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Datenbank für Handelsdaten - Information und Anregungen

Dieses Thema im Forum "Entwickler-Forum" wurde erstellt von Jenna Felton, 24. Januar 2012.

  1. Jenna Felton

    Jenna Felton Superstar

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    Hallo, die Anfrage ist etwas komplex, der Post wird also länger. Passt irgendwie nirgends, außer vielleicht suche/biete, aber einen Job direkt wird auch nicht angeboten.

    Also, Ausgangssituation

    Ein Freund von mir betreibt einen Shop, Inworld und auf Marketplace. Inworld hat er überwiegend Einzelvendoren mit Skripten, die beim Einzahlen die Ware ausliefern. Soweit funktioniert das.

    Nun möchte er ein Redeliverysystem darüber aufbauen. Soll heißen, dass wenn jemand Geld einzahlt, er als Kunde und sein Einkauf irgendwo registriert wird. Nun kann es sein, dass SL was nicht liefert, oder der Kunde sein Kauf verloren hat, aus welchen auch Gründen.

    Der Kunde soll daher die Möglichkeit bekommen, am Redelivery Terminal die Liste bisher getätigten Einkäufe sich anzeigen lassen, und das Produkt auswählen, das er dann nachgeliefert bekommt. Die Kunden sollen möglichst ihre Transaktionsliste nicht zitieren müssen als Kaufbeweis, nach einer Weile ist der Kauf ja auch nicht mehr darauf.

    Das Marketplace soll zum System mit verlinkt werden, dh. beim Kauf auf MP soll der Kunde auch im Inworldsystem registriert werden. Das müsste über ANS des Marketplace auch möglich sein, denke ich. Zumindest bei Caspervend geht das. Und Stichwort Caspervend, die Verkaufsysteme wie Casper, Hippo und andere möchte man nicht einsetzen.

    So, jetzt Anforderungsanalyse

    Das System soll nicht zum Verwalten der Produkte vom Web aus sein, sondern lediglich die Käuferdaten speichern, diese werden Inworld aufbereitet und ebenfalls inworld abgefragt. Die Datenbank muss also nur speichern wer was gekauft hat, und auf Anfrage eines Inworldprims auch Kaufdaten für eine bestimmte Person suchen, aber nicht diesem Prim sagen, "Produkt A an den Avatar B ausliefern."

    Das Inworld aufgestellte Terminal kann auch die Kaufdaten des Marketplace aufbereiten, da muss ich noch ANS einbinden und genauso an den Server übermitteln. Und bereits getätigte Daten kann man auf dieselbe Weise in die Datenbank eintragen.

    Insgesamt ist man mit einem Einkauf pro Stunde rechnen, das bedeutet relativ geringer Datendurchsatz.

    Momentan ist nicht vorgesehen, aber möglicherweise werden auch Abos auch mit dem System verwaltet, also dass die Kunden und Besucher sich eintragen können und Mitteilungen und Geschenke erhalten. Hier soll der Datendurchsatz nicht wesentlich höher zu erwarten sein.

    Der Server muss nicht dauerhaft verfügbar sein, wäre aber gut. Zur Not kann der Terminal die Daten auch buffern und wenn der Server wieder zur Verfügung steht, sich damit synchronisieren.

    Als Technologie wird wahrscheinlich eine MySQL Datenbank + PHP ausreichen. Die Datenbank braucht nur 3 Tabellen und die werden nicht viel Daten aufnehmen müssen (1000 Produkte = 128kB, 100.000 Kunden = 5MB an Daten, aber das ist schon ein Megashop.)

    Jetzt meine Fragen bzw Überlegungn

    Welcher Server kommt hier infrage? Es sind ja verschiedene Alternativen möglich. Man kann einen Server kaufen, mieten, oder zuhause einen Rechner dafür aufstellen und diesen per DynDNS oder sonstwie verfügbar machen.

    Kaufen ist wahrscheinlich zu teuer (vermuttlich um 100€ monatlich.) Mieten, die Werbung sagt einen Server mit MySQL und PHP kriegt man kostenlos, aber da sind versteckte Kosten sicher inbegriffen. Ich würde bei den Kosten bis 3€ monatlich rechnen.

    Den Server zuhause aufstellen. Der Traffic ist ja relativ gering, dafür würde schon DSL1000 reichen. Da entfallen auch die Mietkosten, aber funktioniert die Verbindung überhaupt und fallen da andere Kosten an?

    Was auch wichtig ist, die Wartung des Servers und der Daten. Also Sicherheitspatches und regelmäßiges Backup und alles was so anfällt. Wenn der Server zuhause steht, muss man das ja persönnlich machen. Wird der Server aber gewartet, wenn man diesen mietet?

    Hat soetwas jemand schon überhaupt gemacht und/oder kann aufklären, in welcher Größenordnung man mit dem Aufwand zu tun bekommt, evtl. auch die Technologie oder den Provider empfehlen?

    Edit: PHP und MySQL kann ich programmieren, in ASP, JSP und derartiges müsste ich mich einarbeiten.

    LG und danke fürs Lesen
    Jenna
     
  2. Gina Masala

    Gina Masala Guest

    Na der Server zuhause kostet vor allem Strom, daher sollte man da auf ultra low voltage achten. Wenn man einen normalen PC nimmt oder gleich einen dafür vorgesehenen nas Server nehmen.
    Ich habe aber keine Ahnung ob das vom Datendurchsatz reicht. Ich nutze meinen (qnap) nur zur Entwicklung und Präsentation.
     
  3. SarahAndrea Royce

    SarahAndrea Royce Aktiver Nutzer

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    Bei dem Anforderungsprofil reicht eines der üblichen, günstigen, Angebote für Seiten mit PHP und MySQL Datenbank, ein eigener Server wäre dafür übertrieben. Da hast du allerdings die Qual der Wal, wenn es um einen guten Provider geht.
     
  4. Also wenn es was anderes als PHP/MySQL sein darf, dann ist die Google App Engine auch ein gutes Mittel zur Wahl.

    Das hat ein Freikontingent von 6,5 CPU-Stunden pro Tag und 1 Gigabyte (!) Traffic am Tag.

    Ich denke mal, selbst der Megashop erreicht diese Werte lange nicht und damit wäre die Implementierung dort kostenfrei, außerdem läuft es auf der Infrastruktur von Google, es ist damit sehr ausfallsicher.

    Der Nachteil: man müsste das Backend in Python oder Java schreiben, aber Python selber ist auch nicht weiter schwer.

    Warum App Engine - Google App Engine - Google Code
     
  5. Jenna Felton

    Jenna Felton Superstar

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    Vielen Dank für die Antworten.

    Einen Server zuhause stehen, ist insofern verlockend, dass man die Daten bei sich hat. Den Server auf dem Arbeitsrechner einzurichten wäre extrem sparsam, dafür aber auch sehr unvorsichtig, denke ich. Und ein Rechner, der 50W permanent braucht, verbraucht monatlich schon 36kWh, bei 30ct/kWh sind das ganze 11€ monatlich.

    Daher wird eine Mietvariante schon sinnvoll. Der Freikontingent sieht auch verlockend aus. Bei PHP/MySQL könnte ich mithelfen, bei Google App Engine muss ich erst schauen. Java klingt zumindest gut. Prinzipiell, wenn eine gute Dokumentation da ist, kann man es auch lernen, dauert aber ein wenig.

    Ich denke ich kann das vorerst weiterleiten.
     
  6. Jenna Felton

    Jenna Felton Superstar

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    Das einzige was bei Google etwas mulmig ist, das ist ein Datensammler wie Facebook. Damit steigen die Chancen, den Avatarnamen der Kunden und ihren Kaufsverhalten in SL mit ihren Realdaten zu verknüpfen. Wenigstens ist das kein Adultshop.