1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Bitte schaltet eure Ad Blocker aus. SLinfo kann nur betrieben werden, wenn es durch Werbung Einnahmen erzielt. Vielen Dank!!
    Information ausblenden
  3. Wir freuen uns, wenn du dich in unserem Forum anmeldest. Bitte beachte, dass die Freigabe per Hand durchgeführt wird (Schutz vor Spammer). Damit kann die Freigabe bis zu 24 Stunden dauern.
    Information ausblenden

Vorsicht Humor! 1.000 Wege um einen Untoten kaputt zu kriege

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Goth & Vampire" wurde erstellt von Exolate Carter, 6. November 2007.

  1. So, bevor alle anderen Threads mit Schwachsinn vollgesabbert werden!

    Hier könnt ihr alle Fragen reinstellen (die niemand wissen will :wink: ) die das Ableben von Vampiren betrifft.
    Fragen, die schon gestellt wurden als Beispiel:
    Wer brennt besser: Ein Vampir oder ein Mensch?
    Wenn ein Vampir von der Sonne erwischt wird, zerfällt er zu Asche oder zu Staub?

    Dinge, dieser Art - tobt euch aus :wink:

    Der Verein "Hämatokrit e.V." aus der Gilde "Vereinigte Vampire" werden die Fragen gewissenhaft beantworten (damit meine ich jetzt nicht mich, sondern euch alle !!).

    Wenn euch sonst was unter den Fingern brennt, dass höchstgradig hinrissig ist, dann nur her damit.

    Jetzt bin ich mal gespannt, was da so kommt
    (und ob überhaupt was kommt)
     
  2. Wieso ist das Schwachsinn ? Ich habe die beiden Fragen beantwortet, weil ich weiss das es unterschiedliche Leute auch unterschiedlich sehen.

    Schau Dir nur mal die Blade Filme und die zu Funken zerfallenden Vampire an. Was soll der Unsinn ? Bah

    nadja
     
  3. Pandora Valiant

    Pandora Valiant Freund/in des Forums

    Beiträge:
    843
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    bin mal gespannt was für Irre Ideen hier rauskommen wie man Vampire vernichten kann :))
     
  4. Tabea Dibou

    Tabea Dibou Superstar

    Beiträge:
    3.685
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    also mich würde ja mal interessieren, ob es mit dem Beißen immer gleich im ersten Anlauf klappt. oder ob es da auch Pannen gibt wie:

    -Vampir findet die Vene nicht
    -Vampir verheddert sich mit den Fangzähnen in Haken und Ösen von Kleidungsstücken
    -Vampir kriegt Haare in den Mund (oder heißt das Maul)

    Könnt ihr da aus eurem Erfahrungsschatz berichten??

    /me hat sich jetzt erst das Thema des Threads richtig durchgelesen und versucht den Bogen hinzukriegen:
    Wenn solche Pannen öfters passieren, kann es ja auch zu Blutmangel und somit zum Tode führen :shock:
     
  5. Monto Burt

    Monto Burt Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    284
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Man mische 2/3 Tabasco und 1/3 Heinz Tomatenketchup in einer Flasche, bringe diese auf Körpertemperatur, verkaufe sie dem Vampir für €1,99 und sehe zu, wie selbiges Wesen mit tränenden Augen schnurstracks in die Sonne rennt......
     
  6. Das klingt nach etwas das wir früher rostiger Nagel genannt haben, nur war es Tomatensaft statt Ketchup, aber das Mischungsverhätlnis stimmt. Das war das 'Freigetränk', das wir Leuten hingestellt haben, die sich immer bei ander Leuts Zigaretten bedient haben :twisted:

    Hach, das waren noch Zeiten..gg

    nadja
     
  7. *nimmt Nadja an den Schulter und setzt sie vorsichtig auf den Stuhl*
    Ja, ja, alles wird gut

    *ignoriert ihre fahrigen Bewegungen und schaltet die DVD mit "Blade -Directors Cut" ein*

    :wink:
     
  8. Bist du etwa der, der als Kind immer die Käfer angezündet hat und dabei vor Freude gluckste? :shock:
     
  9. Sin Ronmark

    Sin Ronmark Superstar

    Beiträge:
    1.699
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    *KREISCH* .../me reicht Exo ein Fläschchen Baldrianextrakt...das hilft ihr wieder auf die Beine...

    EDIT: /me kommt nochmals zurück...und hier die Biene Maja DVD für den Chillout...
     
  10. Monto Burt

    Monto Burt Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    284
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ja, aber shhhhhh..... :twisted:
     
  11. BALDRIANEXTRAKT ???? :shock:

    Du alter Wegelagerer, hast du noch ein postalkoholisches Trauma von gestern? :)wink:)
    Baldrianextrakt wirkt eher einschläfernd, wie willst du ihr damit auf die Beine helfen?

    Sie sie dir doch an!! *deutet auf den taummelnden Blutbeutel, der fast vom Hocker kippt und wirr mit den Augen die Umgebung taxiert*

    *Man hört ein leises Raunen, dass einem "Asche, Asche" nicht unähnlich ist*

    Aber ich denke, mit ein paar psychodelischen Hämmer bekommen wir die Kleine wieder hin...
    *zieht einen riesigen Sack voller Pillen mit lustigen Smileys darauf hervor und setzt einen gütigen Blick auf, der den Weihnachtsmann wie eine reissende Bestie wirken lässt*
     
  12. Sayuki Bailey

    Sayuki Bailey Nutzer

    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ich empfehle eher Vicious Vampire ... Kennt jemand das Zeug? :twisted:
    http://www.pepperworld.com/vampire.htm
     
  13. Sin Ronmark

    Sin Ronmark Superstar

    Beiträge:
    1.699
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    postalko was? /me schnell den Alkomat zur Hand nimmt ..."Error"...was heisst hier Error? ...made in china..dacht ich mirs doch...

    Nun, das Baldrianextrakt eher entspannend wirkt ist mir bewusst, Du alter gegerbter Blutegel, aber damit die Arme nicht beim Anblick von Wesley Snipes hyperventiliert dacht ich mir eben Baldrian, so quasi präventiv...

    Heidol hätt ich ja auch noch, das pfeift ja noch besser als Deine lausigen Smilies...
     
  14. OK, eine Frage (selbstverständlich todernst gemeint), die gestern bei einem "Best Vampire" Wettbewerb aufkam:

    Wenn ein Vegetarier zum Vampir wird, ist Karottensaft ein adäquater Ersatz zu Blut? Wo es doch das Blut der gnadenlos dahingemetzelten Karotte ist, in die man seine Vampirhauer reingeschlagen hat? Oder ist der Vampir für seine Nährstoffzufuhr auf die exakte Zusammensetzung von Menschen- bzw. Tierblut angewiesen?

    [​IMG]
     
  15. Lausige Smilies, Hä?
    *sieht ihn giftig an*

    Heidol, hmmm?
    die chemie-cocktail-vorschlaghammer-methode

    Ich will sie aufputschen *ruft nochmal laut "aufputschen!!"* und nicht in einen tausendjährigen Schlaf versetzen.

    *nimmt ihm das Alk-Gerät aus der Hand und wirft es in eine Ecke*
    So´n neumodischer Scheiss

    "Heidol... sowas!"
     
  16. Monto Burt

    Monto Burt Aktiver Nutzer

    Beiträge:
    284
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Cynthia...,

    das Geheimnis liegt im Beta-Carotin, welches von Vampiren nur schlecht verdaut wird und für gewisse Winde sorgt, die den ohnehin schon moderigen Gestank der Spezies Langzahn Erectus noch bei weitem übertrifft.

    Erst wenn es gelingt, Karotten mit einem minimalen Trombozytengehalt zu züchten, könnten Vampire durch sog. Blutmöhren und andere Ersatzdrogen getäuscht werden, aber diese Entwicklung wird wohl noch einige hundert Jahre dauern.

    Anders bei Roten Beeten, aber das ist ein anderes Thema....
     
  17. Maike Hoorenbeek

    Maike Hoorenbeek Superstar

    Beiträge:
    3.081
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    zum Thema Heidol!!

    und son Zeug schluckst du, Sin????


    Es war kurz vor Ostern und ich schob gerade etwas den Blues als Fiete mich anrief.

    Fiete ist ein Unikum von Mensch und verdient sein Geld damit auf Open-air Festivals Tequila zu verticken. So zieht er mit seinem ausgebauten Leichenwagen durch die Lande.

    Seinen festen Wohnsitz hatte er zu dieser Zeit irgendwo auf dem nicht ganz platten Lande im Ostwestfälischen.

    Ich berichtete ihm davon, dass ich bei einem Gelegenheitsjob, nämlich bei einer Auflösung einer Klinikapotheke, größere Massen von Heidol habe bunkern können.

    ,,Heidol? Was is’ das denn?“ fragt mich Fiete.

    ,,Das is so ne Art Beruhigungsmittel in Saftform, knallt wie Ozelot und deswegen sind alle Junkies und andere Drogenköppe da immer scharf drauf wie Müllers Lumpie.“

    ,,Und.. wie wirkt das?“

    ,,Jaaaa.. nen bisschen hallizunogen und stark sedierend.“ lasse ich Fiete an meinem fundierten und geballten medizinischen Halbwissen teilhaben.

    ,,Was genau heißtn das?“ fragt mir Fiete Löcher in den Bauch.

    ,,Das heißt, du spinnst erst heftig ab und pennst dann ein.“ doziere ich nicht ohne Stolz.

    ,,Mhm, klingt interessant. Samma, haste Ostern schon was vor? Ich mach nämlich bei ’ner Raverparty in ’ner alten Fabriketage ’nen Stand so mit Guaranádrinks und frisch gepressten Obstsäften auf. Is ne Menge Kohle zu machen und zu zweit ist das bestimmt lustiger… ahja und vielleicht kann man noch was Spannendes mit deinem Heidol-Zeug basteln… weißt ja, Technoiden stehn auf alles was blöd macht.“

    Irgendwie klingt Fiete diabolisch sympathisch und verbindet Geschäftssinn mit seinem Hang zu stets interessanten gesellschaftspolitisch relevanten Experimenten.

    Da ich wie gesagt ein wenig meines Umfeldes überdrüssig war, klang das nach einer guten Gelegenheit zu einer kleinen Luftveränderung und wenn dabei noch etwas Geld zu machen war, umso besser.

    So willigte ich denn ein und wir verabredeten uns für Gründonnerstag um noch ein wenig an unserem lukullischen Repertoire basteln zu können. Für wahr mich düngte, dies würde ein Spaß werden.

    So schiffte ich mich denn wenige Tage später ein in Richtung Raver’s Paradise. Mir war ein wenig mulmig zu mute, da mein Verhältnis zur Technoszene, gelinde gesagt, etwas unterkühlt ist und mir der Gedanke ein ganzes Wochenende mit diesem hedonistisch verbrämten Gesindel zu verbringen etwas die Laune verdarb.

    Dann und wann aber klackerten die 5 ½ Liter Flaschen Heidol aufmunternd in meinem Rucksack und meine Laune heiterte sich in selben Augenblicke auf.

    Fiete empfing mich mit einem großen Mahl, denn wie jeder Lebenskünstler versteht er es trefflich zu kochen und nach einer opulenten Willkommenstüte machten wir uns in seiner Hexenküche daran, ein völlig neuartigen Partydrink zu konzipieren.

    Da der Saft, aus dem unsere Träume bestanden, im Abgang etwas seifig war, mussten wir reichlich Zucker zuführen. Dies ging kostengünstig und effektiv mit River Cola, Koffeintabletten und etwas Fruchtsaft.

    Diese somit erzielte Wirkung war frappierend. Zunächst waren wir nach dem Genuss nur winziger Quantitäten euphorisch aufgekratzt, dann ein wenig spacig weggeknallt, um etwa nach 2h von einer lähmenden wohligen Müdigkeit übermannt zu werden.

    Wir waren beide von unsere Pionierleistung begeistert und einstimmig in dem Urteil, dass dieser Stoff schon fast zu gut war, um ihn an völlig verblödete Raverkids zu verkloppen.

    Trotzdem beschlossen wir in unserem unendlichen Großmut es dennoch zu tun, wobei wir einen derartigen Schweinepreis für einen Becher festsetzten, das unsere Herzen hüpften, wenn wir an die astronomische Gewinnspanne dachten.

    Als ich in einem moralinsauren Anflug leichte Skrupel anmeldete, zerstreute Fiete meine Bedenken mit einem beeindruckenden Monolog. Schließlich könnten sich die von uns ins Nirwana geschossenen Konsumenten unserer Halligalli- Powerbowle nach einer langen traumlosen Nacht wieder voll in den Produktionsprozess unsere Republik einbringen, statt nächtelang auf irgendwelche Pillen geklinkt zu beschissener Musik rumzuzappeln. Derartig mit volkswirtschaftlich und ethischer Ideologie gerüstet, war klar: ,,Jaaa, wir würden ein gutes Werk tun!“ Soviel war schon mal sicher.

    Als wir am nächsten Tag den Ort des Geschehens betraten und unseren Stand aufbauten, wurde mir klar, wie recht Fiete behalten sollte.

    Der Veranstalter und DJ war ein Drecksack sondergleichen, der Raum war ranzig und versifft. Die Preise spotteten jeder Beschreibung und die Security am Einlass bestand aus muckibutzenveredelten Seitenscheitelträgern. Das ganze hier roch nach Fasching bei der HJ.

    Aber Fiete strahlte eine Zuversicht aus, die mich stutzig machte. Er bereitete hier seinen Abgang vor, das wurde mir beim Anblick seines Pokerfaces klar. Wir parkten den Leichenwagen strategisch günstig und schnell erreichbar, stopften uns die Ohren so schalldicht wie irgendmöglich und nippten siegesgewiss an unserem Bier. Die Chose ging langsam an. Uns war klar, dass der richtige Zeitpunkt für unseren Zaubertrank später kommen würde. Also verkauften wir Säfte und Guaraná- Drinks und machen ethnologische Feldstudien über uns eine fremde Jugendkultur. Die Musik ballerlaut, schlecht und monoton, das Publikum auf Titten- und Ärschekörperkultur getrimmt und auf der Suche nach dem Kick. Kaum jemand der nichts geklinkt hatte und sie zappelten nach den Beats, die ihnen der DJ in seinem Großmut servierte. Ja, hier feierte sich eine Generation von Flachwichsern selbst. Und wenn ich bis hier noch Reste von Skrupel hatte, warf ich sie nun endgültig über Bord. Diese Masse von dümmlich grinsenden, vergnügungssüchtigen, hyperaktiven Plasmaklumpen sollte ihren Kick bekommen. Ich sah Fiete an und ohne ein Wort verständigten wir uns darauf, dass diese polytoxische Spielwiese um einen Globalplayer erweitert werden sollte. Der Hyperstartclub- Powerdrink würde nun seinen Eroberungsfeldzug um die Welt antreten. Zunächst servierte ich den Anabolika- Brüdern an der Eintrittskasse eine großzügige Runde unseres Nektars. ,,Auf Kosten des Hauses wegen der geilen Party.“ heuchelte ich, mich schon auf die Ergebnisse unseres Feldversuches freuend.

    Am Stand fand unser neuartiges Produkt anfangs nur schleppenden Absatz, mutierte dann aber aufgrund verschiedener Gründe zum absoluten Partykracher. Zu einem völlig unbekannt und als das Kickgetränk auf Londons Underground-Parties angepriesen, weckte es beim Publikum Verpassungsängste, für den Fall, man hätte es nicht „angecheckt“. Zum anderen wegen seiner höchst anregenden, kurzfristigen Wirkung und zum dritten, weil bei diesem Klientel von Markenfetischisten immer das gut ist, was unverhältnismäßig teuer ist. Gerade in dieser Hinsicht hatten wir unserer alchimistische Meisterleistung mit 8 D-Mark pro Plastikbecher eine ungeheure Attraktivität verliehen. Der super-mega Osterrave kam nun auf einen kurzen aber ungeheuer intensiven Siedepunkt. Die Technoiden gingen vor lauter Energie fast die Wände hoch. Sie zuckten, tanzten, jauchzten noch viel abgedrehter als ohnehin schon auf Speed, E und weiß der Geier noch was. Nach einer halbe Stunde aber wurde die Szenerie plötzlich surreal. Zwar hämmerte der Beat immer noch monoton rasend schnell und mit der Lautstärke eines startenden Düsenjägers, aber große Teile der Tanzfläche bewegten sich in Zeitlupe. Ein Umstand, der auch unserem Sympathieträger DJ nicht entgangen war. Er kam zu uns an den Stand und murmelte etwas von ,,komische Vibrations hier“ und ließ es sich nebenbei natürlich nicht entgehen gleich ein doppeltes Quantum der Powerbowle zu absorbieren. Ja, von diesem geilen Zeug aus London, habe er schon mal was gehört, log er und zischte noch einen dritten Becher hinterher, dann stampfte er wieder hinter seinen DJ-Pult um seiner willenlosen Jüngerschar weiter seine lautstark gewordene Langeweile zu kredenzen. Fiete stupste mich an und zwinkerte mir zu, wohlwissend, dass es noch heiterer werden würde. Als ich beim Inspektionsrundgang die ersten Sparkassenangestellten in der Pissrinne schlummern sah, nahm ich das Teilnehmerfeld nochmals genauer unter die Lupe. Wie Schildkröten auf LSD tanzten die Raver, einige hatten halbseitige Lähmungserscheinungen, andere Kieferstarre. Klarer Fall von Heidol-Überdosierung musste ich diagnostizieren. Mit verzerrten, entstellten Gesichtern bewegten sie sich in Superslowmotion, völlig abgeschossen und dennoch unfähig aufzuhören. ,,Augsburger Puppenkiste spielt Love Parade nach.“ brachte es Fiete auf den Punkt. Ein Blick auf den DJ und wir wussten, es war Zeit für unseren Abgang. Völlig paralysiert mit einer totalen Gesichtslähmung und panisch aufgerissenen Augen, in sich ein Kampf der Substanzen führend, animierte der DJ in aller bester Ravermanier die Massen, nur eben grotesk langsam und behäbig. Diejenigen, welche nicht von unserem Elixier genascht hatten, wirkten wie Fremdkörper. Als gäbe es in einem Raum verschiedene Zeitzonen.

    Wir packten unsere einnahmen und gingen. Stellten an der Kasse entzückt fest, dass die Anabolika Brothers den Schlaf der Gerechten schliefen, schoben den Fleischberg, welcher auf Kasse zuliegen gekommen war, beiseite und konfiszierten aus dieses Geld.

    Draußen zwitscherten schon die Vögel. Die Luft war mild und duftend. Wir stiegen in Fiete’s Leichenwagen und fuhren davon, der aufgehenden Sonne entgegen, die Erkenntnis im Herzen: Gutes tun ist manchmal zutiefst befriedigend und sogar rentabel.
     
  18. Monto, wäre es möglich, dass der Organismus des fraglichen flatulenzgeplagten Vampirs das fettlösliche Beta-Carotin besser verdauen könnte, wenn man den Möhrensaft mit etwas Olivenöl versetzen würde (oder die Möhre vorher mit Butter bestreicht)?

    Aber Rote Beete ist eine super Idee, das werde ich gleich weiterleiten (oder mir merken, falls mich einer deiner Kollegen mal zwischen die Kiefer kriegt :wink: ).
     
  19. Sin Ronmark

    Sin Ronmark Superstar

    Beiträge:
    1.699
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Lol Maike...nö.., hab da aber mal gehört das das Zeug abgeht wie Zäpfchen..wird ja auch in der Klappse als Rundumschlag genutzt, wenn zuviele Napoleons, -und eben auch Vampirjäger unterwegs sind ;)

    Dein Thread ist einfach köstlich, so mit der ulkigste Ulk den ich in letzter Zeit gelesen habe.../me wischt sich die Tränen aus den Augen....
     
  20. Maike, einfach nur spitze!!

    Dein Erzählstil ist bestes Bauchmuskeltraining!!!!