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Schiffsratten Finanzkonzept

Dieses Thema im Forum "SLinfo - Schiffsratten" wurde erstellt von Wolem Wobbit, 31. Oktober 2008.

  1. Wolem Wobbit

    Wolem Wobbit Nutzer

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    Ich greife mal den Gedanken des Julius11 Zehetbauer aufgreifen und ein Modell vorstellen, das es ermöglicht, die enormen Kosten von SL so zu verteilen, dass es sich jeder leisten kann, der daran Interesse entwickelt.
    Der eine oder die andere mag schon etwas über das Schiffsratten-Konzept in unserem Blog gelesen haben. Was dort steht, kann als Ausgangspunkt gesehen werden. Hier möchte ich allen, die durch die unglückliche Politik der Betreiberfirma frustriert sind und keine Zukunft mehr sehen, einen Faden in die Hand geben, den sie allerdings selbst weiterspinnen müssen.

    Konzept der Schiffsratten:
    Die Kerntruppe der SLInfo-Schiffsratten hat sich früh darauf verständigt, sich als eine Art VRLRP (virtual real life roleplay) zu verstehen, welches sich mit einem einzigen Thema befasst, nämlich dem Betreiben des virtuellen Segelsports in SL. Somit konnten Investitionen eher dem eigenen Lustgewinn zugeordnet werden.
    Ein Problem dabei ist aber die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Teilnehmer. Eine Schallgrenze scheint bei vielen der Betrag von 10.000,00 L$ im Monat zu sein. Folglich musste eine Strategie entwickelt werden, welche diese Grenze berücksichtigt.
    Ausgangslage ist jedoch das Interesse am Segelsport, welches das Erfordernis birgt, hinreichend freien Raum zur sinnvollen Bewegung der entsprechenden Wasserfahrzeuge zur Verfügung zu haben. Jeder, der einmal versucht hat, auf eine einzelnen SIM eine Wasserfläche zur Verfügung zu stellen, die eine Besegelung erlaubt, wird schnell die Grenzen dieses Vorhabens erkennen. Bedauerlicherweise sind ja die wunderbar weiten Ozeane, die sich am Rande jeder SIM, die nirgends andockt, zeigen, nur Sinnestäuschungen und nicht befahrbar. Um sinnvoll Segelsport betreiben zu können, sollte schon ein zusammenhängendes Gebiet von etwa 9 SIMs vorhanden sein, die zu 75 % mit Wasser bedeckt sind. Die Anschaffungskosten einer privaten SIM (also Einrichtung des Serverplatzes) kostet 1.000,00 $ (nicht L$!), also 9.000,00 $. Die monatlichen Betriebskosten schlagen mit 295,00 $ (ohne Umsatzsteuer), also 2655,00 $ u Buche. Da diese Beträge von einer einzelnen Person als Ausgabe für die Realisation des persönlichen Hobbies nur eher selten in Betracht gezogen werden, lag schon früh der Gedanke an eine Gemeinschaft nahe, die sich diese Kosten teilt.
    Auch hier werden wieder beide Strömungen sichtbar. Eine Gemeinschaft, die künstlich durch eine Einzelperson hergestellt wird, in dem sie den Gesamtbetrag vorstreckt, das Risiko allein trägt und die Kosten durch Vermietung (oder Scheinverkauf) teilt, wird sich diese Leistung in aller Regel bezahlen lassen wollen und persönliche Gewinne erwirtschaften.
    Das andere Konzept ist der Erwerb in der Gemeinschaft von gleichen Interessen. Im deutschen Rechtsraum werden derartige Interessengemeinschaften als Vereine bezeichnet, werden Gewinne erstrebt, so sind es Wirtschaftsvereine oder eben Genossenschaften.
    Die entstehenden Kosten werden einfach durch die Anzahl der Mitglieder geteilt. Dabei werden günstigstenfalls die Vorgaben des einzusetzenden Höchstkapitals eingehalten.
    Bei den Schiffsratten betreiben vier Personen den Yachtclub. Somit können Kosten im Umfang von 40.000,00 L$ pro Monat abgefangen werden, also etwa eine halbe SIM.
    Daran wird deutlich, dass dieses Konzept nur trägt, wenn entweder die Kostenseite deutlich reduziert wird oder die Einnahmeseite deutlich vergrößert. Wir haben das Glück, an beiden Vorteilen zu partizipieren. Auf der einen Seite steht die bereits große Seglergemeinde der vereinigten SegelSims USS, die den Gedanken bereits vor Jahren etabliert hat und durch den Betrieb vorwiegend zielorientierten Gebarens einen Zusammenschluss von über 120 SIMs erreicht hat. Auf der anderen Seite der Umstand, dass LindenLab verstanden hat, dass diese zahlungskräftige Gemeinde nicht zu halten ist, wenn man die Kosten nicht moderat senkt und Rabatte einfügt. Deshalb wurden LowPrimSIMs (LPS) eingerichtet (so zumindest berichten einige Eingeweihte). Nur durch ein ausgewogenes Verhältnis von LPS zu FPS (FullPrimSIMs) lassen sich die Anforderung nach Gestaltung und Nutzung eines Wassersportgebietes mit stimmiger Landschaftgestaltung realisieren.
    Dieser Gemeinschaft sind wir angeschlossen. Allerdings befinden wir uns im Nachzüglerbereich und müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen.

    Modularer Aufbau:
    Es ist also möglich, eine deutschsprachige Seglergemeinschaft in SL zu etablieren. Die derzeitige Größe von vier Personen ist noch ausreichend. Mit der geplanten Preiserhöhung im Januar 2009 wird die Lage schwieriger, aber nicht unmöglich.
    Allerdings erfüllt die derzeitige Situation noch nicht die Gesamtzielsetzung der Schiffsratten. Diese richtet sich darauf, die Gestaltung eines Gebietes einzubringen, welches an die Ostseeküste erinnert. Genaueres dazu ist in unserem Blog nachzulesen.
    Um dies zu realisieren, bedarf es natürlich mehr als vier Personen, oder weitere Einnahmequellen. Folglich müssen diese identifiziert und beworben werden.
    1. Teilhaber
    Jeder Interessierte hat die Möglichkeit, an der Teilhabergruppe Schiffsratten Yacht Club Owner (SRYCO) zu partizipieren. Mitglieder erwerben so eine Teilhaberschaft an allen Grundstücken und Objekten, die zum Yachtclub gehören. Die Aufnahmegebühr beträgt dabei 6.000,00 L$. Diese Summe wird auch als monatlicher Grundbeitrag erhoben. Als Berechnungsgröße wird dabei von 5 Ownern pro eigener SIM ausgegangen. Bei Preiserhöhungen seitens der Vermieter, welche natürlich in der derzeitigen Situation zu erwarten sind, müsste diese Kalkulation entsprechend angepasst werden.
    Der Erwerb jeder weiteren SIM erfordert entweder eine entsprechende Vermehrung der zahlenden Owner oder eine Anpassung der zu erhebenden Einzelbeiträge.
    Ziel ist allerdings eine Überschusserwirtschaftung als künftige Investitionsbasis.
    Deshalb sollten bereits die Zahlungen den Bedarf geringfügig übersteigen und weitere Einnahmen generiert werden.
    2. Sponsoring
    Der Yachtclub und seine Mitglieder erbringen Freizeitleistungen für interessierte Communitymitglieder.
    - Es wird zunächst ein Treffpunkt angeboten.
    - Das Gelände stellt eine Testumgebung dar, allerdings ohne den Charakter und die Möglichkeiten einer Sandbox!
    - Es werden Segel-Kurse für unterschiedliche Leistungsklassen angeboten.
    - Es werden dabei praktische Segelkenntnisse in SL vermittelt, vom Fahrtensegeln bis zum Regattasport.
    - Es werden eigene Regatten veranstaltet und in Gemeinschaft mit dem Fisher Island Yacht Club gemeinsame Regatten betreut.
    - Es werden Events geplant und durchgeführt.
    Für diese Leistungen werden keinerlei Gebühren erhoben. Sie stehen in erster Linie den Mitgliedern der Gruppe SLInfo-Schiffsratten zur Verfügung, lassen aber die Teilnahme aller Residents zu.
    Am Eingang des Yachtclubs befindet sich ein Tip-Jar, durch dessen rege Nutzung sich jeder Besucher an der Förderung des Konzepts beteiligen kann, so weit er es möchte und es sich leisten kann und will.
    Daneben ist es auch möglich, durch Zahlung höherer Beträge in eine Sponsorliste aufgenommen zu werden, welche im Clubhaus präsentiert wird.
    3. Kommerzielle Einnahmen
    Dieser Bereich ist derzeit noch auf reine Werbung beschränkt, da die Nutzungsbeschränkungen der bestehenden Covenants sowie des LPS-Charakters mehr nicht zulassen. Werbung kann dabei sowohl im Clubgebäude (dort allerdings nur themengerecht und sehr moderat) als auch auf den Schiffen geschaltet werden. Hierzu werden demnächst Angebote sowohl für SL-Unternehmen als auch für RL-Anbieter erarbeitet.
    Sobald das Konzept trägt und der Erwerb einer FPS erfolgen kann, können weitere Einnahmekonzepte erschlossen werden. In Betracht kommen maritime Ausstattungen, Schiffe, Zubehör, oder Dienstleistungen wie Themenrestaurants oder Bars, aber auch in eingeschränktem Umfang Wohnangebote.

    Ziele:
    Ich möchte an dieser Stelle klar stellen, dass bei diesem Konzept der Freizeitgedanke im Vordergrund steht. Eine Absicht, persönliche Gewinne oder gar einen Verdienst zu erwirtschaften, ist nicht beabsichtigt. Überschüsse werden in die Weiterentwicklung und Expansion der Region geleitet. Das Ausscheiden aus der Gemeinschaft ist jederzeit möglich und führt lediglich zum Verlust der Einstiegszahlung. Die Kosten für die verbliebenen Mitglieder bleiben grundsätzlich konstant. Möglicherweise muss der Bestand geändert werden.

    Zusammenfassung:
    Das Konzept der Schiffsratten ist nicht gewinnorientiert. Es basiert auf der Überlegung, dass Personen mit gleichen Interessen diese konzentrierter verfolgen. Es wird von uns als höherwertiges Ziel betrachtet, etwas in der Gemeinschaft Gleichgesinnter zu unternehmen als isoliert von anderen einen privaten Wohntraum zu erleben.
    Dennoch muss sich beides nicht ausschließen. Spätestens mit dem Erwerb einer FPS lässt sich das Konzept auch in diese Richtung erweitern. Allerdings wird sich dies wohl darauf beschränken, vorgefertigten Wohnraum zur temporären Nutzung bereit zu stellen.
    Wie jede Gemeinschaft steht und fällt das Konzept mit seinen Teilnehmern. Wir können nur dafür werben, eine Garantie, dass SL auch morgen noch existiert oder für Private User zugänglich ist, gibt es nicht. Wir werden uns alle immer wieder mit der Vergänglichkeit der