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Der Weg eines Mädchens...

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von ravina Fall, 6. Dezember 2009.

  1. Viktor Krastins

    Viktor Krastins Aktiver Nutzer

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    Jaaa.. alsooo Nelly das war so:

    ich wollts nur einmal probieren...war neugierig, wie das eben so ist. Nur ein einziges Mal wollt ichs auch versuchen, danach nie mehr. Einmal ist keinmal hab ich mir gesagt. Dann hab ich slinfo aufgemacht, bin aufs Gor Board gegangen und habe den Fred angeklickt.Aber ich konnte nichts machen, aus dem einen Mal wurden zweimal, dreimal... und es passierte immer öfter. Ich tat es immer wieder und sagte mir ich kann jeder Zeit aufhören, wenn ich es nur will... kennt das hier jemand?
     
  2. Nelly Yumako

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    /me nickt und seufzt:

    Ja, so hats bei mir auch angefangen....

    Hoffen wir mal, dass sie nicht auf die Idee kommt, das irgendwie auszunutzen


    *g*
     
  3. Viktor Krastins

    Viktor Krastins Aktiver Nutzer

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    @Nelly:

    Ich nutze jetzt unser gemeinsames Leid aus um dich zu fragen ob du mal für mich modeln willst, ich find dich wahnsinnig hübsch auf deinem Avatarbild!

    Hier kannste mal schauen was dich erwarten würde:

    http://www.flickr.com/photos/50016676@N06/
     
  4. Janet Harcourt

    Janet Harcourt Nutzer

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    Ach wie schön der erste Mann der sich als ravinasüchtig geoutet hat! *gg Herzlich willkommen.
    Danke ravina ich warte immer schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung ...wie wir alle hier!
     
  5. Steffi Darkwatch

    Steffi Darkwatch Superstar

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    /me überlegt den Versammlungsraum zu vergrößern bei der steigenden Süchtigenzahl, öhm Mitgliederzahl:)

    Es schein sich um eine Epedemie zu handeln.
    Gegenmittel: unbekannt/ gibt es nicht
    Linderung:mehr Geschichten von Ravina
    Prognose: einmal infiziert und nie mehr loskommen

    /me kniet flehend vor Ravina

    Bitte wir die Süchtigen, öhm meine die Lesebegeisterten, brauchen dringend Nachschub. Sieh wie wir alle Leiden.
    /me schaut hilfesuchend Ravina an
     
  6. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    Es dauerte noch eine ganze Weile, bis das Schiff engültig angelegt hatte und auch dann mussten die Sklavinnen noch ausharren, bis die Seeleute Unmengen an Fässern und Kisten abgeladen hatten. Endlich gab man ihnen ein Zeichen aufzustehen und an Land zu gehen.
    Im Hafen führte man sie zu einem kleinen Haus, wo ein großer Mann, der in den blauen und gelben Stoffen der Sklavenhändler gewandet war, schon auf sie wartete. Einer der Seemänner redete leise mit ihm und deutete dabei immer wieder auf Ravina und die kalten Augen des Händlers richteten sich auf sie. "Soso, eine Streunerin haben wir hier! Und ich soll auch noch dafür sorgen, dass sie zurückgebracht wird." Er klang alles andere als erfreut. "Ich hoffe doch es wird sich für mich lohnen, Seemann? Ich habe besseres zu tun, als mich um entlaufene Sklavinnen zu kümmern, warum habt ihr sie nicht einfach über Bord geworfen?" Ravina wurde blass und ihr ganzer Körper versteifte sich vor Angst. Doch der Seemann lachte nur. "Wegen mir schick sie einfach in die Wüste und sie findet den Weg nach Hause, oder nicht. Ich habe meinen Teil erledigt und sie hier abgeliefert! Aber sie hat eine Botschaft für ihre Herrin dabei. Ich nehme an, du wirst da einen Krieger Runars ziemlich verärgern, wenn das nicht ankommt." Er nickte dem Sklavenhändler noch einmal zu. "Sichere Wege, dir. Und gute Geschäfte!" Und schon war er zur Türe hinaus gegangen. Verärgert blickte der Händler ihm hinterher, dann sah er auf Ravina hinab, die verängstigt zu Boden starrte. "Nun gut, Sklavin!" brummte er. "Dann soll es wohl so sein. Ich hatte ohnehin noch etwas mit deiner Herrin zu klären. So wirst du also auch eine Botschaft von mir mitbekommen." Er klatschte laut in die Hände. "Xena! Zu mir!" Ein wunderhübsches Mädchen in einer äußerst knappen Tunika, aus nahezu durchsichtigem Stoff, kam eilig aus einem Nebenzimmer und sank dann anmutig vor dem Freien auf die Knie. "Ihr habt gerufen, mein Herr?" Der Sklavenhändler nickte, nahm ein eng beschriebenes Blatt Papier vom Tisch, rollte es und band es dann mit einer Schnur zusammen. "Es hat sich ergeben, dass du heute schon mit der Botschaft nach Torburg aufbrechen wirst, Kajira. Du nimmst die Rothaarige da mit" Er deutete auf Ravina und Xena nickte gehorsam, nur einen ganz kurzen Blick auf Ravina werfend. "Ja, mein Herr! Habt ihr noch weitere Anweisungen, mein Herr?" Der Freie schüttelte den Kopf. "Nein, Sklavin. Du gibst die Botschaft wie besprochen im Zentralzylinder ab und die Sklavin gleich mit dazu. Sie scheint wohl der Ubara zu gehören." Wieder warf Xena ihr einen kurzen Blick zu, diesmal voller Neugierde und Ravina bemühte sich, ihn möglichst freundlich zu erwidern. "Nun geht! Und beeile dich, Xena, ich brauche dich möglichst schnell wieder hier für die Ausbildung der Neuen!" Der Sklavenhändler winkte sie ungeduldig weg. Xena stand hastig auf und ging hinaus, die Rolle fest in der Hand und Ravina beeilte sich, ihr zu folgen.

    Die Kajira des Sklavenhändlers lief mit eiligen Schritten durch die Stadt und Ravina verlor schnell die Orientierung in dem Gewirr aus kleinen Straßen und dunkeln Gassen. So gingen sie stumm fast eine Ahn nebeneinander her, bis sie auf der anderen Seite die Stadtmauer erreicht hatten. Xena sprach ein paar kurze Worte mit einer der Wachen, dann wurden sie durch eine kleine Türe in der Mauer hindurch gelassen. Sie befanden sich nun direkt hinter der Stadt und man konnte sehen, wie die Vegetation hier bereits immer spärlicher wurde. Nur vereinzelte, karg aussehende Büsche wuchsen auf dem steinigen Boden der, wie Ravina wusste, bald komplett in heißen Wüstensand übergehen würde.
    Noch immer sprachen die Mädchen kaum miteinander, während sie gemeinsam die Stadt hinter sich ließen und über den schon ziemlich warmen Boden stapften. Xena schien kein Interesse an einem Gespräch zu haben und Ravina war es nur recht, denn ihr Kopf war voll mit Sorgen, darüber, was ihr Herrin wohl zu ihrem Verschwinden sagen würde. Krampfhaft hielt sie die Rolle in ihrer Hand umklammert, nicht wissend, was der Jarl hineingeschrieben hatte und sie hatte das Gefühl, dass ihre Beine mit jedem Schritt den sie sich Torburg näherten schwerer wurden. Es dauerte gute zwei Ahn, bis sie die Stadtmauern Torburgs in der Ferne erblicken konnten. Sie blieben kurz stehen und beide Mädchen wirkten erschöpft, als ihre Blicke zu den flimmernden Umrissen der Stadt wanderten. Nur wenige Schritte vor ihnen stand ein einzelner Flahdahbaum und Xena ging nun direkt darauf zu, setzte sich in den Schatten, der großen fächerförmigen Blätter und klopfte einladend neben sich auf den Boden, damit Ravina sich zu ihr setzte. Dann reichte sie ihr den Trinksack, den sie die ganze Zeit über der Schulter getragen hatte. "Hier, ich habe genug für uns beide mitgenommen. Machen wir eine kurze Rast!" sagte sie in überraschend freundlichem Ton und Ravina nahm ihr dankbar den Ledersack aus der Hand. Nachdem beide ihren Durst gestillt und einige Ehn ausgeruht hatten, machten sie sich erneut auf den Weg.
    Xena wurde nun etwas redseliger und fragte Ravina warum sie so weit von zuhause weg gewesen war. Ravina erzählte ihr die ganze Geschichte, wurde dadurch von ihren Sorgen ein wenig abgelenkt und bemerkte gar nicht, wie sie der Stadt immer näher kamen. Überrascht blickte sie auf, als sie nur noch wenige Schritte vom Stadttor entfernt waren. Die beiden Mädchen waren stehen geblieben und Xena legte freundlich eine Hand auf Ravinas Arm. "Keine Angst. Sie wird dir schon nicht den Kopf abreißen!" sagte sie aufmunternd und ging dann direkt auf eine der Wachen zu, die vor der Brücke, die zur Stadt führte, stand. Die Schritte Ravinas waren eher zögernd, als sie Xena folgte und sie sah auch nicht auf, als sie, an der Brücke angekommen, vor der Wache auf die Knie sank und ein leises "Grüsse, Herr!" murmelte. "Ach, sieh mal einer an, wenn das nicht Ravina ist!" Es war der Rarius Cham, der recht erstaunt auf sie hinab blickte. "Wo hast du gesteckt, Kajira? Wir dachten, du seiest fortgelaufen!" Seine Stimme klang ernst, doch nicht allzu beängstigend und so wagte Ravina es, zu ihm aufzublicken. "Das ist eine lange Geschichte, Herr, die Ravina wohl zuerst ihrer Herrin erzählen sollte" erwiderte sie nach einem kurzen Zögern. Bei ihren Worten verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck und er seufzte leise. "Das wird nicht so schnell möglich sein, Kajira. Die Stadt wurde in der letzen Hand überfallen. Deine Herrin wurde bei dem Kampf gefangen genommen und ist in den Händen unserer Feinde!" Ravina sog scharf die Luft ein und blickt erschrocken zum Rarius. "Aber... aber sie wird doch wieder frei kommen, Herr? Nicht wahr? Bitte sagt, dass der Herrin nichts geschehen wird!" Der Freie blickte mit einem traurigen Lächeln zu ihr hinab und strich ihr dann sanft durch das Haar. "Es freut mich, dass du deiner Herrin doch so treu ergeben scheinst und dich um sie sorgst. Ich kann nur sagen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um sie zu befreien." Er blickt nun zu Xena hinüber. "Gib mir die Rolle, Mädchen. Ich werde mich darum kümmern, dass sie ihr Ziel erreicht, sobald unsere Ubara wieder in der Stadt ist. Du darfst dir in der Taverne etwas Wasser und Sklavenbrei nehmen und dich stärken bevor du wieder gehst, Ravina wird dir zeigen wo du alles findest." Dann wandte er sich wieder an Ravina und nun klang er plötzlich wesentlich strenger. "Wenn du ihr die Taverne gezeigt hast, gehst du zum Sklavenhaus, Kajira. Du wirst es ohne Erlaubnis nicht verlassen, bis deine Herrin wieder da ist und entschieden hat, wie du zu bestrafen bist!" "Ja, Herr!" Ravina stand auf und sah ihn kleinlaut an. "Ravina hat verstanden, Herr!" Sie blickte zu Xena und sagte bedrückt: "Komm mit mir!" Und die beiden Sklavinnen gingen in die Stadt hinein.
     
  7. Janet Harcourt

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    /me zittert vor Aufregung und erschrickt als die Geschichte mittendrin aufhört.

    Ohh und wie geht es weiter *traurig guckt
     
  8. ravina Fall

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    /me reicht Janet Baldrian rüber

    Ich strenge mich an den Abschnitt fertig zu bekommen, ja? *schmunzelt*
    Aber RL gibt es halt auch noch ;-)
     
  9. ravina Fall

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    So, nun habe ich den Rest noch an die vorhergehende Geschichte angehängt. Immer dieses Gedrängel *murr*
    Die nächste Geschichte dauert aber wieder ein bissl.
     
  10. MarieLena Messmer

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    Danke, du rothaariges Schreibwunder. Bin ein wenig spät dran und hab meine Entzugserscheinungen kaum noch unter Kontrolle, aber umso schöner ist dann die Suchtbefriedigung.

    :thankyou2
     
  11. Janet Harcourt

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    Danke ravina *tief seufzt. wir bemühen uns auch geduldig zu sein :)
    Du schreibst wunderschön.
    /me nimmt die Baldriantropfen lächelnd entgegen, im wissen sie bald zu brauchen.
     
  12. Nelly Yumako

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    Och nöööööööö!!!1 Ich mag aber nicht warten!

    :cheerleader :cheerleader :cheerleader :cheerleader :cheerleader :cheerleader :cheerleader :cheerleader
     
  13. ravina Fall

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    Innerhalb Torburgs Mauern schien alles wie ausgestorben. Ravina ging hastig und ohne nach rechts und links zu sehen durch die Stadt und bemerkte kaum die gespenstische Stille um sich herum. Xena jedoch, war das unheimlich, sie fasste Ravinas Arm und sah sie unruhig an. "Was ist hier los? Ist es immer so still hier?" Ravina blickte sie kurz abwesend an und murmelte "Keine Ahnung, vielleicht sind sie irgendwie.. unterwegs" dann ging sie einfach weiter. Xena folgte ihr mürrisch. In der Taverne zeigte Ravina dem Mädchen aus Talbot rasch, wo sie alles finden konnte, wagte jedoch nicht, für sich selbst etwas zu nehmen. Hungrig sah sie zu, wie Xena anfing zu essen und sagte dann: "Ich denke du wirst den Weg hinaus alleine finden, nicht wahr? Ich sollte jetzt zum Sklavenhaus gehen. Danke, dass du mich begleitet hast!" Xena schaute von ihrem Sklavenbrei auf und lächelte verständnisvoll. "Ich wünsche dir sichere Wege, Ravina und alles Gute." "Danke, Xena. Das wünsche ich dir auch" Ravina nickte ihr noch einmal knapp zu, dann ging sie hinaus und auf direktem Weg zum Sklavenhaus.
    Auch dort war alles wie ausgestorben, doch das war um diese Zeit nicht ungewöhnlich, denn die meisten der Stadtmädchen waren den ganzen Tag mit Arbeiten außerhalb des Hauses beschäftigt. Ravina sah sich in dem so vertrauten Schlafraum um, dann ging sie zu ihrem Fell, kuschelte sich mit einem schweren Seufzen hinein um dann blicklos an die Decke zu starren und zu warten. Mit jeder Ahn die verging wurde sie unruhiger und immer öfter starrte sie zur Türe, in der Hoffnung, dass eine ihrer Kettenschwestern hereinkommen und ihr etwas über die Herrin berichten würde. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, hörte sie, wie die Türe aufgestoßen wurde. Zunächst sah sie nur einen riesigen Wäschekorb, dann erkannte sie einen blonden Schopf der dahinter hervor lugte. Es war Lesnie, wie Ravina erleichtert feststellte. Sie drehte sich auf den Bauch, stützte sich auf die Ellbogen, legte ihr Kinn auf die Fäuste und beobachtete ihre Kettenschwester, wie sie sich mit dem schweren Korb abmühte. "Brauchst du Hilfe?" fragte sie dann und blickte Lesnie mit einem etwas schrägen Lächeln an. Diese fuhr heftig zusammen und drehte sich zu der Stimme aus der Schlafnische. "Ravina!" rief sie erfreut aus, als sie erkannte, wer sie da angesprochen hatte. Sie ließ den Korb an Ort und Stelle stehen und ging mit leuchtenden Augen auf Ravina zu. "He, steh auf du Faulpelz und lass dich umarmen!" sagte sie lachend und breitete ihre Arme weit aus. Es wurde Ravina ganz warm ums Herz, als sie so freundlich empfangen wurde und so stand sie hastig auf und erwiderte die Umarmung der Freundin. Doch dann blickte sie Lesnie ernst an. "Hast du von meiner Herrin gehört? Haben die Krieger sie befreien können?" Lesnie schüttelte nur stumm den Kopf und Ravina seufzte enttäuscht. "Wenn ihr nur nichts geschieht!" sagte sie dann traurig und ließ sich matt wieder auf das Fell sinken. "Ich muss hier drin bleiben bis sie zurück ist, sagt der Rarius Cham." Sie spielte nervös an einem Zipfel des Fells herum. "Hast du... hast du etwas mitbekommen... wegen.. also, weil ich so lange weg war? Wie hat meine Herrin reagiert?" Lesnie seufzte und setzte sich dann zu ihr. "Alle dachten du wärest weggelaufen, Ravina. Deine Herrin war ziemlich sauer, aber dann kam der Überfall und keiner hatte mehr Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Wo warst du denn? Und warum bist du wieder da?" Lesnie konnte ihre Neugierde nun nicht mehr zurückhalten und schaute Ravina gespannt an. Diese war merklich in sich zusammengesunken, als sie hörte, dass ihre Herrin böse auf sie war und antwortete nun sehr leise und mit bedrückter Stimme. "Ach, das ist eine lange Geschichte, ich bin nicht weggelaufen, Lesnie." Und dann erzählte sie ihr alles, vom Kampf in Talbot, den Piraten, wie sie vom Schiff gesprungen und so nach Runar gelangt und schließlich, wie sie wieder nach Hause gekommen war. Lesnie lauschte ihr mit immer größer werdenden Augen und als Ravina fertig erzählt hatte, legte sie einen Arm um ihre Schultern. "Es wird schon alles gut werden, Ravina. Hab keine Angst. Wenn du deiner Herrin erzählst, wie alles war, wird sie dir sicher verzeihen." sagte sie sanft und drückte sie kurz an sich.
    Lesnie stand nun wieder auf und nahm den Wäschekorb hoch. "Komm und hilf mir, Ravina! Es ist so viel zu tun heute" und sie ging in den Nebenraum und stellte zwei der Plätteisen auf das Feuer um sie zu erhitzen. Ravina erhob sich von ihrem Fell und folgte ihr mit noch immer traurigen Augen. Die Worte der Kettenschwester hatten sie nicht wirklich beruhigen können. Einträchtig standen sie dann nebeneinander und bügelten die vielen Tuniken aus dem Korb während Lesnie erzählte, was sich in den letzten Tagen noch alles in der Stadt zugetragen hatte. Entsetzt hörte Ravina nun die Details von dem feigen Angriff auf Torburg, bei dem nicht nur ihre Herrin, sondern auch viele Rarii und einige Mädchen gefangen genommen worden waren. "Sie haben alle im Austausch gegen Lebensmittel wieder freigelassen, nur die Ubara nicht." sagte Lesnie bedeutungsvoll und presste dabei ihr Plätteisen so fest auf den Stoff, als stelle sie sich vor, sie habe den Feind da liegen. Ravina schaute auf Lesnies Tun und hob eine Augenbraue, kommentierte das aber nicht, sondern machte konzentriert ihre eigene Arbeit weiter. So vergingen fast zwei Ahn, bis erneut die Türe zum Sklavenhaus aufgestoßen wurde. Es war Sir Otti, der Kapitän der Wachen. Der Freie sah sich kurz suchend um, entdeckte dann die Mädchen im Nebenraum und winkte Ravina zu sich heran. Eilig stellte diese ihr Eisen beiseite und ging, nach einem kurzen, nervösen Seitenblick zu Lesnie, zu dem Rarius hin und kniete vor ihm nieder. "Du sollst mit mir kommen, Sklavin" brummte er und drehte sich dann, ohne auf eine Antwort zu warten, um und ging wieder hinaus.
     
  14. Nelly Yumako

    Nelly Yumako Superstar

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    Menno, und wie gehts weiter?

    /me knabbert aufgeregt an den Fingern
     
  15. ravina Fall

    ravina Fall Aktiver Nutzer

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    Ravina sah kurz zögernd an ihrem nackten Körper nach unten. Doch ihre Tunika lag noch immer in der Langhalle Runars, wo sie sie zum Trocknen abgelegt hatte und solange man ihr keine neue erlaubte, würde sie wohl so gehen müssen, wie sie war. Rasch eilte sie dem Rarius hinterher. Otti ging in Richtung des Zentralhauses und Ravina spürte wie ihr das Herz bis zum Hals schlug als sie ihm folgte und dann hinter ihm durch die Türe hinein ging. Ob ihre Herrin wieder zurück war? Sie gingen durch den Empfangsraum, die Treppe hoch bis zur Terrasse. Auf Ravinas Gesicht breitete sich ein strahlendes Lächeln aus, als sie die Silhouette der Ubara erkannte, umhüllt vom Licht der untergehenden Sonne hinter ihr. Sie hatte das Gesicht von ihr abgewandt und war in ein Gespräch mit mehrere Freien vertieft. "Hier ist deine kleine Streunerin, Ubara", sagte Otti und schob Ravina dabei in Richtung ihrer Herrin. Diese drehte nun den Kopf und der Blick, den sie Ravina zuwarf, war so eisig, dass das Lächeln auf dem Gesicht der Sklavin augenblicklich gefror. Ravina fiel rasch auf die Knie, senkte den Blick eingeschüchtert und brachte nur ein ganz leises "Ravina grüßt euch, meine Herrin!" hervor. "Grüße, Sklavin!" antwortete die Ubara kalt und unpersönlich, dann deutete sie mit den Fingern neben sich auf den Boden, bevor sie sich wieder den Freien vor ihr zuwandte und das Gespräch mit ihnen fortsetzte, als habe es keine Unterbrechung gegeben. Ravina ging zu dem ihr zugewiesenen Platz und versuchte sich möglichst klein und unsichtbar zu machen, doch immer wieder huschte ihr Blick nach oben zu ihrer Herrin, die sie so eisig begrüßt hatte und nun in keinster Weise beachtete. Sie schien furchtbar wütend auf ihre Sklavin zu sein und Ravina fühlte sich scheußlich. Nur langsam drangen Fetzen des Gesprächs in Ravinas Bewusstsein und sie schob ihren Kummer beiseite so gut sie konnte und lauschte nun aufmerksam den Worten um sie her. "Dann wirst du Torburg auf jeden Fall verlassen, Ubara?" Die Stimme des Rarius, der die Frage gestellt hatte, klang besorgt. "Was soll aus der Stadt werden, ohne Führung?" Ravinas Herrin blickte dem Freien ruhig in die Augen. "Meine Entscheidung steht fest und so ich hörte, werden die meisten meiner Krieger mir folgen. Auch über deine Gefolgschaft würde ich mich sehr freuen. Es wird wohl kaum jemand in der Stadt zurückbleiben." Sie sah kurz zu Ravina hinab, als sei diese ihr gerade wieder eingefallen, sagte aber kein Wort zu ihr, sondern blickte gleich wieder auf und sprach nun zu allen in der Runde. "Morgen früh, bei Sonnenaufgang werden wir Torburg verlassen. Ihr wisst, dass die jüngsten Ereignisse mir keine Wahl lassen. Wie ich hörte, spielt der Anführer der Genesianer, der Präetor Tom, mit dem Gedanken meine Nachfolge anzutreten. Ich habe ihm meinen Segen gegeben. Soll er versuchen die Stadt gegen das Pack da draußen zu schützen. Ich habe keine Kraft mehr dafür!" Die Ubara schaute grimmig in die Runde, dann winkte sie Ravina ihr zu folgen und ging mit großen Schritten aus dem Raum.

    Sie verließen das Haus und gingen zum Stadttor. Die Ubara führte mit angespannter Stimme ein leises Gespräch mit dem Wachmann, von dem Ravina jedoch nicht ein einziges Wort verstehen konnte. Dann winkte die Freie Ravina erneut, ihr zu folgen, ging durch das Tor hinaus in die Tahari und direkt auf das kleine Teezelt zu, dass auf halbem Weg zur Oase aufgebaut war. Hier hielten sich die Bürger Torburgs in den Abendstunden immer gerne auf um einmal für kurze Zeit den engen Mauern der Stadt zu entrinnen. So saßen auch jetzt bereits einige Freie auf den weichen Kissen und unterhielten sich. Als die Ubara dazu kam, wurde sie mit ernsten Mienen begrüßt und sofort drehte sich das Gespräch wieder um das geplante Verlassen der Stadt. Ravinas Herrin bestätigte auch hier noch einmal, wie ernst es ihr mit der Abreise sei. Dann sagte sie kurz angebunden: "Kajira, bring mir einen Tee!" und wieder verschwendete sie dabei nicht einen einzigen Blick an ihre Sklavin.
    Ravina war den Tränen nahe. So hatte ihre Herrin sie noch nie behandelt. Jede Strafe wäre ihr lieber gewesen, als dieses kalte Missachtung. Rasch stand sie auf und holte aus dem hinteren Bereich des Zeltes eine frische Teeschale, einen Löffel und Zucker. Ihre Hände zitterten, als sie alles auf ein kleines Tablett stellte. Langsam atmete sie ein paarmal ein und aus und versuchte sich zusammenzureißen. Tatsächlich ließ das Zittern soweit nach, dass sie nun das Tablett gefahrlos tragen konnte und so ging sie zurück. Sie ließ sich vor ihrer Herrin in den Sand sinken und nach einem verstohlenen Blick auf deren abgewandtes Gesicht, goss sie den heißen Tee aus der bereitstehenden Kanne ein. Sie gab Zucker hinzu, rührte sorgfältig um und sagte dann so sanft wie möglich: "Darf eure Sklavin euch servieren, meine Herrin?" Der Kopf der Ubara drehte sich langsam zu Ravina und ihr Blick glitt von oben bis unten über ihre Sklavin, dann sagte sie knapp: "Mach schon. Ich habe heute keine Nerven für Brimborium." Ravina schluckte heftig als ihr Blick den ihrer Herrin traf, deren Augen ihr heute so hart wie Stahl schienen. Rasch küsste sie den Rand der Teeschale und reichte sie ihr hoch. Kommentarlos nahm die Ubara ihr das Gefäß aus der Hand und drehte sich dann brüsk wieder weg.
    Das war zu viel für die Sklavin. Verdeckt vor den Blicken der anderen Freien durch ihre Herrin, vergrub sie das Gesicht in den Händen. Heiß schossen ihr die Tränen in die Augen und sie versuchte nicht länger sie zurückzuhalten. Ein leises Schluchzen entrann ihrer Kehle und dann hörte sie die Stimme ihrer Herrin, die ungeduldig sagte: "Hör auf zu jammern, Sklavin. Geh zur Stadt zurück und schau ob du dich nützlich machen kannst. Ich kann dich hier im Moment nicht gebrauchen."
    Die Worte stachen ihr wie Messer ins Herz und augenblicklich stand Ravina auf und rannte grußlos aus dem Zelt. Sie nahm kaum etwas um sich herum wahr, als sie an der Wache vorbei zurück in die Stadt lief. Dort war alles ruhig. Die meisten Bewohner waren wohl am Packen für die große Abreise und Ravina ging langsam durch die vertrauten Gassen. Zu ihrem Kummer über das Verhalten ihrer Herrin gesellte sich nun auch die Traurigkeit, ihr Heim verlassen zu müssen. Und das, wo sie doch gerade erst nach Hause gekommen war. So lief sie eine ganze Weile ziellos durch die Stadt bis sie auf einmal vor dem kleinen Tanzkreis am Zentralgebäude stand. Ohne nachzudenken schritt sie hinein. Wie oft hatte sie heimlich geübt zu tanzen und immer hatte es ihr Trost gespendet. Sie blickte sich noch einmal in alle Richtungen um, dann verließ sie sich auf den Schutz der Dunkelheit, lies sich in den warmen Sand sinken und atmete noch einmal langsam durch.
    Eine tiefe Traurigkeit umhüllte sie wie ein Schleier und die Sklavin ließ zu, dass sie von ihr Besitz ergriff und sich schwer in jede Faser ihres Körpers senkte. Langsam hob sie ihren Blick, sah in den weiten Himmel, an dem die ersten Sterne zu leuchten begannen... mit einer anmutigen Bewegung stand sie auf, spürte den vertrauten Sand unter ihren Zehen, und begann dann einfach zu tanzen.

    Ihre Füße stapften einen leisen Takt in den Boden... jede Bewegung des nackten Sklavenkörpers fließend... doch auch schwermütig... ihrer inneren Traurigkeit angepasst. Sie schloss die Augen und die Erinnerungen brachen über sie herein... ein wehmütiges Lächeln umspielte die weichen Lippen... doch keine Ihn hört sie auf sich zu bewegen... die Hüften wogen sich im Takt der stampfenden Füße.

    Sanft lies sie die Hände an ihrem schönen Sklavenkörper entlang streichen, doch nicht Lust war es, die sie so tanzen liess...
    Es war der Wunsch sich selbst zu spüren...zu fühlen, dass sie noch WAR... und das nicht immer alles gleich verloren sein musste.

    Langsam wurde der Tanz der Sklavin wilder... ohnmächtige Wut stieg in ihr auf... wieder einmal schien alles so verworren, in dieser Welt, die doch ihr Leben geworden war. Immer schneller stampfte Ravina ihre Spuren in den Sand des Tanzkreises... die Haare flogen um ihr Gesicht wie rote Funken... sie öffnete die Augen und starrte in die Ferne... die Lippen fest zusammengepresst... die Fäuste geballt.

    Rhythmisch begann sie sich im Kreis zu drehen und trotz der Dunkelheit fing sie einzelne Fragmente ihrer Umgebung auf... die Stadt, in der sie leben durfte... all die Plätze hier, an denen sie an der Seite ihrer Herrin einst kniete... der Sand... zuerst so verhasst... und nun so weich und vertraut unter ihren bloßen Füßen.

    Ravinas Wut begann sich zu legen und ihr Tanz wurde langsamer... die Füße hoben sich nun kaum noch sichtbar aus dem Sand empor... ihre Hände verharrten an den Hüften, hinein gestemmt, als wolle sie sich selbst stützen... Kraft zusprechen.

    Noch einmal sah sie sich aufmerksam um... und hielt dann inne.. nur ihre Hüften bewegten sich noch in kleinen Kreisen... fast als könne sie den Tanz noch nicht endgültig loslassen... unendlich langsam sank die Sklavin auf die Knie... die Hände fassten in den Sand.. ließen ihn durch die Finger rieseln... und dann schüttelte Ravina mit einem wehmütigen Lächeln den Kopf...

    Wie grausam die Wege doch oft waren, die das Schicksal bereithielt.
     
  16. Janet Harcourt

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    /me wischt sich eine Träne von der Wange leicht erstaunt hat sie doch gar nicht bemerkt dass sie weint, leise seufzt sie

    Wieder wunderschön ravina man taucht in die Geschichte ein und lebt richtig mit!
    Ich warte schon gespannt auf die Fortsetzung.

    /me huscht leise hinaus immer noch gefangen von den Gefühlen und in Gedanken versunken wie es wohl weitergehen wird.
     
  17. Janet Harcourt

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    /me blickt verstohlen um die Ecke und seufzt tief ...schon fast 4 Hände wartet sie nun auf die Fortsetzung....langsam lässt sie sich auf den Stuhl sinken und wartet geduldig.
     
  18. Indira Furse

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    Richta!!!

    *murrt leise....

    ....wann geht's weiter?
     
  19. Nelly Yumako

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    Grausam ist es, uns soo lange warten zu lassen. Jawoll!
     
  20. eighthdwarf Checchinato

    eighthdwarf Checchinato Superstar

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    Freie Frau, die seit Wochen auf die Fortsetzung von Ravinas Geschichte wartet.