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Zum Thema Fremder….

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von Kim Vuckovic, 27. September 2009.

  1. Kim Vuckovic

    Kim Vuckovic Guest

    In der Literatur wird mehrmals betont, daß das goreanische Wort für Fremder und Feind gleich sei.

    Nun wurde hier auch schon ziemlich einleuchtend beschrieben, daß sich das Gemeinte sehr häufig aus dem Zusammenhang ergeben kann und dann der Fremde, vielleicht noch kein Freund aber zumindest kein Feind sein muß.
    In der Literatur passiert es Tarl, der aufgrund seiner Reisen sehr häufig ein Fremder ist, daß er auch gleich als Feind angegangen wird. Da er sich wie bekannt ja sehr gut zu wehren weiß, schafft er es immer mit den Einheimischen klar zu kommen.

    Nun ist es ja nicht so, daß alle Tarl mit übermenschlichen Kräften und Reaktionen sind. Also werden die meisten ja wohl etwas vorsichtiger sein, wenn sie sich in fremde Hoheitsgebiete trauen.

    Nun auf SL-Gor merkt man davon eigentlich sehr wenig. Da nimmt sich ein Fremder heraus eine einheimische, freie Frau zu maßregeln, da kommen Fremde arrogant in eine Stadt und pöbeln herum, da beschimpfen Fremde Einheimische und lassen jegliche Form der Höflichkeit gegenüber den Einheimischen fehlen.

    Die Frage, die ich hab ist sicherlich vielschichtig zu beantworten. Sie gilt jetzt mal nicht für Gor sondern für unser RP. Auf Gor ist das meist klar geregelt: Gehste in die Stadt und kommst aus der wirste gepfählt, in der Stadt mußte dich so und so verhalten und in der Stadt kannste dich ganz frei bewegen.

    Wie ist das bei uns?

    Was kann ein Fremder sich herausnehmen? Kann er sich überhaupt etwas herausnehmen?

    Der zweite Aspekt ist eine Verbindung des Fremden zu einem Einheimischen. In wie weit ist der Einheimische für den Fremden verantwortlich? Wie weit reicht sein Schutz?

    Das gilt bitte jetzt für Mittel-Gor, nicht für Panther, Tahari-Gewürm oder Torvies (grinst zu Vio).
     
  2. Imara Kawashima

    Imara Kawashima Aktiver Nutzer

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    Das Hauptproblem liegt meiner Meinung nach darin das viele die auf GOR-Sims spielen die Bücher überhaupt nicht kennen. Und somit die GOReanische Mentalität verstehen können.

    Aus RP-technischer Sicht würd ich sagen, hat sich ein "Fremder" also jemand der in eine neue Stadt kommt, erstmal sehr zurückhaltend zu benehmen und nich gleich rumzupöbeln. Sondern die Gesetzte, die Gewohnheiten und Sitten der ihm fremden Stadt zu studieren und sich danach zu richten.

    Und andersherum wird man jedem Fremden erestmal mit argem Misstrauen entgegen treten, bis man mal weis wer er ist und was er will.

    Auch wenn Kims post jetzt nur für "Mittelgor", wo liegt das überhaupt?, gelten soll, so haben wir Taluna/Panther doch die selben Probleme im täglichen RP. :roll:
    Da trabt schon mal ne "fremde" Taluna/Panther in unser Lager und begrüsst uns mit den heiteren Worten "Tal Schwestern" :x Ehrlich gesagt weis ich inzwischen nich wie ich damit umgehn soll. Am Anfang hab ich sofort meine Waffen gezogen und der fremden unter die Nase gehalten. Da wurde mir ooc per IM klar gemacht das dass nich korrekt is. :sad: Dann hab ich es einfach nur IC, ohne Waffen, ausgespielt. Also erstmal klargestellt das wir keine Schwestern sind! Und ein entsprechendes Mistrauen an den Tag gelegt. Per IM kam dann schom mal gern die Frage warum ich keine Lust hätte mit ihr zu spielen :(

    hmm :oops: gute Frage, wie sollte man damit umgehn? ausspielen und dann lange erklären? oder wie?
     
  3. Joanne Jejces

    Joanne Jejces Aktiver Nutzer

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    Als Kajira in der Herberge muß frau ja schon von Berufs wegen höflich sein, aber grundsätzlich bin ich Fremden gegenüber zurückhaltend. Und bei verschiedenen Erlebnissen hat sich dieses vorsichtige Verhalten auch schon als richtig erwiesen. Manche sind mir von Haus aus mehr als suspekt,
    ich schau die dann immer sehr... reserviert an, runzle gelegentlich die Stirn, bin manchmal wortkarg.
    Und bisher hat mich niemand deswegen gerügt. Vieleicht nur weil ich ne Kajira bin...? *me zuckt die Schultern*

    Es hängt aber auch davon ab, wie die mir fremde Person auftritt, wie sie/er sich äußert, gibt... nicht jede/r, die/der mir fremd ist, ist in der Stadt fremd; so lange bin ich ja auch noch nicht in Kasra.
    Und so muß ich natürlich in 2-facher Hinsicht vorsichtig sein... nicht dass sich einer am Ende noch beschwert und ich anschließend die Kurt zu spüren bekomme.

    Wenn mich jemand darauf ansprechen würde, mein Antwort wäre sinngemäß, dass er fremd in der Stadt ist, und ich dementsprechend reagiere. Wem das dann nicht gefällt - nicht mein Problem

    ......
    die kleine dumme Kajira
     
  4. Archon Short

    Archon Short Administrator Mitarbeiter

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    Gerne würde ich es mit mehr Misstrauen und Argwohn in SL erleben, jedoch spielt einige weitere Faktoren eine nicht unerhebliche Rolle:
    Das OOC und die Unwissenheit zum Beispiel.
    Gehe ich jemanden an, dann habe ich meist 2/3 meiner Spielzeit danach in OOC Gesprächen verbracht wo dann Leute sich auf den Schlips getreten fühlten.
    Gehe ich einen Fremden nicht an, so bleibt zwar das OOC meist aus, jedoch wird das Spiel dann doch eher zu einem "Unsere kleine Farm" und "Heile Welt" Spiel, somit für mich uninteressant.
    Die meisten Spieler sind und bleiben unbelesen was den Hintergrund des Rollenspieles anbelangt, und das gilt nicht nur für Gor.
    Dieses macht es für belesene Spieler, die ein gewisses Bild in den köpfen haben schwer ihren Spiespaß beizubehalten, wenn man an tiefgründigem Spiel mit vielen Facetten interessiert ist und dann doich nur zu seichtem Spiel kommt.

    Ein weiterer Faktor ist die momentane Unlust der Spieler und die dadurch resultierende Leere der Sims.
    Um es einmalo etwas übertrieben zu beschreiben:
    Eg gibt gefühlte 3000 Sims , die GOR mit in ihrer Beschreibung haben und gefühlte 1500 Spieler für diese Sims.
    Ich sah alleine in den letzten 3 Wochen 5 Sims entstehen und 9 Sims untergehen.
    Jeder meint im moment eine eigene Gor Sim aufmachen zu müssen um sich nicht auf einer bestehenden Sim mit einbringen und den dortigen Regeln unterordnen zu müssen.
    Durch diese Expansion wollen die Simowner selbstverständlich Spieler behalten, die auf ihren Sims spielen.
    Daher oftmals die übertriebene Freundlichkeit mit der mitschwingenden Hoffnung, daß man so noch ein paar Spieler für "seine" Sim anwerben kann.

    Wie ist das bei uns?
    Gemischt..... (Ich habe als Heimstein House of Tarn)

    Was kann ein Fremder sich herausnehmen?
    Alles und nichts...
    Eine sehr schwere Frage *g*
    Erstmal würde ein Fremder sehr vorsichtig sein um nicht als Sklave oder auf dem Pfahl zu enden.
    Geht ein Fremder einen Bürger meines Heimsteines an, dann ist es mir egal wie sehr ich die betreffende Person nicht leiden kann (IC), sie wird verteidigt gegen den Fremden.

    Der zweite Aspekt ist eine Verbindung des Fremden zu einem Einheimischen. In wie weit ist der Einheimische für den Fremden verantwortlich? Wie weit reicht sein Schutz?
    Habe ich einen Gast, so habe ich eine gewisse Verantwortung.
    1. Daß der Gast sich anständig benimmt
    2. daß meinem Gast keine unnötige Gefahr durch übereifrige Personen droht


    Nur mal kurz meine Gedanken zu den Fragen

    Archon
     
  5. Lurch Swindlehurst

    Lurch Swindlehurst Superstar

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    Tal, Grüsse und Hallo,

    warum benehmen sich Fremde nicht wie Fremde und warum beäugen wir sie nicht vorsichtig? Weil jede Stadt, jede Region nur ein TP entfernt ist.

    Keiner (nicht mal unsere Entfernungshelden aus diesem Forum) spielen ihre Reisen richtig aus. Ich auch nicht, nehme den Wagen, ziehe davon, TP, ziehe am Zielort nen Stück, dauert ca. eine Stunde. Und schon ist man da.

    Wenn ich also nur mal eben springe, werde ich auch nicht vorsichtig in eine Stadt gehen. Und dementsprechend agieren die Bewohner auch.

    Wenn ein halbnackter Freie in Torcodino landet, ich ihn frage, ob er nicht friert und er sagt nein, gehe ich einfach.

    Nicht jeder verdient mit mir zu spielen.

    be well
    Lurch
     
  6. Tharkan Tungsten

    Tharkan Tungsten Aktiver Nutzer

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    Hmm - ein Thema, dass sowohl hier, aber auch schon in meinem Heimat-Forum mehrfach angesprochen wurde. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich meine persönliche Auslegung da die richtige ist.
    Was mir auffällt ist, dass die fehlende eigenständige Bezeichnung (für einen der Begriff) unterschwellig immer so interpretiert wird das Fremd = Feind sein muss oder sollte.
    Ich persönlich neige dazu dies umgekehrt zu sehen, also Feind = Fremd. Was auf den ersten Blick nach Haarspalterei aussehen mag bekommt hoffentlich Sinn wenn ich dazu erläutere, dass Gor für mich eine unglaublich soziale Gesellschaft (im ursprünglichem Wortsinn) ist. Ein Goreaner lebt in einem sehr engen Beziehungsgeflecht in seiner Kaste und seinem Heimstein. Nach meinem Verständnis gilt dabei immer die Unterstützung der gruppenzugehörigen nach Aussen hin. Klar wird es Differenzen auch im Inneren einer Kaste, eines Heimsteins, geben. Aber nach Aussen hin hält die Gruppe unbedingt zusammen und auch innerhalb der Gruppe (Kaste) gibt es gegenseitige Unterstützung. Wir würden es auf der Erde als soziales Netz bezeichnen. Diese gegenseitige Unterstützung/Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe, sei dies nun Heimstein oder Kaste, lässt Feindschaft nur bis zu einem gewissen Grade zu. Es ist ein Grad von Feindschaft der spätestens bei einer Bedrohung von aussen enden muss damit das Gesellschafts-System mit den Säulen Heimstein/Kaste funktionieren kann.
    Ein echter Feind muss also ein Fremder sein. Ein echter Feind kann nicht Angehöriger meines Heimsteins sein.

    Ein Fremder/Unbekannter gehört erstmal nicht zu diesem Beziehungsgeflecht dazu. Er muss erst über die Kastenzugehörigkeit oder aber über persönliche Bekanntschaften in diese Beziehungsgeflechte in einem Ort reinwachsen.

    Klingt alles nicht so schrecklich anschaulich, ich weiß. Aber alles andere würde meinen Job als Händler irgendwie unlogisch machen. Ich handel mit Fremden, ich besuche Städte in denen ich ein Fremder bin um Handel zu betreiben. Sicherlich nicht ohne Risiko, aber sicher auch nicht mit der quasi unausweichlichen Folge als Fremder auf dem Pfahl zu landen. Gerade auch der Beitrag von Joanne zeigt meiner Meinung wie unsinnig eine solche Fremd=Feind Betrachtung wäre. Joanne ist Kajira in einer Herberge. Sie, bzw. ihr Herr ins geradezu auf Fremde angewiesen, die Unterbringung von Fremden ist sein Geschäft, Fremde sind seine Kunden. Ohne Fremde als Übernachtungsgäste ist ein Herbergsbetreiber arbeitslos, es wäre also sicher nicht angebracht diesen Kunden gegenüber ein gesteigertes Misstrauen an den Tag zu legen.

    Fremde im Sinne von Unbekannten haben nach meinem Verständnis zunächst schlicht keine Rechte in der Stadt die sie besuchen. Sie haben kein Recht auf Unterstützung durch eine Gruppe, keinen Rückhalt. Das dürfte auch der Grund sein, warum der Verlust seines Heimsteins für einen Goreaner so schlimm ist. Der Goreaner ist ein Gruppentier.

    Zu den Fragen:
    1) Ein Fremder kann sich gar nichts herausnehmen. Er hat gaaanz vorsichtig zu agieren, muss genau aufpassen nirgends anzuecken da er im Falle einer Auseinandersetzung eben keine Unterstützung hat.
    2) Stelle ich einen Fremden an meinem Heimstein unter meinen Schutz, übernehme ich gegenüber meiner Gruppe die Verantwortung für seine Handlungen. Wie wirkungsvoll mein Schutz für den Fremden ist hängt letztlich von meiner Stellung innerhalb meines Heimsteins ab.

    Soweit meine Gedanken dazu.
     
  7. Joanne Jejces

    Joanne Jejces Aktiver Nutzer

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    Ich bitte, mich nicht mißzuverstehen...
    Ich bin Fremden gegenüber von Natur aus reserviert. Das ist eine Charaktereigenschaft der Safira/Joanne, die sie nur schwer ablegen kann. Und sie läßt sich gerne von ihrem Gespür leiten, ob sie diese natürliche Scheu zurückdrängt, zum Wohle des Geschäftes ihrer Herrschaft oder ob sie dem Gefühl der sich aufstellenden Nackenhaare bei manchen Zeitgenossen nachgibt und ihr Misstrauen auch erkennen läßt.
    Wie ich sagte: Da ich ja noch nicht so lange in Kasra - überhaupt auf Gor - lebe, bin ich immer noch sehr... zurückhaltend und oft verunsichert.
    Und es hängt immer auch vom Verhalten des Anderen ab, ob ich die Fremd=Feind - Schiene fahre. In der Regel bin ich höflich und zuvorkommend - immer bemühlt, den Wünschen der Gäste zu entsprechen.

    Und dieses tastende Verhalten - das Bewußtsein, dass sie fremd in der Stadt sind, vermisse ich bei manchem Besucher, der wirklich fremd ist. Da wird manchmal ein Ton angeschlagen, als ob sie 2. Stellvertreter des Regenten wären (überspitzt gesagt). Und dann darf man sich nicht wundern das selbst die kleine dumme Kajira kurz angebunden reagiert.

    Und das besonders, wenn sie alleine in der Herberge ist.
     
  8. Kim Vuckovic

    Kim Vuckovic Guest

    Ich freue mich sehr zu erleben, daß vernünftig diskutiert wird.

    Wie ich feststelle, ist es grundsätzlich so, daß der Fremde nicht immer der Feind sein muß. Das deckt sich mit meinen Ansichten und meiner Spielweise.

    Zum Thema Händler ist zu sagen, daß die auf Gor oft einen Sonderstatus genießen. Aus dem Grunde können sie sich manchmal ungefährdet dorthin begeben, wo andere Fremde nicht lange überleben würden. Das Handelsgesetzt ist wie ich mal gelesen hab, überall auf Gor gleich.

    Einhellig scheinen auch alle der Meinung zu sein, das Fremde sich den Gegebenheiten der fremden Stadt, deren Sitten und Gepflogenheiten anpassen müssen.
    Das erleben wir nun leider oft anderes im SL-Gor. Vielleicht wäre es mal interessant einen unverschämt auftretenden Fremden, selbst wenn er nicht aggressiv ist, einfach festzunehmen und in den Kennel zu stecken. Ich werd das mal bei der nächsten OOC-Besprechung in Belnend anregen.

    Was ich nun wirklich noch interessant finde, ist die Verantwortung des Gastgebers für den Gast. Ein Gast genießt, wie ich mir vorstellen kann (bitte korrigiert mich wenns nicht so ist), den Schutz des Gastgebers und dessen Heimsteins. Damit ist er zeitweise in die Gemeinschaft aufgenommen. Was passiert nun wenn er sich was zu Schulden kommen läßt?
     
  9. Tharkan Tungsten

    Tharkan Tungsten Aktiver Nutzer

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    Ich meine das kann man nicht pauschal beantworten. Kommt drauf an, was er sich hat zu Schulden kommen lassen. Ist es ein er, oder eine sie, wie einflußreich ist der Bewohner der ihn schützt, ist der schutzgebende NACH dem Vergehen überhaupt noch bereit Schutz zu geben? Fragen über Fragen, die man nur im Einzelfall abwägen kann.

    @Joanne:
    Das wollte ich nur als Aufhängepunkt verstanden wissen. Ich hab dich ja noch nie in Deiner Herberge erlebt, werde also ganz sicher nicht beurteilen wie Du da spielst;)
     
  10. Judy Baxter

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    Hallo Kim,

    ich für meinen teil halte es als Panthermädchen in meinem Wald relativ einfach. Wenn dort ein anderes, mir nicht gut bekanntes Panthermädchen auftaucht, wird sie gejagt. Denn, sie jagt mein Wild, verbrennt mein Holz, zertritt mein Gras. Atmet meine Luft. Die wenigen Panthermädchen welche meinen, mich zu kennen, achten darauf, dass sie nicht beim jagen von mir erwischt werden. Einige verstecken auch schon mal ein paar Pfeilspitzen an Plätzen wo sie vermuten, dass ich die dann finden könnte. Aktuell kennt mich eine einzige etwas näher. Würde ich Sie erwischen, wärs aus mit der Freundschaft. Das weiss sie aber. Pfeilspitze hin oder her.

    Gruss

    Judy
     
  11. Melanie Spad

    Melanie Spad Gesperrt

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    Judy so spiele ich es auch ...jedes unbekannte Gesicht heisst für mich erstmal potentiel feindlich..ich begegne denen mit extremen Misstrauen.
    Ich schiesse nicht gleich ein paar Pfeile auf sie ab da wir ja durchaus auch handeln wollen mit anderen ,aber sie werden sehr eindringlich befragt...und dann sollten sie plausible, glaubhafte Antworten parat haben.

    Aber was meinst du wieoft ich dann (von Deutschen) beleidigte Antworten kriege...wenn ich ihnen bei unbefriedigender Antwort z.B unterstelle sie schleichen in unserem Wald rum um zu stehlen oder ähnliches....heul.

    Wir hatten auch mal eine in der Gruppe die mir ooc Vorwürfe machte deswegen..weil ich eine fremden Jägerin ic gegenüber so misstrauisch war und die nach mehreren Fragen immer noch keine gute Antwort hatte warum sie in unserem Jagdgebiet rumschleicht..nicht nur das..sogar sehr dicht an unserem Versteck...grrrrrrrrr..das könne ich doch nicht tun..die sei doch soooo nett*hämmert mit dem Kopf an die Felswand.

    Diese "so nette Jägerin " ist immer noch ooc beleidigt weil ich ihr irgendwann sagte wenn sie das nächste Mal durch mein Revier schlendert kriegt sie ohne Vorwarnung einen Pfeil in den Hintern.

    naja..das war ic...ooc werde ich die wohl einfach durchlaufen lassen demnächst weil sich irgendwie keine Spannung aufbauen lässt mit alleine streunenden Fremden die völlig angstfrei sind in einem fremden Revier.
     
  12. viola Baxter

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    Och ich erinnere mich noch gut daran, als wir mit den Arquanas noch gar nicht so gut bekannt waren...und die als Horde in unsere Wüste einfielen, bewaffnet,..lärmend..wir haben uns natürlich verteidigt und sie ordentlich verschnürt. Und durften uns dann noch wochenlang als Bakah Liebchen beschimpfen lassen. Dabei haben wir nur den ohnehin kargen Lebensraum verteidigt. :mrgreen: Die Bäcker haben davon nur zufällig profitiert.

    Damals war das natürlich ärgerlich, für beide. Im Nachhinnein finde ich war es eine lustige Geschichte.

    Fast so schön wie das Wegegeld, das wir erpresst haben auf dem Weg in eine Oase..*seufzt* . Das war schöön. Und wir haben soo gelacht. :lol:
     
  13. Judy Baxter

    Judy Baxter Superstar

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    Hallo Melanie,

    ich denke, es ist oftmals einfach unwissenheit. Ich erinnere mich noch gut, wie ich früher gespielt habe ohne nur ein Buch gelesen zu haben. Das "leben" war viel viel mehr öffentlich. Also, man hat sich viel öfter mit fremden und anderen getroffen. Das war oft lustig und durchaus Rollenspiel. Nur, ob das dann auch goreanisch war, das ist die Frage. Heute nach fast 3 Jahren SL-Gor, verdirbt es mir meinen Spielspass wenn ich mich zu sehr in meinem Rollenverständnis verbiegen muss. Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass Judy älter und, naja, sagen wir mal reifer geworden ist. Dieser ungestüme Übermut, dieses suchen nach der Gefahr, diese Leidenschaft hat sich relativiert. Heute muss sich Judy nicht mehr jeden Tag beweisen, dass sie sich vor kaum einem Kerl zu verstecken braucht. Heute reicht einmal in der Woche. Es sind andere Dinge für Judy welche zählen. Das wiederum, macht es auf der anderen Seite auch wieder schwieriger. Vielleicht hat das aber auch mit meinem RL Leben zu tun. Früher musste ich jeden Tag beweisen dass ich auch was konnte und draufhatte, heute weiss es fast jeder und es ist viel langweiliger geworden, genauso wie in SL. Heute sind mir und Judy andere Dinge wichtiger. Wobei ich durchaus Verhaltensmuster im RL an mir bemerke welche ich von Judy übernommen habe. Gerade zB das verhalten Fremden gegenüber. Ich bin im RL mistrauischer gegenüber Fremden geworden. Oder einfach etwas mehr abgebrühter vielleicht. Vor allem im Umgang mit den Kerls. Bis jetzt zumindest hat keiner versucht mir seinen Collar um den Ringfinger zu stecken. Versuche das Sklavenfeuer zu wecken waren auch nicht so wirklich erfolgreich verlaufen also so dass man nicht drauf verzichten könnte. Durch Judy habe ich mich getraut mich etwas auf der anderen Seite zu öffnen, was mein RL sehr bereichert hat. Fremde sind für Judy allemal erstmal eine Gefahr. Auch fremde Panthermädchen. Wer weiss, vielleicht ist die ja bestochen, so wie Hura von diesem Marlenus? Bei nem Kerl ist die Sachlage deutlich vereinfacht. Nur ein gefesselter Kerl ist ein guter Kerl. Genau wie in RL auch :)

    Grüße
    Judy
     
  14. Zelmo Boucher

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    Ja nichts anderes ward ihr ja auch, ne. So ne Art bewaffnetes Badehaus, dass dafür sorgt, dass einem nicht langweilig wird. Zudem waren die ganzen Trullas ja ständig auf dem Weg zu uns durch euren Vorgarten zum Bakah-Bashing. Einmal hatten wir sogar mehr Gefangene als Mitglieder, da hab ich dann nen Pantherschießverbot verhängt, hehe.

    Aber zum Thema Fremder: Wir hatten mit den Bakah früher Fremde sehr offensiv in der Wüste angesprochen und kontrolliert, als Spione verdächtig und teils entsprechend behandelt, Mädchen ohne Herren grundsätzlich beschlagnahmt usw - sprich: Wir sind sehr radikal mit dem Begriff Fremder umgegangen, was auch im Sinne des Gruppenprofils war, aber gerade der scharfe Umgang damit hat immer für sehr viel Spaß und Action bei Patrouillen geführt – und hat Leute mit ner dicken Lippe sehr oft erstmal richtig auf Gor eingenordet, hehe.

    Ich erinnere mich immer gerne an einen Typen, der sich fast Suca unterworfen hatte, als der noch Bakah-Commander war.

    Fremder: Niemals gehe ich auf die Knie!
    Zelmo: Schnauze *setzt dem Kerl die Klinge an den Hals* Los, runter Fremder, Hände nach oben, damit ich sie sehen kann, und sag dem Commander wer du bist!
    Fremder: *kniet sich doch besser hin und hält die Hände hoch* Wenn ihr mich tötet, werdet ihr das bitter bereuen, ich bin ein Merc!
    Suca: heiserlacht
    Zelmo: Nein, du bist ein Nichts und kniest vor dem Commander und hebst deine Hände als Geste der Unterwerfung, Sklave.
    Fremder: Ich bin kein Sklave und tue nur, was ihr mir gesagt habt!
    Zelmo: Eben.
    Suca: Ein Sklave halt.
    Dumond: (kommt vorbei) Ah, unterwirft der sich dem Commander?
    Fremder: Was? Ich, nein, niemals!
    Dumond: Du kniest wie ein Sklave, du bist ein Sklave.
    Zelmo: Eben.
    Suca: Hrrhrr...

    Undsoweiter.
     
  15. Kim Vuckovic

    Kim Vuckovic Guest

    Nun ja, ich erinnere mich auch noch an diese Zeit. Es war nicht Liebchen sondern Hündchen. Die Schöpfung dieses Namens war von mir, auch das wuff wuff. Die Arquana waren damals auf der Fucht vor den Bakah und stark angeschlagen da kamen diese Torvis und jagtden sie, was ihnen sonst nicht möglich gewesen wäre. Unsere EN (Becky) war extrem verärgert und wollte zurückschlagen, ich riet aber zur Ruhe und zu einer Rufmordkampagne. *grinst* wie ich sehe hats geklappt.

    Schön das ihr dann doch mitbekommen habt das es IC war.
     
  16. viola Baxter

    viola Baxter Superstar

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    Bitte ?
    Wir haben nie andere Panther gejagt. Nur die, die in unser Revier eingedrungen sind. Ich denke, Du verwechselst da etwas.

    Lacht. Wenn Du meinst.

    Die einzige die das nicht IC gesehen hat und ins OOC Debakel gebracht hat, war Becky.
     
  17. Sylvie Munro

    Sylvie Munro Superstar

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    *seufzt*
    Becky hat damals einfach nicht verstanden, dass hier ein reines Zweckbündins bestand. Die Torvis haben damals weniger den Bakah geholfen als vielmehr ihren Lebensraum verteidigt. "Freunde" waren deshalb Bakah und Torvis trotzdem nicht.
    Dabei war die Rechnung einfach: Fallen die Bakah, fällt auch eine Macht, die hilft, Fremde fern zu halten - also wäre es für die Torvis gefährlicher geworden. Und wer weiß, was Fremde, die gerade ein Stück Land erobert haben, sonst noch tun?
     
  18. Kim Vuckovic

    Kim Vuckovic Guest

    Ja Becky, die spielte aus vollem Herzen und konnte aus diesem Grunde manchmal IC und OOC nicht ganz auseinanderhalten.
    Nun können das, wie ich immer wieder sehe, die Wenigsten, auch wenn sie nicht so Emotional spielen.
     
  19. Da fällt mir ein, wo ist sie eigentlich? Ich habe von ihr schon seit Monaten weder in world etwas gehört noch hier gelesen.
     
  20. Angela Ragu

    Angela Ragu Guest

    Becky hat SL-Gor und SL überhaupt den Rücken gekehrt und ist in den Tiefen des RL verschwunden. :-(