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318 Billionen neue L$ ...

Dieses Thema im Forum "Volks- und Betriebswirtschaft & Finanzen" wurde erstellt von REDBARON Laval, 22. März 2009.

  1. REDBARON Laval

    REDBARON Laval Aktiver Nutzer

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    Liebes Forum.

    Wir tun mal so als ob der L$ an einen "festen" Kurs zum USD gekoppet ist.

    Nun haben wir alle in den vergangenen Tagen erfahren, die FED druckt frische
    1.2 Billionen USD - ohne besonderen Gegenwert um u.a. Kredite ohne besonderem
    Gegenwert aufzukaufen.

    Um den Kurs stabil zu halten müsste LL mal so langsam anfangen 318 Billionen L$
    ohne besonderen Gegenwert auf den Markt zu werfen. Unterlassen sie dies und
    tauscht ihr weiterhin mit einem Kurs von ~265L / USD handelt ihr leicht fahrlässig.

    Bin zu faul eine aktuelle Quelle zu suchen, aber http://www.second-life.com/de/
    zeigt, damals gab es ~2.6 Mrd. L$
     
  2. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    deine Rechnung hat einen Fehler:
    Du must die 2.6 Mrd L$ in Bezug auf die gesamt US$ setzen (und da gibt es sicher mehr). Mit diesem Quotienten must du dann diese 1,2 Billionen US$ multiplizieren um den Zuwachs an L$ zu ermitteln.
     
  3. REDBARON Laval

    REDBARON Laval Aktiver Nutzer

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    Angenommen die FED würde keine faulen Kredite kaufen sondern faule L$ natürlich
    zum "festen" Kurs 265 ;)
    Oder es tut derjenige der die faulen, öhm neuen, US$ in die Hände bekommt ;)

    Deine Annahme, es mit einem 3 Satz auszuknobeln ist falsch, denn es dürfte dann
    zum Zeitpunkt x in 2007 nicht mehr als (2,6 Mrd * ~265) US$ gegeben haben ;)

    Und in der Tat Du hast Recht, es gab damals schon mehr US$, gewiss und seit
    2007 bis heute steig die Menge an US$ schon erheblich an, die 1.2 Billionen neue
    US$ in den kommenden Monaten sind nur wesentlich mehr und daher augenscheinlicher.

    Richtiger dürfte sein, LL war zu einem Zeitpunkt x bereit eine gewisse Summe US$
    für die Ausgabe einer fixtiven Währung L$ anzubieten. Sie konnten ja nur die Menge
    US$ verkaufen welche in deren Eigentum war :) und dabei legte man einen Kurs fest.

    Nun kann jeder der einen US$ bietet ~265 L$ erwerben, normal und logisch. Diese
    L$ wird einfach "generiert" kommen ins Spiel und gehen zur Not wieder raus. Daher
    kann der Kurs auch stabil gehalten werden - logisch.

    Blöd ist nur, die faulen US$ kommen in den Kreislauf und machen vor SL nicht halt
    und somit sind alte L$ mehr wert als neue L$. Nur läßt sich alt und neu nicht unter-
    scheiden. thats the trick.
     
  4. Chicco Runo

    Chicco Runo Guest

    "thats the trick!" ist wenn man nicht ständig versucht sl mit politik und/oder märkten zu vergleichen.


    a) was bauen - verkaufen - vom erlös was neues kaufen
    b) 2,3 sekunden über fed´s billionen nachdenken ... *drüber nachgedacht :mrgreen:
    c) feststellen, dass es grad null auswirkungen auf mich hatte :lol:

    wenn nach deiner rechnung die neuen L$ weniger wert sind, was wird passieren? für dich gibts nix mehr zum ercampen, weil sie keiner mehr kauft und übers campen anbietet. 8) :mrgreen:
     
  5. ElecV Voom

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    ich wär für aktionstage.. wo an einem unbestimmten Tag 1:1000 getausct werden könnte, aber maximal 20 Euro (25 Dollar)

    Das würde Geld nach SL bringen, die Leute Würden auch mal öfter Tippen, die Clubs und Leute mehr verdienen und so manch einer der "nie" Geld in sl stecken würde, könnte es sich mal überlegen..
     
  6. eighthdwarf Checchinato

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    ... oder ganz einfach mal: Umtauschkurse auf die man sich wirklich verlassen kann - also jeweils konstante Werte L$/US$, L$/GBP, L$/€ etc, anstatt dieses unsägliche Spekulanten-Glücksritter-Hickhack mitzumachen, alla heute mal 350L$/€, morgen 400L$/€, morgens mehr abends weniger.
     
  7. Monalisa Robbiani

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    LOL Und wie soll das gehen? Das ginge nur, wenn Euro und Pfund und Dollar *gegeneinander* konstant wären. Der L$ ist eben eine Währung wie jede andere. Der Wert wird durch den freien Markt bestimmt. Konstant hieße, es gäbe nur eine Währung auf der ganzen Welt (und selbst dann gäbe es Kurse, nämlich zb. gegenüber Gold).
     
  8. Monalisa Robbiani

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    Genau. Aber: Jeder verschenkte L$ ist ein L$, den LL nicht verkaufen kann. Am Ende hättest du gar nichts gewonnen. Die Leute hätten zwar mehr Geld und würden mehr kaufen, aber die Produkte würden dann immer teurer werden. Am Ende ist der L$ nichts mehr wert. Das ganze nennt sich Inflation.
     
  9. eighthdwarf Checchinato

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    Wieso? LL kann durchaus festlegen, dass es 265L$ pro US$ gibt, und 380 pro Euro - unabhängig von der (völlig willkürlichen, nicht tatsächlich nachvollziehbaren) RL-Kursschwankung zwischen diesen Währungen. Und selbst diese Kursschwankungen gegenüber Gold sind völlig willkürlich und nicht reell nachvollziehbar (also die Schwankungen des Preises, nicht der Preis an sich).

    Also warum sollten nicht die Umtauschwerte einer Währung, die nicht halb so virtuell ist wie irgendwelche Aktienderivate, nicht genau so willkürlich als konstant festgesetzt werden können?



    Übrigens REDBARON: Jede Notenbank, auch die Deutsche, gibt jährlich einen bestimmten Betrag frisches (nicht "faules") Bargeld heraus, damit die Währung stabil bleibt (würde sie sowieso wenn man weltweit konstante Umtauschkurse festlegen würde) und alte Münzen und beschädigte Scheine aus dem Umlauf gezogen werden können
     
  10. ElecV Voom

    ElecV Voom Forumsgott/göttin

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    Also gestern ist der Kurz von 333 auf 256/Euro gefallen (Wars Bulido.. glaub schon)
     
  11. Arno Panacek

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    Weil es alles nicht so willkürlich abläuft, wie du es hier vermutest. Es ist immer das Verhältnis von Angebot und Nachfrage mit im Spiel.

    Es gibt ja zudem mehrere L$-Anbieter. Sollen die sich alle einem (dann tatsächlich willkürlichen) L$-Kurs-Dikat von LL unterwerfen müssen? Geht ja gar nicht.

    Der L$-Markt funktioniert doch prächtig. Sogar teure Anbieter überleben. Es gab vorübergehend schon Zeiten (Stunden, Minuten), da konntest du bei LindeX deine L$ teurer verkaufen, als du sie bei SLX eingekauft hast. Das hat der Markt ruckzuck selbst reguliert. Die Nachfrage bei SLX wurde so groß, dass der L$-Preis dort schlagartig wieder anstieg. Angebot und Nachfrage halt. Alles gut. :)
     
  12. eighthdwarf Checchinato

    eighthdwarf Checchinato Superstar

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    Genau da wird es ja willkürlich: man kann immer sagen: egal wie die Nachfrage ist, bei mir bleibt der Preis gleich. Außerdem wo ist denn zwischen zwei Währungen je ein wirklicher Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage, wenn man von diesen "Minutengewinnzockern" an der Börse mal absieht? Rein durchschnittlich pro Jahr gesehen ist bei Währungen doch das Angebot/Nachfrage-Verhältnis nahezu immer stabil, außer es wird durch Börsianer gezockt. Also kann man doch gleich sagen: Leute, ab jetzt gilt dieser Kurswert für die nächsten Jahre konstant.

    Warum nicht? Wo ist denn da das Problem? LL ist kein Staat wo es diplomatische Verwicklungen geben würde. Und haben Wechselkursfestschreibungen nicht auch schon im RL funktioniert?

    eben: diese Augenblicks-Zockerei, die schon so viele Pleiten verursacht hat. Dürfte gar net erst ermöglicht werden
    Was wenn ers nicht geschafft hätte? Die virtuelle Vorlage der reellen Bankenkrise?
    Siehst du, solche L$-Zockereien würde es mit Festpreisen überhaupt nicht mehr geben. Ich stell mir das vor wie wenn ich dieselbe Ware bei verschiedenen Anbietern sehe: die bieten alle die selbe Ware zum ungefähr selben Preis an wie ihre Konkurrenz (obwohl Konkurrenz oft Schwachsinn ist).
     
  13. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Die Kursschwankungen sind weder "willkürlich" noch "nicht nachvollziehbar". Sie ergeben sich aus Angebot und Nachfrage.

    Was ist der Unterschied zwischen einer virtuellen und einer nicht virtuellen Währung? Eine Währung ist immer "virtuell" - sie ist ein abstraktes Zahlungsmittel. Es gibt null Unterschied zwischen US-Dollar, Lindendollar, Muschelgeld auf Bora Hura oder irgendeiner einer anderen Währung. In manchen Bananenrepubliken sind Telefonwertkarten die de facto Währung, weil der "offiziellen" Währung keiner vertraut. Der einzige Unterschied ist nämlich das Vertrauen. Dem Lindendollar vertraut man mehr als dem Muschelgeld auf Bora Hura, aber dem US-Dollar noch mehr. Aber alles sind abstrakte, oder anders gesagt, "virtuelle" Gegenstände, die nur deswegen einen Wert haben, weil andere bereit sind dafür zu zahlen oder Waren zu liefern oder Dienstleistungen zu leisten. Was eine Währung ist und was nicht wird nicht von irgendwem festgelegt, auch nicht von einem Land. Es ist Konvention, die sich aus dem Wert ergibt, und dieser wieder aus Angebot und Nachfrage.
     
  14. Johanna Burnstein

    Johanna Burnstein Freund/in des Forums

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    Bulido? AFAIR hatten die schon seit Ende letzten Jahres bei Zahlung über paysafe 256 L$ pro €. (von 320 auf 302 zu 256. War auch ein Grund warum ich meine paysafe Karte, die ich für Notfälle gebunkert hatte, für was anderes verfeuert habe. - Und versuch mal jemanden zu finden der diese comerzkasperpaysafecard akzeptiert... :) )
     
  15. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Nette Idee, nur:
    Wenn du konstante Kurse L$/US-$ und L$/€ hast (z.B. von LL so vorgegeben per Dekret), dann geh ich einfach her und warte bis der US-$ Kurs unten ist. Um dann für z.B. 6250€ am Geldmarkt 10000 US-$ zu kaufen, die ich dann für z.B. 2.56 Mio L$ eintausche um die dann wiederum für 8000€ zu verkaufen...über den von LL vorgegebenen Kurs.

    ==> Dass die Geldkurse schwanken hat direkt mit Angebot und Nachfrage zu tun, und da wir in einer globalisierten, kapitalistsichen Marktwirtschaft und eben nicht in einer Planwirtschaft leben hat der Staat nur einen minimalen Einfluss auf den Geldwert.
    Eine Notenbank kann sicher den Geldwert ein bisschen stabilsieren, z.B. durch Leitzinsen und durch die Steuerung der Geldmenge, die auf dem Markt ist. Und selbst da gibt es grenzen, z.B. die Wirtschaftsleistung eines Staates. Auch ein Staat kann nicht beliebig Geld auf den Markt werfen. Und die Zinsen können auch nicht beliebig gesenkt werden.

    Aber es gibt keine "internationale Notenbank", die alle Wechselkurse stabilisiert - einfach, weil es keine Internationale Währung gibt. Es gibt ja nicht mal ein internationales Rechtssystem, jeder Staat hat da sein eigenes "Internationales Recht". Alles, was derzeit existiert sind Währungsunionen, aber auch die sind noch ziemlich regional.

    Und da man L$ nicht nur in US-$ (da hält LL den Kurs in der Tat seit langem über Lindex Stabil) sondern auch in allen anderen Währungen dieser Erde verkaufen kann gibts eben diese Schwankungen.

    Nebenbei:
    Die L$, die man kauft, die kauft man nicht von LL, zumindest in den allermeisten Fällen. Selbst bei Lindex sind das L$, die von anderen Usern verkauft werden. LL generiert nur dann L$ bzw. zieht nur dann L$ ab, wenn der Kurs stabilisiert werden muss, ansonsten halten sie sich da raus aus dem L$-Handel.
     
  16. Arno Panacek

    Arno Panacek Superstar

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    @eight
    Ich mag die Seifenblasen aus RL (Börse und so'n Mist) auch nicht. Ich könnte mich Tag und Nacht drüber aufregen, wie skrupelose Manager auf Kosten der Firmen, die ihnen "unterstellt" sind, und auf Kosten der Allgemeinheit (siehe gerade jetzt in dieser Krisenzeit) ausschließlich die Börsenkurse als ihr Gebetbuch unterm Kopfkissen liegen haben. Kranke Gesellschaft. Seifenblasen. Vollidiotie - und alle machen mit. Aber selbst da sind die Dinge nicht willkürlich, sondern (in meinen Worten) "geschickt und skrupellos" hingedreht.

    Doch Devisen-/Geldmärkte sind da dann doch noch etwas anders.

    Ich verstehe wirklich, was du meinst (oder besser: dir wünscht). Aber du bist schlicht auf dem völlig falschen Dampfer. Siehe auch die Antworten der Anderen hier.
     
  17. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Im Prinzip stimmt das so in einer Volkswirtschaft mit flexiblen Kursen, d.h. da kann eine Inflation nicht einfach "überschwappen" auf den Wechselkurs.

    Allerdings muss man SL da ein bisschen anders sehen, denn das ist keine typische Volkswirtschaft. Da werden keine Rohstoffe verbraucht und da entstehen keine Lohnkosten und sowas. Einfach, weil das die Leute in ihrer Freizeit basteln und verkaufen (zum allergrößten Teil jedenfalls).
    Von den Kosten für Sims und Accounts mal abgesehen (die sind in US-$ zu zahlen) ist SL also ein in sich geschlossenes System. D.h. es kann klar verzerrungen geben zwischen "alten" L$ und "neuen" L$ und die "alten" L$ werden wohl deutlich abgewertet - aber auf das Gesamtsystem SL muss das keinen Einfluss haben - denn es gibt ausser den L$-Börsen und der Tier keine weitere Kopplung an die reale Welt.

    Und Schwankungen des L$-Werts gabs schon immer: Vor 6 Monaten war der US-$ bei 1,60€, jetzt ist er irgendwo bei 1,30€...