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Glasfaser

Also ich hatte da nie so "Drückerkolonnen" an der Tür oder Anrufer, die mir Glasfaser aufnötigen wollten.. Vielleicht hatte ich einfach Glück. Bei mir ging das es irgendwie anders.. Im Laufe der Jahre hab ich mich immer höher in der Geschwindigkeit "eingekauft". Je nach Ausbaustufe und was gerade möglich war. Vor zig Jahren (keine Ahnung wie lange her) gab es mal eine Anfrage der Telekom, ob ich generell Interesse anGlasfaser hätte. Hab ich bejaht. Dann ewig nix mehr gehört. Irgendwann konnte ich auf die 500er umsteigen, was ich gemacht habe.

Plötzlich, vor 2 Jahren etwa, wurde kurz vor Weihnachten der komplette Gehweg der Straße aufgerissen. Ich dachte, was machen die denn hier, kurz vor Weihnachten.. soll der Scheiß denn - also erstmal künstlich aufregen als deutsche Kartoffel.. hab gar nicht geschaltet..

Paar Wochen später habe ich, keine Ahnung warum, die Übersichtkarte der Telekom für Dortmund mit der Ausbaustufe für Glasfaser aufgerufen und hab erstaunt feststellen dürfen, in meiner Karte liegt Glasfaser.. Klick gemacht.. da war doch was zu Weihnachten.. Jetzt hat es bei Sixx klick gemacht.. Direkt T-kom angerufen und nachgefragt.. jau, geht. Ist machbar.. Jetzt muss nur der Vermieter mitspielen. Angefragt.. jau, mach doch sagt der.. Zack Auftrag für Glasfaser erteilt.. Termin in 2 Monaten.. Kabel wurde durch den alten Kamin in die Wohnung gelegt, bei mir in den Flur und ich hab die Dose dann ins Wohnzimmer verlängert.. Die Zukunft hat begonnen

Gut, T-kom ist nicht unbedingt günstig. Ich zahle 95 Euro im Monat mit Magenta, 2 Mietgeräten und der 1000er Leitung.. Aber das ist es mir Wert. Ich hatte auch noch nie so Probleme mit der Telekom, wie man das teilweise liest.. Auch im Verwandten und Bekannten oder Freundeskreis nicht. Aus Kostengründen bin ich 2x fremd gegangen.. Das hab ich bitter bereut. Den dort hatte ich immer richtig Problem.. In meiner Not hatte ich mich sogar mal an die T-kom gewandt und die haben mir mehr geholfen als meine damaligen Anbieter.. ich hab vor freunde geweint, als ich wieder zurück gewechselt bin..

Tja, der System-Avatar bleibt halt bei der System-Telekom :^^:
 
Mietrouter rentieren sich nicht. Nach gerade mal zwei Jahren Miete hat man normal schon den Neupreis drin. Halten tun die Dinger allerdings deutlich länger, sind also eine nette Geldquelle für die Provider.

Mein selbstgekauften Router haben immer so 2,5 Jahre gehalten, dann waren sie ganz plötzlich kaputt. Hab mich immer gefragt, ob das mit rechten Dingen zugeht. Jetzt hab ich einen Gratis-Providerrouter. Der hält.
 
Gut, T-kom ist nicht unbedingt günstig. Ich zahle 95 Euro im Monat mit Magenta, 2 Mietgeräten und der 1000er Leitung..
Ich zahle bei Vodafone aktuell 45 Euro für 1000Mbit, war mal ein Angebot. Allerdings ohne Stream- und TV-Gedöns. Netflix habe ich extra. Den 1000er Preis konnte man mir natürlich nicht annähernd anbieten. Ich rechne auch nicht damit, dass ich den später mit Glasfaser bekommen kann, aber versuchen kann man es ja. Vielleicht stellt Vodafone irgendwann "einfach" mal um.
 
Tja, ich habe sowas tolles nicht. Hier haben sich 3 Gemeinden zusammengeschlossen um Glasfaser zu bekommen, weil damals die Teledoof gesagt hat "Glasfaser? Nö, machen wir nicht!" (jetzt wo etliche Firmen sich den Kuchen geschnappt haben, will die Teledoof auf einmal doch).
War ein schönes Angebot damals. Machen 40% der Haushalte pro Gemeinde einen Vertrag, gibts den Glasfaserausbau und Anschluss kostenlos. Geil.
Leider nach 2 Gemeinden ist erst die Billig-Hillbilly Baufirma aus Osteuropa Pleite gegangen, kurz danach der Anbieter insolvent. Der Anbieter, der den insolventen Laden übernommen hat, kann natürlich nicht das Angebot von 1000 Mbit für den Preis der 300er Leitung im ersten Jahr halten. (können schon, aber wollen nicht). Naja was solls, der Rest bleibt gleich und gegenüber jetzigen Teledoof Tarif wäre ich dann immernoch 3 mal schneller zum gleichen Preis. Auch ok. Leider kriegen die nichts hin (Außer Gasleitungen und anderes zu beschädigen). In meinem Ortsteil ist seit Anfang Februar 24 der Beginn der Bauarbeiten angekündigt, aber bis heute ist nichts passiert. Und laut Vertrag mit der Gemeinde müsste alles schon seit ende Juli 24 abgeschlossen sein... Glasfaser ist schön...
 
Derzeit buddeln sie vor unserer Haustür! - Mietshaus mit 9 Parteien - Wohnungsbau- Genossenschaft - bisher Vodafone TV- Sammelanschluß
... der wurde dann vor einiger Zeit "privatisiert" der Vertrag den ich eh schon hatte für Internet und Telefon ebbes teurer - so weit so gut!

Sie buddelten mit mehreren Männern und großem Elan die Strasse auf - waren auch abends schon mit dem Teilstück fertig - alles wieder gepflastert ... nur daß sie schon am Vormittag das Hauptkabel das in unser Haus führt beim Buddeln geschrottet hatten!! Seither sind 9 Parteien ohne Telefon, Internet und Fernsehen!!! :BangHead: :BangHead: :BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead:

Ich angerufen und sie meinte es sei in Arbeit - schickte mir ein "Ticket" auf's Handy ... und das war's dann!! seit gut 48 Stunden!!
Heute morge wieder angerufen!! Sie versicherte mir man arbeite daran - in der Erde unter dem Pflaster sei schon alles wieder OK ... es gäbe auch berechtigte Hoffnung daß heute noch ... aber sie könne für nichts garantieren!

Ich dachte, ihr denkt vielleicht ich sei gestorben aber anscheinend hat mich noch keiner vermißt! ;)
 
Sie buddelten mit mehreren Männern und großem Elan die Strasse auf - waren auch abends schon mit dem Teilstück fertig - alles wieder gepflastert ... nur daß sie schon am Vormittag das Hauptkabel das in unser Haus führt beim Buddeln geschrottet hatten!! Seither sind 9 Parteien ohne Telefon, Internet und Fernsehen!!! :BangHead: :BangHead: :BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead::BangHead:
Na das ist doch immerhin schonmal etwas. Besser als die "üblichen" Baustellen hier im Land. Da wird nämlich meist abgesperrt, umgeleitet, usw. - nur arbeiten tut dann meistens gar keiner dort (oder nur kurzzeitig mal). Da ist es doch geradezu Wahnsinn, dass die bei Dir an einem Tag fertig wurden :rofl ;)

Und die Fachkräfte, die hier mit grossem Elan am arbeiten sind, die gibt es immer öfter. Kein Wunder bei den Problemen im Schulsystem (siehe den aktuellen Thread von Durandir!) werden wir uns daran auch gewöhnen müssen. Bzw. es wird sogar noch schlimmer werden - ganz sicher! :rofl

 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Rumänen bleibt wohl nichts anderes übrig als sich ausbeuten zu lassen, sollen Deutsche auch so arbeiten? Komisch ist das es hier Gesetze gibt, diese aber durch so etwas ausgeheblt werden und klar ist niemand willens 7 Tage die Woche für 10 Stunden zu arbeitem, so war es hier und wohnen dann mit mehreren in einem Zimmer.
Nachteile für rumänische Arbeitskräfte in Deutschland sind oft
Ausbeutung durch schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne (trotz besserer Möglichkeiten als in Rumänien), prekäre Wohnsituationen (überteuerte, schlechte Unterkünfte) und mangelnder Schutz durch Sozialstandards oder Tarifverträge, insbesondere in Branchen wie Baugewerbe und Fleischindustrie, wobei Modelle zu doppelter Ausbeutung führen können, da sie oft in Deutschland wohnen, aber im Ausland arbeiten
 
Kleine Anekdote zum Thema Rumänen, und ich meine jetzt nicht dass alle do arbeiten, es ist wie gesagt eine Anekdote:

Bei uns in Siegen wird zur Zeit ein Schwimmbad repariert und renoviert.
Geplante Dauer ein Jahr.

Die europaweite Ausschreibung gewann eine rumänische Firma, oder zumindest eine Firma die rumänische Bauarbeiter beschäftigt.

Auf alle Fälle, haben der Bauleiter und die Bauarbeiter anscheinend die Baupläne nicht lesen können und haben deswegen Wände falsch gezogen..
Folge: Wieder abreißen. Neue Ausschreibung..

Mittlerweile wurde bemerkt, dass nun auch noch das Dach gemacht werden muss. Verlängerung der Baumaßnahmen wahrscheinlich um ein weiteres Jahr. :sayno

Daran sind aber nicht die Rumänen Schuld.
 
Solange keine arabischstämmigen Großfamilien buddeln und Tunnel graben, ist es eigentlich egal, wer dort arbeitet. ;)

Keine Angst. Die buddeln da sicher nicht (nur woanders....)

Wenn ich mir die aktuellen Baustellen im Lande ansehe (und dann auch mal tatsächlich dort einen Arbeiter entdecke - was nicht sooo oft vorkommt), dann sind das meiner Ansicht nach:

1. Osteuropäische Männer
2. Ganz wenige (meistens ältere) deutsche Männer aus der Boomer Generation (die werden bald alle wegfallen wg. Rente)
3. sonst nix....

Ist natürlich alles nur nach der Optik und nach (eventuell) mitgehörten Sprachfetzen beurteilt u. meine persönliche Einschätzung.

Was ich noch nie, nie, nie gesehen habe waren Arbeiter, die "arabischstämmig" aussahen. Warum wohl?
 
Was ich noch nie, nie, nie gesehen habe waren Arbeiter, die "arabischstämmig" aussahen. Warum wohl?
Kann ich dir sagen, die meisten arbeiten bei uns (Frankreich), wofür ich auch sehr dankbar bin (schön, über die Baustellen selber freue ich mich nicht so sehr, aber das ist ein anderes Thema ;) ), es ist ein nicht zu unterschätzender "Job", der bei uns auch bei allen möglichen Wetterkonditionen gemacht wird.
Natürlich sind das nicht nur Arabischstämmige Männer, aber ein hoher Prozentsatz.
 
Was ich noch nie, nie, nie gesehen habe waren Arbeiter, die "arabischstämmig" aussahen. Warum wohl?
Ich vermute aus dem Grund, aus dem es auch so wenig Ossis in Führungspositionen gibt. Alle zu faul und unfähig.

*Wer sich nun auf den Schlips getreten fühlt, kann ja mal über seine eigenen Aussagen nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute aus dem Grund, aus dem es auch so wenig Ossis in Führungspositionen gibt. Alle zu faul und unfähig.

Amen.

IMG_20260119_171254.jpg

PS: Die KI sagt das:

Du:​

Warum gibt es so wenig Ostdeutsche in Führungspositionen?

ChatGPT:​

Die geringe Präsenz von Ostdeutschen in Führungspositionen hat mehrere historische, strukturelle und kulturelle Ursachen, die sich gegenseitig verstärken. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

1. Bruch durch die Wiedervereinigung​

Mit der Wiedervereinigung 1990 kam es in Ostdeutschland zu einem radikalen Elitenwechsel:
  • Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Medien der DDR wurden weitgehend abgelöst.
  • Viele Führungspositionen wurden von Westdeutschen übernommen, oft aus Mangel an Vertrauen in DDR-Ausbildungen oder aus politischer Vorsicht.
  • Dadurch ging eine ganze Generation potenzieller ostdeutscher Eliten verloren.
Dieser Startnachteil wirkt bis heute nach.

2. Fehlende Netzwerke und Machtzentren​

Führungspositionen werden selten allein über Leistung vergeben:
  • Entscheidend sind Netzwerke, Mentoren, informelle Kontakte.
  • Die wirtschaftlichen und politischen Machtzentren (Konzerne, Ministerien, Medienhäuser) liegen überwiegend im Westen.
  • Ostdeutsche haben dort historisch weniger Zugang zu diesen Netzwerken.

3. Demografische Effekte und Abwanderung​

Nach 1990:
  • Viele gut ausgebildete junge Ostdeutsche sind in den Westen abgewandert.
  • Besonders stark betroffen: Akademiker, Ingenieure, Führungspotenzial.
  • Das verringerte langfristig den Pool möglicher Führungskräfte im Osten.

4. Bildungs- und Karriereverläufe​

  • Ostdeutsche Abschlüsse wurden lange geringer bewertet.
  • Unterbrochene oder neu gestartete Karrieren nach 1990 führten zu Verzögerungen gegenüber westdeutschen Lebensläufen.
  • Führungskarrieren bauen oft auf frühen Karriereschritten auf – die im Osten seltener möglich waren.

5. Kulturelle Prägungen und Selbstselektion​

Studien zeigen:
  • Ostdeutsche bewerben sich seltener aktiv auf Spitzenpositionen.
  • Gründe sind u. a. geringeres Vertrauen in faire Auswahlverfahren, andere Vorstellungen von Führung oder Skepsis gegenüber Eliten.
  • Zudem wirken Vorurteile („ostdeutsche Mentalität“, „fehlende Führungserfahrung“) fort.

6. Reproduktion von Eliten​

Eliten rekrutieren sich häufig aus sich selbst:
  • Wer heute oben ist, fördert Menschen mit ähnlichem Hintergrund.
  • Da Führungspositionen überwiegend westdeutsch geprägt sind, bleibt der Zugang für Ostdeutsche begrenzt.

7. Symbolische und strukturelle Benachteiligung​

  • Ostdeutsche gelten oft nicht als „eigene Gruppe“ im Sinne von Diversität.
  • Es gibt kaum gezielte Förderprogramme oder Quoten.
  • Diskriminierung ist meist indirekt, aber wirksam.

Kurz gesagt:​

Die Unterrepräsentation ist kein individuelles Versagen, sondern das Ergebnis eines historischen Bruchs, fehlender Netzwerke, struktureller Benachteiligung und langfristiger Reproduktion von Macht.

 
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