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Texturenklau vom aller feinsten, oder etwa nicht ???

Dieses Thema im Forum "Sozialwissenschaft & Gesellschaft" wurde erstellt von Luriel Jewell, 2. November 2007.

  1. Stew Ballyhoo

    Stew Ballyhoo Nutzer

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    Na dann sollte ich mal bei Dir vorbei schauen, wenn ich was brauche.
     
  2. Ezian Ecksol

    Ezian Ecksol Guest

    Ja, das ist absurd, und bei sowas hätte ich dann auch keine Bedenken, einfach den Key zu benutzen.
     
  3. Wile Beck

    Wile Beck Freund/in des Forums

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    Warum gleich kopieren Ezian, man kann doch den Ersteller ansprechen. Und viele sind bereit eine andere Version rauszugeben. Habe ich selber auch schon mehrmals gehabt. Nach einer IM beim Ersteller habe ich zu 95% immer das bekommen was ich brauchte.
    Das meinte ich unter anderem mit dem Respekt vor fremden Eigentum.

    Wile
     
  4. Ezian Ecksol

    Ezian Ecksol Guest

    Ja, kann man machen. Hatte mal irgendwann ein Texturenpaket gekauft, die waren Full-Perm, bis auf 2, wohl ein Versehen.

    Da ich mir aber sowieso die Keys der Texturen geholt habe, weil ich die Scriptmäßig wechseln wollte, habe ich mir das Gespräch mit dem Ersteller dann erspart.
     
  5. Patrice String

    Patrice String Nutzer

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    aneignen fremden Eigentums

    @Lexington:

    Das meinte ich eigentlich mit meiner Abscheu. Klauen, Verfielfältigen Verkaufen.

    Ich denke, dass das größte Problem der Musikindustrie einfach ihre Schlafmützigkeit war, die jetzigen Onlinemusikumsätze zeigen, dass doch die meisten bereit sind, ehrliches Geld für ehrliche Ware hinzulegen. Das historisch bedingt immer noch einige existieren, die meinen den Musikverlegern eine lange Nase drehen zu müssen, mag ja sein, letztlich spricht sichs auch rum, dass solche Angebote nicht nur Mucke beinhalten müssen.

    Worauf ich hinaus wollte waren die Preis/Leistungs-Verhältnisse, die sich einige Musikanbieter lange Zeit leisten konnten, nämlich 3/13 brauchbare Tracks auf einen Musikträger zu 15 EUR zu bannen, und man hatte keine Wahl, ganz oder garnicht.

    Inzwischen festigt sich die Tendenz, man zieht die 3 Spitzen zu 3 EUR oder das digitale Album zu 7 EUR (willkürlich herausgegriffen und nicht repräsentativ).

    Ok, der Preis macht die Musik, nicht die Musik den Preis. Und jetzt zurück zum Texturen-Ensemble, was eine Gaderobe ausmacht. Ich kenn das aus eigener Erfahrung, dass das eine saumäßige Arbeit ist. Nur manchmal werde ich das Gefühl nicht los, es vergreifen sich einige in den Relationen.

    Für 10-20K Linden bekommt man ein Stück Grund und setzt sich ein Haus drauf. Diese Konstellation durfte in etwa dem im RL entsprechen was zwischen 100-200K EUR angeboten wird.

    Preisfrage: wenn obige Relation zutrifft was wäre ein 500 L Outfit im RL wert ?
     
  6. Doktor Schnyder

    Doktor Schnyder Superstar

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    Ich vergleiche ungerne Äpfel mit Birnen.

    Das Grundstück ist einmalig vorhanden , das Outfit hingegen in beliebiger Anzahl reproduzierbar.
     
  7. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Re: aneignen fremden Eigentums


    Dieser Vergleich ist unsinnig, da du in SL kein Eigentum an Land erwerben kannst und da du in SL virtuelle Güter handelst, also Information.

    Mit den 10 000 bis 20 000 L$ kannst du dir die Berechtigung kaufen Rechenzeit zu mieten. Und die Kleidung kann beliebig dupliziert werden.

    Aber wenn du auf den Warenwert raus willst:
    Der Wert einer Ware besteht letztlich aus der Arbeit, die in dieser Ware steckt. Und eben nicht aus dem Preis, zu dem sie sich verkaufen lässt.
    Die Differenz zwischen Wert der Ware und dem Preis der Ware ist dann der Gewinn des Herstellers bzw. des Händlers.

    Und von der Rohstoffgewinnung bis zum Verkauf hat diese Arbeitszeit einen Geldwert, so dass man sagen kann: "Diese Jeans ist 70 Euro Wert".
    Eben weil da z.B. 10m Baumwollstoff, 2kg Farbe, 230 Gramm Messing usw. verarbeitet wurden.


    Wenn du einen virtuellen Gegenstand erstellst, dann hat der natürlich auch seinen Wert.
    Z.B. kosten Custom Skins, bei denen ein Profi ein paar Stunden am Rechner sitzt, locker mal 20 000 bis 40 000 L$. Aber er wird eben nur einmal verkauft.

    Die Jeans, die nur ein einziges mal verkauft wird, die kostet aufgrund der Arbeitszeit auch locker 20 000 L$.

    Nur: Wenn du die 5 mal verkaufst, dann machst du eine Kopie und sie ist nur noch 4000L$ Wert.
    Verkaufst du 20, dann kostet sie noch 1000L$, verkaufst du 40, dann liegt der Preis bei 500L$, und wenn du 400 Jeans verkaufst, dann ist eine einzelne nur noch 50L$ Wert.

    Generell: Je mehr Kopien existieren, desto weniger Wert ist die Information "Jeans" letztendlich.
     
  8. Patrice String

    Patrice String Nutzer

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    Mein Vergleich hinkt

    Haus / Land ist schlicht ein schlechter Vergleich, weiß ich auch, mir ist im Eifer des Gefechts nichts passendes eingefallen, letztlich sind alle Realiter Äpfel im Vergleich zu den virtuellen Birnen.

    Nur Shirley hat mich auf einen der digitalen Kopie vergleichbaren Vorgang im RL gebracht, finden sich sicher noch mehr.

    Letztlich wird im Design ein Werkzeug hergestellt ähnlich einer Kunstspritzgußform und so etwas kann auch schnell mal 10-100K EUR kosten. Letzlich hängt es von der Seriengröße ab welchen Preis das Kunststoffteil dann wirklich erhält und weniger vom Material. Wird jeder ein Lied von singen können der ein entsprechendes Teil am Kfz demoliert hat und das mit Mengenteilen aus dem Baumarkt vergleicht. Hinkt schon wieder.

    Nur finden sich von High Price-Artikeln schneller Billig-Kopien, als von Artikeln die hart an die Material- und Zusammenstellungskosten kalkuliert sind. Letzlich sind diese in einer virtuellen Welt ohnehin nur schwer definierbar, es bleiben an sich die Vertriebskosten und der für die kreative Arbeit angesetzte erhoffte Gewinn.

    Die Kunst des Verkaufens ist nun einen Preis zu finden, der ein Maximum an Menge * Preis liefert. Die Menge ist in natürlicher Weise durch die Menge an durchlaufenden Avataren (einen Bruchteil der sich einloggenden) nach oben begrenzt. Dies wird in direkt weiter reduziert durch den durchschnittlich verfügbaren Etat der potentiell interessierten Kunden.

    Und diese Ausdehnung nach oben wird durch illegale Machenschaften von Raubkopierern begrenzt. Und deren Interesse ist das Maximum aus ihrer illegalen Tätigkeit herauszuziehen. Und wenns nur das Robin Hood-Image ist, die Werte im SL sind z.T. auch sehr virtuell.

    Ein zu kleiner Preis lockt die, die meinen es sei eh nichts wert, ein zu hoher die, die es selber weiterverkaufen.

    Und wenns kopiert ist, gibts ein Problem mit der Menge. Und dann kommt ein mehrfaches an Zeit für den Ärger mit den Übeltäter(in) dazu. Der/die das zu guter letzt in die Freebie-Szene gibt.

    Ich denke doch, dass das Grund genug ist, über Vermeidungsstrategien nachzudenken, bevor man sich auf schlecht durchsetzbare Legalitätsprinzipien beruft. Der angemessene Preis dürfte eine der Möglichkeiten zur Vermeidung von Raubkopien sein.