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Südland 2

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von Thor Tracer, 11. Oktober 2008.

  1. Thor Tracer

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    Nicht ich schreibe hier von dunklen Machenschaften, die im geheimen verborgen blieben - das ist Sylvie. Nachtreten? Wer sowas behauptet soll konkret werden - oder schweigen.

    Und wer denkt, dass derjenige, der sich gegen solche Veleumdungen wehrt sozusagen mitschuld ist, macht es sich sehr einfach.
     
  2. viola Baxter

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    Du wehrst Dich nicht, Du trittst auf unterstem Niveau nach. Traurig, ehrlich.
     
  3. Thor Tracer

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    Nein, ich erwarte dass statt dunkler Andeutungen Roß und Reiter genannt werden.
     
  4. Tja...Ich erwarte von einen Forum auch etwas anderes als den Kinderkram hier Thor.

    Wie es scheint haben wir beide eine volkommen falsche Erwartungshaltung.
    Und zumindestens einer hat den Sinn eines Forums volkommen falsch interpetriert..


    Garantiert mein letzter Kommentar zur Südlandkrabbelgruppe hier...
     
  5. Thor Tracer

    Thor Tracer Freund/in des Forums

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    Die RP-Beschreibung Südlands ist nach einiger Zeit aktualisiert worden. Wer sie lesen mag - hier ist sie:


    Südland - Heimat von Taluna, Wüstenkämpfern, Städten und Bauern


    Der Handelsposten ist Ausgangspunkt Deiner Erkundung Südlands.


    Vier Talunastämme suchen Verstärkung: Die Sa me Arquana, die Ja'hesa me Seraka, die Sa me Pyrana und die Se'Kara.
    Die Wüstenkämpfer der Bakah erwarten Dich in der Tahari.
    Die Söldner der En'Fori suchen Mitstreiter.
    Die Thassaburg bildet Kajirae aus und bietet Aufenthalt.
    Der Handelsposten selber beherbergt Handelshaus, Wohnhäuser und Taverne.

    Die Städte Oase der 4 Palmen und Kasra am Fayheen erwarten Dich!


    Entdecke Südland - 6 Sims voll Spannung, Überraschung und Miteinander!


    ==================================================================



    Heimat in Gor - Das Südland


    Südland - dort, wo sich Tahari Wüste und der Urwald des weitverzweigten Marschenlandes des Thassa berühren. Hier beginnt die Wüste, unendlich weit, von keiner Karte erfasst. Orte wie Tor, Sand Sleen, die Oase der 2 Scimitare oder die sagenumwobene Sklavenarbeiterstadt Klima mit ihren Salzbergwerken markieren Siedlungspunkte in der sandigen Weite. Hier, am Rande des Gebietes, ragt ein Zipfel des feuchten tropischen Urwaldes in die Tahari hinein. Vom breiten Fluss Thassa aus erstreckt er sich unerforscht und kaum betreten. Bewohnt wird der Regenwald von einer Vielzahl von Tieren - und von den Taluna, Frauen, die außerhalb der geregelten Zivilisation in Holzhütten und Baumhäusern, in kleinen befestigten Lagern leben und sich mit dem durchschlagen, was Wald und Feuchtland ihnen bieten.


    Die Oase der Vier Palmen

    Seit urdenklichen Zeiten teilen sich die Stämme der Nomaden und ihre Verwandten in den Oasen die Weiten der Tahari Wüste. Die beiden Hohen Stämme sind die Aretai und die Kavar. Abgelegen in einem einsamen Tal liegt die Oase der Vier Palmen, eine alte Siedlung eines Kavar-Clans.

    Bei den Nomaden wird erzählt, dass die Priesterkönige im Tal der Vier Palmen aus der Dattel einer Palme und dem Dung der Kaiilas eine eigene Gruppe Menschen erschufen. Wenige Eingeweihte flüstern, dass hier ein Raumschiff mit Erdenbewohnern eines anderen Landes abgestürzt sei. Wie dem auch sei: seit jeher wird im Tal der Vier Palmen eine Sprache - die Sprache, in der diese Schriftrolle geschrieben ist - gesprochen, die anderen kaum verständlich ist. Trotzdem sind ihre Bewohner Angehörige des großen Kavar-Stammes.

    Über lange Zeit mussten die Nomaden der Kavar hilflos mit ansehen, wie die Macht und der Wohlstand ihrer Konkurrenten, der Aretai, durch das Erblühen der Stadt Tor unermesslich wuchsen. Durch ihre Isolation in starrem Denken verhaftet, fanden die Kavar keinen Weg, es den Aretai gleichzutun.

    Vor einigen Jahren jedoch änderte sich dies: Ein Feuer hatte die alte Oase der Vier Palmen schwer beschädigt und räuberische Überfälle der Aretai dem Ort beinah endgültig ein Ende bereitet. Es blieben nur wenige Familien übrig und kaum junge Männer. Glück im Unglück aber war, dass ein Neffe des getöteten Emirs der Oase nach Jahren der Ausbildung in Ar und Port Kar vom Schicksal seiner Familie hörte und zurückkehrte, um die letzten Überlebenden zu suchen. Aus Port Kar, der alten Piraten- und Händlerstadt, brachte er frisches unternehmerisches Denken und unkonventionelle Methoden mit.

    Gemeinsam berieten die Überlebenden ihre Zukunft, und schnell stellte sich heraus, dass vom Rest der Kavar wenig Hilfe zu erwarten war. Dafür aber halfen die Erfahrungen und Ideen aus Port Kar. Wohlstand kommt durch Austausch - das wurde die Devise der Oase. Und mit dem Mut der Verzweiflung brach man mit alten Sitten und öffnete die Stadt dem Handel mit Goreanern aus aller Welt. Immer wieder auch das Beispiel der reichen Stadt Tor vor Augen, schickte die Oase der Vier Palmen ihre Boten in alle großen Städte. Datteln, Dattelprodukte, Teppiche, Handwerkswaren und Salz boten sie an, dazu freien, geschützten Handel und die Sicherheit beschützter Mauern - und niedrigere Zölle und Steuern als die Stadt Tor.
    Immer öfter kamen Karawanen aus Turia und Kasra direkt zu den Vier Palmen statt über Tor. Und immer wohlhabender wurde die Oase. Sie brachten Rep-Tuch, Stoffe, Seiden, Silber, Gold, Juwelen, Spiegel, Kailiauk-Fangzähne, Parfüme, Häute, Felle, Federn, wertvolle Hölzer, Werkzeuge, Nadeln, bearbeitete Lederwaren, Salz, Nüsse und Gewürze, Dschungel-Vögel, die als Haustiere begehrt sind, Waffen, Holz, Bleche aus Zinn und Kupfer, Bazi Tee, Hurt-Wolle, geschmückte und perlenbesetzte Peitschen, Kajirae und viele andere Dinge, Sereem-Diamanten und Opale.

    Die Oase wurde ein offener Ort. Wer Handel will und daran reich werden möchte, muss Fremde willkommen heißen und damit auch in gewissem Maß fremde Sitten akzeptieren. Selbst vereinzelte Thorvaldsländer und Randsiedler des Brachlandes, handeltreibende Panther und dunkelhäutige Bewohner der südlichen Dschungelstämme besuchen inzwischen die Oase. Sie alle suchen dasselbe wie die Bürger der Vier Palmen: Handel und Wohlstand.

    Prächtig wurde die Oase ausgebaut. Einst viel kleiner als Tor, ist sie längst ähnlich reich und lebendig und überflügelt ihre Aretai-Konkurrentin inzwischen auch an Größe und Bevölkerung. Ihre Lage und ihre festen, gut bewachten Mauern machen sie fast uneinnehmbar und leicht zu verteidigen. Längst schützen auch benachbarte Nomadenstämme die Oase mit - profitieren ja auch sie von ihrem Wohlstand.



    En'Fori , das rote Salz der Tahari und die Heimat der Sandkaiilas


    Östlich der Oase in den Weiten des Kavarlandes der Tahari hat sich eine bunte Gruppe von Söldnern niedergelassen. Angelockt durch den Reichtum und die Vielfalt der Oase. Die En‘Fori sind ehemalige Krieger, Geächtete, Panther, Piraten und leben davon, ihre Kampfkraft in den Dienst von Auftraggebern zu stellen. Ihre unverbrüchliche Treue allerdings gehört der Oase der 4 Palmen, deren Bürger viele von ihnen sind und in der sie Heimatrecht haben. Sie verstehen sich als zuverlässige Eliteeinheit. Die En'Fori sind zuständig für die Verwaltung der Salzmine im Kavarland und leben in einem Zeltlager in der Wüste.

    Südlich davon, wo die Tahari hügeliger wird und in der Ferne die Berge sichtbar, leben die Züchter und Händler der Reittiere der Wüste - der Sandkaiilas. Als Schutz vor Angriffen wie eine Festung gesichert ist ihr Anwesen Ziel Vieler, die eines der stolzen Reittiere begehren



    Der Kavarstamm der Bakah

    Die Bakah, ebenso Teil des großen Kavarstammes wie die Oase, haben ihre eigene Lebensweise, fernab vom städtischen Wohlstand ihrer Stammesbrüder in der Oase. Das Zentrum ihres Lebens ist die Wüste. In der Tahari ist es gut, aus der Tahari zu sein, wenn man leben will. Vor allen Dingen, wenn man in der gleißenden Hitze auf die stolzen und temperamentvollen Bakah stößt, die ein wenig rauer und zugleich herzlicher sind als andere Stämme und denen die Sprichworte gelten: „Ein guter Kampf rechtfertigt jeden Grund“ und „Wirklicher als das Gesetz ist das Herz“. Die Tahari ist den Bakah Mutter und Vater geworden, und sie dulden keine Fremden in den Einzugsbereichen ihres Camps. Wer Karten von der Wüste fertigt, stirbt.

    Die Welt der Tahari ist ambivalent: tags die Hitze, nachts die Kälte. Das Überleben kann sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein, wenn man sich nicht der Gesetze der Wüste bewusst ist und die Feinheiten des Überlebens nicht kennt. Beides prägt das Bewusstsein der Bakah, ihr Verhalten, und sie wissen: Oft ist nichts wie es scheint – wie ein Trugbild, eine irrlichternde Fata Morgana. Ein Besucher von der Erde würde in der Tahari an den Orient denken, an wilde Beduinen, wenn er auf die Bakah trifft, die in der Wüste patrouillieren. Man wird sie schnell für feindselig wie die Wüste selbst halten, aber wer ihre Freundschaft und ihr Vertrauen gewinnt, wird keine gastfreundlicheren und verlässlicheren Menschen finden.

    Die Krieger und Kämpferinnen, die Freien Frauen und Kajirae der Bakah zählen zu einem Teilstamm der Kavar. Es sind Nomaden, die sich in einem Winkel der westlichen Tahari niedergelassen und dort ihren Heimstein haben: die Wüste selbst. Die Menschen hier kämpfen jeden Tag gegen und mit der Natur. Sie haben gelernt, zu überleben, was für Fremde ohne kundige Führer kaum möglich ist. Die Bakah werden von vielen Städten als Gesetzlose angesehen. Das mag damit zusammenhängen, dass ihnen als Nomaden das Kastenwesen fremd ist. Dennoch ehren und respektieren sie die Kasten, ihre Kämpfer folgen dem Kodex. Auch einigen Freien Frauen ist es erlaubt, unter Waffen zu kämpfen, um die Camps zu verteidigen. Manche ihrer Scimitare sind auf ganz Gor gefürchtet. Sie werden geachtet, obwohl sie Frauen sind, die im übrigen in der Tahari nicht selten noch etwas abschätziger behandelt, auf der anderen Seite noch mehr geehrt werden. Die Sklaven haben größere Freiheiten als an anderen Orten Gors, was das Nomadentum und der tägliche Überlebenskampf in der Tahari mit sich bringen. Ein Entkommen ist in der mörderischen Wüste ohnehin nicht möglich.

    Die Bakah sind stolz, emotional, misstrauisch, verschlagen und schnell zu beleidigen. In der Tahari hat der Begriff Ehre einen hohen Stellenwert. Als Besucher wird man unter Umständen unwirsche Bakah treffen oder solche, die einen blumig und überschwänglich begrüßen. Der Stamm handelt gerne, und es kann beim Feilschen durchaus zu emotionalen Ausbrüchen kommen. Mit Gastgeschenken wird man viele Punkte sammeln und sollte trotz aller Freundlichkeit wissen, dass die Stimmung sehr schnell umschlagen kann, wenn falsche Worte gewählt oder Lob übertrieben werden. In Verhandlungen wird man womöglich weder ein „Ja“ noch ein „Nein“ hören. Es sei denn, es wird zu einer Wette, einem Spiel oder einem Raubzug mit fetter Beute geladen.

    Die Tahari ist eine Welt der Riten und der Düfte, und so tanzen die wunderschönen Sklavinnen der Bakah mehr als anderswo und reichen den Besuchern Verminiumwasser zum Baden der Hände. Sie sind den Bakah-Nomaden ein Symbol ihres Wohlstandes und werden deshalb oft geschmückt, parfümiert und herausgeputzt. Hellhäutige und kalte Mädchen sind in der Tahari selten und wertvoll. Die Gerichte sind etwas schärfer, betörende Düfte, sinnlicher Luxus und Genüsse sind in den Camps so selbstverständlich wie Bakshish. Es wird viel Wasser, Tee und Blackwine getrunken – als Sitte wird ein Tropfen in den Sand als Opfer für die Tahari gegeben. Zum Abschied oder als Begrüßung wird Freunden zweimal durch die Handflächen gestrichen, Freie Frauen können aber mit nicht mehr als einem Nicken rechnen. Wenn man das erste Mal eine Oase betritt, ist es üblich, seine Wasservorräte in die Zisterne zu schütten und zu teilen. Da die meisten Oasen öffentliche Bäder haben, können viele Männer der Tahari schwimmen. Schließlich stammt die Badekultur aus der Wüste, und in solchen Bädern kann man sich zudem reinigen, üblicherweise mit Ölen und Tüchern.

    Das kostbarste Gut der Bakah ist - neben Wasser - das Salz, auf das sie in alten Minen an ihrer Oase gestoßen sind. Das Salz ist das weiße Gold der Wüste und neben geraubten Sklavinnen und Dingen die von „den Karawanen nach etwas Schütteln herabfallen“ die größte Handelsware. Wer einem Bakah Salz anbietet, zeigt eine Geste der Freundschaft und kann damit rechnen, dass jeder Angriff sofort gestoppt wird. Die Männer der Bakah teilen mit ihren Freunden und engen Verbündeten das Salz, streuen es einander auf die Handgelenke, verschränken die Arme und lecken es von der Haut. Eine Geste, die einen Bluts- und Schwertbruder bis in den Tod verheißt – einen Bakah, einen Herrn und Hüter der Tahari. Niemals jedoch sollte man mit dem Finger auf einen Bakah zeigen (Geste für Tiere und Sklaven), ein Angebot oder Geschenk ablehnen (unhöflich, und man bedeutet, dass man selbst ein Sklave ist) oder mit den Freien Frauen der Bakah flirten (man setzt sie dann mit Sklavinnen gleich)… Die Abschiedsworte sind meist "Mögen Deine Wassersäcke nie leer sein" oder "Mögest Du immer Wasser haben".



    Der Urwald

    Wasser im Überfluß findet sich dagegen im tropischen Regenwald der Thassasümpfe. Schlingpflanzern, Riesenbäume, Farne und bunte Blütenbüsche, kolibriartige surrende Vögel und riesige Flußtharalarions, die Larls und die Hundevögel des Urwalds - eine kaum zu durchdringende Welt breitet sich aus, sobald man die Weiten der Tahari auf dem Weg Richtung Thassa zu verlassen wagt.

    Und mitten in dieser feuchtgrünen Welt dann und wann ein Rascheln - Augen, eine kaum wahrnehmbare Bewegung. Sie sind da - die Taluna. Der Urwald ist ihre Welt - und sie verteidigen sie. Ja’hesa me Seraka, übersetzt Blutschwestern der Sonne, die Sa me Arquana, die Töchter des Wassers und die Sa me Pyrana, die Töchter des Feuers - drei Stämme leben zwischen Tahari und den rauschenden Fluten des Thassa, ein weiterer hat sich auf dem Berg über Kavarland niedergelassen, die Se'Kara, die nach dem herbstliche Tag und Monat der Nachtgleiche im Kalender benannt sind.

    Wild sind sie und ungemein attraktiv, entschlossen, mutig, verführerisch und hingebungsvoll. Sie sind unter sich verspielt, fröhlich, locker und meistens ein recht lustiges Völkchen.Immer loyal zu ihren Freunden und Verbündeten und zu ihren eigenen Schwestern, kommt man ihnen als Fremder doch besser nicht zu nah.

    Taluna sind stolz auf ihre Freiheit. Viele von ihnen haben sich der Sklaverei der Männer durch Flucht aus den Städten oder Oasen entzogen. Manche haben mit ihrem Leben als Freie Frau abgeschlossen und einige von ihnen wurden als Taluna oder Panthermädchen in Freiheit geboren. Sie verteidigen ihre Freiheit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: mit dem Bogen, dem Speer, Messern, Dolchen und Peitschen - und mit Witz und Mut. Taluna sind Jägerinnen und keine Kriegerinnen.

    Sie jagen, um mit der Beute Tauschgeschäfte durchführen zu können, um an Dinge zu kommen, die sie nicht selbst herstellen können - etwa Messer, Pfeilspitzen, generell Dinge aus Metall. Ihre Beute sind die Tiere des Waldes, wegen der Felle. Und Männer, die sich in ihren Wald wagen oder Sklaven, die sich dorthin verlaufen. Sie gehen selten in die Städte, da sie außerhalb des Waldes kaum Deckung finden und oft in den Städten als Geächtete nur Gefangenschaft droht. Außerdem haben etliche von ihnen sehr schlechte Erinnerungen an die Städte, da sie dort oft den Männern in jeder Weise zu Willen sein mussten.

    Wenn sie den Wald verlassen, dann meist in der Verkleidung der freien Frau. Es sei denn, sie wollen dass die Männer sie jagen. Taluna scheuen in ihrem Urwald keine Konfrontation, da sie sich ihrer Stärke bewusst sind. Doch sind Bogen oder Speer die letzten Mittel, um eine Auseinandersetzung zu klären. Ziehen sie jedoch den Bogen, geht es um Freiheit oder Leben. Wenn sie kämpfen, dann bleibt einer am Boden verwundet oder gefesselt zurück. Ein Kampf mit einem Mann nur aus Vergnügen gibt es nicht. Dafür sind die Pfeilspitzen zu wertvoll. Haben sie einen Mann besiegt, so rasieren sie ihm den Kopf. Es ist eine große Schande für jeden Mann, seine Haare durch die Hand eines Panthermädchens oder einer Taluna zu verlieren - denn so ist für Jeden weithin sichtbar, welche Schmach und Schande er erlitten hat.

    Für die Männer von Gor sind sie gesetzlose Frauen, die in den Wäldern nur darauf warten, gefangen und versklavt zu werden. Es heißt, Panthermädchen und Taluna, deren Willen zur Freiheit gebrochen wurde, ergeben die allerbesten Sklavinnen. Deshalb sind Männer hinter ihnen her. Hat ein Mann eine Taluna gefangen, versucht er, ihre Weiblichkeit zu erwecken so dass sie aus innerem Zwang heraus ihr wildes und freies Leben im Wald aufgibt, ihm hörig wird und sich ihm in der Sklaverei unterwirft.

    Die Taluna des Südlandes lieben den Wald, die Sterne und die drei Monde. In klaren warmen Nächten gehen sie auf ihre Tanzplätze und tanzen miteinander wild und nur die Monde sind ihre Zeugen. Kaum ein Mann kennt diese Plätze oder hat gar einige der Talunamädchen beim Tanzen beobachten können. Es heißt, sie verlieren dabei den Verstand.

    Taluna jagen aus Leidenschaft, töten aber nur in den wenigsten Fällen. Ein toter Mann bringt nichts ein. Eine tote Sklavin noch weniger. Ein toter Mann bringt höchstens einen anderen der ihn rächen will in den Wald. Töten ist Verschwendung. Da sie nicht unbegrenzt Pfeilspitzen, Speere und Messer besitzen, gehen sie sorgsam damit um und überlegen sich gut, ob das Ziel den Pfeil wert ist. Taluna sind stark. Doch kaum eine ist einem durchschnittlichen Mann körperlich überlegen, daher kämpfen sie in der Gruppe.

    Sklaven sieht man eher selten in ihren Reihen. Der Stamm hält einige wenige für die tägliche Arbeit, während die Taluna durch den Wald Beute jagen. Sie halten sich einige männliche Vergnügungsklaven zur Stillung ihres körperlichen Verlangens. Sobald sie ihrer überdrüssig geworden sind, sie abgenutzt sind oder sonst nicht mehr ihren Ansprüchen genügen, entledigen sie sich ihrer.

    Taluna tragen knappe Tierhäute, Halsbänder aus Tierklauen und manchmal Goldschmuck. Sie leben in kleinen Gruppen in kleinen strohgedeckten Hütten und sind auch mit ihren zeitweiligen Siedlungen und Lagern im Urwald kaum zu finden.

    Südlich des Urwaldes erstreckt sich der Talunasee - Herrinnen des Seelandes sind die Taluna der Sa Me Pyrana - der Töchter des Feuers. Aus den Wäldern des Nordens sind sie gewandert, auf der Flucht vor Sklavenhändlern und Piraten. In Südland fanden auch sie eine Heimat.

    So verlief das Leben im Urwald seit Generationen.



    Die Straße

    Der feuchte Regenwald war einmal ein friedliches Land, bis der Emir der Oase der Vier Palmen eine Straße durch das Dschungelgebiet schlagen lies um die Handelsrouten durch eine direkte Verbindung zum Thassa zu verbessern. Immer mehr Menschen fanden den Weg in die Oase und den Handelposten, den die Oasenkrieger am Flußufer mit einem bewaffneten Kriegerlager in der Nähe errichtet hatten.

    In der Folge siedelten sich immer wieder Menschen an - Fischer, Heilerinnen, Töpfer, Urtmädchen, verstreute Bewohner der Wälder, die oft auch das versteckte suchten für ein wenig lichtscheue Geschäfte. Ein Holzfällerlager entstand am Talunasee, mistrauisch beäugt von den Taluna, eine Mine wurde eröffnet, ein Tharlarionzüchter siedelte sich ganz im Südosten an.

    Die neuen Bewohner brauchten Wasser und frische Nahrung, und im Dschungel fanden sie beides. So kam es, dass immer mehr Fremde durch den Urwald der Taluna streiften. Und es dauerte nicht lange, bis sie anfingen, die Tiere des Dschungels nur zum Spaß zu jagen.

    Das war der Zeitpunkt, an dem die Taluna den Kampf gegen die Eindringline eröffneten. Überfälle machten den Weg durch den Dschungel unsicher. Einzelne Jäger und Sammler wurden immer wieder von den Jägerinnen gefangen, um sie gegen wertvolle Nahrungsmittel oder anderen Bedarf einzutauschen.

    Geächtete und Gesetzlose aus anderen Landstrichen zogen immer häufiger über die Straße. Sie machten nicht nur Jagd auf die Tiere des Dschungels, sondern auch ganz gezielt auf die Jägerinnen selbst, mit dem Ziel, die Gefangenen auf dem Sklavenmarkt der Oase oder in noch entfernteren Orten zu verkaufen. Es war der Kunst der Jägerinnen mit ihren Bögen zu verdanken, das ihre Stämme sich behaupten konnten, und der Dschungel weiterhin den Taluna gehörte.

    Karawanen und Handel Treibende ziehen nun durch die befestigte Straße zwischen Thassaufer und der Oase hin und her, oft bewacht von den Wachen des Emir. Und in labilem Frieden mit der Oase, mal freundlich, mal voller Anspannung, verlaufen ihre unvermeidlichen Begegnungen mit den Taluna.



    Der Handelsposten und die Burg

    In ganz Gor sind es sichere Orte, die Handelsplätze, in denen Waren der Wälder, Beute der Jagd und von weither gebrachte Handelsgüter ausgetauscht werden. Im Schatten des Friedens und des Handels lassen sich rund um solche Andockstellen an den Flüssen zwielichtige Gestalten nieder: Geächtete, Gesetzlose, Urtmädchen, einfaches Volk auch, dass im Reichtum der Händlerstadt sich unwohl fühlt.

    Trotz aller Regellosigkeit des Handelspostens wachen doch die Krieger der Vier Palmen darüber, dass Handel und Wandel am Ufer des Thassa sicher bleiben und die Autorität der Oase und ihres Emir gewahrt bleiben. Im Schutz des Handelspostens schließlich entstand das große Handelshaus von Lady Elli - Sklavenhändlerin eigentlich, doch Gerüchte reden auch von anderen mysteriösen Geschäften.

    Lady Elli ist auch die Herrin der Burg, die nördlich des Handelspostens auf eine Sumpfinsel gebaut wurde. Früher Unterschlupf Gesetzloser, wurde sie von der Händlerin neu befestigt und renoviert. Angeblich beherbergt sie eine Kajiraschule - doch Gerüchte sind auch hier in Umlauf.


    Kasra am Fayheen

    Vom Handelsposten aus betreibt die "1. Südlandfährgesellschaft" eine Schiffslinie zur kleinen Stadt Kasra am Fayheen, einem Nebenfluß des Thassa zwischen Tahari und dem Sumpfland gelegen. Auch Salzschiffe aus der Tahari erreichen Kasra über den Handelsposten der Oase.

    Kasra entwickelt sich nach einer großen Epidemie wieder langsam zu einer belebten und unabhängigen Stadt. Etwas außerhalb der üblichen Handelswege gelegen, ist sie für ihre Autonomie bekannt. Trotzdem ist Handel mit anderen unerlässlich.

    Kasra - ein Ort des Handels mit rotem Salz und anderen Gütern, ist eine gut bestigte, wehrhafte kleine Stadt, die in den Kämpfen des Urwalds in aller Regel neutral bleibt. Gute Verbindungen zum Norden werden Kasra nachgesagt, die Salzstrasse führt von dort zu Wasser und Land bis Torcadino und Ar. Wirklich bekannt ist Kasra allerdings für das wertvolle Rote Salz, auch wenn es inzwischen hochwertiges Erz und Kohle sind, die den Einwohnern einen gewissen Komfort bescheren. Da im Umfeld Kasras keine Abbaugebiete zu erkennen sind, munkelt man, dass dies nur abgefangene Güter seien, die für die Oase bestimmt sind ... und das der Reichtum Kasras bald versiegen wird.

    Das Rote Salz wird von Kasra künstlich verknappt, was bereits zu horrende Summen für das Gewürz führte. Eisenerz und Kohle scheint von Kasra wiederum in allen Mengen angeboten werden zu können.
    Die Sklavenjagd ist nicht unbedeutend, aber die Gäste, die aufgrund dessen kommen bringen mehr Geld in die Stadt, als der Erfolg der Jagd.

    Regiert wird Kasra von einem Administrator, der sich dort Regent nennt und turnusgemäß vom Rat gewählt werden. Kasra ist außenpolitisch gesehen unbedeutend. Nach der Seuche herrschte ein langer Isolationalismus und nur zaghaft versucht Kasra seine überlieferte Stellung wieder einzunehmen.

    Kasra ist rau. Hier wird auf Etikette sowenig wert gelegt, wie auf die Verschleierung der Frauen. Es ist auch nicht unüblich, dass Frauen hier Waffen tragen. Da es nicht wie das sonstige Südland von den Kriegern der Oase und der Kavar beschützt wird, sind Fremde hier genau das, was das goreanische Wort auch ausdrückt: Feinde.

    Wer in Kasra ein- und ausgeht ist im Dunkel der Wälder oft kaum zu erkennen. Eine verschlossen, rauh wirkende Gemeinschaft bilden die Bürger der Stadt, untereinander aber herzlich und familiär.



    Südland

    Unter den drei Monden Gors erstreckt es sich - der Urwald mit seiner wuchernden Vegetation, die Heimat der wilden Taluna, die Ufer des strömenden Thassa und des Fayheen, der Vulkan des brennenden Südens, der Feuer und Wärme gibt, die Tahari voll Abenteuer und die Oase, Heimat von Frauen und Männern und sicherer Schutzpunkt für den Handel und die Begegnung aller aus ganz Gor.

    Heimat in Gor - das Südland.



    Text von Thor Tracer unter Verwendung von Texten von Zelmo Boucher, Alexxia Bing und Tescia Binder
     
  6. Melanie Spad

    Melanie Spad Gesperrt

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    Mich auch?..oh wie nett*schleudert eine Haarsträhne hinter ihre Schulter und macht sich auf zum shoppen in der Oase ;)
     
  7. viola Baxter

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    Sei bloss vorsichtig. Ich habe auf dem Markt gestern erst das erste mal einen Nordmann getroffen, der auch so aussah, wie ich mir einen Nordmann vorstelle.

    Ich war schlichtweg begeistert und werde dem Norden noch mal einen Besuch abstatten.
     
  8. andera Shermer

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    dann must du mal den axe fjord besuchen dort ist eine ansamlung von sehr intressanten und in meinen augen autentischen avataren.
     
  9. viola Baxter

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    Davon hatte ich schon gehört und den Mann direkt danach gefragt. Und mich auch so ein bisschen mit ihm unterhalten. Er war aber nicht von dort :) Halte Dich fest..er war aus Skjern. Ich hab scheinbar viel verpasst die letzten 4 Monate.
     
  10. andera Shermer

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    es gibt jetzt sehr viele coole und autentische nordklamotten, übrignes auch für sklaven und freie frauen dort. das ist echt ein traum
     
  11. viola Baxter

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    Willst Du mir irgendwas sagen ? :p
     
  12. andera Shermer

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    es gibt auch jetzt tolle kleider für sklaven in mittleren gor supere tuniken ^^ flatterseiden gibt es kaum noch

    soo jetzt wollte ich dir was sagen ^^
     
  13. viola Baxter

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    Verstehe.

    Nun, die Chance wird nie wieder so gross sein wie in den nächsten beiden Tagen, eh ?
    :p
     
  14. andera Shermer

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    nun ja, mal schauen ^^
     
  15. Thor Tracer

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    In der Bibliothek der Oase gibt es Startkisten für Kajira, Kajirus, Freie Männer, Freie Frauen, Panther/Taluna - zum Teil sind dort Outfits extra dafür gestaltet worden. Andere wurden für diesen Zweck gespendet - also Einiges, was nicht die typischen Freebes sind.
     
  16. Thor Tracer

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    Südland ist um ein paar RP Möglichkeiten reicher:

    Am Handelsposten hat sich eine Klinik mit Nebengebäuden niedergelassen, die allen Goreanern offensteht.

    In Thassaland hat sich eine Gruppe Seefahrer angesiedelt, die vom Handel leben - wobei niemand ganz sichwer weiß, welche Geschäfte dort noch getätigt werden.

    In Talunaland nördlich des Sees ist ein Bauernhof entstanden. Die Bäuerin und ihre Kajirae suchen ebenfalls Handel und bieten offenbar wahre Vollwertlebensmittel.
     
  18. Sylvie Munro

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    Meinst' echt, das interessiert noch wen, nachdem Du noch immer den Bann aufrecht erhälst? Länger und schlimmer als gegen jedes echtes Arschlosch? Obwohl er auf einem nachweislichen Missverständnis beruht?
    Solltest' vielleicht mal lernen, was es WIRKLICH heist, Admin zu sein. ;)
     
  19. Thor Tracer

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    Ziemlich off topic - und eher eine Bestätigung jenes Banns. Der ist zwar längst aufgehoben, aber was interessierts....

    Was so eine persönliche Attacke mit den klasse RP-Ideen von Tarl und ShadowDancer in ihrer Klinik, von der Seefahrergruppe oder von Brigit und ihrem Bauernhof zu tun hat, ist mir schleierhaft.
     
  20. Sylvie Munro

    Sylvie Munro Superstar

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    Der war nicht aufgehoben ;) Der gegen Dich aber schon 2 Tage danach. Und ich wiederhole - in jener Nacht hast Du einfach nicht WIRKLICH auf die Worte geachtet, sondernd bist Vorurteilen gefolgt. Und ein ADMIN sollte über solchen Dingen stehen.
    Du bist einfach falschen Stimmen gefolgt, aus welchem Grund auch immer - und Du hast vergessen, wer Südland mehr als 2 Jahre lang aktiv - auch finanziell - unterstützte.
    Du kannst das werten wie Du willst - aber das ist die WAHRHEIT.

    Du hast ja sogar Dinge ohne Rückfrage gelöscht, die ich in Absprache MIT Dir gebaut habe - BEFOR das alles passierte. Also solltest Du einfach mal in Dich gehen und nachdenken - zumal ich nicht die erste bin, der das wiederfuhr!

    ICH habe Südland unterstützt, noch befor es online war. ICH habe Südland verteidigt, als es zum Streit mit Guru kam ... Du vergisst irgendwie verblüffend schnell, Thor.