold aus der Tasche ziehen wollen. Wandernde Ärzte, die die mitgereisten unterstützen wollen, Leichenfledderer, gesetzloses Pack, Panthergesindel… Man hört Söldner über ihren Lohn murren, die Sklavinnen aus ihrem Tross mit Münzboxen ausstatten.

    Und viele der zur Versorgung mitgereisten und kurzfristig zugekauften Sklavinnen, die zum ersten Mal einen Krieg erleben, verstehen sehr schnell, dass ein Heerlager kein Badehaus ist und Kämpfern in einem Krieg wenig Zeit zur Kurzweil bleibt. Denn sie sind hier, weil sie dem Ruf zur Ehre gefolgt sind und darauf hoffen, im Feld den einen Gegner zu finden, der der Bessere ist und einem den ruhmreichen Einzug in die Stadt des Staubes ermöglicht, weil sie den Sieg ihres Führers wollen, den Gegner vernichten – und nicht, weil ihnen irgendetwas an Spaß in den Fellen mit dem Kragenfleisch im Lager liegt, wo jenseits der Mauern Belnends außer großer Beute in Kürze Weiber in Massen auf den Sklavenschiffen Teibars den Weg nach Kasra antreten werden…
     
  17. Luc Loire

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    Ja, falls denn du morgen noch schreiben kannst, Ketzerführer!
     
  18. Boundy Schwartzman

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    Für den Feind überraschend trifft das Entsatzheer aus Jorts im Süden ein. Diese Überraschung hilft ihnen unsere Stadtmauern sicher zu erreichen ohne Verluste zu erleiden. Welch ein Jubel in der Stadt als sich die Nachricht der Freunde aus Jorts herum spricht. Unter Führung des Kommandanten Kintra sind auch die uns wohl bekannten Männer Nila, Tala und der Schmied Done.

    Am folgenden Tag gibt es den oben beschriebenen Katapultangriff. Durch die Luft dringt ein tiefes brausendes Rauschen, was mit einem lauten Aufschlag in Getöse endet. Die Einschläge werden mehr. Während die Männer damit beschäftigt sind die eigenen Katapulte zu bedienen und möglichst schnelle Schussfolgen abzugeben. "Ausrichten 6 Grad nach rechts, Winkel um einige Strich erhöhen! FEUUUUEEERRR!" tönt es von verschiedenen Stellungen.
    Um die ausgebrochenen Feuer kümmern sich die Kajirae, Frauen und sonst irgendwie von den Mauern abkömmliche Männer. Viele von ihnen sollen am Abend mit Brandwunden behandelt werden. "Derjenige mit der Idee für die Wassertürme soll ausgezeichnet werden" geht dem Kommandanten durch den Kopf, während er schweiß- und rußverschmiert sich zwischendurch auch den Löscharbeiten zuwendet.

    Einen solchen Feuersturm hat es so noch nicht gegeben. Der Himmel verdunkelt sich langsam, weil einige Dächer Feuer gefangen hatten und dicke schwarze Rauchwolken in den Himmel steigen. Wenigstens sind so keine Tarnreiter zu erwarten. Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich das Tosen kaum vorstellen. Man hat das Gefühl, dass nicht nur der Boden brennt, sondern auch die Luft um einen heum. Man fühlt den heißen Feuerball förmlich auf der Haut, wenn er denk der Priesterkönige über einen selbst hinweg fliegt und an anderer Stelle in einem unüberhörbaren Getöse und zerstörerischer Kraft nieder geht.

    In den Straßen liegen bereits reichliche Tote. Das Heilerhaus ist nicht mehr zu gebrauchen. Es brennt völlig aus. Eiligst werden die Verletzten in das Erdgeschoss des Rathauses gebracht und hier notdürftig behandelt. Die Heilerin Blue wird bis tief in die Nacht arbeiten nur um das Notdürftigste zu erledigen.

    Nach einem mehrere Ahn andauernden Ferngefecht schweigen schließlich die Waffen. Ruhe wird allerdings nicht einkehren, die Bekämpfung der Feuer dauert immer noch an, aber die Stadt hat es überstanden. Zunächst jedenfalls.
     
  19. Boundy Schwartzman

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    Am folgenden Tag wird das Heilerhaus gänzlich im Rathaus untergebracht. Da die meiste Einrichtung verbrannt ist, muss improvisiert werden. Wenn die Frauen in einem gut sind, dann im Improvisieren. Das haben sie unter der Führung der Heilerin bewiesen. Sie richten mit den einfachsten Mitteln die neue Heilerstation ein.

    Da auch viele Verbandsmaterialien verbrannt sind gibt es eine Notlage, die die Botschafterin Nici einfach und konsequent löst. Sie gab eine Anordnung heraus, die es in der Art noch nie gegeben hatte und insbesondere von den Frauen. Alle freien Frauen haben ihre Roben abzugeben. Jede darf 2 für sich behalten, alle anderen müssen am Rathaus abgegeben werden. Die Sklavinnen müssen alles abgeben. Hier werden die Roben in Streifengerissen, ausgekocht und als Verbandsmaterial verwendet werden. Die Zeiten sind hart.

    Einer der Wachen ist vor dem Kampf betrunken von der Mauer gefallen und gestorben. Damit ist er einer harten Bestrafung zuvor gekommen.

    Heute erscheinen mehrfach Fremde Zivilisten am Tor. Man fragt sich wie sie durch den Belagerungsring dringen konnten. Sie werden am Tor abgewiesen. das kann nur eine abgekartete Sache mit den Belagerern sein. Die Wachen haben aber Anweisungen niemand Fremden in die Stadt zu lassen. Einige werden mit einigen Pfeilen vor die Füße davon gejagt.

    Von zwei Besuchern ist aber zu berichten. Einmal ist es der angebliche Rehinhold, Hauptmann aus Ar, in roter Kriegerroben. Er bietet für einen Marleus aus Ar Unterstützung an. Doch auch dieser Mann wird nicht in die Stadt gelassen. Aber um sich eine gewisse Rückversicherung offen zu halten, wirde eine Allianz mit Ar begrüßt. Er solle schnellst möglich zurück reisen und mit seinem Heer dem Feind in den Rücken fallen. Von diesem Heer haben wir nichts mehr gesehen.

    Dann erscheint eine Jägerin, die sich Kari nennt und ruft uns zu, dass sie wichtige informationen habe. Als sie dann aus der Ferne vom Feind beschossen wird und mehrere Versuche mit ihr zu reden vom Feind vereitelt werden, wird sie als Informantin immer interessanter. Schließlich kann sie die Information verkaufen. Sie erhält ein Messer mit blankem scharfen Stahl und teilt mit, dass der Feind unter Versorgungsproblemen leidet. Die Rationen sollen schon halbiert worden sein.

    Am Ende des Tages gibt es einen Ausfall eines großen Teiles unserer vereinigten Armeen aus Jorts und Belnend. Es entwickelt sich ein harter Nahkampf auf den Wiesen vor dem Heereslager der Kasraner. Das Kriegsglück scheint uns nun wohl gesonnen. Trotz einiger geringer Verluste scheint es als haben wir einen großen Sieg errungen. Der Führer des Söldnerheeres Quintus kann gefangen genommen werden.
    Die Freude bleibt so nicht lange erhalten, da auch wir einen herben Verlust erlitten haben. Caius der Richter Belnends geriet in Gefangenschaft des Gegners. Einen Tag später wird ein Austausch der Gefangenen organisiert.
     
  20. Boundy Schwartzman

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    Nach anfänglicher Ruhe gibt es heute einen Tarnangriff auf die Stadt. Diesmal ist das Kriegsglück uns mehr hold, denn es gelingt uns zwei Tarne mit insgesamt drei Tarnreitern vom Himmel zu holen und die Priesterkönige lassen sie genau in der Stadt nieder gehen. Was für ein Erfolg! Auch die Angreifer werden keine Heerscharen von Tarnreitern haben.

    Die zeitweise errungene Luftüberlegenheit wird von Mike genutzt, der seinerseits nun in die Luft steigt, um sich einen Überblick über die feindlichen Stellungen zu machen. Er fertigt Skizzen an, deren Auswertung dann jeoch mehr als beunruigend sind. Es wurden Palisaden errichtet, die das Lager nun schützen. Neue Katapulte werden von den Schiffen geladen.

    Als ein erneuter kurzer Katapultbeschuss einsetzt, werden die Tarnreiter in einem Überraschungscoup befreit. Die gewieften Söldner vom Laurius dringen von der Südseite mit einer kleinen Gruppe in die Stadt ein. es gelingt ihnen die Wachen zu überwältigen und befreien die gefangenen Tarnreiter.