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Tagebuch einer durchgeknallten Heilerin

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von oookusama Hirano, 18. November 2009.

  1. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Liebes Tagebuch,

    mich erreichte soeben die Schilderung des Imkers Sven aus seiner Sicht, wie er den Vuloflug erlebt hat *gg* DIE möchte ich Dir nicht vorenthalten:

    Von Einem der die Geschichte von Anfang an erlebt hatte ...

    Der Grossbauer und meine Wenigkeit, wir trafen uns zufällig am Stadttor. Er kam daher, wo ich hin woltte, nämlich in die neue Taverne.
    Er erzählt die Taverne sei geschlossen und er wolle jetzt zur Herberge, da dort vielleicht jemand sei.
    In seiner Begleitung befand sich eine Freie - etwas hochnäsiger Natur.
    Ich schloss mich den Beiden an. Nach ein paar Schlucken des köstlichen Beerenschnapses, den ich rein 'zufällig' in meiner Tasche hatte und auf den Tisch stellte, hatten wir eine nette Unterhaltung.
    Die Freie erzählte etwas von Wachen, die bei ihr wachen ... - Sie, die Wachen, wachen so gut über sie, dass sie die ganze Nacht wach bleibt ...
    Dann kam der Herbergswirt ...
    Allein ...
    Er suchte seine Kajira .... vergebends
    Als Folge, durfte er dem Bauern und mir, eine neue Flasche von dem Beerenschnaps bringen
    Auch die Lady lies sich überreden, von der 'Medizin' zu kosten. Nach dem 4ten Becher ...

    Dann kam noch eine Pilgerin, die ebenfalls wie die Lady, nach einer Schlafstelle fragte.

    Ein Leuchten erschien in den Augen des Herbergs-Wirtes als seine Kajira erschien.
    Seine Welt war bis zu diesem Moment heil ...

    Er erkundigte sich nach den Tages-Erlebnissen seine Kajira ...
    Ihr Blick und das herumducksen machten ihn Misstrauisch .
    Jule begann mit: 'Hmmm - Naja - also ...'
    Jetzt war es auf einmal still an unserem Tisch ...
    Was würde jetzt kommen ???

    Bevor Jule mit ihrer Erzählung begann, tauchte die Kajira von Lup - dem Tavernen-Wirt - auf.

    Zögernd und bruchstückhaft erzählte Jule ihre Geschichte ...
    Vom Blick des Vulo's, dem sie nicht widerstehen konnte ...
    Vom stillen Wunsch des Vulo's einmal fliegen zu können ...
    und ihrem Mitleid mit dem armen Tier

    Das Gesicht ihres Herrn durchlief bei dieser Schilderung alle Farben ...
    Jules treuherziger Blick auf seine Person liess ihn fasst zusammenbrechen ...
    Der Bauer und ich konnten ihn nur durch 'Zuprosten' vor dem Schlimmsten bewahren

    Ein Alptraum ...
    ein Vulo bei der Heilerin

    Wir wollten Schweigen bewahren und Vergessen

    "Ich habe habe einen Zettel bei dem Vulo gelassen und die Heilerin gebeten das Tier zu heilen", war das letzte, was Jule sagte.

    Entsetzte Blicke ...
    "Nein..., das kann nicht wahr sein ...."

    Jetzt bot sich Lup's Kajira an um in den Hafen zu laufen um aus der Klinik das Vulo, mitsamt dem Zettel zu stehlen.
    "Lauf - Mädchen lauf", so meine Order

    Pfff ... Jeder hing seinen Gedanken nach
    "Jule, hole Kurt", so ihr Herr

    "Aber Herr, ich wollte doch nur... - das arme Vulo ... - ich hatte so Mitleid ... "
    "Sei still - hole Kurt !! "

    Völlig ausser Atem kam Lup's Kajira zurück
    "Ging nicht ... - Die Heilerin war in der Klinik ... - es war auch etwas laut da drin ... "

    Und dann brach das Gewitter los ...
    Ein Vulo landete auf dem Tisch ...
    Ein Schrei: "Ich bin KEINE Vulo-Heilerin"

    Die Heilerin stand an unserem Tisch
    Blitze aus ihren Augen trafen jeden ...

    "Jule Dein Herr - er wird bezahlen müssen ...
    die Vulo-Heilung kostet ...
    und das Fenster, das auch kaputt ist, kostet ...
    und Finnn's dem das Fenster gehört, ist nebenbei bestimmt durstig ... "

    Jule blickte ihren Herrn ganz treuherzig mit grossen Augen an
    er drückte ihr Kurt in die Hand
    "Bring ihn weg ..."
     
  2. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Liebes Tagebuch,

    heute muss ich Dir etwas Wichtiges erzählen, ich glaube einer unserer Krieger ist etwas irre im Kopf geworden.

    Ich habe von einem Händler mehrere Tiere erstanden die wir noch nie in Asperiche gesehen hatten, sie nennen diese Tiere Hurt und sie werden gehalten um ihre Wolle zu scheren und dann zu verarbeiten.

    Keneth, das ist der Krieger, sah was ich da ergattert hatte und wollte unbedingt eines davon haben, also habe ich es ihm verkauft. Er stank aus dem mund gewaltig nach Paga, da das aber wohl ein Dauerzustand ist (ok, ich habe ihn noch nie nüchtern gesehen), dachte ich mir da kann ich ein gutes Geschäft machen.
    Die Verhandlungen waren lang und zäh und am Ende bekam ich 3 Kupfer für das Tier.

    Stolz zog Keneth damit ab, das Hurt an einem Strick den es am Hals hatte, hüpfte hinterher und ich lächelte weil das ein gutes Geschäft für mich war.

    Doch liebes Tagebuch, was dann kam, das habe ich mir nicht träumen lassen...

    Ich wollte mal sehen wie das Hurt sich bei dem Krieger so macht und das was ich erblickte liess mich fast in Ohnmacht fallen.
    Es hatte einen SILK an, es trug ein Collar und Keneth sagte vollkommen ernst zu mir: Das war kein gutes Geschäft die Kajira ist erheblich am ganzen Körper behaart gewesen, da sie nicht freiweillig sich rasieren wollte musste ich das mit einem Messer machen.
    Der Satz danach liess mich endgültig auf ein Kissen sinken und nach Atem ringen, denn er sagte dann: Ich habe sie zu meiner First gemacht weil Inci so ungehorsam war.

    Verzweifelt versuchte ich ihm zu erklären das ein Hurt ein Tier und keine Kajira ist, aber Keneth ist nicht zu belehren, zwischen 2 Paga die er sich gönnte versuchte er dem Hurt beizubringen im Nadu zu knien.

    Liebes Tagebuch, ich bin ganz verzweifelt, ich hoffe das ich ihm helfen kann, als erstes muss ich sehen das er weniger trinkt und ihm schonend dann beibringen das ein Hurt ein Tier und keine Kajira ist. Doch das mache ich erst Morgen, für heute bin ich erschöpft.
     
  3. viola Baxter

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    :lol:

    Gab es eigentlich Irrenhäuser auf Gor ? Fing der Name mit A an ? :mrgreen:
     
  4. MarieLena Messmer

    MarieLena Messmer Aktiver Nutzer

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    Das ist ja wohl klasse. In Asperiche scheinen wirklich komische Dinge vor sich zu gehen. Irrenhäuser gab es vielleicht und der Name könnte auch mit A begonnen haben. Die Dinger hießen wahrscheinlich Anstalt.

    :bunny
     
  5. Silvan Tobias

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    Da fällt mir nur eins dazu ein:

    Warum tragen Schotten Röcke?

    Weil ein durchschnittliches Hochlandschaf einen Reißverschluss auf 200 m hört.

    So rockartige Gebilde sind ja bei den Goreanern auch weit verbreitet.

    (Ich trage ja grundsätzlich nur Halbröcke (vorne offen) und Hosen drunter. Außerdem passt Lady Vicky sehr gut auf mich auf, daß ich keine Dummheiten mache)
     
  6. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Liebes Tagebuch,

    lange habe ich nichts mehr hier geschrieben, das werde ich heute nach holen. Es hat sich so viel ereignet das ich gar nicht weiss wo ich anfangen und aufhören soll.
    Liebes Tagebuch, in der Zwischenzeit bin ich nun schon eine ganze Weile die Gefährtin des Commandanten Finnn, wir leben friedlich miteinander und es gibt Höhen und Tiefen wie in jeder Gefährtenschaft, ich denke ich habe eine gute Wahl mit ihm getroffen, wenn sich etwas ändern sollte werde ich Dir das direkt berichten.
    Doch das was ich Dir heute schreibe, das hat sich erst in der letzten Zeit alles ereignet:

    Als Heilerin trage ich natürlich meiner Kaste entsprechend immer grüne Kleidung, es sei denn mein Gefährte möchte das ich mal eine andere Farbe trage, dann mache ich das für ihn. Ich weiss sehr gut das mich die Einwohner in Asperiche immer hinter meinem Rücken "Frosch" nennen, aber solche Anmerkungen überhöre ich dann einfach, die sind mir doch viel zu dumm, jawollja..

    Liebes Tagebuch, ein paar Kajirae hatten vor einiger Zeit einen dummen Einfall, sie wollten mir einen Streich spielen und haben Frösche eingefangen und bei mir im Haus ausgesetzt als ich nicht da war. Das Ergebnis war das ich nach Hause kam und dem Wahnsinn nahe war, Frösche über Frösche bevölkerten mein Haus.
    Ich bin wutentbrannt in den Hafen gerannt und habe mich lauthals beschwert und man hat auch die Übeltäterinnen dann erwischt. Die Strafe durfte ich dann fest legen und es ist allgemein bekannt das ich nicht viel davon halte zu schlagen, aheb ich festgelegt das sie alle Frösche einfangen müssen und die Nächste Zeit davon leben können.. Frosch gebraten, Frosch gekocht, Frosch gegrillt.
    Die Einwohner waren begeistert, denn das ersparte ihnen ja Nahrung für die Kajirae und die wiederum waren nicht so begeistert, eher das Gegenteil *gg*.

    Es vergingen wieder einige Tage und ich kam aus dem Wald nach Hause und was sah ich? Frösche, viele Frösche, die Kajirae hatten einige übersehen und die wieder hatten sich deutlich vermehrt... Mein Schrei war wohl weit zu hören und ich hatte einen Nervenzusammenbruch, bei dem ichmir einbildete selber ein Frosch zu sein und es brauchte seine Zeit bis das ich mich wieder beruhigte.

    Liebes Tagebuch, ich hasse Frösche und dann hatte ich einen ganz perfiden Einfall den ich auch umsetzte...

    Ich fing an die Frösche zu fangen und dank meiner Erfahrungen als Heilerin verarbeitete ich zwei von diesen grässlichen Viechern zu netten Schuhen für mich.. Das ist meine Rache an diesen Biestern... Ich finde sie übrigens wunderschön liebes Tagebuch, auch wenn der Slaver vor lachen sich fast in die Hose machte...

    Tjaa und ich habe ja nicht nur zwei verarbeitet, nein, ganz viele sogar... eine Reihe der kleinen Frösche habe ich so aufbereitet das ich sie an einem Haarreifen befestigen konnte.. nun trage ich nicht nur Froschschuhe, nein auch einen Froschhaarreifen...

    Das war meine Rache an den Fröschen und wird ihnen einen Warnung sein liebes Tagebuch... *grinst zufrieden vor sich hin und legt die Feder wieder weg mit der sie geschrieben hat*
     
  7. Jana Lupindo

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    Die armen Frösche *seufzt* dabei hat sich Jana so angestrengt wenigstens ein paar entkommen zu lassen….
     
  8. Viktor Krastins

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    Haha, genial, bei dem RP wäre ich gerne dabei gewesen!
     
  9. mirjana Maurer

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    Ei was bist du schick in den Schuhen! *lacht sich weg*
     
  10. Bittersweet Milena

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    *wischt sich die Lachtränen aus dem Gesicht die ihr die Wangen hinunter laufen.... hahahahaaha*....

    Ich hab das erste Mal nen kompletten Beitrag von Anfang bis Ende durch alle Seiten durchgelesen.. man ist das genial!!

    Kommt da noch mehr??????

    Kusa, bitteeee.. ich flehe Dich an... schreib weiter!

    LG Borbeth (ich glaub ich registrier mich nochmal unter meinem goreanischen Namen*g*)
     
  11. Irmgard Apfelbaum

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    Läuft in aller Herrgottsfrühe durch Asperiche und erkundet für sich in Ruhe nochmal die Stadt... hat sich aus dem Haus geschlichen als ihre Mutter noch schlief..

    "Mhm... ich bin wohl ganz alleine unterwegs"... *murmelt vor sich hin*.. "da kann ich ja mal.. "

    Ein verschmitztes Grinsen erscheint auf ihrem Gesicht als sie still und leise die Tavernentür öffnet...

    "Nur mal einen kurzen Blick... " .. dreht sich nochmal um ob sie wirklich ganz alleine ist, und steckt dann den Kopf kurz zur Tür rein...

    Lässt ihren Blick durch den Raum schweifen.. muss das für den Moment reichen.. zieht ihren Kopf wieder zurück und schließt von außen die Tür wieder.. dreht sich dann um und ihre Augen wandern über den Platz..

    Ihr Blick auf den großen Teddy fällt der in einer weiblichen Robe vor dem Haus von Tarsis hockt und kurz lachen muss...

    "Dem fehlt noch ein Schild wo drauf steht: Tarsis neue Gefährtin... "

    Wird sich da später drum kümmern, hat ihren Rundgang noch nicht beendet...

    Läuft ziellos weiter und stößt auf das Haus ihrer Tante Kusa und deren Gefährten...

    "Mhm... *kurz überlegt*... "also wenn die Kusa meine Tante ist... dann ist das wohl mein Onkel... hach ich nenn ihn dann einfach Onkel Finn.. "

    Guckt kurz durchs Fenster rein, sieht aber niemanden...

    "Die scheinen wohl gar nicht zu Hause zu sein... na was für ein Glück.. "

    Öffnet leise die Tür um mal eben einen Blick rein zu werfen in ihrer jugendlichen Neugierde... sieht aber nix besonderes... will die Tür schon wieder zumachen als ihr Blick auf ein kleines Buch fällt was da auf dem Tisch liegt...

    Wirft einen genaueren Blick drauf.. greift mit der Hand danach und schlägt es kurz auf... sieht auf handgeschriebene Zeilen... mit einer dicken fetten Überschrift: "Liebes Tagebuch"...

    Schluckt kurz.. klappt das Buch wieder zu.. guckt in den leeren Raum, dann auf den Tisch.. wieder auf das Buch in ihrer Hand...

    "Soll ich oder soll ich nicht... *überlegt in aller Ruhe*... wenn ich das mach und die kriegt das raus.. em.. ne ich sollte das lieber.... *

    Erneut auf das Buch guckt... will es zurück legen und will es aber auch lesen....

    Steht wohl schon seit ganzen 5 Ehn in der Tür und kämpft mit sich selbst... lässt ihre Neugierde aber dann doch siegen..

    Steckt das Büchlein in ihren Ärmel und macht erstmal das sie weg kommt, wird es unbemerkt wieder zurück legen...

    Schlägt den Weg Richtung Wald ein und sucht sich dort ein verstecktes Plätzchen in der aufgehenden Morgensonne... macht es sich bequem und fängt dann an zu lesen...


    Liebes Tagebuch,

    vor einigen Tagen muss mir wohl ein Missgeschick passiert sein denn ich befand mich auf einmal im Wasser am Hafen zwischen einem dort ankerndem Schiff und der Hafenmauer.
    Mühsam schaffte ich es mein Leben zu retten und nicht zerquetscht zu werden und gelangte an das Kai.
    Dort tropfte mir das Wasser aus den Kleidern und ich fror ganz fürchterlich....



    Stellt sich kurz vor wie ihre Tante Kusa in klatschnasser Kleidung wohl aussehen mag und vertieft sich weiter in das Tagebuch...

    Kommt zu der Stelle mit den 206 Knochen und ist heilfroh darüber das sie das Knochengerüst in der Heilerei bis jetzt noch nicht angefasst hat..

    "Reicht wohl das ich Tante Kusas Bratpfannen an nen Händler verschachert habe damit ich mit meiner Boskaugen-Zucht weiter machen kann... "

    Liest weiter und kommt teils aus dem Staunen gar nicht mehr heraus...

    Merkt dabei gar nicht das die Sonne schon hoch am Himmel steht und schon reges Treiben in der Stadt herrscht.... fährt erschrocken hoch und murmelt...

    "Mist, schon so spät!"

    Sieht auf das Buch in der Hand... springt auf, klopft sich Gras und Blätter vom Rock und läuft schleunigst zurück...

    Gelangt ungesehen zu Tante Kusas Haus, guckt nochmal durchs Fenster und sieht das immer noch keiner zu Hause ist...

    Schlüpft still und leise rein und legt das Buch an den gleichen Platz zurück auf dem sie es vorher gefunden hat...

    Schließt dann die Tür von außen wieder und macht sich auf den Weg nach Hause, wird ihre Mutter mit Sicherheit auch schon wach sein und mit Goreus vielleicht schon beim Frühstück sitzen...

    Merkt erst jetzt das sie einen gewaltigen Hunger hat... läuft vergnügt nach Hause und freut sich schon darauf ihre Tante Kusa endlich zu sehen...

    Hat aber keine Ahnung wie die reagieren wird wenn sie merkt das die Bratpfannen aus der Heilerei verschwunden sind...
     
  12. Jana Lupindo

    Jana Lupindo Aktiver Nutzer

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    *grinst* also ich kann mir schon vorstellen wie sie reagiert...und vor allem höre ich sie schon wieder nach Jana brüllen...weil Jana ist immer Schuld *seufzt*

    (war sicher ein morgenfüllendes Programm...vor allem die Bauchschmerzen vom Lachen *gg*))
     
  13. Irmgard Apfelbaum

    Irmgard Apfelbaum Freund/in des Forums

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    Mhm... Jana ist immer schuld?

    Also... das ist ja mal gut... weil.. in meiner Schule gabs auch ne Sklavin die immer an allem Schuld war...

    Die hat auch nie widersprochen wenn ich alles auf die geschoben habe *ganz breit grinst*

    Jana, ich hab auch gaaaaanz viele Candies!!

    Wird mal leiser und flüstert nun....

    Wunder mich aber, in dem Bonbonglas in der Heilerei... die roten Bonbons, wieso sind die auf einmal scharf? Ist so rotes Pulver drauf, wie Chili oder so *das Gesicht verzieht*..

    Gestern war nämlich die Lady Desire bei meiner Mutter zur Untersuchung, die hat ihren Gefährten mit gebracht.

    Allerdings glaube ich, der ist ebenfalls schwanger und braucht wahrscheinlich auch ne Untersuchung, der hat genauso gestöhnt wie Lady Desire.

    Hab dem dann zur Beruhigung 2 Candies aus dem Glas gegeben, er wollte aber nur eines, hab ich das gelbe selbst genommen und er das rote und fragte mich dann was das für ein Candy wäre, das wäre ja scharf!!

    Als er mit Lady Desire dann wieder weg war hab ich selbst eins von den roten Candies probiert und der hatte Recht, die sind wirklich scharf!

    Meine Mutter wollte es zuerst nicht glauben, hab ihr dann auch eines gegeben... fand sie gar nicht so gut glaube ich.

    Ich frag mich nur... wer hat das Pulver auf die Bonbons getan?

    *Denkt dabei bei sich: die Idee hätte glatt von mir sein können!*
     
  14. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Liebes Tagebuch,

    es hat sich so sehr viel ereignet das ich gar nicht mehr weiss wo ich anfangen und aufhören soll, aber heute muss ich Dir schreiben.
    Nun, das Sir Finnn mein Gefährte war habe ich Dir anvertraut doch eines Tages ging er auf Reisen und war verschollen. Viele Monde hatte ich nichts mehr von ihm gehört und das Leben in Asperiche ging weiter.
    Nun ja, das Leben ging weiter und meine Kleider wurden auch immer weiter, erst fiel mir das nicht auf aber dann dämmerte mir das ich ein Baby erwarte, doch ich freue mich auf das Kind.

    Wir hatten hier ein wunderschönes Narrenfest und einen Tag nach diesem Fest wurde ich von einem jungen Mann angesprochen der sich Iltras nannte. Er hat mir mit salbungsvollen Worten eine Schriftrolle überreicht und meinte das diese von dem Ubar von lydius sein würde, Zasta ist sein Name.
    Ich rollte sie also auf und las die Worte die dort geschrieben standen, es war ein Liebesgedicht und der Antrag seine Gefährtin zu werden.

    Liebes Tagebuch, dieses Gedicht hatte mein Herz berührt und ich möchte es Dir nicht vorenthalten:

    Einsam

    Und wenn die Nacht die Segel streicht,
    die Klinke gibt zum Morgen,
    so bin ich zwar im Grunde reich,
    mein Herz doch voller Sorgen.

    Das Bett steht leer,
    ob Tag ob Nacht,
    und mir wird jeder Gang so schwer,
    als hät ich nichts gemacht.

    Die Einsamkeit in meinem Heim,
    die leeren kahlen Räume,
    das darf doch alles bloss nicht sein,
    wo sind sie hin, die Träume?

    Jeder Tag wird schwer und trist,
    kein Lachen wurde mir geschenkt,
    und die Zeit setzt eine Frist,
    wenn ich es so bedenk.

    So sehr ich mich umsah,
    ich fande niemand nicht,
    keine Frau die mir so nah,
    und liebe Worte spricht.

    Drum suche ich nun eine Frau,
    schlau und hübsch und lieb,
    die mehr ist als nur einfach schlau,
    die mir die Liebe gibt.

    Auf das mein leeres Zimmer voll,
    das mein Leben nicht mehr leer,
    das sie mir lachen schenken soll
    und mehr!

    Da drunter war seine Unterschrift und das Siegel von Lydius zu sehen...

    Liebes Tagebuch, ich eilte nach Hause, packte Truhen mit Sachen zum anziehen und zog los einen Krieger zu engagieren der mich als Schutz begleiten würde auf meiner Reise, denn nur alleine mit diesem fremden Boten wäre ich niemals gereist.
    Sir Nila erklärte sich bereit diesen Auftrag zu übernehmen und so stiegen wir mit dem Boten auf ein Schiff. Es hat dort erbärmlich gestunken und da waren viele Tiere, sowas habe ich noch nie gesehen, ich bekam das Gefühl nicht los das ich hier auf einem Schiff war was Tiere transportiert und das Gesicht von Sir Nila sprach Bände, er war richtig sauer.

    Nun, wir kamen in Lydius an und nicht etwa an dem offiziellem Hafen, nein, wir musste eine Viehladerampe hinunter gehen. Sir Nila wollte schon umdrehen um wieder nach Asperiche zurück zu reisen aber dann sagte er das wir erst einmal zum Palast gehen zu Sir Zasta.

    ((auch wenn das jetzt etwas verwirrend sein sollte...grinst... aber hier habe ich eine Erinnerungslücke im RP, ich werde die Lücke später füllen, damit man auch weiss wieso ich sie habe))

    Liebes Tagebuch, ich weiss nicht wieso, aber ab da habe ich einiges wohl vergessen, aber das Nächste was ich weiss ist das ich auf einmal wieder in Asperiche war und nicht bei meinem neuen Gefährten Sir Zasta.
    Ohh, was habe ich getobt und geschimpft und ich wollte sofort wieder zurück nach Lydius, ich beschuldigte Sir Nila mich entführt zu haben und nun kommt das allerschlimmste: Er gab eine Anweisung raus das keiner mich auf ein Schiff lassen dürfte, dieser Kerl wollte verhindern das ich zu meinem Gefährten zurück kann und das in meinem Zustand wo ich doch sein Kind erwarte. Es war nichts zu machen, alle haben viel zu gut aufgepasst und doch habe ich es geschafft jemanden zu finden der einen Boten nach Lydius geschickt hat und so konnte ich einen Hilferuf an meinen Gefährten schicken.

    Danach habe ich erst einmal geschlafen liebes Tagebuch.....

    -----------------------------------------------------------------------------------
    ((und nun schliesse ich die Lücke für den geneigten Leser damit man überhaupt hier etwas versteht..lacht.....))

    Am Palast angekommen haben Sir Nila und ich erfahren das Sir Zasta gar nicht da sein würde und wir sind mehr als sauer zum Hafen zurück gegangen. Dort angekommen suchte Sir Nila nach einem Schiff was uns wieder nach Asperiche bringen würde und rief mich dann zu einem. Er ging über die Planken auf das Schiff und ich ihm hinterher. Doch leider waren die Planken nass und arg glitschig, ich rutschte aus und ich fiel in das Wasser zwischen dem Schiff und der Kaimamauer, dabei stiess ich mit dem Kopf auch etwas heftiger an die Mauer.
    Meine schweren Kleider zogen mich direkt unter Wasser und Sir Nila hat mich unter Einsatz seines Lebens aus diesem heraus gezogen. Ich war lange bewusstlos und er brachte mich nach Asperiche wo Miri, eine weitere Heilerin hier sich liebevoll um mich kümmerte bis das ich erwacht bin.

    Nun ja, was soll ich sagen, ich habe gewaltige Erinnerungslücken denn als ich wach wurde bildete ich mir ein das Sir Zasta schon mein Gefährte sein würde und das ich nicht das Kind von Finnn unter meinem Herzen trage sondern das von Sir Zasta.

    ((damit ist die Lücke geschlossen die ich nicht in Tagebuchform schreiben kann weil ich sie IC nicht wissen kann, doch nun weiter mit meinem Tagebuch))

    -----------------------------------------------------------------------------

    Liebes Tagebuch, die Tage vergingen, doch niemand kam aus Lydius um mich zu retten und so beschloss ich mir selber zu helfen, ich suchte nach einem kleinen Segelboot und wurde auch fündig aber das hatte keine Segel mehr. Da mir ja niemand helfen wollte beschloss ich mir selber zu helfen, ging nach Hause, und sortierte meine ganzen langen, wollenen Unterhosen aus. Mühevoll nähte ich diese zusammen bis das ich ein Segel daraus zusammen gefummelt hatte.
    Zu meinem Leidwesen hat das aber Sir Nila dann doch mitbekommen und er wetterte rum wie ein Vulo der in ein Pagafass gefallen ist, wirklich schlimm war das gewesen.
    Ich habe mich sooooo sehr aufgeregt das ich Wehen bekam und dabei sollte das Kind doch noch nicht zur Welt kommen. Miri hat sich sehr viel Mühe gegeben und dann es geschafft das ich keine Frühgeburt hatte und irgendwann in den Fellen lag und schlief.

    Morgens wurde ich wach, niemand war da gewesen und so stand ich auf und zog mich an, lief zum Hafen um zu schauen ob ein Schiff angekommen ist, aber es war keines da. Ich beschloss mich dort hinzusetzen und nicht eher aufzustehen bis das endlich ein Schiff kommt mit meinem Gefährten. So sass ich Stunden dort und wartete, ich sah den Goreanern zu die an mir vorbei liefen, nickte nur immer mal kurz für einen Gruss und starrte wieder dahin wo die Schiffe ankommen.

    Und DANN geschah es, ein weiteres Schiff kam an und es stiegen viele Leute aus: jaaaaa und da war Sir Zasta dabei.
    Ich versuchte nach oben zu kommen und zu ihm zu eilen, doch mein dicker Bauch hinderte mich dabei entsetzlich, das muss urkomisch ausgesehen haben wie ich mich da durch die Gegend gewälzt habe um aufzustehen. Miri kam dazu und half mir, endlich stand ich aud meinen Beinen und eilte zu Zaste und begrüsste meinen "Gefährten".

    ((ich habe ihn bewundert wie gefasst er alles ertragen hat,...grinst))

    Er grüsste zurück und fragte mich dann aus wie ich auf den Gedanken kommen würde das er mein Gefährte sein würde und zweifelte das an. Doch ich sagte ihm das ich das beweisen kann und fing an meine Rocktaschen zu leeren. Es flogen Taschentücher hinaus, kleine Tiegelchen mit Salbe und allerlei Kram bis das ich die zerknüllte Schriftrolle in der Hand hatte wo sein Liebesgedicht und Antrag drauf zu lesen waren und hielt ihm das unter die Nase.
    Er liess das überprüfen und man sagte mir das Siegel sei gefälscht und die Unterschrift auch.

    Liebes Tagebuch, ich habe einen Schock erlitten und mir wurde schlecht und schwindelig und In sir Zastas Armen gelangte ich gerade noch in das Teehaus wo ich auf ein Kissen nieder sank und schwer erschüttert war. Ich verspürte starke Schmerzen und wusste gleich das sind Wehen und diesmal würde es nicht gelingen sie noch einmal zu stoppen.
    Man stopfte mich zu mit sauren Fisch mit Honig bestrichen aber selbst der konnte mich nicht mehr trösten und beruhigen und gleichzeitig bekam ich wie aus der Ferne nur mit das man nach unserem Schreiber Sir Barabas schickte, der einen Vertrag aufsetzen sollte. Sir Zasta wollte tatsächlich eine Gefährtenschaft mit mir eingehen, das werde ich ihm niemals vergessen denn er hat meine Ehre gerettet, dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.
    Die Wehen wurden immer schlimmer und die Männer verzogen sich nach oben um Paga zu trinken während ich vor mich hin litt, die Beine zusammen presste um das Kind nicht zu bekommen denn das sollte erst nach Abschluss des Vertrages dann zur Welt kommen.
    Ich schrie Miri an sie sollte das Kind zurück stopfen, fest halten, selbst wenn sie ihren Kopf in mich stecken müsste, hauptsache das kommt noch nicht. Miri gab sich alle erdenkliche Mühe die Geburt zu verzögern, nur irgendwann war es dann vorbei, ich konne das Kind nicht mehr aufhalten und es nach wenigen Presswehen machte es plöpp und war da.

    EIN KLEINER ZASTA MIT ROTEN HAAREN!

    Ich war überglücklich, ein wirklich hübscher Junge auch wenn ich den Vertrag nicht vorher unterschreiben konnte, doch das war nebensächlich in dem Moment für mich.
    Der Kleine wurde gewickelt und ich hielt ihn in meinen Armen und strahlte ihn an. Liebes Tagebuch, die Männer die eine Etage höher ja alles mitbekommen hatten, die lästerten ohne Ende, aber sollen die erst mal ein Kind bekommen, die weinen ja schon wenn sie eine Fliege belästigt.

    Ich wollte mich schon aufraffen und hoch setzen als Miri meinte irgendwas wäre komisch sie wolle noch einmal nachsehen und so vertiefte sich Miri nebst ihrem Kopf unter meinen Rockbahnen und kam mit hochrotem Kopf wieder hervor und stammelte etwas von: Leg Dich hin, ich sehe da einen Kopf das war noch nicht alles, da kommt noch etwas...
    Sie hatte es kaum ausgesprochen verspürte ich ein fürchterliches ziehen und wieder setzten Presswehen ein und es kam noch ein kleiner Brüllwürfel, ein süsses kleines Mädchen, eine winzige Kusi.
    Ich war überwältigt, mir fehlten fast die Worte aber nur fast *gg*.

    Die Kleine war gerade gewickelt und Miri hatte mich versorgt und beide Kinder lagen in einem Korb als Sir Zasta mit Sir Barabas auch erschienen und wir konnten ihnen die Zwillinge präsentieren. Sir Zasta hatte dabei einen arg komischen Gesichtsausdruck, so eine Mischung zwischen gleich fallen ihm alle Zähne raus und anschliessend der Biss in eine Zitrone.
    Doch er würgte sich raus das er sich freuen würde und das es hübsche Kinder sein würden.
    Gratulationen der Leute kamen, die sich freuten und ich sagte zu Sir Zasta das er ein ganzer Kerl sein würde wenn er es geschafft hat gleich 2 Kinder zu zeugen. Warum da einige lachten kann ich nun nicht ganz verstehen.

    Sir Zasta reichte mir den Vertrag den ich unterschrieb und damit war ich dann auch offiziell seine Gefährtin, das allerdings habe ich noch nicht ganz kapiert denn ich bin ja schon seine, aber egal, ich bin ja nur eine Frau das wird schon seine Richtigkeit haben.
    Sir Zasta hat festgelegt das der kleine Zasta den namen Tharkan erhalten wird und ich darf das kleine Mädchen Kusi nennen, ich habe mich sehr darüber gefreut, Tharkan wird Schreiber werden und die kleine Kusi wird Heilerin.

    Morgen, wenn ich mich erholt habe von der Geburt werden wir nach Lydius reisen, den Einwohnern die Kinder präsentieren und auch uns als Gefährten, ich bin auf die ganzen Gesichter gespannt denn ich reise ja sonst nie.

    Liebes Tagebuch, die Geburt war schwer ich muss jetzt schlafen, wenn ich in Lydius bin werde ich mich wieder melden, deine Kusa
     
  15. oookusama Hirano

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    Liebes Tagebuch,

    ich habe vergessen ein Bild zu malen von den Segeln, hier ist es..lächelt
     
  16. Zasta Korobase

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  17. oookusama Hirano

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    Liebes Tagebuch,

    heute war der Tag da wo ich nach Lydius mit den Kindern gereist bin, aber schon vorher war alles sehr aufregend.
    als ich wach wurde schwang ich meine müden Beine aus den Fellen und schüttelte alle unlustigen Gedanken ab, zog mich an und ging auf direktem Weg zu unserer Schneiderin. Die schlief noch und so klopfte und hämmerte ich so lange an die Tür bis das sie mir endlich öffnete.
    Ihren leichten Unmut nahm ich erst gar nicht zur Kenntnis sondern trug ihr auf das sie bevor die Sonne hoch am Himmel stehen würde für mich ein Kleid fertig nähen musste.
    Blau sollte es sein, prachtvoll aussehen, nichts von der Stange sondern etwas Einzigartiges wo jedem der Mund bei offen stehen bleiben würde. Ich gebe zu die Schneiderin hat mich angesehen wie ein Bosk was soeben kalbt und fragte mich ob sie Ähnlichkeit mit einem Oktopus haben würde? (Ein Octopus ist einen Tintenfisch, damit ist gemeint das sie nicht so viele Arme hat)
    Liebes Tagebuch, die Frage habe ich so rein gar nicht begriffen, was meinte die wohl damit? Statt hier Sprüche zu schwingen und zu versuchen irgendwelche salbungsvolle Worte los zu lassen sollte die lieber mal anfangen zu nähen.
    Endlich zeigte sie mir Stoffe die mir auch zusagten und fing an zu nähen, meine Masse kennt sie ja schon lange.. ich stand dabei und passte auf das sie auch alles richtig macht und ständig raufte sie sich die Haare, fluchte und ich gebe besser hier nicht wieder was das alles für Worte waren. Irgendwann besaß die doch tatsächlich die Unverschämtheit mich aus ihrem Haus zu werfen, sie könne so nicht nähen.

    Nun ja Liebes Tagebuch, ich hatte sowieso noch so viel zu tun, also ging ich nach Hause und fing an zu packen. Jana musste mir die Truhen dafür holen, in die erste Truhe kamen Kleider für mich, in die zweite kamen Schleier usw. So langsam füllte Sich Truhe um Truhe, nicht nur für mich, für die Babys musste ja auch vieles mitgenommen werden und irgendwann waren wir auch fertig, es ist wirklich anstrengend Anweisungen zu geben was in welche Truhe gehört das hat mich sehr erschöpft.
    Ich rannte wieder zu der Schneiderin und platzte ohne zu klopfen in ihr Haus, die schrak zusammen als hätte sie einen Kuri erblickt, stach sich in den Finger und schrie erbärmlich rum. Ich bekam einen Heidenschrecken, hoffentlich war jetzt kein Blutstropfen auf das Kleid gekommen, das wäre fürchterlich, aber es war nichts zu sehen und ich war sehr Erleichert. dabei habe ich bemerkt dass die Schneiderin ein komisch verbissenes Gesicht hat, so kriegt die nie nen Gefährten ab.
    Immerhin war das Kleid fast fertig und ich rang mir ab die Schneiderin zu loben, sonst näht die mir nix mehr, da muss man ja auch mal nette Worte finden, die waren scheinbar auch gut denn die komischen verkniffenen Züge aus dem Gesicht wichen einem schiefen lächeln, das muss die frau wirklich mal üben wie das geht mir einem sanften lächeln auf den Lippen.
    Die Schneiderin hat sich selber übertroffen, das Kleid wurde fertig, ich probierte es an und es passte perfekt, ich liess es gleich an denn die Zeit drängte ja auch und warf ihr im raus rennen einen Beutel mit Kupfer zu und den Satz: Nun kannst du wieder schlafen gehen.

    Liebes Tagebuch, ich eilte nach Hause und packte meine Zwillinge in einen Wagen und ging zum Hafen, Jana musste die Kisten dahin tragen, sie hatte nun doch etwas zu tun denn es waren ja 12 an der Zahl. danach hatte Jana etwas Freizeit in der sie sich bei der Heilerin Miri unbeliebt machte. Sie hat es doch fertig gebracht Miri Glückstarsk zu nennen und Miri hat sie dann lieblich lächelnd dafür bestraft, doch das wäre für hier etwas zu lang das zu erklären.. Jana hat nun einen Zungenknebel und sabbert rum wie wild.

    Endlich war auch mein Gefährte wach und ich begrüsste ihn freudig. Wir warteten auf den Hauptmann der aber eine ganze Weile auf sich warten liess bis das er endlich erschien. Er säuselte etwas von Überraschung und dann wurde er kreidebleich. Der hat doch tatsächlich gefragt was ich mit den ganzen Truhen möchte, dabei war das nur das kleine Reisegepäck von mir, der hat ja noch nie erlebt wie das ist wenn ich mal mit grossem Gepäck reise.
    alles wurde auf dem Schiff verstaut und dann ging die Reise los. Die Kinder überstanden die Überfahrt ruhig und waren zufrieden, ich ebenfalls.

    Liebes Tagebuch, dann kamen wir in Lydius an, es war schon überwältigend, am Steg war ein Rosenbusch angebracht wie ein Tor, es sah schon nett aus und man hatte eine Fahne angefertigt mit den Namen der Kinder da drauf, das sollte eine Überraschung sein. Zasta war sein Unmut über die Begrüssung und Blumen anzumerken und als er die Fahne erblickte sank seine Laune ganz nach unten.
    er murmelte etwas von den verantwortlichen dafür suchen und ich versuchte das gleich abzumildern indem ich sagte: Sicher um ihn reich zu belohnen..
    *seufzt* Liebes Tagebuch, Männer sind ab und an entsetzlich undiplomatisch..
    Ich lobte alles da was ich so überschwänglich mit einem strahlendem lächeln... schon alleine damit niemand gekränkt sein würde, es wäre unklug das Volk zu verärgern auch wenn man noch so sauer ist.
    Zasta verlangte direkt zum Palast zu gehen um weniger Dekoration vor Augen zu haben und so gingen wir los, hui was ist er schnell gelaufen ich hatte Mühe hinterher zu kommen. Am Stadttor war auch eine Fahne mit den Kindern...lacht... Zasta geriet wenn ich das richtig gedeutet habe in Killerlaune doch er riss sich zusammen. und wir gingen weiter zum Palast.
    Er bleib überwältig an den Stufen stehen bei dem was er erblickte, ich deute es mal zum Wohle des Volkes als Überwältigt vor Freude.. immerhin sagte er noch: Das ist einfach nicht wahr...
    Schnell konterte ich: Das muss Liebe der Einwohner sein, wie entzückend...
    Mitten in dem Ratssaal wo auch viele Blumen standen waren 2 Wiegen mit den Namen der Kinder und in der Mitte stand ein kleiner Sockel mit einem Kissen und 2 Ringen da drauf, alles wunderbar angeordnet. Während Zasta versuchte zu erkunden wer das war sparte ich nicht mit überschwänglichen Lob und erntete dankbares lächeln.
    Liebes Tagebuch, einmal fror aber auch mein lächeln ein, als man mir mitteilte das ich in einem Nadelschwingkreis (Nährkreis wird das auch genannt) aufgenommen werden sollte, bitte was soll ich in so einem Kreis aber ich lächelt lieber weiter und strahle vor mich hin.
    Man erwartete von Zasta und mir das wir uns die Ringe die auf den Kissen lagen anstecken würden aber Zasta war wie angewurzelt und scheinbar nur noch geschockt, also habe ich ihn kurzerhand an die Hand genommen und zu den ringen gezogen, nach den Ring mit dem blauen Stein und stecke ihn Zasta an der dann meinen mir ansteckte..
    Zasta brummte säuerlich vor sich und dann sah ich mich doch genötigt einzugreifen wenn er sich nicht den Unmut des Volkes zuziehen wollte. Ich Raunte ihm in sein Ohr: Ich sehe das Du nicht gerade vor Glück strahlst, aber wir müssen denen nicht auf die Nase binden das wir eine Zweckgemeinschaft sind, also lächeln sonst trete ich vor Dein Schienbein dann grinst du zumindest schief...
    Gleichzeitig strahlte ich als wenn ich das Glück auf Gor nicht fassen könne... bedankte mich bei allen mit liebevollen Worten und das mein Gefährte wohl vor Glück sprachlos sein würde.
    Endlich hatte sich Zasta gesammelt und bedankte sich ebenfalls und es kam kurz ein Gespräch auf ob Steuern gesenkt würde was er abwies, dann gingen wir in die privaten Räume von Zasta wo wir und erst einmal setzen und unterhielten...

    Worüber und was liebes Tagebuch, das kommt morgen, für heute sind meine Finger sehr müde vom schreiben und die Reise war auch anstrengend gewesen...
     
  18. oookusama Hirano

    oookusama Hirano Superstar

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    Liebes Tagebuch,

    gestern war ich so sehr müde gewesen um weiter zu schreiben, also hole ich den Rest heute nach.

    Zasta und ich haben uns in seine privaten Räume zurück gezogen um in Ruhe auch ein paar Worte miteinander reden zu können, bis jetzt ging das ja nie weil immer jemand um uns herum gewesen ist und ich sah es als dringend nötig an auch einmal alleine mit ihm zu reden.
    2 Kajirae begleiteten uns, sie schleppten die Wiegen aus dem Ratssaal in die Gemächer und bauten sie direkt neben dem Schreibtisch von Zasta auf. Das strahlen in seinem Gesicht kann man sich ausmalen und als ich dann noch so nebenher erwähnte das wenn die Kleinen erst mal anfingen zu laufen und sich am Schreibtisch hoch ziehen, wie schön sie es doch finden würden seine Schriftrollen zu Schiffchen zu verarbeiten.
    Man sah Zasta an das er überlegte einen Auftrag zu geben ihm einen höheren Schreibtisch zu bauen..
    Ich gab den Auftrag das man meine Truhen in den Palast bringen würde, wobei eine Kajira zwar leise aber doch verständlich für mich murmelte das man den Baumeister bitten solle einen Lastenkran zu bauen.

    Liebes Tagebuch, ich bat Zasta darum das wir uns endlich mal hinsetzen würden, was wir dann auch taten, ich hatte schon das Gefühl das meine Beine langsam aber sicher nicht mehr zu meinem Körper gehören. Schliesslich kamen wir dazu miteinander zu reden. Ich machte ihm schnell klar das ich unsere Gefährtenschaft geschäftlich und nutzbringend sehen würde und nicht mit rosaroten Augen, vor allem aber das ich auch deutliche Vorstellungen habe.
    In dem Moment wo ich das ausgesprochen hatte glaubte ich einen Stein vom Herzen Zastas fallen zu hören, er hatte ein grinsen im Gesicht was man sprichwörtlich als kreisrund bezeichnen könnte, ich denke das kommt seinen Empfinden sehr recht.

    Wir besprachen einiges was geschäftlich war und wurden uns auch sehr schnell einig, zur Zufriedenheit von uns Beiden. Damit aber keine Missverständnisse entstehen habe ich auch deutlich die Unterhaltung auf das Thema Felle gebracht um klar zu machen das ich nicht die Absicht habe mich mit Zasta in den Fellen zu vergnügen. Er war begeistert und strahlte als wenn man ihm wer was geschenkt hätte, das habe ich also auch hinter mich gebracht..
    Dann fragte ich nach den Nähdingensbumskreis, ich hatte nicht ganz begriffen was das sein sollte und stellte mir vor das ich da womöglich irgendwelche Stoffe zusammen heften muss, was nun gar nicht dem entspricht was ich mir so denke.
    Doch Zasta erklärte mir dass dem gar nicht so sein würde, sondern das die Frauen da irgendwelche Dinge planen würde wovon er keine Ahnung haben würde und das er sich nicht sicher sei ob das alles in Sinne von Lydius wäre. Nun warten wir es ab, ich werde an diesem Nähdingensbums teil nehmen, auch wenn ich lieber Vuloweitwurf auf ein Brett spiele wie in Asperiche, da ist viel lustiger, aber was macht man nicht alles für Handelsbeziehungen.

    Liebes Tagebuch, wir kamen dann noch einmal auf das Thema Handelsbeziehungen zurück und das ich den Wunsch haben würde das die Handelsbeziehungen enger werden und erwähnte dabei das man den Handel ankurbeln sollte. Eine der Kajirae die bei uns waren flüsterte dann etwas lauter: Händler ankurbeln, das klingt nach einer Aufgabe für die Kajirae von Lydius. Meine Ohren sind sehr gut und ich zog eine Augenbraue nach oben als ich das vernahm. Ich orderte sie zu mir und knallte ihr eine für das ankurbeln und dann kam die noch unverschämtere Anmerkung das sie ja nicht wusste das ich lieber persönlich die Händler "ankurbeln" würde.
    Es gab einen kleinen Disput und ich verdonnerte beide Kajirae zu stilschweigen was hier besprochen wurde mit der Androhung der Strafe das ich ihnen die haut bei lebendigem Leib runter ziehen würde wenn ein Wort nach draussen dringen würde von dem was hier gesprochen wurde.

    Danach machte ich mich auf den Weg zu dem Nähnadelschwingerkreis und war gespannt was mich erwarten würde.

    Die Mädchen brachten mich zu den Frauen des Schwingerkreises und ich war schon mal froh das ich keine erblickte die da mit nadeln rum spielte. Wir begrüssten uns freundlich aber auch etwas distanziert. Schnell wurden wir aber etwas wärmer miteinander und waren uns ebenso schnell einig das die Kajirae in Lydius reichlich frech und unerzogen sein würden und das man da etwas gegen machen müsse. Nun, wir werden sehen, da gibt es Mittel und Wege sie zu erziehen.
    Die Damen brachten zum Ausdruck dass der Administrator also mein Gefährte zeitweilig etwas überfordert sein würde und wohl scheinbar zu sanft sei, nun ich versprach dass sich das ändern würde.
    Zugeständnisse sind immens wichtig, das ist immer schon meine Devise gewesen und so gab ich zu verstehen das Frauen im Hintergrund mehr bewirken können als wenn sie offen gegen etwas angehen. Ich erntete Beifall und lächeln, das bewies mir auf dem richtigen Weg zu sein.
    Wie nebenher liess ich die Anmerkung fallen das ich meinen Gefährten Zasti nennen würde und sie kicherten los.. worauf ich dann sagte das er mich alleine Kusi rufen würde und er sei ein Romantiker.
    So dümpelte die Unterhaltung eine Weile weiter und ich versprach als Leihgabe eine Kajira nach Lydius zu schicken, verheimlichte aber auch nicht das sie wohl eher eine Waffe sein würde als das sie zu einer Kajira viel taugt.

    Liebes Tagebuch, ich lernte dann noch einen Sir Travius kennen, er war recht unfreundlich und ich auch sehr misstrauisch, irgendwas ist in meinem Bauch was mir sagt das ich aufpassen muss, zumal er einen Satz sagte der mir nicht aus den Kopf geht: Die Lippen verformen sich kurz zu einem schmalen Strich ehe er sich wieder dem Gespräch zuwendet; "Das obliegt nicht meiner Entscheidungskraft, Wanja...Wenn nicht, müssten wir ja den Zeugen töten...und das Schriftstück verbrennen.
    Ob er was mit dem Liebesbrief zu tun hat an mich? Ob da irgendwas im Gange ist gegen meinen Gefährten? ich weiss es nicht aber mein bauch sagt mir das ich aufpassen muss. Er machte noch eine Anmerkung und dann hielt ich es für angebracht wieder zurück zu gehen aber ich werde Acht geben, irgendwas stimmt hier nicht.

    So ging ich langsam zurück und machte es mir in den Gemächern bequem, die Kinder wurden versorgt und ich schrieb noch etwas in Dich hinein um dann einzuschlafen.

    Ich bin gespannt wie der Tag heute verlaufen wird liebes Tagebuch, ich melde mich wieder.


    -------------------------------

    PS.: danke für die positiven Bewertungen, ich würde mich aber auch über ein paar Worte, ob nun Lob oder Kritik freuen..ggg
     
  19. Jana Lupindo

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    *nuschelt durch die Stäbchen*
    Äsch wörde jaaa...äber*zeigt auf den Knebel und versucht die Krämpfe zu ignorieren die sie in den Mundwinkeln hat*

    Aber trotzdem...Kusa was erwartest du? Es verschlägt allen die Sprache bei diesem RP...da kann auch nur wieder unsere durchgeknallte Heilerin drauf kommen... auch wenn Zasta auch ein wenig geschafft hat dich zu schocken mit seinem Antrag*ggg*
    Jeder der bei ist, wird das bestätigen...einfach nur geil!!!!
    Es ist doch immer wieder schön, wenn man vor dem PC sitzt und ab und an die Lachtränen weckwischen muss.
    Und ich bin gespannt wie das mit der höheren Diplomatie und den Intrigen weiter geht...auch wenn das ja eine Kajira nichts angeht.
     
  20. Kaya Rasmuson

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    Also, nach der Backpfeife gestern sage ICH mal garnix mehr :)

    Es war jedenfalls total spannend und lustig, ich ahne Schreckliches für die Zukunft und fürchte, ich werde noch heftig mit den neuen Sitten kämpfen, die wohl bald Einzug halten in Lydius :)