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Bilderstürmer - die gepflegte Diskussion

Dieses Thema im Forum "SLinfo - Bilderstuermer" wurde erstellt von Lano Ling, 25. Mai 2008.

  1. Claro Laval

    Claro Laval Freund/in des Forums

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    Servus zusammen!

    Sumy schrieb:
    Es braucht sehr viel Kraft, ein Bild einfach einmal "sein" zu lassen. Dein Satz Sumy, sollte an der Eingangstür eines jeden Studios in Leuchtschrift stehen.

    Danke Sumy!
     
  2. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    So oder so ähnlich habe ich es ja schon ein paar Mal geschrieben und ich weiß, dass dies schwer verständlich ist.

    Ich habe mich eine zeitlang sehr intensiv mit der Fotografie auseinandergesetzt.
    Am Anfang einfach munter drauf losgeknipst, aber irgendwie war hinterher nie das auf den Bildern, was ich eigentlich gefühlt hatte.
    Dann habe ich diese Fototechniken angewandt und mich mit der Fototechnik beschäftigt, es wurde besser, ab und an war ein Bild dabei zu dem ich sagen konnte JA.
    Die Mischung aus beiden, dass intuitive anwenden oder abweichen von diesen Techniken stellte mich dann zufrieden.

    Wenn ich von zufrieden rede, dann meine ich 2 Aufnahmen eines 36er Films wobei jede Aufnahme bewusst gemacht worden ist. Irgendwie sieht diese Kiste die Welt einfach anders als wir, aber warum?
    Die Antwort ist einfach: Wir sehen nicht, wir nehmen wahr. Hierzu gehört neben den optischen Eindrücken alle anderen sensorische Informationen die uns unsere Umwelt erfassen lassen.
    Zu einer Bootstour gehört der Wind, die salzige Luft, das Schaukeln der Wellen und der Liebste an meiner Seite
    Diese Informationen können wir aber nicht mit dem kleinen Apparat in unsere Hand einfangen, es macht einfach nur ein Bild. Und in diesem Bild muss der Rest dieser Informationen transportiert werden.

    Denkpause............
    so nun weiter:

    Alle die sagen, ich mach einfach mal Bilder eines ist schon dabei das gefällt, was schert mich die Technik und die Theorie entgegne ich: Ja ihr habt Recht, wenn euch die Zeit dazu bleibt. Wie Oben schon beschrieben ist der Augenblick vorbei, wenn ihr das Bild gemacht habt. Er läst sich meist nicht wiederholen.
    Eines Tage kam die Tour durch unser Städtchen. Ich wusste ich habe nur 1sec Zeit mein Bild zu machen. Ich habe mir den Streckenplan geholt, bin die Strecke abgelaufen und habe auf Vorder- und Hintergrund beachtet, überlegt wie die Sonne zu der Uhrzeit steht. Dann habe mir den passenden Film ausgesucht das Objektiv meine Wahl geschnappt, den Motor unter das Gehäuse geschraubt bin losgezogen und habe mein Bild bekommen, aber nicht aus Zufall, sondern weil ich es genau so haben wollte (von den Vorbereitungen für die Fotografie der Sonnenfinsternis 1999 erzähle ich besser nicht sonst haltet ihr mich für völlig übergeschnappt).

    Ein gutes Bild ist nur schwer zu zwingen, sehr schwer. Aber ab und an ist eines dabei, was einfach für sich steht, was Inhalt, Gefühl und Seele hat. Diese neue Technik ist schön wenn man sie beherrscht. Durch die Bearbeitung von Bildern können wir Emotionen steuern aber wem gelingt dies schon bei der Aufnahme? Als Grundlage sollte meiner Meinung nach daher erst einmal das Bild stehen, frei von dem was darum herum ist, was zeigt, was zu sehen ist, den Rest können wir dann immer noch ergänzen.
     
  3. Jaquelline LeShelle

    Jaquelline LeShelle Nutzer

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    Mir fallen da gerade noch was auf:
    Ich dachte, es ginge bei der Diskussion um Bildbearbeitung und nicht um das machen von RL-Bildern. Und da vorallem darum ,dass man weiß, welche Pixel/bits wie verändert werden.
    Ich zumindest hoffe irgendwann schon, dass ich weiß, was welche Option in einem Graphikprogramm was bewirkt. Aber wie das intern umgesetzt wird, werde ich wohl uU nicht dadurch sofort wissen müssen.
    Desweiteren gibt es natürlich bei der "real-Photographie" vermutlich anderes zu beachten als wenn man in SL, evtl mit Hilfe von Windlight etc, die Bilder macht. Vorallem wo man bei zweiterem ja auch sich Lichtverhältnisse etc einfach mal so per Knopfdruck hinzaubern kann.

    Was mich persönlich ein wenig aufgestoßen hatte, war dieses anscheinende Entsetztsein über die unwissende Anwendung der Optionen. Ich halte es allerdings für einen Lern- und Entwicklungsprozess, dass man erstmal intuitiv an etwas herangeht, merkt, dass sowas Spaß macht und dann überlegt, wie man das noch verbessern kann. Die Neugier nach dem "Warum?" und "Wieso ist das Bild so?" kommt vermutlich irgendwann von allein. Und Tips nehmen wie Neulinge doch immer gern an :)
     
  4. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    Nein darum geht es grade mal nicht

    Na dann bitte ich vielmals um Verzeihung, dass ich meine Emotionen nicht in die Worte fassen konnte, die dir angenehm sind.

    Dann nimm es doch einfach als Tipp so hin. Auch wenn dir es z.Z. nicht sinnvoll erscheint was ich tippe.
     
  5. Beauty Miles

    Beauty Miles Guest

    Sumy, du hast eine so erfrischende Art eingeschnappt zu reagieren :))

    Sicher hast du mit dem was du da sagst Recht und ich bewundere dich wie tiefgründig du an das Problem herangehst.

    Nur denke ich, daß viele hier keine Fotografieprofis sind wie du und einige wenige andere hier sondern eher SL-Knipser, die sich durch das Spiel mit den Bearbeitungsmöglichkeiten weiterentwickeln (oder auch nicht).

    So ist dieser neue "Zweig" Reality, den Tabs da ins Rennen gebracht hat sicher für viele interessant, entfernt sich aber von dem was die Bilderstürmer einst machen wollten.
    Gut nennen wir es einfach Entwicklung.
    Für mich eine Entwicklung in eine Richtung, die ich nicht mitgehen kann weil ich weder Zeit, noch Ausrüstung noch Muße für RL-Fotografie habe.
    Deshalb halte ich mich da auch ziemlich bedeckt.
    Vieles was hier in letzter Zeit diskutiert wird kommt für mich von einem anderen Stern.

    Kleine Scherz zum Schluß - da ich ja aus dem östlichen Teil komme.
    HDR worüber hier so viel diskutiert wurde war damals die Abkürzung für

    Hauswirtschaftliche Dienstleistungen und Reparaturen.
    (aber ich glaube dort konnte man auch Filme zum Entwickeln abgeben)
    :))
     
  6. Atze86 Loon

    Atze86 Loon Nutzer

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    @Beauty Miles: Du kannst vieles was du aus der RL Fotografie "lernst",
    mit in deine "Screenshots" mit rein nehmen. Manchmal (oder eigendlich
    immer) ist es einfacher, das Objekt in RL um sich zu haben, als ein
    virtuelles Bild zu schießen (da fehlt oft der Bezug).

    Dann hast du immer noch den Vorteil das dir Bildaufbau / Composition /
    Farbgebung aus dem RL näher erscheinen als in SL. Das heißt du kannst
    das gelernte dann in SL versuchen umsetzen (bzw Screenshot machen
    und dann in Photoshop an die RL Gegebenheiten anpassen). So trennen
    würde ich das nicht unbedingt :) Ist aber auch jedem selbst überlassen
    (aber evtl. sind die Bilder / Aufbau / Technik ja Muse für deine SL
    Fotografie). HDR z.B. kannst du ja auch aus SL Screenshots machen.

    Wenn dir Digitale Fotos schießen und bearbeiten Spaß macht, wirst du
    bestimmt auch bald feststellen das du mehr willst und dann liegt die
    Hand evtl. schon ein wenig näher an einer (D)SLR ;) Hat bei mir auch
    so angefangen. Etliche Jahre Photoshop und dann endlich raus ausm Käfig
    und ALLES alleine gemacht (das sind ganz andere Welten) ;)
    Aber das ist ja immer noch deine Entscheidung was du wie anwendest hehe
     
  7. Tabea Dibou

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    Sumy, was hältst du eigentlich von den Lomografen, den Schnappschusslern? Die stehen deiner Auffassung von Fotografie ja total konträr gegenüber... und trotzdem hat sich eine ganz eigene Stilrichtung daraus entwickelt... *interessiert guck*
     
  8. Sumy Sands

    Sumy Sands Superstar

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    Ja Tabea, das stimmt, ich mag die Lomos nicht da die meisten schlecht gemacht sind. Die Kunst bei den Lomos ist nicht das einzelne Bild zu betrachten sondern diese Einzelbilder mit Hilfe einer Kollage in einen Kontext zu bringen. Andererseits zeigt die Lomografie aber auch einen anderen Teil unserer Wirklichkeit, die unserer Wahrnemung entgangen ist. Zu unserer Wahrnemung und die Schwierigkeiten bei der Fotografie noch ein paar Erklärungen dazu, da dies nicht so einfach ist. nicht so einfach ist.

    Bis wir die Informationen über unsere Umwelt erfassen haben sie einen weiten Weg zurückgelegt und haben einige Filter passiert.

    Auge:
    Das Auge ist in drei Spektralbereichen empfindlich, Rot, Grün und Blau.Diese Information wird von den Zäpfchen weitergegeben, während die Stäbchen nur auf Helligkeitsunterschiede reagieren.
    In der Natur begegnen uns Helligeitsunterschiede von 1:10000, das heißt, der hellste Punkt ist 10000 mal heller als der dunkelste (schwarzweiß Hochglanzpapier kann bestenfalls ein Verhältnis von 1:30 darstellen.
    All diese Bildinformationen werden dann über den Sehnerv zum Gehirn geleitet.

    Gehirn
    Im Gehirn laufen all die Bildinformationen von den Augen zusammen, und müssen dort massiv nachbearbeitet werden, damit wir zu einem Seheindruck kommen.
    In einer langen Reihe von Verarbeitungsschritten werden zunächst Linien und Geraden herausgefiltert (deshalb sehen wir sofort, wenn ein Bild schief hängt), dann kommen komplexere Strukturen und schließlich gibt es am Ende der Verarbeitungskette sogar Nervenzellen, die auf einzelne Gesichter ansprechen.
    Damit ist die Verarbeitung der Informationen aber noch nicht abgeschlossen, die komplizierte Verknüpfung zu andern Teilen des Gehirn sorgt zu jedem Bild, das wir unser Sehen mit Emotionen, Erinnerungen und vieles Mehr verbinden.

    Aufmerksam­keit
    Eine unglaubliche Menge von Informationen stürzt in jedem Augenblick unseres Lebens auf uns ein, diese Informationen müssen gefiltert werden, um uns nicht zu überlasten.
    Diesen Filter bildet die Aufmerksamkeit, in der Regel unbewusst, filtert sie die Sinneseindrücke.

    Mögliche Folgen für die Bildgestaltung
    Was fangen wir jetzt als Fotograf mit diesen Informationen an. Nun, zum ersten gilt es, auf Kontraste zu achten, sie sind das wesentliche, was das Auge wahrnimmt. Hinzu kommt die Farbe.
    Das Gehirn erkennt Linien und Geometrie sofort, sie sind deshalb ein unglaublich wichtiger Bestandteil der Bildgestaltung.
    Zu guter letzt filtert die Aufmerksamkeit unser Bildmaterial und wird von herausspringenden Bildpunkten und Linien gefesselt, in unserer Kultur häufig von oben links nach unten rechts (so wie wir eine Buchseite lesen, das ist im arabischen Sprachraum möglicherweise anders).
    Ich hatte hier einmal dazu etwas geschrieben:
    http://www.slinfo.de/phpbb/viewtopic.php?t=18369
     
  9. Tabea Dibou

    Tabea Dibou Superstar

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    Mal was ganz Unakademisches dazu:

    Ich glaube, die Beauty kippt um, wenn sie das liest :lol:
     
  10. Iman Dryke

    Iman Dryke Guest

    ich auch...

    ich weiß, ich weiß, das war das unkonstruktivste Posting aller Zeiten, und eigentlich würde ich nur gern sagen, dass ich mich Beauty anschließe (weil meine Zeit gerade nichts anders erlaubt, sitze im Büro). Vielleicht kann ich später noch in Ruhe etwas dazu schreiben :)

    LG,
    Iman
     
  11. Lano Ling

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    Was ich etwas in Sumys Posting vermisse ist das, was mir persönlich das Wichtigste ist: Die Emotion.
     
  12. Michael119de Allen

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    Ja Emotion kenn ich, feine Sache. Das Lomoding war mir dagegen völlig neu. Tabs wo hast denn das gefunden?
     
  13. andera Shermer

    andera Shermer Superstar

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    ich persönlich find Lomographie eine ganz tolle sache die sehr lustig ist und aus der auch wirklich interssante sachen bei rauskommen können.

    die Lomographie ist natürlich völlig kontrer der hmm ich nenne es mal akademichen art der Photografie, und das tolle ist

    so für alle die damit nix anfangen können mal ein link
    http://www.lomografie.at/regeln

    es gibt sooooo viele möglichkeiten sich selber auszudrücken.

    ich finde das blose abbilden der realität ist ein wenig langweilig, ich finde ein Bild muss spannend sein und eine geschichte erzählen.
     
  14. Sumy Sands

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    Lano du machst mich sprachlos :(
    In jedem der letzten Post schreibe ich doch von Gefühlen und Emotionen.
    Entweder bin ich so unfähig das rüberzubringen oder das Thema ist einfach zu kompliziert, ich befürcht erstes. Also noch ein (letzter) Versuch *heul*

    Bilder haben keine Emotion, wenn ich auf sie trete weinen sie nicht und wenn ich ihnen einen Witz erzähle lachen sie nicht.
    Bilder erzeugen Emotionen und je nach Betrachter recht unterschiedliche.
    Wenn Micha und Tabs z.B. die Auslage im Schuhgeschäft sehen denkt Tabs sicher daran, ob sie auch die passenden Kleider hat da es nun endlich Sommer wird.
    Micha denkt wahrscheinlich an die nächsten Kontoauszüge weil er den ganzen Krempel bezahlen muss.
    Beide sehen das Selbe aber unsere Emotionen färben dieses Bild. Machen beide nun ein Foto davon wird aber noch eine dritte Sichtweise deutlich, die der Kamera die ein Schaufenster mit Schuhen zeigt, mehr nicht.
    Diese zusätzliche Sichtweise kann uns nun helfen da sie noch mehr Informationen bietet als das nur das Erfühlte.
    Zum Transport dieser Emotionen müssen nun Tabs und Micha jeweils andere Techniken anwenden weil der Betrachter sonst zwei Mal das gleiche Bild sieht.
     
  15. Tabea Dibou

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    aber genau das ist es doch, um was Sumy ringt, es mittels der Technik rüberzubringen? Oder seh ich das falsch?
    Ich kann doch 100-mal total bewegt sein von einem Augenblick, wenn ich mit der Technik nicht umzugehen weiß, kommt das in meinem Bild nicht rüber...

    und der eine ringt mehr und der andere weniger...

    *lach*
    ich geh mit Micha keine Schuhe kaufen, würd ich niemals machen :wink:

    Edit: Micha, ich hab von der Lomografie schon vor langer Zeit gelesen. Diese total andere Herangehensweise hat mich fasziniert. Und es können Bilder von erstaunlicher Leichtigkeit und Lebendigkeit entstehen, einfach, weil man sich über jede Regel hinwegsetzt... Wie gesagt, können, müssen aber nicht
     
  16. Beauty Miles

    Beauty Miles Guest

    Lomografie...wenn das mal nix für Beauty ist... :))
     
  17. Tabea Dibou

    Tabea Dibou Superstar

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    Hey meine lieben Stürmer,

    die Tabs kommt mal mit einem nachdenklichen Gesicht in den Thread gehopst.
    Und zwar würde ich gerne nach dem einem Jahr, das es uns gibt, mit euch gemeinsam überlegen, ob und wenn ja wie wir weitermachen wollen.

    Ich persönlich bin froh, dass es uns gibt, das Bilder machen und das Reden darüber und über viele andere Dinge haben mir sehr viel gegeben und auf jeden Fall in mein reales Leben hineingewirkt.
    Ich bin froh, dass ich euch kennengelernt hab und einige sind echt gute Freunde geworden...

    Wir sind gestürmt, galoppiert, haben uns, inclusive mir selber, vergaloppiert und alles war gut und notwendig, um uns zu finden.
    Aus einer riesengroßen Gruppe ist ein kleiner feiner Stamm entstanden, der der Kurzlebigkeit des Internets getrotzt hat...

    Manche Stürmer posten zwar selten, sind aber immer noch bei uns, diese Lebenszeichen freuen mich dann immer besonders.
    Und natürlich die Posts und Bilder der neuen, noch schüchternen Mitglieder.

    Mittlerweile sind wir ruhiger geworden, gemächlicher, haben vielleicht das Hobby besser in unsere realen Leben integriert.
    Auch selber bin ich ruhiger geworden, konzentriere mich wieder viel mehr auf Beruf und Familie und lass mich auch mal gern in den Seilen hängen...
    So wollte ich euch nach einem Jahr fragen, ob wir weitermachen wollen. Und wenn wir weitermachen wollen, folgt natürlich die Frage des Wie.

    Lasst uns einfach zur Diskussion stellen, ob wir monatliche Themen wollen (ich glaube, da gab es immer Gegenstimmen ;-)), ob wir überhaupt mit SL-Bildern weitermachen oder uns nur noch auf reale Bilder werfen wollen - lassen wir uns in der Diskussion durch keine falschen Tabus begrenzen.
    Alles sollte möglich sein.

    So, nun seid ihr dran :)
     
  18. Rainbow Easterwood

    Rainbow Easterwood Aktiver Nutzer

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    Allein der Umstand, dass die Chefin sich selbst und ihr „ Kind“ infrage stellen kann, obgleich die Bilderstürmer immer wieder präsent sind, zeigt, dass sie eine gute Führung macht.

    Die Entwicklung der letzten Monate zeigt aber auch, dass sich tatsächlich aus einem fast reinen SL-Bildersturm andere Schwerpunkte entwickelt haben und sich in unterschiedlichen Threads äußern.

    Mein Vorschlag wäre, nicht mehr zu diversifizieren nach Realos, SL-Bildern oder weiteren bildlichen Varianten wie Malen.

    Das Festlegen auf ein Monatsthema diszipliniert zwar ist aber nicht unbedingt motivationsfördernd, da Bilder, wie und wo auch immer sie entstehen, sehr subjektiv und emotionsabhängig geschaffen werden. Das ist wohl auch ein Grund, dass viele beim Monatsthema auf alte Bilder zurückgreifen,
    Ein großer Bilder-Thread mit allen Varianten ist m. E. lebendiger und abwechslungsreicher.

    Zu diskutieren wäre auch, ob wir die strengen Vorgaben zur Bildentstehung beibehalten wollen oder ob bei Bedarf im Einzelfall nicht eine besonders interessierende Bildvariante bezüglich ihrer Entstehung abgefragt werden kann. Zumindest würde ich hier eine gewisse Freiwilligkeit einräumen.

    Als belebend habe ich es bisher empfunden, wenn der Betrachter versucht, das Bild zu interpretieren. Auch wenn das manchmal daneben geht. Und da wir alle erwachsen sind, sollte es auch möglich sein, hier und da ein wenig Ironie zu ertragen. Ich bin sicher, dass keiner von uns, jemanden persönlich verletzen will. Aber warum sollten wir nicht auch übereinander lächeln können. Hilft ja auch manchmal, die Selbstironie wieder zu entdecken, die uns vom Sockel herunterholt.
     
  19. Tabea Dibou

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    Warum hab ich eigentlich nix anderes von Ihnen erwartet Meister Regenbogen? ;-)
    Nein, Spaß beiseite, an einen Thread, in den man je nach Gusto Bilder einstellt, hab ich auch schon gedacht. Aber im Sinne einer gewissen Orientierung, Auffindbarkeit, Strukturierung finde ich das Aufspalten in verschiedene Threads (zumindest RL und SL) schon gut. Die einen wollen z.B. keine RL-Fotografie und müssten sich dann unsere Diskussionen dazu durchlesen...
    Über die Monatsthemen können wir ja wieder nachdenken... Oder vielleicht hat mal jemand ne ganz andere unkonventionelle Idee?
    Dann her damit!
     
  20. Claro Laval

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    Servus miteinander!

    Rainbow schrieb...
    Dein stets positiver und freundlicher Input ist mehr als belebend Rainbow. Dein persönliches Empfinden wird wohl, durch die Art und Weise, wie Du es vorbringst kaum jemals beleidigend empfunden werden.

    Ich persönlich sträube mich ausserordentlich gegen "öffentliche Interpretation". Meine Erfahrung dazu:
    • Das geht IMMER in die Hose!
    • Erkläre einem Schaffenden NIE was selbiger sich dabei gedacht hat!
    • Erlaube Dir NIEMALS ein Urteil über die Aussage eines Bildes!
    • Lass das Bild für sich sprechen, nimm es auf, lerne und belass es dabei.

    Meine Art ein Bild zu lesen, hab ich ein einziges Mal hier kund getan. Diesen Fehler mach ich nicht noch einmal.

    Und... Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung (Anatole France)

    Servus miteinander
     

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