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Reale Suchtgefahr fürs virtuelle Ich - heise online

Dieses Thema im Forum "Medienberichte über Second Life" wurde erstellt von Quinta Parx, 21. Dezember 2008.

  1. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Nuja, mit rund 4h Schlaf auskommen geht schon, wenn man ein entsprechendes Schlafmanagement hat und z.B. Mittags ein oder zwei kurze Nickerchen macht. Und mehr als 5h schlaf ich z.B. auch dann nicht, wenn ich mir keinen Wecker stelle. Die Menschen sind da einfach verschieden, manche brauchen 4h, manche brauchen 10 h Schlaf,sonst leiden sie auf Dauer an Schlafentzug.

    Und diese "Onlinesucht" ist meist nicht wirklich eine Flucht sondern oft eine Verdrängungshandlung, ähnlich wie beim Drogenkonsum. D.h. nicht die Droge, nicht SL ist das Problem. Deren übermäßiger Gebrauch (und ein daraus resultierendes Abhängig sein) ist nur ein Symptom.
    Ursache ist dann aber meist was komplett anderes. Das kann von Frust im Arbeitsalltag über eine Ehekrise/Beziehungskrise bis hin zu einer Störung körperlicher Sexualfunktionen oder gar einer schweren Erkrankung alles mögliche sein.

    Und wirklich weiterhelfen kann da ausschließlich eine professionelle Betreuung, die dann auch sieht ob z.B. eine Famlientherapie gut wäre usw.
     
  2. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Der hat einfach seine Prioritäten neu gesetzt. Manche Familien und Ehen sind eben langweiliger als SL. :D In so einem Fall ist die Entscheidung gegen die Familie längst gefallen. Der war damit so oder so am Ende. Hätte aber statt SL seine Arbeit denselben Effekt, würde keiner sagen, der ist süchtig, sondern dann macht er eben Karriere.

    Kaum kommt dann die Trennung und ein neues Leben, wird der PC wieder ganz von alleine Nebensache.

    Sucht hat mit stofflicher Abhängigkeit zu tun. Von einem PC wird niemand süchtig. Man verbringt seine Zeit mit den Menschen, die man als erfüllender betrachtet. Ist das Leben im PC erfüllender als das echte, muß man das echte ändern. Und das ist geschehen.