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"28 Tage"

Dieses Thema im Forum "Virtuelles Köln" wurde erstellt von Pompeji Papp, 3. November 2013.

  1. Pompeji Papp

    Pompeji Papp Aktiver Nutzer

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    [TABLE="class: tr-caption-container, align: center"]
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    [TD="align: center"][​IMG][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="class: tr-caption, align: center"]Erfahrungen mit einer psychsomatischen Klinik in Deutschland. Davon berichtet das Buch
    "28 Tage". [/TD]
    [/TR]
    [/TABLE]


    Ichimomo Nakamura wird auf der Waldbühne auf der Sim Arashiyama in einer zweigeteilten Lesung Auszüge aus dem Buch von Sandra Frost lesen.
    Wann ?

    08. November um 20:00 Uhr (1. Teil)
    15. November um 20:00 Uhr (2. Teil)

    Die Autorin Sandra Frost

    Die Autorin wurde 1965 in Berlin geboren. Bereits während einer kaufmännischen Ausbildung wandte sie sich dem Schreiben zu, veröffentlichte Artikel in Stadtmagazinen sowie anderen Zeitschriften. Erste Buchveröffentlichungen folgten in den Jahren 1999 - 2004.
    Heute lebt Sandra Frost als Freie Autorin bei Göttingen in Niedersachsen.
    Der Name ist ein Pseudonym.

    Das Buch 28 Tage

    28 Tage in einer Klinik für Psychotherapie werden in diesem autobiografischen Text beschrieben. Eindringliche Schilderungen vor allem der in dieser Zeit geführten Gespräche zwischen den Ärzten und Patienten, aber auch der Patienten untereinander, geben einen interessanten und auch spannenden Einblick in die Welt der Gesundheitsindustrie. In der das Heilen nicht unbedingt der hauptsächliche Sinn und Zweck zu sein scheint. Ein spannendes, zuweilen auch betroffen machendes Buch.

    Stimmen

    Sebastian Fitzek : Ich finde den Stil sehr ansprechend und spannend!

    Ariane: Ein ergreifendes Buch, das nicht auf betroffen macht, sondern klar und präzise schildert, wie in deutschen Kliniken mit psychisch Erkrankten umgegangen wird. Individuelle Behandlung ? Nur in Ausnahmefällen, ansonsten gilt Schema F.
    Das macht wütend und hilflos, der Kranke ist nur ein Wirtschaftsfaktor, dem mit dem geringstmöglichen Aufwand an Kosten und Behandlung begegnet wird.
    Die im Buch geschilderten Zustände sind tatsächlich kein Einzelfall, sondern in Deutschland an der Tagesordnung. Respekt vor der Autorin, die den Mut hatte, nicht nur deutliche Worte für Klinik und Ärzte zu finden, sondern auch offen mit ihrer eigenen Erkrankung umzugehen.

    DonBrandy: Meine 1. Reaktion, als ich das Buch in Händen hielt war: 'Auweia, nicht noch so eine Betroffenheitsnummer'. Aber siehe da, es kam irgendwie ganz anders.
    Tenor des Buches ist nicht Betroffenheit, sondern ein angenehm unkomplizierter, in manchen Teilen sogar witziger Umgang mit einem nicht einfachen Thema. ich persönlich fand das sehr erfrischend und werde mich noch lange an einige der beschriebenen Charaktere erinnern :)
    Wer also keine Angst vor dem Thema selbst hat, sollte sich m.E. auch überraschen lassen..

    wolfbraun: "28 Tage" habe ich in recht kurzer Zeit durchgelesen. Es lässt einen nämlich nicht so schnell wieder los. Wenn man sich in diese bedrückende Welt einer Rehaklinik für psychosomatische Erkrankungen mit ihren als ignorant und wenig verständnisvoll geschilderten Oberärzten, Diplom-Psychologen begibt, überfällt einen das Gefühl, es geht nicht um Menschen, sondern ausschließlich um Fälle. Hier hört man die oft zitierten Räder der Mühlen der Psychiatrie knirschen. Das Literarische an diesem Werk ist aber ihre Doppelbödigkeit: Unter der aktuelleren Erzählschicht mit Begebenheiten in der Rehaklinik regt sich eine zweite Schicht einer längst vergangenen, aber immer noch wirkmächtigen Traumatisierung in Kindheit und Jugend auf.


    Books on Demand
    ISBN 978-3-8391-6200-2, Paperback, 272 Seiten


    AVNURL: Arashiyama Waldbühne

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