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Amazonia - Herold

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Sonstige Welten" wurde erstellt von Mascha Petrova, 13. Mai 2007.

  1. Sin Ronmark

    Sin Ronmark Superstar

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    Ich entschuldige mich in aller Form für mein unformatiertes Auftreten bzw. die verbalen Entgleisungen.

    Meine Meinung und meine Äusserungen spiegeln in keinster Weise die Ansichten der leitenden Amazonen resp. der des Volkes, sondern sind aus meinem Mist gewachsen.


    Gruß

    Sin
     
  2. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    brav Sin :D bekommst auch Schokolade
     
  3. Junn Masala

    Junn Masala Nutzer

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    Traurig was ihr so untereinander macht.
    Dies sollte eigentlich mal eine Mitteilungsseite sein. Es verkommt zur Zeit eher zu einer Grafitiseite. Sin ist doof... Becky ist am doofsten.....Kuscheltiere sind schwul.........

    Da dies mein letzter Eintrag hier sein wird möchte ich etwas sagen.
    Vertragt euch doch bitte. Keinem bringen irgendwelche Stichelein. Und nehmt doch nicht alles für bare Münze. Es tut einem manchmal weh, mit welchem eifer frühere Amazonen dagegen sticheln. Vergessen ist die Zeit, wo sie selbst Amazonen waren. Ich habe auch Gor kennengelernt. Auch dort gibt es wunderbare Menschen die eigentlich nur eins wollen....spielen.
    Versucht mehr zu spielen und weniger über das Spiel selbst zu diskutieren.
    Der Avatar Junn ist am Donnerstag morgen gestorben.
    Die Gründe kennen einige.........
    Be well and safe Paths würde der Goreaner sagen
    Kala und möge Pallas ihre Hand schützend über beide Welten halten
    Junn
     
  4. Junn Masala

    Junn Masala Nutzer

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    Junn drehte den Kopf in Richtung des Strands.

    Kurz hatte sie geglaubt, eine Bewegung gesehen zu haben. Aufmerksam beobachtete sie in der dunklen Mondlosen Nacht den Strand. Hörte das rauschen der Brandung und beruhigte sich wieder. Einsam stand sie auf dem Wachturm und blickte hinaus als ein kurzes scharfes surren hörte.

    Der Schlag traf sie mitten in die Brust. Sie schwankte, ihre Hände suchten halt den sie nicht fand. Kopfüber viel sie vom Wachturm bis sie dumpf auf den Sand aufschlug. Mit einem hässlichen Geräusch brach der Pfeil in ihrer Brust ab.

    Sie versuchte sich hochzustemmen als der zweite Pfeil mit voller Wucht traf. Sie stöhnte laut auf und schaute nach unten Sie versuchte den Schwarzen Pfeil aus ihrer Brust zu ziehen was ihr aber nicht gelang. Blut trat aus ihrem Mund. Kniend versuchte sie Ihren Bogen anzuheben als sie die geduckten Gestalten auf sie zukommen sah. Mit letzter Kraft legte sie einen Pfeil in die Sehne und spannte sie. Nur verschwommen konnte sie die schwarzen zotteligen Gestalten erkennen als sie die Sehne los lies. Ihr Pfeil traf eine von ihnen mitten in die Stirn. Ohne Laut kippte sie um und blieb liegen. Zitternd Tasteten ihre Finger nach einem weiteren Pfeil. Jeder Atemzug brannte in ihren Lungen. Es rasselte wenn sie ausatmete und ein Blutschwall kam aus ihrem Mund. Der nächste Pfeil traf sie in die Schulter und drang hinten wieder aus ihrem Körper. Den Schmerz versuchte sie zu verdrängen aber es gelang ihr nicht. Tränen schossen ihr in die Augen als der nächste Pfeil sie in den Bauch traf. Ungläubig schaute sie nach unten. Eine der Gestalten war nun bei ihr und trat ihr den Bogen aus der Hand. Kraftlos sank ihr arm nach unten. Die Gestalt griff in ihre Haare und zog sie daran empor bis ihre Füße über dem Boden schwebten.

    „HALT“

    Die Stimme klang wie aus weiter Ferne in ihr Ohr.

    „Bring sie zu mir“ Der Klang duldete keinen Widerstand.

    Unwillig grunzend schleppte die Gestalt Junn, an den Haaren hinter sich herziehend, zu dem hochgewachsenen Fremden.

    Mit einem Ruck warf er sie in den Sand vor seinen Füßen.

    Ein diabolisches Lächeln entblößte eine Reihe messerscharfer Zähne als der Fremde auf die stöhnende Gestalt zu seinen Füßen blickte.

    „Endlich. Endlich sehen wir uns wieder Prinzessin.“ Der Fremde sprach ruhig mit eiskalter Stimme weiter. „So lange Zeit ist vergangen seit ihr uns entkommen konntet“.

    Junn kämpfte sich hoch. Stöhnend stellte sie sich aufrecht vor den Fremden hin und schaute ihm fest in die Augen.

    Eiseskälte schlug ihr entgegen als sie in die kalten Augen des Fremden schaute. Sie schwankte als sie versuchte ihr Schwert zu ziehen.

    Die Kreaturen an der Seite wollten losspringen aber eine Handbewegung des Fremden ließ sie in ihrer Bewegung erstarren.

    „Kämpferisch bis zum letzten Atemzug kleine Elfe“

    Schwer Atmend stand Junn vor ihm. Tränen rannen ihre Wangen hinunter. Kraftlos sank die Spitze des Schwerts in den Sand vor ihren Füßen.

    „Was ist kleine Elfe. Verlässt dich die Kraft?“ Höhnisch drang die Stimme an ihr Ohr. Mit letzter Kraft hob sie das Schwert und hieb in seine Richtung. Die klinge sauste nach unten bis ein metallisches klirren ertönte und ihr das Schwert aus der Hand gerissen wurde. Sie taumelte und stürzte in den Sand neben seinen Füßen wo sie liegen blieb.

    Mit einen Fußtritt zwang er sie sich auf den Rücken zu drehen.

    Er trat kniete neben ihr und zückte ein Messer aus schwarzem Obsidian.

    „Nun wirst du sterben kleine Elfe. Mit die stirbt die letzte Hoffnung deines Volkes auf Rettung.“

    Ihr Lippen formten Worte die sie nicht mehr aussprechen konnte.

    „Warum? Vor langer Zeit war ich ein Elf wie ihr. Ich war mit deinem Vater zusammen die stärksten Kämpfer. Eines Tages trafen wir dein Mutter und verliebten uns beide in sie. Wir kämpften um sie. Der Gewinner sollte sie bekommen. Er schlug mich und ich ging in die Fremde. Dort traf ich eine uralte Macht. Sie zeigte mir die Möglichkeit deine Mutter doch noch zu besitzen.

    Wir überfielen eurer Land und als ich vor ihr stand, war alle Liebe aus ihr gewichen. Sie erkannte mich und sie verspottete mich. Ich tötete Sie und schwor, auch dein Leben zu beenden.“

    Er hob den schwarzen Dolch empor. „Nun stirb kleine Elfe“

    Mit diesen Worten sauste die Hand nach unten und drang tief in ihre Brust.

    Einen kurzen Augenblick leuchteten ihre Augen auf und schauten in den Nachthimmel. Ein Stern spiegelte sich für einen Moment in ihren Augen wieder. Ein tiefer Seufzer drang aus ihrer Kehle.

    Dann lag sie still.



    „Es ist vollbracht“. Mit diesen Worten stand der Fremde auf machte eine Handbewegung und ging über den Strand zu dem schwarzen Schiff.

    Lautlos glitt es hinaus auf die See.
     
  5. Linda Decosta

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    Der Unterhaltungswert der Amazonen ist ungebrochen stark - weiter so!
    Ich geniesse jede Folge der daily soap von slinfo - ist sie vielleicht sogar noch steigerungsfähig?

    Stets amüsierte Grüsse Linda - exZone ;)
     
  6. Moe McAlpine

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    Moin und Kala :)

    huhu...seid doch einfach lieb - was soll der Quatsch?

    geniesst die schönen Texte von Junn und Euer virtuelles Leben.
    Kann doch wohl nicht so schwer sein

    Moe
     
  7. Leonie Panacek

    Leonie Panacek Aktiver Nutzer

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    Leonie fröstelt, obwohl es so kalt gar nicht ist an diesem Morgen. Es ist mehr ein Gefühl. Das Gefühl drohenden Unheils, das sie veranlasst hat, ihre morgendliche Route zu ändern.
    Statt dessen lenkt sie ihre Schritte Richtung Strand.
    Die Amazonenspäherin hat gute Augen und sie entdeckt schon von Weitem, dass der Wachturm anscheinend nicht besetzt ist. Seltsam. Sie bleibt stehen und sucht mit den Augen den Strand ab. Da! Seitlich - kurz oberhalb der Wasserlinie - entdeckt sie ein Bündel. Angestrengt blickt sie in die Richtung. Still liegt der Abschnitt vor ihr, niemand ist zu sehen.
    Sie verlässt ihre Deckung und geht auf das Bündel zu. Ein leiser Schreckenslaut entweicht ihren Lippen und die Schritte werden schneller. Das Bündel entpuppt sich als Junn, der Anblick ist grauenvoll.
    Verzweifelt versucht Leonie, noch Leben in dem misshandelten Körper zu finden, obwohl die weit offenen Augen signalisieren, dass hier auch die Schamanin nichts mehr wird ausrichten können.
    Mit zitternden Fingern nestelt sie an ihrem Gürtel herum und setzt das Notfallhorn an die Lippen.
    Laut hallt der Ton über Amazonien.
    Leonie bleibt auf den Knien liegen und wiegt Junns Körper in den Armen. Über ihre Wangen rinnen unaufhörlich die Tränen, aber kein Laut kommt über die Lippen.
     
  8. SandyLee Munro

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    \me kehrt von ihrem Aufklärungstripp zurück und kommt an den Strand, wo Leonie mit einem leblosen Bündel im Arm sitzt. Sie traut sich kaum näher heranzutreten und wird immer langsamer.

    Als sie erkennt wen Leonie in den Armen hält wird ihr einen Moment schwarz vor Augen, dann gehen ihr die ganzen Verluste der letzten Monate durch den Kopf. Wann zum Teufel bekommen wir mal ein wenig Ruhe?

    Welche Katastrophe wird und als nächstes heimsuchen? Wir haben Naturkatastrophen durchstanden, Angriffe und sogar mit Trollen werdem wir fertig, werden wir ?

    /me hockt sich neben Leonie um von junn Abschied zu nehmen und flüstert leise "Gute Reise, Schwester ... Pallas begleitet dich"
     
  9. Sin Ronmark

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    ... :shock: ...BOAH...das treibt einem ja das Wasser in die Augen....kala junn, Deine Entscheidung ist hart aber meiner Ansicht nach richtig...möge Pallas Deine Wunden heilen und Dir helfen, in Deinem Leben die Spur zu halten..../me winkt Junn nach ...*gute Reise*
     
  10. SandyLee Munro

    SandyLee Munro Superstar

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    Ja Sin,
    es gibt Abschiede die tun weh, wir werden junn vermissen.

    Eines ist sicher, Pallas wird sie sicher geleiten und ihren Geist
    nicht im Land der Trolle gefangen halten.
     
  11. Sucarab Schwartzman

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    Ups, Datenbank-Probleme - und ausgerechnet hier sind Beiträge verschwunden :roll:

    Jetzt kann es aber wieder weiter gehen, lieb und nett wie immer, richtig??

    Falls jemand ausgerechnet seinen Beitrag vermisst:
    Vielleicht ist das auch ein Zeichen gewesen, das nächste mal einfach... etwas anderes zuschreiben (was der Datenbank besser gefällt).
    Wäre ja zu blöd, wenn die Datenbank das näcshte mal statt einem Beitrag einfach mal einen Account löscht... :shock:
     
  12. Sasina Beattie

    Sasina Beattie Freund/in des Forums

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    Ich habs nicht mal gelesen. Scurab du bist ganz schön fies. Hat die Datenbank vielleicht noch den Text und kann sie ihn mir als PM schicken? Ich bin doch so neugierig.
     
  13. Komisch, so etwas dachte ich auch..kichert.

    nadja
     
  14. Kim Vuckovic

    Kim Vuckovic Guest

    Toll ............. Großartig ............. Das hat was .............

    Bist schon eintoller Hecht Sucarab

    erst mal wieder Beiträge gelöscht, dann auch noch drohen, daß Accounts gelöscht werden. Suuuuuuuuuuuuper!

    Wenn alles was nicht genehm ist immer gleich gelöscht wird, dann sollte doch wirklich langsam überlegt werden ob das hier so das richtige Forum ist, in dem sich demokratisch denkende Mensche austauschen können.

    Ich möchte darum Bitten, sollte aus irgend einem Grunde einmal Beckys Account gelöscht werden, löscht meinen gleich mit.

    Gruß Kim

    P.S. : So lange werde ich aber meinen Mund aufmachen und schreiben was ich denke, auch wenn es einigen vielleicht nicht so gefällt.

    P.P.S. : Ich hoffe Becky wird nicht resignieren und das auch tun
     
  15. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    Kim sorry das ich hier auf deien post antworte wo wir uns grad so gut verstehen. Du hast sicher den Beitrag hier genauso verfolgt wie ich weil du dich dazu Stellung nimmst.
    Was hier geschrieben wurde hatte in meinen Augen nichts mehr mit PP im Forum zu tun. Ich kenne (so wie du) die posts die hier dem Datenbank-Problem zum Opfer gefallen sind.
    Wenn es Sucarab´s Schuld sein sollte das diese aufgetreten sind (weil er seinen Kaffee über die HD geschüttet hat oder so) hat dies nix mit Zensur zu tun.
    Die durch Zufall gelöschten Beiträge waren diesem Forum nicht würdig. Persönliche Feden haben meiner Ansicht hier nichts zu suchen sondern sollten ingame oder per PM gelöst werden.
    So mal Dank an Sucarab an das glückliche Händchen genau diese Beiträge getroffen zu haben und hofen wir mal das beim nächsten Mal keine Accounts getroffen werden.
    Sumy
    [EDIT] ein paar Fehler behoben
     
  16. Welch glückliches Ende!

    Ich habe häufig Erfolg durch Hand auflegen.

    Probierts doch mal!
     
  17. Janina Auer

    Janina Auer Nutzer

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    So, genug gemäkelt..... Wir sollten den Herold wieder dafür nutzen, als was er mal gedacht war. Ich stelle hier die Fortsetzung von Junns Geschichte ein.


    Janina zog grade das kleine Boot an den Strand als sie das Horn hörte.
    Aufgeschreckt erblickte sie nicht weit von sich, in der Morgendämmerung zwei Amazonen mit einem Bündel im Arm. Einer düsteren Ahnung folgend, schritt sie auf die Gruppe zu.
    Als sie sah, wen die beiden dort in ihren Armen hielten durchzuckte ein heftiger Schmerz ihr Herz. Mit einem Blick erkannte sie, das vielleicht nicht alle Verloren ist. Junn stammte von den Elfen ab, soweit sie wusste. In ihren Gedanken sendete Sie einen Hilferuf an die Schamanin Regina.
    „Schnell Schwestern, wir müssen sie zur Schamanin bringen.“
    Gemeinsam hoben sie den Körper vorsichtig an und trugen ihn zur Schamanin.
    Mai schaute stumm auf den Körper der vor ihr lag. Die Pfeile hatte sie entfernen können und die Wunden gereinigt. Die tiefe Wunde in der Brust machte ihr die größten Sorgen. Eine giftgrüne Flüssigkeit verschloss die Wunde und Mai konnte sie nicht schließen.
    Grübelnd blätterte sie in dem großen Buch welches vor ihr, auf dem reichverziertem Schreibpult lag.
    Plötzlich zuckte sie zusammen. Immer wieder las sie die Stelle. Ein lächeln stahl sich auf ihr Gesicht als sie sich zu Janina wendete die, Junns Hand haltend, neben dem Tisch stand.
    „Du musst sie wegbringen“
    Janina schaute erstaunt auf. „Wegbringen“ fragte sie ungläubig. „Wo hin sollte ich Sie bringen?“
    „Ins Elfenland. Du musst in Ihre Heimat mit ihr. Du musst sie dorthin bringen, woher sie gekommen ist.“
    Janina schaute Mai fragend an.
    „Elfen haben Selbstheilungskräfte“ antwortete Mai. Sie deutete auf die grüne Flüssigkeit die zäh aus der Wunde trat. „Dies hier, ist kein Blut und auch kein Gift. Sie versucht sich selbst zu heilen. Aber sie ist schon zu lange von ihrer Heimat weg. Bring sie schnell dorthin zurück. Nur dort kann die Heilkraft ihre ganze Kraft entfalten.“
    Janina schaute zweifelnd. Woher sollte sie wissen, wo diese Heimat war und wo sollte sie anfangen zu suchen?
    „Ich werde ihre Sachen mitnehmen, vielleicht kann ich ja darunter etwas entdecken, was mir weiter hilft“ sprach Janina.
    Sie ging, während Mai mit den anderen Amazonen den leblos wirkenden Körper zum Strand trugen, in das Zelt von Junn.
    Dort packte sie alles was sie fand in eine großes Fell und schnürte es zusammen.
    Ihre Waffen nahm sie ebenfalls mit und machte sich ebenfalls auf den Weg zum Strand.
    Junn lag, eingehüllt in eine weißes Fell, im Boot. Daneben waren Wasser und Proviant für die Reise aufgefüllt. Janina stieg hinein und zog das Segel hoch. Der Wind beulte es sofort aus und das Boot setzte sich mit seiner kostbaren Fracht in Bewegung.
    Im letzten Moment sprang Sandy, eine Pergamentrolle in ihrer Hand, hinter Janina her.
    „Hier“, rief sie außer Atem, „Ich habe eine Karte die dir helfen kann“
    Gerade noch rechtzeitig fasste Janina zu und ergriff das Pergament, bevor Sandy in Wasser fiel.
    „Viel Glück“ flüsterte Mai und schaute hinter dem Boot her, bis es in der Ferne am Horizont verschwand. „Möge Pallas all ihre Kräfte aufbieten“.
    Janina blinzelte. Seit Tagen steuerte Sie das kleine Boot nun schon über das Meer. Sie richtete sich nach den Sternen und der Karte, die ihr Sandy noch zustecken konnte.
    Seit gestern Nacht war sie sich sicher, das sie auf dem richtigen Weg war. Ein schwaches blaues Licht, welches aus Junns Bündel drang, hatte sie aufgeschreckt. Es kam von einem Tiara, welches Junn bei ihrer Ankunft in Amazonien getragen hatte.
    Janina hatte es Junn angelegt. Mit jedem Kilometer die sie weiter nach Süden kamen, würde das leuchten stärker.
    Janina kniff die Augen zusammen. In der Ferne glaubte sie, einen dunklen Streifen gesehen zu haben. Nach einer Stunde erkannte sie eine Felsküste die nun schneller näher kam.
    Nach weiteren 2 Stunden steuerte Janina das kleine Boot geschickt um die Felsen und legte in einer kleinen Bucht an.
    Eine kleine ausgetretene Steintreppe wand sich zwischen den Felsen nach oben.
    Janina zog das Boot weiter an den Strand, schlug einen Pflog tief in den Sand und band es dort fest. Sorgfältig und Vorsichtig nahm sie Junn über ihre Schulter und begann die Treppe hinaufzusteigen.
    Zwei Stunden später schaute Janina die Felsen hinab. Tief unter ihr konnte sie das kleine Boot erkennen. Vorsichtig legte sie Junn im Schatten eines Baums ab. Das Tiara strahlte nun in einem gleißenden blauen Licht. Vorsichtig öffnete Janina den Verband der um Junns Brust lag. Die grüne Flüssigkeit schien lebendig geworden zu sein. Sie pulsierte und waberte in der Wunde und hatte sich über den gesamten Brustkorb ausgeweitet.
    „Lass sie ruhig liegen. Ich werde mich um Sie kümmern.“
    Die Stimme klang so sanft und beruhigend, dass Janina nicht einmal auf den Gedanken kam, nach ihrer Waffe zu greifen.
    Direkt neben Junn war eine uralte grauhaarige Elfe getreten. Ihre klaren hellblauen Augen strahlten eine majestätische Ruhe aus. Das silbrige Gewand strahlte und wirkte wie Spinnenfäden.
    „Du bist weit gereist. Hast dein eigenes Leben riskiert um ihres zu retten.“ Sie kniete neben Junns Körper nieder und berührte ihre Stirn mit ihrer Hand. Einen Moment sah es so aus, als ob die alte Elfe umfallen würde.
    Als sie ihren Blick anhob und Janina in die Augen sah, glitzerte es feucht in ihren Augen.
    „Du bist grade noch rechtzeitig gekommen. Es besteht Hoffnung. Wir stehen tief in deiner Schuld.“
    Sie öffnete das Tiara und reichte es Janina. Zögernd streckte diese ihre Hand danach aus und umschloss es mit ihren Fingern.
    „Nimm es und trage es. Es wird dir Glück bringen. Solltest du einmal in großer Not sein, so rufe ihren wahren Namen.“
    Janina schluckte und nickte nur. „Nun geh und bringe die Kunde in deine Heimat. Sie wird leben und vielleicht wieder zu euch zurückkommen.“
    Janina zog das kleine Ledersäckchen, welches sie in Junns Zelt gefunden hatte aus ihrer Tasche. „Für Amazonien, dein Leben und dein Herz“ Mit diesen Worten legte Janina den kleinen Lederbeutel mit Amazoniens Erde in die Hand und stand auf.
    Sie ging zu der Stelle an der die Treppe in die Tiefe führte. Als sie sich noch einmal umsah war die Stelle hinter ihr leer.
    Drei Tage später zog sie erschöpft das Boot auf den Strand und flüsterte,“ Pallas sei dank für deinen Schutz den du mir gewährt hast“.
    Sie stand auf und machte sich auf, ihrer Königin die frohe Botschaft zu überbringen.
     Junn
     
  18. Atrista Vig

    Atrista Vig Aktiver Nutzer

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    Amazonien kommt nicht zur Ruhe.

    In der letzten Woche hatten wir einige Verletzte zu beklagen. Durch unsachgemäßen Umgang mit den bei den Druiden gelagerten Pülverchen gab es eine Explosion. Die Heiler hatten alle Hände voll zu tun um die Verletzten zu versorgen. Dabei wurden beinahe sämtliche Vorräte der Heiler an magischen Säften und Mixturen aufgebraucht. Die Druiden wanden sich händeringend an die Späher und Krieger Ausschau zu halten nach den seltenen Kräutern insbesondere wird Wolfs- und Drachenblut gebraucht. Die Kräuter zu finden war noch das geringste Problem, die Späher kennen das Land und wissen genau wo sie zu suchen haben und manchmal halfen auch die guten Kontakte die sie mittlerweile mit den Händlern aus fremden Ländern geknüpft hatten. Die Wölfe waren da schon eher ein Problem. Wilderer dezimieren unsere Wildbestände sodass die Wölfe sich nicht mehr auf Amazonien aufhalten. Sie sind weiter gewandert in die benachbarten Wälder. Die Drachen sind auch selten geworden. Die Amazonen mussten also geduldig auf eine passende Gelegenheit warten.

    Wie jeder weiß, ist unsere Kriegerin Junn einem gemeinen und feigen Attentäter zum Opfer gefallen. Wir fanden den leblosen Körper am Strand und sämtliche Magie und Beschwörungsrituale waren nicht in der Lage dieser tapferen Kriegerin wieder Leben zu geben. Amelie die Königin der Amazonen hatte in ihrer Trauer und Verzweiflung eine Eingebung. Sie erinnerte sich an einen Besuch bei den Elfen. Dort hatte sie gesehen wie Elfenzauber wirkte und durch etliche Gegenbesuche die die Freundschaft zwischen den beiden Völkern wachsen lies hatten alle Amazonen Gelegenheit die magischen Kräfte der Elfen zu bewundern. Kurz entschlossen lies die Königin den Körper der Kriegerin ins Elfenland bringen und bat um Hilfe. Die Elfen versprachen zu helfen auch wenn sie am Erfolg selbst Zweifel hatten. Merkwürdigerweise schotteten sich die Elfen von diesem Zeitpunkt an ab und ließen uns nicht mehr teilhaben am Schicksal unserer Schwester. Eine vorsichte Anfrage unserer Späher wurde schon an der Grenze zum Elfenland brüsk und unfreundlich abgetan. Diese Tatsache lies die Richterin Atrista misstrauisch werden und sie organisierte die heimliche Mobilmachung um notfalls in das Land der Elfen vorzudringen.

    [​IMG]

    Die Spannung war im ganzen Land spürbar. Gestern beim wöchentlichen Feuergespräch klärte die Arbitra ihre Schwestern auf. In einer leidenschaftlichen Rede rief sie alle Amazonen auf sich bereit zu machen. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass sie bereit sei in den Kampf zu gehen um die Kriegerin Junn tot oder lebendig wieder in die Heimat zu holen. Lediglich die Königin und die Priester erhoben Bedenken. Atrista spürte die breite Zustimmung unter den Amazonen und die Kampfbereitschaft und wischte die Bedenken einfach weg. Gerade als sie den Elfen ein Ultimatum stellte kam Unruhe unter den Spähern auf. Die Späher und Gefährtinnen der sieben Winde entfernten sich aus dem Kreis der Versammelten und jagten durch die Wälder. Atrista lies sie gewähren, sie wusste, dass sie sich auf die Späher verlassen konnte.

    Deutliche Unruhe war in die Versammlung gekommen. Überall wurden die Köpfe zusammengesteckt und die Situation diskutiert. Atrista war mitten in einer heftigen Diskussion mit den Priesterinnen als eine Abordnung der Späher zurückkehrte und der König berichtete sie hätten die Spur eines Drachen gefunden. Ganz frisch sei sie und deutliche Anzeichen dafür, dass das Tier noch in der Nähe sei. Sie sprachen von frischen Spuren und zertrampeltem Unterholz. Die Höhe der abgebrochenen Äste und die stärke der umgeknickten Bäume ließen den Schluss zu, dass es sich hier um ein besonders großes Exemplar handeln könnte. Die Versammlung wurde sofort von der Königin aufgelöst und die Krieger begannen die Jagd nach dem Drachen.

    [​IMG]

    Niemanden hielt es mehr auf den Sitzen. Selbst die Königin und die Arbitra waren vom Jagdfieber gepackt und machten sich unter Begleitschutz auf den Weg. Ein fürchterliches Gebrüll lies das Land erzittern. Die Krieger hatten den Drachen gefunden und im dichten Wald eingekreist. Als die Hoheiten den Wald erreichten war der Kampf bereits in vollem Gang. Ein riesiger Drache wie er noch nie gesichtet wurde stand da auf einer Lichtung. Ein richtiges Prachtexemplar. Das Geschrei der Krieger, die hin und her geschrieenen Kommandos, das Gebrüll des Drachens und das Krachen der umknickenden Bäume war fürchterlich. Die Hoheiten beobachtet aus sicherer Entfernung wie sich eine Kriegerin nach der anderen auf den Drachen stürzte um der Kriegerin des Feuers Gelegenheit zu geben ihre tödlichen Pfeile abzuschießen. Die Angriffe kamen von allen Seiten. Der Drache wehrte sich verzweifelt und fügte mit seinen Pranken einigen Kriegerinnen gefährliche Verletzungen zu. Mit seinem mächtigen Schwanz knickte er Bäume um und traf auch etliche Kriegerinnen. Die Verletzten rappelten sich wieder hoch um ihre Gefährtinnen nicht im Stich zu lassen. Die Hoheiten mussten immer öfter zurückgedrängt werden um in Deckung zu gehen. Herumfliegende Pfeile und Speere, durch die Luft wirbelnde Äste waren eine tödliche Gefahr. Der Drachen verlangte unseren Kriegerinnen alles ab. Immer wieder trafen ihn die Pfeile der Anführerin und brachten dem Tier eine große Verwundung nach der anderen zu.

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    Immer öfter knickte der Drachen ein, brach zusammen und mühte sich wieder auf. Ein Schauspiel ohnegleichen. Dann endlich, als wir schon dachten die Kräfte der Kriegerinnen lassen nach, als Zweifel aufkamen ob wir dieses Ungetüm überhaupt besiegen können konnte Cindy die Anführerin den letzten und tödlichen Pfeil abschießen. Die Erde bebte als der Drachen in sich zusammenfiel, sein Blut spritzte und mit einem letzten aufbäumenden Gebrüll hauchte er sein Leben aus.

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    Der Jubel kannte keine Grenzen, Freudentänze wurden aufgeführt, niemand dachte an seine Verletzungen. Jeder der laufen konnte wollte sich ein Stück der Trophäe holen. Ein Horn, eine Kralle irgendetwas was an diesen Tag erinnern sollte. Vergessen waren die diplomatischen Verwicklungen, die Drohungen die über dem Land lagen, die Freude überwiegte. So nach und nach bemerkte man auch die Verletzungen die sich die Kriegerinnen zugezogen hatten. Die Unverletzten stützten oder schleppten ihre verwundeten Schwestern zu den Heilerinnen um die Wunden versorgen zu lassen. Andere wiederum schlangen mächtige Seile um den toten Drachen und in einer gemeinsamen Aktion zogen sie den mächtigen Körper zu den Schamanen damit diese das Blut sammeln und die Organe entnehmen konnten. Ein erfolgreicher Tag ging für die Amazonen zu Ende.

    Nachtrag OOC:
    Der gestrige Tag war ein mehrere Stunden dauerndes Rollenspiel. Angefangen beim Feuergespräch, über die Aktion der Späher, die Suche nach dem Drachen und letztendlich der Drachenkampf. Alle waren sie nach diesem intensiven Spiel erschöpft aber glücklich. Die Konzentration hochzuhalten und über eine so lange Zeit flüssig und schlüssig miteinander zu spielen verlangte schon einiges ab. Der Spaß an der Sache hat uns zurückgezahlt was uns diese Mühe gekostet hat.
    Die Hoheiten Amelie und Atrista bedanken sich ausdrücklich bei den Organisatoren und den Akteuren. Die akribische, penible Vorbereitung war erstklassig und das Training in den Seminaren hat sich gelohnt.

    Ganz besonderer Dank gilt unserem Gastspieler Exolate Carter.
    Exolate hat dem Drachen eine Stimme gegeben und im gekonnten Wechsel zwischen Dramaturgie und Humor stets das Tempo hochgehalten. Danke, es war ein großer Spaß.

    Weiteres im Amazonen-Wiki ( Tagebuch )
     
  19. Mascha Petrova

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    Erhöhung einer Novizin der Priesterinnen

    Nun, als 1. Priesterin habe ich die Ehre,
    bekannt zugeben,
    das wir seit heute Abend,
    eine weitere Priesterin haben.

    [​IMG]

    Die Novizin der Priesterinnen, Jasemin Akina,
    wurde zur Priesterin erhöht.

    Damit ist sie die 2. Priesterin von Amazonien.

    Pallas zum Gruß
     
  20. Mirlana Talaj

    Mirlana Talaj Aktiver Nutzer

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    Total übermüdet nach monaten abwesenheit kehrte Mirlana heim. Amazonien. Wie hatte sie es vermisst. Wie blutete ihr herz so oft ohne ihre schwestern.

    Doch das alles war vergessen. Sie stand wieder vor den Toren ihrer heimat. Sofort kam Meik, Jasemin, Cindy auf sie zu und heisten sie zuhause willkommen.

    So ein Warmes "willkommen zurück" hatte sie nicht erwartet. Es gab viele neue gesichter in ihrer heimat viel nachzulesen in den geschichtlichen aufzeichnungen und viel neues zu erfahren. Doch erst das wichtigste ihre freunde. Sie verbrachte den ganzen abend mit ihnen und genoss es sichtlich wieder mit ihnen zusammen sitzen zu können.

    Am heutigen Morgen stand Mirlana etwas übermüdet am ufer von Amazonien und schaute auf die see. Alles war so ruhig und friedlich. So wundervoll. Mirlana ging zurück zur Karavasei und setzt sich eine weile auf ein kissen wo sie vor ein paar Tagen so herzlich zurück empfangen wurde. Tränen rannen vor glück über ihre wangen. Entlich zurück.

    Zuhause
    bei Freunden
    im Glück.
    entlich zurück.

    Freudestrahlend stand sie auf und dankte pallas das sie sie erhört hatte.
    Nie wieder würde sie gehen. Niemals wieder Amazonien verlassen. Diese reise war vorbei. Ihr zuhause wusste sie nun. Nie mehr weck. Nie mehr alleine!