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"Vater, Mutter, Tod" & "Alles wird anders"

Dieses Thema im Forum "Virtuelles Köln" wurde erstellt von Pompeji Papp, 11. Februar 2013.

  1. Pompeji Papp

    Pompeji Papp Aktiver Nutzer

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    "Vater, Mutter, Tod" - Wenn dir das Liebste genommen wird - was würdest du tun?

    Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.



    [​IMG]



    "Alles bleibt anders" - Schlimm genug für Frank Miller, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Doch nicht nur das - er wurde offiziell für tot erklärt! Als ihn nicht einmal seine Verlobte Claire wiedererkennt, verwandelt sich sein rätselhaftes Schicksal endgültig in eine Tragödie. Es ist das Jahr 2008 und Franks langsam zurückkehrende Erinnerungen konfrontieren ihn mit einer unglaublichen Realität: mit einem Dritten Reich, das das Jahr 1945 überlebt hat, mit einer NSDAP, die mächtiger und grausamer ist als jemals zuvor. Über ganz Europa weht die Flagge mit dem Hakenkreuz. Franks Suche nach seiner Identität führt ihn in die deutsche Hauptstadt Germania, erbaut nach den tollkühnen Entwürfen Hitlers und Speers. Dort erfährt er, dass er kämpfen muss – um sein Leben, um seine Liebe zu Claire und um das Schicksal vieler anderer.


    Zwei Romane ein Autor. Siegfried Langer zu Gast im Theater des Virtuellen Köln in der "Kulturschaukel" am 13.02.2013 um 20:00 Uhr Aus beiden Romanen wird er Absätze lesen. Wieder einmal können wir in der "Kulturschaukel" einen Autor und seine Romane hautnah erleben.

    http://www.siegfriedlanger.de/




    TERMIN: 13.02.2013 ab 20:00 Uhr
    TAXI: http://maps.secondlife.com/secondlife/Virtuelles%20Koeln/224/60/35




    Vita:


    Von Futter- und Düngemitteln, Sexkomödien und Traumata
    [​IMG]
    Tja, wenig linear, mein Lebenslauf, voller Brüche und Kuriositäten.
    Lange habe ich überlegt, ihn öffentlich zu machen. 'Ganz oder gar nicht!' war stets
    meine Überlegung. Nun habe ich mich doch für 'Ganz!' entschieden.
    All jenen, die das immer wieder angemahnt hatten, sei gesagt:
    „Ihr habt es so gewollt!“
    Es fängt ja alles noch ganz harmlos an...
    Geburt 1966 im bayrischen Teil des Allgäus, normale Schulzeit, Mittlere Reife an der
    Realschule Memmingen 1983. Danach folgte eine zweieinhalbjährige Ausbildung zum
    Groß- und Außenhandelskaufmann, Fachbereich Futter- und Düngemittel
    (tatsächlich, kein Spaß).
    In dieser Zeit entstand auch meine erste Kurzgeschichte: Fantasy, längst vergessen,
    längst verschollen, vielleicht besser so.
    Zwei Jahre Bundeswehr schlossen sich an, Fernschreibstelle, Lufttransportgeschwader
    in Penzing bei Landsberg am Lech.
    Weder mit Futter- und Düngemitteln noch mit Uniformen sollte es weitergehen:
    Besser das Abitur nachholen. In zwei Jahren Vollzeit an der Berufsoberschule in Memmingen
    gelang mir das.
    Wirtschaftsmathematik an der Universität Ulm erwies sich als die falsche Wahl, zum Glück
    wurde mir dies bereits nach drei Monaten bewusst.
    Erstmal zurück ins Berufsleben. In den nächsten Jahren verkaufte ich im Außendienst
    Schreibmaschinen, Computer, Bautafeln und Kinderspielzeug.
    Mit Wachsmalkreiden und Holzbaggern ließ sich aber freiberuflich nicht ausreichend Geld
    verdienen. Also zurück in eine lukrativere Branche: Bank. Da blieb ich erstmal zwei Jahre
    und absolvierte parallel über Abendschule meine zweite Ausbildung: Bankkaufmann[​IMG]
    1996 dann ein großer Bruch: Nach dreißig Jahren Memmingen verschlug es mich aus
    privaten Gründen nach Berlin.
    Es war unfreiwillig und sollte dennoch eine der besten und wichtigsten Veränderungen
    meines Lebens werden.
    Die ersten beiden Berliner Jahre arbeitete ich für einen Inkassodienst.
    Silvester 1997 - der bisherige Tiefpunkt meines Lebens: Die Trennung von meiner Frau,
    wegen der ich nach Berlin gegangen war.
    Was nun?
    Zurück ins Allgäu?
    Nein, denn zurück kann man immer! Heute, morgen, übermorgen.
    Was tun mit der vielen, ehefrauenlosen Zeit?
    In einer Stadt, die einem fremd ist und in der man bislang keine Freunde hat?
    Mach etwas, was du schon immer einmal tun wolltest, Siegfried, raff dich auf!
    Binnen kurzer Zeit waren drei Abende in der Woche verplant: zwei Mal Improvisationstheater
    und ein Mal Arbeit an einem Stück. Abgesehen davon, dass der Freundeskreis sich rasch
    vergrößerte, wuchs ich an der Herausforderung und hielt mich irgendwann für gut genug, um es
    bei Castings zu versuchen. Castings, bei denen ich oft der einzige Teilnehmer ohne jegliche
    Schauspielausbildung war. Es folgten Auftritte – auch Hauptrollen – z. B. in Kindermusicals:
    So spielte ich Schlossgespenst, böse Stiefmutter, gute Fee; parallel dazu Arbeiten an Stücken
    in diversen Produktionen, und Improvisationen im Ratibor-Theater in der Abendshow
    Sex and Crime and Pay-TV, deren Strukturen ich auch mitentwickelte; und dann der Titel-Held
    in Hamlet – eine Sexkomödie von Rosa von Praunheim.
    Filmrollen folgten, etwa in einer Daily Soap (Gute Zeiten schlechte Zeiten), einem Film über den
    Prenzlauer Berg und einem Video-Clip (The Score).
    Mehrere Projekte brachen schließlich fast zeitgleich in sich zusammen.
    Die Frustration darüber schuf die Motivation, mich wieder mehr dem Schreiben zuzuwenden.

    Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich bereits seit Jahren nur noch Teilzeit (wieder in einer Bank, bei d
    er ich später sogar noch Betriebsrat wurde), um Zeit für die wichtigeren Dinge des Lebens zu haben.
    Das Geld reichte. Bescheidene Lebensführung. Das 'Schwaben-Gen'. Berlin erhielt längst die Liebe
    von mir, die die Stadt verdient. Heimat ist dort, wo dein Herz schlägt.
    Doch die Heimat trägt schwere Narben. Narben aus einer Zeit, die zum Glück Vergangenheit ist.
    Ich bin dankbar für die späte Geburt: Alles bleibt anders entstand.
    Von allen namhaften Literaturagenturen und Verlagen steckte ich dafür Absagen ein: insgesamt
    70 Stück. Und doch wurde der Roman mit etwas zeitlicher Verzögerung zum Erfolg, der mir Beachtung
    und ausreichend Motivation für neue Projekte geben sollte.
    Im März 2010 dann ein Vertrag mit Ullstein: Mein neuer Roman Vater, Mutter, Tod wird im Frühjahrsprogramm 2011 als Spitzentitel bei List erscheinen.
    Meinen Brotjob bei der Bank hängte ich zum Jahresende 2010 an den Nagel.
    No risk – no fun.
    Ich freue mich – frei nach Shakespeare – auf das unentdeckte Land: die Zukunft!
    Siegfried Langer
    (Berlin, im Januar 2011)


    (Quelle: Vita auf Siegfried Langer Homepage: http://www.siegfriedlanger.de)










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