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Apropos Heimstein

Johanna Gaelyth

Superstar
Tal Leute,

ich hab mich in der Gor-Abteilung noch nicht zu Wort gemeldet, aber öfter mal mitgelesen.

Kurzer Charakter-Hintergrund, weil sich die meisten hier gut zu kennen scheinen:
Ich bin Johanna, Schreiber-Azubine in Asperiche, mein Mentor ist Barabas Monentes, der Richter bei uns.
Ich bin Umschülerin (grins), bin noch Töpferin im Nebenberuf, Mama war Schreiberstochter, Papa Töpfer. Ich hab mich entschlossen, Schreiberin zu werden, weil Asperiche dringend eine/n braucht, auf die Dauer dringender als eine Töpferin.


Heimstein ist bei uns grad ein interessantes Thema, auch in der Ausbildung und ich hab da nun mal ne Frage zu:

Im Fred von Stiller war das Thema ja "doppelte Heimsteinschaft", um es goreanisch auszudrücken.

Mich interessiert, wie das mit Kindern von "gemischten" Heimsteineltern ist.

Kinder müssen ja mit Erreichen der intellektuellen Erwachsenenreife auf den Heimstein ihrer Stadt schwören.

Wo schwören denn die Zwillis vom wirrköpfigen Lydier-Admin und dem Aspericher Kaktus? :D
Nur zum Bleistift...

Und wo kommen sie ins Archiv?

Also, ich weiß ja, das ist ne reine Theorie-Frage, weil Kinder-Avas igitt igitt sind, aber... Schreiberlinge sind ja nun mal gernst auch theoretisch und pingelig und außerdem nach Baras Aussage Dussels... ;-):lol:
 

Georg Rang

Superstar
Wenn ich nicht ganz falsch liege wird alles dem Mann zu geschlagen, die Kinder gehören ihm also schwören sie auch auf den Heimstein ihres Vaters.
 
So ein Fall wäre in der Praxis der Bücher so selten, das es dafür eine Regel im Gefährtenschaftsvertrag braucht. Aber wenn man es pragmatisch sieht würde ich die Kinder den Heimstein geben in dem sie aufwachsen.

Alles für den Dackel/Mann ist sone Faustregel, weil Gor ja eine Männerwelt ist. Aber ein Zitat dazu hab ich noch nirgends gefunden. Man muss hier echt aufpassen, da es auch auf Gor nicht immer so einfach ist. Wie sollen zum Beispiel manche Frauen ihre Töchter in die Sklaverei verkaufen und sich daraus einen Sport machen, wenn die Tochter eigentlich dem Mann "gehört"? Normalerweise waren mit der Erziehung und Bildung der Kinder nämlich die freien Frauen beauftragt und später die Kastenlehrer. Und was soll ein Mann auch schon mit einem Kind? Etwa von seiner Sklavin erziehen lassen? Das wäre ja unerhört (aber guter Stoff für RP) :)
 

Aphris Myoo

Freund/in des Forums
Alles für den Dackel/Mann ist sone Faustregel, weil Gor ja eine Männerwelt ist. Aber ein Zitat dazu hab ich noch nirgends gefunden.

Ich hab nur Beispiele gefunden das ein Kind der Heimstein der Vati bekomt.
* Tarl Cabot komt in Heimstein seiner Vater
* Talena ist immer den Tochter von Marlenus, niemals wird eine Mutti überhaupt genannt
* Wenn Tarl realisiert das er Talena verloren hat, denkt er nach welche Ubar Tochter er jezt nehmen will, immer wird das Mädel an den Vater verbunden, niemals "den Tochter der Ubara oder Tatrix von Stadt XX"

Dabei, wenn man matrilineare Verwandschaftstrukturen anderer Völker studiert dan geht einer nie in die Stadt der Mutter leben aber in der Stadt wo die Bruder der Mutter lebt (Avunkulat). So etwas wird nirgendwo in der Bücher genannt.
NB Indianer Völker haben oft solches Sytem, also beim Roten Wilden könte so etwas geschehen.
 

Johanna Gaelyth

Superstar
Johanna

Ihr scheint bei Euch "Kasten" mit "Beruf" zu verwechseln.

Sleen, weil ich von Azubine, Umschülerin und Ausbildung gesprochen hab?

Ach so, ich hab geschrieben, dass ich Töpferin im Neben"beruf" bin...

Je nun... solange der Richter mich nicht in die blaue Kaste aufgenommen hat, bin ich noch in der Töpferkaste, richtig? Denn die Kinder kommen ja in die Kaste des Vaters auch.
Dennoch hab ich a. schon eine Menge Wissen aus der Schreiberkaste, b. einen gewissen Anspruch drauf, durch Mami...

Und zuguterletzt... ja, ich töpfere ja tatsächlich, und verkaufe die Sachen, also ist Töpferin noch mein Neben"beruf".

So seh ich das.

Und keiner verbietet es, soviel ich weiß, Arbeit zu tun, die man gelernt hat, auch wenn man in einer anderen Kaste ist, oder seh ich das falsch?
 

Johanna Gaelyth

Superstar
Stiller, danke für deinen Kommentar noch.

Im Falle der Zwillis von Kusa und Zasta wird es wohl so sein, dass das Mädel zu Kusa geht, der Junge zu Zasta, wegen der unterschiedlichen Kasten und weil die es elterlicherseits schon so abgekaspert ist.

Wobei, woher wissen die lieben Eltern, ob der Knabe nicht bald schon alle Puppen seiner Schwester operiert, während seine Schwester mit drei schreiben kann und mit 10 die Bibliothek ihres Papas ausgelesen hat... *grinst*
 
Mal ne blöde Frage: Warum muss das bereits bei der Geburt festgelegt werden? Wer wem gehört und Besitzansprüche...ich dachte immer irgendwo das das Gefährtenschaftssystem eines ist, das dem Menschen nicht vorgaukelt das eine Partnerschaft ewig währen muss und damit auch "besser" als die irdische Heirat ist. Keien völlige Auskopplung als "Kinderproduktionsjahr" gegen Geld. Da wird man nicht alles dem Dackel geben, nur weil er der Dackel ist, sondern sicherlich abwägen was auch für DIE KINDER und DIE FAMILIE und DIE KASTE das Beste ist. Pragmatismus is dass Stichwort. Was spricht dagegen wenn der Junge mit Heilerbegabung dann Heiler wird? Mir fällt kein Grund ein außer Arschigkeit und bewusste Verletzung jener Grundsätze die die Gefährtenschaft "besser" als die irdische Heirat machen. Wenn schon Utopie, dann bitte nicht auf Kosten der einen Hälfte der Gleichung, mkay? GEnerell mag es ja ganz toll sein wenn das einen RP -Plot vorantreibt, aber wenn wirklich JEDER Plot um eine Gefährtenschaft so aufgebaut wird, wirds langweilig.

Leute gehen nicht zwangsläufig eine Gefährtenschaft ein, mit dem einzigen Ziel für den Mann ein Kind zu produzieren, und die Frau dann nach der Geburt wieder ihrer Familie zurückzugeben. Politische Gründe und Gefühle auf beiden Seiten (OMG ein Mann der seine Gefährtin wirklich als Menschen schätzt! Lauft um euer Leben!) werden eine Gefährtenschaft wohl auf Jahre ausdehnen. Mit der langen Lebensdauer eigentlich auch kein Problem.

Das jährliche Ritual ist für mich vielmehr eine Erinnerung diese Gefährtenschaft nicht als selbstverständlich anzusehen. Kein Grund dies automatisch als Ablaufdatum zu verstehen.

fröhliches Gefährtenschaften,
stiller, u.a. aus solchen Gründen solo :)
 

Johanna Gaelyth

Superstar
Stiller, ich bin da absolut derselben Meinung wie du! Zumal es auch Zitate von J.N. gibt, wo es heißt, eine Gefährtenschaft wird nicht leichtherzig eingegangen und ist schon auf Lebenszeit gedacht.

Es hat wohl mit der Schnelllebigkeit von SL-Gor zu tun, dass es hier anders gehandhabt wird.

Aber bei Zasta und Kusa ist der Fall ja nun noch anders gelagert... vielleicht noch mal Zastas Blog und Kusas "Tagebuch einer durchgeknallten Heilerin" zu Gemüte führen... :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 

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