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Come around you rovin' gamblers - Games in Second Life

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen zu SecondLife" wurde erstellt von Durandir Darwin, 8. Oktober 2012.

  1. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Zumindest für die Greedy-Spieler (und Besitzer der Tische von K. R. Engineering) gibt es gute Neuigkeiten:

    Ein Update der Tische für SL1 soll ebenfalls angeboten werden, damit diese den neuen Richtlinien entsprechen.

    Quelle
     
  2. Mania Littlething

    Mania Littlething Superstar

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    Gut so!!!

    Schön, über die neuen Bestimmungen und deren Umsatzung kann man sicherlich diskutieren... ich kenn mich damit zu wenig aus um das wirklich einschätzen zu können, ABER: Die Spielhallen auf eigene Sims zu verbannen halte ich für eine großartige Sache. Sollen sie sich doch gegenseitig voll-laggen, kann mir dann egal sein. Defakto war nämlich eine Sim auf der sich eine Spielhalle befunden hat für alle anderen damit unbrauchbar.
    Um Sims wo ich eine Spielhalle gesehen hab, hab ich einen weiiiiiiten Bogen gezogen wenns darum ging was zu mieten für ein Event oder sonstwas.

    Das nebenbei den raffgierigen Mafioso-Spielhallenfritzen der Gewinnhahn gedrosselt wird und der Weg steiniger gemacht wird ist für mich auch eine gute Nachricht. Klar, es gibt natürlich auch Ausnahmen und sicher auch ordentliche Betreiber, aber das Gro der Casinofritzen ist wie Dura schon sagt kartellartig, in meinen Augen geradezu kriminell. Für mich ist das ein Krebsgeschwür in SL das niemand braucht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2014
  3. aviva Sparta

    aviva Sparta Superstar

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    Ich persönlich habe gemischte Ansichten.
    Einerseits freue ich mich, das es dann keine Clubs mehr gibt, die mit Automaten versuchen die Tier reinzubekommen und die meist durch die Sounds und gespamme wenn jemand spielt, den Clubablauf stören.
    Doch die großen, beständigen Gamingplaces haben meist so und so eine eigene Sim - von daher ist es eher egal.
    Aber die Lizenzgebühr von vierteljährlich 100$ finde ich eine reine Abzocke von LL, den eine Kleinigkeit ist das wirklich nicht mehr.
    Leidtragend werden die Estates sein - ich glaube auch, das etliche Sims wieder zurückgegeben werden an LL und so schneiden sie sich ins eigene Fleisch wieder.
     
  4. Daemonika Nightfire

    Daemonika Nightfire Forumsgott/göttin

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    Das bezweifel ich, gerede heute bekam ich eine Gruppenmeldung von Lorena Chung, das sie in Zukunft auch Regionen fuer Spielhallen anbieten koennen.
    Natuerlich werden dann manche Regionen verschwinden, dafuer aber neue erscheinen und andere Regionen werden staerker frequentiert sein, wenn da nicht so Lagschleudern herum stehen.

    LG
    Dae
     
  5. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Ich sehe das Ganze auch etwas differenziert.

    Einerseits begrüße ich es sehr, dass LL nun versucht, gegen Glücksspiel vorzugehen.

    Etwas anderes sind die meisten (nicht alle, es gibt Ausnahmen - an denen spiele ich 8)) der derzeitigen Spiele nicht.

    Jedoch hat LL diese Spiele jahrelang geduldet (und gefördert), obwohl sie klar wussten, dass damit gegen ihre eigenen Richtlinien verstoßen wurde.

    Fadenscheinig wurde versucht, Skill (Geschicklichkeit) hineinzudeuten:

    "Der Spieler muss ja Zahlen klicken, er könnte welche übersehen, dazu gehört Können/Geschicklichkeit."

    Lottospielen fiele dann auch in die Kategorie der Geschicklichkeitsspiele, der Spieler muss ja darauf achten, bei 6 aus 49 nicht 7 oder 8 Kreuze zu setzen.


    Ein Beispiel dafür, dass viele Spiele eindeutig Glücksspiele sind:

    [​IMG]

    Diese Zusatz-Elemente für Spiele sind (in dieser oder ähnlicher Form) sehr häufig anzutreffen.

    Nachdem der Spieler eine Mindestpunktzahl erreicht hat, wird dieser "Topper" aktiviert und entscheidet über die Höhe des Gewinns.

    Unbeeinflussbar durch den Spieler, noch dazu mit Benachteiligung, da diese Elemente derart gescriptet sind, dass die Häufigkeit eines 2x-Gewinnes um ein Vielfaches höher ist als ein 20x.

    Multiplikatoren werden nicht mit gleicher Wahrscheinlichkeit getroffen, ich würde es als Manipulation (oder Betrug) bezeichnen.


    Wenn LL so etwas seit Jahren akzeptiert als Skill, sind sie bewusst auf beiden Augen blind gewesen.

    Warum nun der plötzliche Gesinnungswechsel? Weil Ebbe seine Robin Hood-Seite entdeckt hat?


    Ich denke eher, dafür sind äußere (gesetzliche) Faktoren verantwortlich, denen sich LL beugen muss.

    Dass LL freiwillig auf hohe Einnahmen (sowohl durch Arcadebetreiber als auch Landlords) verzichtet, halte ich persönlich für unwahrscheinlich.


    Um einmal Summen zu nennen: ein Arcade-Owner, der das ganze nur als Hobby betreibt, gibt einen jährlichen Profit von 20000 Dollar an (US$, nicht Lindendollar).

    Und damit gehört er noch nicht zu den Großen in diesem Business.

    Einzelne Arcades investieren allein 200.000 bis 300.000 L$ wöchentlich in Classifieds.

    Diese Einnahmen werden für LL wegbrechen.




    Nachtrag mit Bezug zu Daes Posting:

    Bestimmte "Größen" in SL (sowohl unter Arcade-Besitzern/Creators als auch Landlords) waren schon zuvor informiert und teilweise auch involviert bei der LL-Entscheidung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2014
  6. Daemonika Nightfire

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    hm, vielleicht verteilen sich diese Summen auch auf die Designer (Mode und Co). ;)
    Was man nicht verzockt kann man dann fuer Klamotten und so verwenden.

    LG
    Dae
     
  7. MartinRJ Fayray

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    Ganz so 'plötzlich' kommt es wohl nicht. Wie wir Linden Lab kennen, haben die drei Jahre oder länger gebraucht um die technischen Voraussetzungen für diese neuen "Skill Games" - Regions zu schaffen.
     
  8. Durandir Darwin

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    Hard-Core-Gamer sind erkennbar an einem Outfit Stand SL 2008.

    Daran wird sich nichts ändern, auch wenn sie dann mehr L$ zur Verfügung haben. :D
     
  9. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Ja, es ist sicher keine aus Lust & Laune getroffene Entscheidung. Aber die Umsetzungsfristen sind enorm kurz.

    Creators müssen u.a. eine anwaltliche Beglaubigung vorweisen, dass ihre Spiele den neuen Kriterien entsprechen.

    Und das bis 1. August - 3 Wochen Frist.

    Die Anwaltskosten dürften im Übrigen die in SL anfallenden Kosten um einiges toppen...
     
  10. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Oder sie haben einfach halber ein Tier-Ava
     
  11. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Wobei dann die Anzahl der Beine entscheidend ist: 4:2 für mich.

    Das wünsche ich mir übrigens auch am Sonntag gegen Argentinien. ;-)
     
  12. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Und um die Spiele(r)branche nicht zu sehr in Verruf zu bringen:

    Es gibt durchaus auch ehrliche/faire Arcade-Owner und Scripter.

    Vor allem Letztere könnten nun ihre Chancen ergreifen.

    So sie die hohen bürokratischen/finanziellen Hürden von LL nicht scheuen.

    *Seitenblick zu Dae, Archon, Kottos & Co.
     
  13. Daemonika Nightfire

    Daemonika Nightfire Forumsgott/göttin

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    hehe, da muss ich dich enttaeuschen, ich habe mit Spielen ueberhaupt nichts zu tun. Es gibt aber eine Sache die mich zum Thema Spiele und Co in den ganzen Jahren in SL regelrecht angekotzt hat. Naemlich die moeglichkeit per script die Haeufigkeit bestimmer Variablen vorzudefinieren. Das faengt schon beim Lucky Letter an, wo Buschataben haeufiger erscheinen die mit hoher Wahrscheinlichkeit am seltensten als Anfangsbuchstabe der Besucher auftauchen.

    Wenn es nach mir ginge und man auf einen Zufallsgenerator nicht verzichten kann/moechte, wuerde ich definitiv verlangen, das dieser zu 100% unbeeinflusst ist.

    LG
    Dae
     
  14. Durandir Darwin

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    Das ist wahrscheinlich (aus meiner Sicht als Script-Noob) auch eines der Haupt-Dilemmas.

    Spiele konnten (und können) beeinflusst werden in Bezug auf die Gewinnchancen.

    Das wurde definitiv gemacht mit dem (später von LL gebanntem) Spiel Dingo (ein Zyngo-Klon).

    Der Besitzer konnte ein Unlucky-Level per notecard definieren. Dieses legte die Gewinnwahrscheinlichkeit fest.

    Von (relativ) fair bis zu "unmöglich zu gewinnen".

    Derartige Scriptmanipulationen sind auch möglich, indem man z.B. die Höhe der Einzahlung an die Gewinnchancen koppelt.

    Bedeutet, Maschinen mit 10 L$ Einsatz geben noch faire Chancen oder sogar Gewinne an den Spieler - die dieser aber dann zig-fach verliert bei hohen Einsätzen.

    Dazu sind (meines Wissens nach) nicht einmal unterschiedliche Scripte erforderlich, derartige Definitionen dürften durchaus in einem Script möglich sein.

    All das wurde über Jahre von LL legitimiert oder geduldet. Geld regiert die Welt - auch die virtuelle.
     
  15. MartinRJ Fayray

    MartinRJ Fayray Freund/in des Forums

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    Das ist auch bei RL-Casinos und Online-Casinos so, und vollständig legal.
    Sie (die Casino-Betreiber im realen Leben) müssen lediglich nachweisen können, dass ihre Spiele die angegeben Gewinn-Quoten auch tatsächlich erfüllen.
    Also beispielsweise ein Einarmiger Bandit muss 1% der Einzahlungen wirklich auszahlen, wenn der Betreiber gegenüber den Behörden angibt, dass der Automat eine 1% Auszahlquote hat.
     
  16. Durandir Darwin

    Durandir Darwin Forumsgott/göttin

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    Nein, das ist in RL nicht so. Und schon gar nicht sind Manipulationen legal.

    Denn genau hier unterscheidet sich RL und SL:

    In RL gibt es Kontrollorgane (zumindest, wenn Du nicht in Thailands Spielhöllen zockst), welche diese Casinos und deren Quoten/Regelungen überwachen.

    In Deutschland ist z.B. das Innenministerium eine zuständige Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde.


    In einem RL-Casino-Spiel wird sich die Gewinnwahrscheinlichkeit nicht ändern in Bezug auf den Einsatz.

    In seriösen RL-Casinos wird nicht manipuliert und mit gezinkten Karten gespielt.

    Der Groupier beim Roulette wird nicht das Rad beeinflussen können.

    Und der Staat wird Betrug nicht unterstützen - es sei denn, man spielt in einer Bananenrepublik.


    Um bei Bananenrepublik zu bleiben:

    In SL fand diese Kontrolle bisher nicht statt, Arcade-Owner wurden nicht überprüft.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden auch schmutzige Gelder durch SL-Gambling gewaschen - vielleicht ein Grund, nun die Bedingungen (durch Druck von außen) zu verschärfen.


    In SL liegt der durchschnittliche Gewinn des Betreibers an der Maschine direkt bei den meisten Spielen zwischen 20 und 30%.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2014
  17. MartinRJ Fayray

    MartinRJ Fayray Freund/in des Forums

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    Im RL liegt es VIEL höher, und wie gesagt: der Code von Spielautomaten IRL wird nicht geprüft. Was geprüft wird (in Verfahren mit automatisierten, standardisierten Testläufen geprüft) ist, ob die angegebene Gewinnquote auch wirklich eingehalten wird. Ob der Automat jetzt einen Spieler mit niedrigem Einsatz gegenüber dem der mit höherem Einsatz spielt bevorzugt, bleibt ganz allein dem Casino-Betreiber überlassen.
    Wie ich schon sagte (das geht sogar direkt aus den ToS vieler Casinos heraus) wird lediglich geprüft, ob die versprochenen Quoten auch eingehalten werden.

    Und die meisten RL-Casinos haben im Schnitt eher Profit-Quoten von über 90%. Das ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich.
    Lässt sich am besten direkt bei den Webseiten der Casinos nachlesen, denn die haben (zumindest in vielen Ländern) eine Offenlegungspflicht.

    Keine Behörde überprüft den Code von Automaten in Spielhallen oder Onlinecasinos.

    Richtige Casino-Spiele wie offline-Blackjack oder offline-Poker oder offline-Baccara (Spieltische in klassischen Casinos) sind ohnehin eine aussterbende Art, dort sind die Gewinnquoten aber ohnehin klar, und die Casinos könnten da auch garnicht so leicht schummeln, selbst wenn sie wollten.

    Im übrigen BRAUCHT man als Betreiber von z.B. einer Zyngo-Spielhalle in SL die Automaten gar nicht schummeln lassen. Das ist gar nicht nötig.
    Man muss lediglich die Variablen (Score To Beat vs. Payin- und Payout-Level) so einstellen, dass x% des Gewinns ausgeschüttet werden.
    Das kann man auf eine Genauigkeit von ein paar Promille mit AIs festlegen. Dafür gibt es spezielle Programme. Funktioniert erstaunlich präzise. In der Realität sind die Spieler sogar typischerweise etwas schlechter als die von der AI vorausberechneten Daten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2014
  18. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Dass LL diese Regelungen hier einführt liegt wohl eher an den Kalifornischen Gesetzen, denen LL unterliegt.

    SL liegt rechtlich gesehen nämlich mehr oder weniger erst mal in Kalifornien, auch wenn die Leute dort vom Ausland aus zugreifen. Und die kalifornischen Gesetze sind in Bezug auf Glücksspiel und eben auch Arcade-Spielautomaten extrem streng. Das heißt sie betreffen (anders als in Deutschland etwa) durchaus auch Arcade Games in SL. Die gelten da laut Gesetz nämlich leider schon dann als "Slot Machine", wenn man Geld oder Token braucht um damit zu spielen und wenn dann Hauptsächlich durch Glück oder Zufall entweder irgendwelche Spiel-Token gewinnen kann oder wenn man weitere Spiele an diesem Gerät gewinnen kann. Schon allein der Besitz solcher Geräte und Spielgelegenheiten ist verboten, ebenso wie natürlich das Aufstellen. Ausnahmen gibts nur für "tribal gaming" (Also Spielhallen in Reservaten...) und für Geräte wie "Pinball" (Flipper), die in erster Linie Geschicklichkeitsspiele sind. Diese Art spiele sind nach wie vor erlaubt. (http://law.onecle.com/california/penal/330b.html ). Ob ein Spiel nun ein Glücksspiel ist oder ein Geschicklichkeitsspiel muss LL als Provider also im Einzelfall prüfen.

    Und deswegen muss (Das ist der Inhalt der Policy):
    1. Jeder Ersteller von Games mit L$-Auszahlung eine Lizenz von LL haben. Nur wer eine Creator Lizenz hat darf ein Spiel mit L$-Auszahlung bauen/basteln. Dafür dürfen dann auch nur bestimmte Funktionen benutzt werden (wie z.B. llTransferLindenDollars) und die Spiele brauchen eine bestimmte Kennzeichung in Namen.
    2. Jedes solche L$-Game von LL auf die geforderten Eigenschaften hin überprüft werden. Nur geprüfte und zugelassene Spiele dürfen aufgestellt werden.
    3. Jeder Käufer von diesen L$Games eine Operator-Lizenz besitzen. Ein L$-Game Ersteller darf das Spiel nur an diejenigen verkaufen, die eine Operator-Lizenz besitzen.
    4. Jeder, der ein solches Spiel aufstellen will, eine Operator-Lizenz besitzen.
    5. Das Spiel in einer bestimmten "Skill Gaming Region" aufgestellt werden. Skill Games auf dem Mainland sind nicht mehr erlaubt nach dem 1. August 2014. Dabei ist eine solche Region immer eine Full Sim, auch wenn dort nicht überall Skill Games betrieben werden. Skill Game Regions können nur von Usern mit einer speziellen-Lizenz betrieben werden.
    6. Jeder Eigentümer/Pächter, der eine solche Skill Gaming Region betreibt, sicherstellen, dass dort nur User mit einer Operator-Lizenz Automaten aufstellen. Dabei sind nur 6 verschiedene Operator-Lizenzen pro Region zulässig.
    7. Jeder User, der dort spielen will, mindestens 19 Jahre alt sein, nicht in einem "verbotenen Staat" leben, mündig sein (ist in einigen Ländern erst mit 21...), gültige Zahlungsinfos hinterlegt haben und korrekte Account-Infos eingetragen haben.

    Irgendwelche Anforderungen an ein faires Spiel werden dabei aber nicht gestellt. Die Automaten dürfen so unfair sein wie der Ersteller bzw. der Betreiber das gern haben möchte. Diese Kontrolle überlässt LL wohl dem freien Markt in SL.

    Bei der neuen Policy gehts echt wohl nur darum a) sicherzustellen, dass LL nicht irgendwie gegen das Glücksspielgesetz verstoßen könnte und b) möglicherweise eventuell darum irgendwelcher Geldwäsche auf die Spur zu kommen. Allerdings ist letzteres eher unwahrscheinlich, da es in SL wesentlich einfachere Möglichkeiten gibt um Geld zu waschen und da mittlerweile Accounts, die ungewöhnlich viel Geld durch die Gegend schieben eh geprüft und ans Finanzamt gemeldet werden.


    (Anm: In US-Casinos z.B. in Atlantic City gibt es nebenbei auch keine vorgeschriebene Auszahlungs-Quote an den Geräten, die kann der Betreiber an den modernen Geräten meist selbst einstellen. In Deutschland gibts in Kneipen und Spielhallen maximale Gewinnsummen/Verlustsummen pro Stunde und maximal 2€ Einsatz, AFAIK kann man bis 100€/Stunde verlieren und 500€/Stunde gewinnen -verliert aber alles in allem an Kneipenautomaten langfristig (häufiges spielen) grob 30€ oder 40€ pro Stunde. Während man in Kasinos locker mal für 100+ Euro spielen kann und auch mal zehntausende Euro verlieren kann am Abend - weil es da dann keine vorgeschriebene Auszahlungsquote o.Ä. für den Automaten gibt. Ein deutsches Kasino hat nur alles in allem gesehen eine Auszahlungsquote von meist 92% bis 97%.
    Die muss angegeben werden, betrifft aber das ganze Kasino langfristig.
    Von z.B. typischen 1 Mio Euro, die dort am Abend ans Kasino gehen zahlt das Kasino zwischen 920000 und 970000 wieder an die Spieler aus. Und 30000 bis 80000 gewinnt das Kasino. Nur gehen die 920000 eben nicht an einen einzelnen Spieler, sondern in vielen Kleinbeträgen an viele Spieler, die insgesamt dafür 1 Mio gezahlt haben. Und wenn jemand mal 100000+ am Tisch Gewinnt und soviel dann auch mit nach Hause nimmt, dann ist das schon sehr viel. Die meisten werden einfach klein bisschen was verlieren, ein paar weniger werden klein bisschen was gewinnen.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2014
  19. MartinRJ Fayray

    MartinRJ Fayray Freund/in des Forums

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    Wir müssen hier aufpassen was wir miteinander vergleichen, und dass wir die Begriffe nicht durcheinander bringen.
    "Auszahlungsquote" ist ein trügerischer Begriff.
    Bei einer wirklich "fairen" Wette ist die Auszahlungsquote 100%.
    Das heißt bei einer Auszahlungsquote von 92% behält der Casino-Betreiber IMMER 8% aller Einsätze, egal ob der Spieler 'verliert' oder 'gewinnt'.
    Außerdem unterscheiden wir hier zwischen landbasierten und Online-Casinos. Landbasierte Casinos haben deutlich schlechtere Auszahlungsquoten als Online-Casinos.
    Dann unterscheiden wir noch zwischen Spielhallen, Automatencasinos und richtigen traditionellen Casinos mit BlackJack-Tischen, Poker-Tischen, Roulette-Tischen und Craps-Tischen.
    Landbasierte Spielhallen haben oft nur eine Auszahlungsquote von 70% (gesetzlich vorgeschrieben ist noch weniger), das heißt dass die Wetten weit entfernt von "fair" sind.
    Auch landbasierte 'traditionelle' Casinos haben eine deutlich schlechtere Auszahlungsquote als Online-Casinos.
    Zudem ist es von Spiel zu Spiel unterschiedlich, Keno z.B. hat je nach Variante oft nur eine Auszahlungsquote von 40-50%.

    Wichtig ist jedoch, dass in keinem Fall irgend eine Behörde überprüft, ob das Spiel kleinere oder größere Einsätze gleich behandelt, ob es versucht den Spieler zu 'locken' indem es ihn bei seinen ersten 5 Spielen im vernetzten Casino eher gewinnen lässt, oder nicht. Das ist auch irrelevant: was überprüft wird, ist lediglich ob die vom Betreiber angegebene Quote auch tatsächlich eingehalten wird. Das wird aber über ALLE Spiele gemittelt berechnet.
    Die Casino-Betreiber haben also sehr viel Spielraum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2014
  20. June Ashmoot

    June Ashmoot Aktiver Nutzer

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    Lasst doch einfach die Finger von Spielen die euch nicht passen. Da muss man nicht ein Verbot fordern oder sich freuen wenn etwas verboten wird.
    Nur weil manche nicht in der Lage sind mit Maß zu spielen oder zu verstehen wie es funktioniert muss man es nicht verbieten.
    Ich spiele übrigens weder in RL noch SL, aber ich mit ein Verfechter von "möglichst viel Selbstverantwortung und Freiheit fürs einzelen Individum". Naja, aber das liegt vielen Deutschen leider nicht. Deutsche brauchen Regeln und werden gerne ans Händchen genommen;)