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Dürfen Deutsche einen Nationalstolz haben?

Dieses Thema im Forum "Sozialwissenschaft & Gesellschaft" wurde erstellt von Janina Dufaux, 24. Mai 2012.

Status des Themas:
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  1. Deutschland schafft sich ab. Deutschland ist ja so schei...., alles Mist mit den Deutschen, die Deutschen sind schlimmer als andere Nationen.

    Dabei merken die nicht einmal, die ihre eigene Nationalität anprangern, genau die sind, die sie so verurteilen. Lustig ist das oder eher zum heulen.

    *mal einen Spiegel an die Jammerlappen verteilt*
     
  2. MidnightColor Resident

    MidnightColor Resident Freund/in des Forums

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    edit...da meine Worte hier aus einem anderen Thread stammten, hier aus dem Zusammenhang gerissen wurde, nur weil das Thema verschoben wurde...

    ....gelöscht!
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2012
  3. Loredana Varonia

    Loredana Varonia Superstar

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    ich fühl mich irgendwie immer fehl am platz, wenn ich in solchen threads doch tatsächlich "die deutschen", was immer das auch sein mag, verteidigen muss. die/wir mitsamt deren/unseren foren sind nicht besser und nicht schlechter als der rest der welt.

    da aber keiner eine exakte kopie des anderen ist, weder hierzulande noch in timbuktu, stimmt es nie, wenn man generalisiert! also "die deutschen" foren gibt es schon mal gar nicht, "die amerikanische " aber auch nicht!

    ich weiß auch nicht, warum solche themen immer wieder aufkommen. letztlich bringen sie rein gar nichts. sorry!

    und ich geh jetzt raus, sonne scheint nämlich!
     


  4. Geht schon in die richtige Richtung aber ich glaube in Deutschland hat man trotz jahrtausende alter Historie und Kultur mittlerweile ein eklatantes Identitätsproblem. Deutsche Tugenden und Eigenschaften rücken in den Hintergrund, fallen unters Spiessertum. Patriotismus ist gesellschaftlich geächtet, durch ein ständiges Intervenieren von Whinern mit der Nazikeule und stetigem Ducknicken des deutschen Michels.

    Deutsche kennen häufig nur Extreme. Entweder extreme Dominanz im Hinblick auf Europa oder absolute Devotion der Vergangenheit gegenüber. Deutschland steht still, zieht sich jeden Schuh an, egal ob er passt oder nicht und erkennt das was es lange ausgemacht hat nicht (mehr?!) an.

    Deutscher Nationalstolz kann nie ausgelebt werden wie in Kanada beispielweise, weil Deutsche dazu nicht in der Lage sind.
    Kanadier feiern so: Wohooo wir sind cool wie sind Kanadier. Wir habens hier nett, winken mit Fähnchen und freuen uns.
    Deutsche feiern so: Wir sind Deutsche! ACHTUNKKKKKKK! Bei uns ist es am schönsten und wir sind besser als alle anderen. AAAACHTUNK- OOOORDNUNKKK!
    Und das zusammen mit einer bis heute anhaltenden Schockstarre seit dem Ende des Hitlerinfernos in Europa macht deutlich wie beliebt sich das deutsche Volk in der Welt macht. Ohne eine Identität, die ein Volk gern annimmt ist es schwer zu vereinen. Und noch schwerer ist es ein Volk, dass der Obrigkeit hörig ist, und das ist das Deutsche bis heute, zu einem mündigen Bürgertum zu erziehen, dass sich international so präsentiert, wie es das gern würde.


    Früher hat man einen Deutschen mit einem starken, zuverlässigen, arbeitssamen und gelehrigen Schäferhund verglichen. Heute würde ich den Schäferhund mit einem kleinen Terrier austauschen, der agressiv sein Körbchen verteidigt aber Angst bekommt wenn Herrchen (Nato/Obama/Israel/Palestina usw.) es zur Ordnung ruft.

    Schade um das Land der Dichter und Denker, in dem Frauen zu Nutztieren verkommen, Männer sich totschaffen bis 67 und Kinder ihre Eltern fast nurnoch abends vom Gutennachtsagen kennen.

    Ich bin ganz schön OT gedriftet, wenn das jemand ausgliedern will gern, löschen wär schon fies ;-)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Mai 2012
  5. Wiffelbottom Resident

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    Kultur ist für mich die gelebte Verhaltensweise. Das bejammern einer verlorengegangenen deutschen Identität finde ich interessant. Möchte ich identisch mit meinem Nachbarn sein? Austauschbar? Wenn es eine deutsche Identität gibt kann ich dann ein Individuum sein, sofern diese als gültig anerkannt werden sollte?
    Ich für mich sage mal ich kenne nicht DEN Deutschen. Ich sehe Vorurteile die noch in den Grenzen von Nationaldenken verharren.

    Anstatt stolz darauf zu sein in Menschen zu denken und nicht in einer Nationalidentiät betrauert man, dass man nicht so national denkt wie andere die sich nicht öffnen können oder wollen. Wozu eine deutsche Identität? Lebt die ganze Sache nicht eher von Vielfalt, von Buntheit statt grauem Einheitsbrei?

    ICH will keinen Nationalstolz feiern. Es gibt wenig was DEUTSCHLAND oder FRANKREICH geschaffen hat. Es waren immer die Menschen ob grün, gelb, blau oder weiss die etwas geschaffen haben. Wenn ich eine Nationalidentiät brauche um mich zu defnieren, was sagt das über mich selbst aus? Ich denke eher nix sehr positives.

    Ich denke auch, dass dieses Gruppenkuschelgefühl - das ein Volk so gerne annimmt nicht mehr zeitgemäß ist. So wie einst Monarchen erkennen mussten, dass nicht Sie in Person der Staat sind, so müssen Völker erkennen, dass 2 km nicht entscheiden können ob du ein guter Deutscher oder ein entspannter Franzose bist sondern dass diese kleingeistigen Grenzen und Volkszusammengehörigkeiten historisch gewachsen aus blödsinnigen Herrschaftsansprüchen entstanden sind. Herrschaftsansprüchen einzelner Personen die sich Monarchen oder Regenten oder sonstwie schimpften.
    Worauf sollte ich also dann stolz sein?
    Ich bin ein Mensch. Das ist alles.
    Daher ist Deutschland nicht besser oder schlechter als Simbabwe. Nur die Menschen darin können besser oder schlechter sein.
    Und dazu sollte man nicht definieren dass es cool ist Deutscher oder Franzose oder Kanadier zu sein. Das heisst nur man will sich selber besesr darstellen als andere - Nationalstolz ist ein verkappter Führungs und ich bin besser als andere Anspruch. Ich verzichte als in Deutschland geborener gerne auf diesen Nationalstolz.

    In diesem Sinne sehe ich den Verlust pauschaler Nationaler Tugenden nicht als Weltuntergang sondern als Chance diese Grenzen in den Köpfen etwas zu durchlöchern.

    Upps arg OT aber Star hat mich mal motiviert meinen Frust über das Wir Deutsche - Wir Ami - Wir Chinesen von der Seele zu labern.
    :oops:
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2012
  6. Ich denke nicht, dass Kultur und Nationalstolz Menschen komplett ausmacht oder sie von anderen abschirmt. Ganz im Gegenteil. Bewusst gemachte wertfreie Unterschiede erhalten die Vielfalt in der Welt und das ist etwas Schönes. Eine gemeinsame Indentität ist für einen Menschen etwas wichtiges, dass ihm Halt und Sicherheit gibt um sich zu entfalten. Menschen brauchen keine grenzenlose Freiheit um mutig fortwärts zu gehen sondern Sicherheit und Gemeinschaft, geschaffen durch gemeinsame Werte um den Mut und die Fähigkeiten aufzubringen Neues zu lernen und Dinge hervorzubringen.

    Entwicklungspsychologisch betrachtet gibt es nichts hemmenderes für ein Individuum als fehlenden Rückhalt und fehlende Grundwerte.
     
  7. Loredana Varonia

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    ehm, nur dass ich mich zeit meines lebens nie als "deutsche" gefühlt hab... die ach so tollen grundwerte, auf die sich u.a. auch die kirche beruft, stammen von den ollen hellenen und nicht von den germanen.

    und welchen rückhalt meinst du? ich bin schwäbin, europäerin, aber das "deutsch" dazwischen sagt mir nciht wirklich viel.

    und die stolz feiernden kanadier: sind immer individuen, gibt dort wohl mehr als hierzulande, aber das hat auch mit erziehung zu tun. und, oh wunder, es gibt auch in frankreich (la grande nation) menschen, die die marseillaise NICHT kennen (während eine deutsche zu besuch in frankreich -nämlich ich!- denen den text vorgebetet hat, melodie hatten sie noch einigermaßen im kopf) und italiener, für die die fahne halt ein fetzen stoff ist.

    wie gesagt: verallgemeinerungen taugen nichts!
     
  8. Sleen Squall

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    ...sind genau wie Prinzipien und Ideologien nur Kruecken fuer einen schwachen Character.

    Der haette von mir sein koennen, Lorelchen war mal schneller.

    Der Sleen
     
  9. Wiffelbottom Resident

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    Rückhalt findet der Mensch eher in seiner näheren Umgebung als im Staat. Durch individuelle Bekanntschaften und Familie. Grundwerte haben eher nur wenig mit Nationalen Grundwerten zu tun.
    Ich bezweifle das Entwicklungspsychologisch eine nationale Identität ausschlaggebend ist. Weder Mozart noch Einstein, weder Sokrates noch Steve Jobbs schafften etwas weil sie eine bestimmt Nationalität hatten. Die Grundwerte des Menschen entstehen doch eher aus dem täglich miteinander als durch Obrigkeit vorgegebene Regeln.

    Kultur wird dann zu etwas abschirmenden wenn sie abweichendes Verhalten als negativ, unerwünscht oder sogar böse hinstellt. Siehe zum Beispiel die hoffentlich wirklich aussterbenden patriarchalischen Kulturen was gelebte Verhaltensweisen bewirken können.

    Insgesamt gesehen stimmt alles was du sagst, aber ich finde den Sprung für die Notwendigkeit einer nationalen Identität noch nicht. Insbesondere weil eben nationale Identitäten oft in eine Abwertung anderer Gemeinschaftsidentitäten mündet. (Der Adel, die Deutschen, die Weißen, die Christen, das auserwählte Volk...) Diese beispielhaft aufgeführten Gemeinschaftsidentiäten führten immer dazu ein Besserstellung zu definieren, nie um sich zu öffnen und "Fremdes und Neues" zuzulassen.

    Noch eine Bemerkung: Kultur gibt es immer, wie auch immer. Diese ist für ein zusammenleben in der Gruppe notwendig. Und sie ist umfassender als eine nationale geprägte Kultur. Ich sollte daher wohl eher auf die Gruppenkulturen einschränken, die geschlossene Eliten bilden (siehe oben)
     
  10. Wiffelbottom Resident

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    Ach darum nennt man jemanden der Grundwerte wie, bringe deinen Nachbarn net um weil du sein Haus haben willst, charakterlos? Grundwerte sind den Charakter bildende Wertvorstellungen. Ob der Charakter stark oder schwach ist, zeigt sich eher welche Wertvorstellungen er sich auswählt. Also ob man es sich einfach macht sie zu erfüllen oder nicht.
     
  11. Sleen Squall

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    Nein, nicht wenn diese Grundwerte hat, sondern wenn diese braucht um den Nachbarn nicht umzubringen.

    Der Sleen
     
  12. Du missverstehst mich da. Nicht weil sie eine bestimmte Nationalität hatten sondern weil sie überhaupt eine nationale Identität hatten, dabei ist es egal welche.

    Kultur und Werte können auch genau das Gegenteil von dem bewirken, was du schilderst. Wovon reden wir? Ich rede von deutscher Kultur, indischer Kultur, griechischer Kultur und vielen anderen nationalen Identitäten, die den Menschen ein Gerüst geben, dass sie erklimmen können um etwas obendrauf zu setzen und sich selbst zu verwirklichen. Und das alles auf gleichberechtigter und gleichwertiger Basis. Etwas selbst gut zu können heisst nicht automatisch, dass man es besser kann als alle andere oder gar kein anderer es kann. Man stellt nur fest, dass man etwas gut kann und eigene Fährigkeiten immer unter den Scheffel zu stellen, nur weil jemand anders sich dadurch abgewertet fühlen könnte darf nicht der Weg sein.

    Soweit sind wir schon? Das jeder, der für sich die Feststellung macht etwas gut zu können oder etwas zu sein andere schmälert? Da sind wir ja weit genug... Ein Volk , wachsend an der Gegenwart, belehrt aus der Vergangenheit und mit optimistischem Blick in die Zukunft, dass gestärkt ist durch Gemeinschaft muss sich nicht zwangsläufig über andere stellen. Das erwartest du vieleicht, aber ich finde das schade.

    Wenn Worte wie Gemeinschaft, Stolz und Herkunft schon solche Reaktionen hervorrufen, dann hat ein Herr Hitler ja doch noch etwas geschafft. Über 60 Jahre nach dem Nationalsozialismus schieben Menschen pikiert und reflexartig vor, wie wichtig Gleichwertigkeit ist. Warum ist das noch notwendig? Muss das noch betont werden? Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit von Menschen überall in der Welt, unabhängig von Grenzen und Regierungen sind für mich eine Selbstverständlichkeit, bei der ich nicht bereit bin das in so einem Zusammenhang Gegenstand der Diskussion werden zu lassen, schon allein deshalb, weil ich es nicht einsehe, dass diese allgemeinen Werte in Frage gestellt werden. Nur das wir da alle mal ganz klar sehen ;-)

    Solange die Gleichwertigkeit von Menschen in diesem Zusammenhang noch thematisiert werden muss, ist diese Ansicht wohl nicht tief genug in den Menschen verankert, was traurig ist. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass diese Katastrophe in Europa uns nachhaltig weiter schadet.
    Nationalstolz und Kultur sind keine Krücken der Gesellschaft sondern eine wertvolle Bereicherung, dass das Individuum dazu befähigt in Gemeinschaften zu leben ohne sich gegenseitig zu übervorteilen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Mai 2012
  13. Sleen Squall

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    So ein Non-Sense

    Ich lebe derzeit noch in einem anderen Land mit einer anderen Kultur. Nicht das erste mal uebrigens. Nach deiner Theorie muesste ich als Deutscher nicht befaehigt sein in dieser (der Spanischen) Gemeinschaft zu leben.

    Jawohl! Ich bin ein ganz poeser Auslaender! Ich hier und die Tuerken bei Euch.

    Der Sleen
     
  14. Daemonika Nightfire

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    Jaja (= lmaa), immer wieder diese falsche zurueckhaltung der Deutschen wenn es um Nationalstolz geht.
    Frueher konnte man sich was drauf einbilden, wenn auf Produkten Made in Germany drauf stand, heute wird die deutsche Fahne nur noch zur Fussball WM ausgepackt.
    Komischerweise funktioniert in dieser Situation der ach so schlimme Nationalstolz, aber warum denn nicht immer?
    Ganz einfach, weil alle gleich angst haben als Nazi betitelt zu werden und eins auf die Fresse zu bekommen.

    Beim Fussball JA, aber sonst Nein. Heuchlerei

    LG
    Dae
     
  15. Loredana Varonia

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    aus was bitte schön, soll ich denn stolz sein? das thema "ich bin stolz... zu sein" ist durchgelutscht bis zum erbrechen.

    man kann doch nicht auf einen zufall der biologie stolz sein! uns was ist das glück, in eine best. gesellschaft hineingeboren zu werden, denn anderes? stolz kann ich sein auf das, was ich schaffe, kann, erreiche aber nicht auf einen so saublöden zufall wie den, heir geboren zu sein!

    müsste ja dann heißen, dass alle anderen sich dann in grund und boden schämen müssten!

    @sleenchen: gut erkannt, lorelchen war schneller!!!
     

  16. Du hast mich nicht verstanden ^^ Davon mal abgesehen hast du Probleme dich zu sozialisieren, das sehen wir hier ja immer wieder. Du bist also wirklich kein gutes Beispiel.
     
  17. Hohl...total hohl... eine nationale Identät zu haben heisst nicht proletenhaft herumzulaufen und stolz auf deutsche Muttererde zu sein! Eine nationale Identität kann auch ein in Deutschland lebender Türke, ein in den USA lebender Deutscher haben usw. Eine nationale Identität bildet eine regionale Gesellschaft, dabei sind ihre einzelnen Mitglieder unerheblich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Mai 2012
  18. Wiffelbottom Resident

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    Nochmal keiner der von mir angeführten hatte eine deutsche, griechiesche oder indische Kultur. Er war kulturell geprägt durch sein Umfeld dass wesentlich kleiner ist als eine Nation. Das innerhalb einer Nation Kultur unterschiedlich sein kann, zumindest in Nuancen oder Anteilen zeigen Vielvölkernationen eindeutig. Oder auch nur mit verschiedenen Sprachen innerhalb einer Nation. Bayerisch und Preussisch zum Beispiel.

    Ja wir sind soweit, dass mir etwas der Kamm schwillt wenn jemand sagt wir Deutsche sind das Volk der Dichter und Denker oder Deutsch ist/war das Synonym für arbeitsam, fleissig oder sonstwas. Denn die Menge der Gruppenkuschler sagen klar die faulen Griechen hauen ja mein Geld raus. Oder die blöden Berliner verschleudern das hart in Bayern erwirtschaftete Geld.

    Solange jemand als Nationalidentität hervorbringt Deutsch = fleissig impliziert das sofort Nicht Deutsch <> fleissig. Oder doch zumindest net sooo beeindruckend fleissig wie wir Deutschen. Wir reden nicht von jemand sondern von Volksurteilen die du mit Nationalidentitäten zementierst und pauschalierst. Darüber - über diese reflexartige Pauschalierung alles fremden über die ach so tolle Nationalidentiät sollte man langsam hinweg sein.

    Ich würde es sowieso anders formulieren. Hier sind wir erst, dass man immer noch nicht begriffen hat, dass Gruppendünkel aka -identitäten abgrenzen statt zu öffenen und zu verbinden? Hitler hat wohl doch mit seiner Katastrophe nicht erreicht das arische Identitätsstiftung als negativ betrachtet wird. Wieviel soll das noch kosten? (Ich möchte bemerken dass ich ungern diese Zeit in eine Diskussion einbringe, allerdings erschien mir der Verlgeich von Star so daneben dass man ihn direkt beantworten sollte). Edit der Passus auf den ich mich beziehe ist verschwunden ich formuliere aber nicht um) Editende

    Bei Kultur sind wir uns einig - Nationalstolz hat aber gar nix mit Kultur zu tun. Das ist eine Abgrenzung mit Staatsgrenzen. Du wirst doch nicht wirklich behaupten wollen, dass ein Salzburger eine signifikant andere Kultur hat als ein Bad Reichenhaller? Nur der eine hat dann eine Deutsche Kultur und der andere?

    Nationalstolz bzw. -identiät mit Kultur zu verbinden kann nicht mehr funktionieren. Das sind 2 ganz verschiedene Dinge.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2012
  19. Sleen Squall

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    Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

    Der Sleen
     
  20. Wiffelbottom Resident

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    Nein keine Heuchelei. Mir ist es sowas von egal. Ich war noch nie Fussballweltmeister. Ich bin auch nicht Papst und nein ich bin auch nicht Erfinder des Buchdrucks oder sonstwas.
    Ich bin in Deutschland geboren.

    Aber ich schäme mich für die Deutschen die im Urlaub rumschreien: Bei uns würde sowas niiie vorkommen. Bei uns ist alles schöner, besser, schneller. Und wenn ich etz nicht meinen Schweinsbraten krieg kann mir die Karibik gestohlen bleiben.

    Achja sorry fremdschämen *blush
    Aber leider für mich halt die wahrnehmbaren Auswüchse des Nationalstolzes ohne Ansehen abweichender kultureller Eigenarten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2012
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