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Kasra am Fayheen (Südland)

Der Reiter lenkte seinen Tarn über die unendlichen Wälder. Seit Tagen hatte er und sein Weggefährte keine Beute mehr erspähen können. Nur ein grünes Meer auf dem man unmöglich landen kann. Dann und wann sah er eine dünne Rauchfahne aufsteigen. Wahrscheinlich stammte diese von Köhlern oder Holzfällern die dort in dieser Einsamkeit ihr Leben fristen.

An diesem Morgen bei Sonnenaufgang, als die Sicht auf seiner Höhe noch sehr klar war und der Dunst wie eine Decke in den Baumwipfeln hing, ließ sein Tarn plötzlich einen durchdringenden Schrei ertönen. Aus dem Dämmerzustand plötzlich heraus gerissen schirmte der Reiter seine Augen ab und versuchte in der Ferne etwas zu erkennen. Tatsächlich! Dort wand sich ein breites goldenes Band durch diese grüne Hölle. „Har-ta!“ Er trieb seinen Tarn an und bald hatten sie das sumpfige Umland des Flusses erreicht. Nun konnte er auch einen Weg erkennen, der daran entlang führte. Sie folgten ihm und erspähten bald eine kleine feste Stadt auf einer Flussinsel. Er landete seinen Tarn außerhalb der Mauern, gab ihm ein Zeichen sich selbst im gerodeten Umland der Stadt seine Beute zu suchen und begab sich zu den Stadttoren.

Am Tor hielt ihn eine Wache mit ausdrucksloser Miene auf und fragte ihn nach seiner Herkunft und Grund seines Besuches. Nachdem der Reiter sich ein paar überzeugende Lügen hatte einfallen lassen, überließ er seine Waffen dem Wachhaus um den Schein seiner Harmlosigkeit zu wahren. Er ließ sich von einer Kajira direkt zur Taverne bringen. Diese war äußerst geräumig, wie er fand, und eine der ordentlichsten die er je betrat. Er ließ sich einen Met bringen und begegnete dabei Lady Nasty und ihre Kajira, wie sie sich vorstellte. Der Met schmeckte vorzüglich und erregte ihn. Er wies eine Kajira an für ihn zu tanzen, während er sich mit der Lady unterhielt.

Später dann ließ der Reiter sich von Lady Nasty´s Mädchen ein Zimmer zeigen. Er fühlte sich sofort wohl und war überzeugt sich an diesem Ort von seiner anstrengenden Reise für eine ganze Weile zu erholen…
 
Kasra nutzt noch schnell seine Existenz als Opendings und feiert am 13. November ein Fest - wollten wir schon lange mal tun. Aber wegen der vielen anderen Feste in letzter Zeit verschoben wir es ständig.

Nun aber ... eigentlich ist es dazu gedacht, Kasra denen zu zeigen, die es in den letzten Wochen noch nicht geschafft haben, es zu besuchen.

Nichtsdestowenigertrotz versuchen wir mit ein paar mehr oder weniger neuen Spielen zu zeigen, dass Kasra nicht nur eine schöne Sim ist, sondern deren Bewohner auch innovativ sind, tolles RP können und ausgetretene Pfade verlassen wollen.
Deshalb bleibt die Sim auch während dem Fest IC.

Die genauen Zeiten folgen noch, geplant sind:

1. Führung durch die Stadt
2. Geschicklichkeitsflug mit dem Tarn
3. Kajirawettbewerb
4. Kajirae fangen, (nicht jagen)
5. Paddeln, Geschicklichkeit
6. Schiesswettbewerb
7. Eine Art von Versteck-Spiel
8. Kurzgeschichten-Wettbewerb für Krieger

LG Nasty :)))
 
Nasty, hab mal ein paar Fragen.
Wie fängt man eine Kajira, ohne sie zu jagen.
Sind die alle schon vorverpackt? :lol:
Und kann man sie dann auch mitnehmen und behalten? :twisted:
Und dürfen Panther auch zu dem Fest??
 
Hihi, ja Judy, da haste recht, kann mich ja verkleiden :lol:

Und Nasty,
was ist nun, ich warte noch auf eine Antwort oder habt ihr Schiss bekommen, das ihr dann keine Kajira mehr habt? :twisted:
 
Kasras erstes Fest

Nun aber ....

Heute ist ja das Fest, also schnell noch ein paar Anmerkungen.
Kati .. hast schon recht, Kajira-fangen ist komplett gestrichen, sonst müsste ich ja die nächsten Tage allein in der Herberge bedienen.

Es gibt nur noch drei Wettbewerbe, sicher mehr als genug.

Und Panther sind willkommen.
In ihre natürlichen Erscheinungsform ausserhalb der Stadt, verkleidet auch innerhalb der Mauern.
Dem Rarius fällt sicher auch noch eine dritte Variante ein, aber Kasra pflegt beste Beziehungen und Handel zu den 'Waldfeen', also gehe ich hier nicht näher auf seine Wünsche ein.

Das Fest beginnt so ab 18/19 Uhr, wer an einem Wettbewerb teilnehmen möchte, den trägt Sandra am Tor in eine Liste ein.

LG Nasty :))
 
Es war ein ganz normaler Tag, nichts deutete auf die Ereignisse hin die sich im Folgenden abspielen würden. Ich kam nach hause und es war ein Tag wie jeder andere auch, ich lag abends erschöpft auf meinem Bett, war zudem schon leicht bekleidet und lauschte durch die offene Terrassentür nach den Geräuschen der Nacht. Die Grillen zirpten und in der Ferne konnte man das rascheln eines Tieres hören. Ich schloss meine Augen und langsam überkam mich der Schlaf.
Plötzlich war das knacken eines zerbrechenden Zweiges zu hören und ehe ich die Augen öffnen konnte nahm ich einen vorbei fliegenden Schatten war. Jemand packte mich und zog mich vom Bett. Ich wurde über den Boden geschleift, an meiner Wange konnte ich das feuchte Gras spüren. Sie zerrten mich bis in den Garten hinaus, bis alles um mich herum dunkel wurde und die Geräusche in immer weitere Ferne zu ziehen schien.

So fing meine Reise an, wie lange sie dauern würde und das sie mein ganzes Lebens, mein ganzes Dasein verändern würde wusste ich damals noch nicht.
Als ich wieder aufwachte fand ich mich auf einem Boot wieder, im ersten Moment wusste ich aber auch das nicht. Es schwankte und plätscherte, meine Augen waren verbunden und ich konnte nur das Schreien von Vögeln hören. Es roch nach Meerwasser.
Ich hörte Stimmen, sie schienen sich zu streiten. Ich hörte mit barscher Stimme gesprochene Laute, die ich aber nicht verstehen konnte. Diese Art von Dialekt oder Sprache hatte ich niemals zuvor gehört. Ein plötzlicher Ruck unterbrach meine Gedanken und ich wurde unsanft auf die Knie gezogen, einer der Männer zog mir das Tuch von meinen verbundenen Augen, das Sonnenlicht blendete mich so stark das ich ihn auch jetzt nicht erkennen konnte. Er hielt ein großes Schwert in der Hand, hob es hoch und mit einem Schlag durchtrennte er die Fesseln die meine Hände auf dem Rücken hielten. Er lachte höhnisch und erst jetzt konnte ich sehen dass wir an einem kleinen Hafen angekommen waren. Am Anlegesteg angekommen wurde ich aus dem Boot auf den Steg geschupst, mit einem weiteren höhnischen Lachen entfernte sich das Boot zu meiner Verwunderung und ließ mich allein in dieser fremden Gegend zurück.

Hätte ich damals gewusst wo man mich zurück ließ, ich hätte mich nicht so arglos auf die Reise begeben, ich wusste nicht wo ich hin sollte und so ging ich einfach los. Ohne Ziel und ohne recht zu wissen wo ich war. Etwas anderes fiel mir nicht ein.

Ich wurde nach einer kurzen Reise, auf der ich alleine durch die Gegend irrte schließlich aufgegriffen und fand mich an einem Ort wieder den man in dieser Gegend die Oase der 4 Palmen nannte. Hier lebte ich eine Weile als Stadtkajira, lernte die fremden Sitten und Gebräuche und die mir fremde Sprache. Ich lernte schnell und wurde schließlich von einem Händler gekauft der mich für die Dienste in verschiedenen Tavernen benötigte. Leider musste er eine Reise antreten, deren Ziel nur die Priesterkönige kannten. Seine Rückkehr war ungewiss und so wurde ich abermals verkauft. Mein neues Leben begann, aber wie es das Schicksal so wollte, so verschlug es auch meine neuen Besitzer auf eine lange, nicht aufzuschiebende Reise.

So kam ich nun nach Kasra, für einen hohen Preis lieh man mich der Herrin der Herberge, in deren Dienst ich seither stehe. Für eine Kajira könnte dies ein nicht unerfreuliches Leben bedeuten. Den Künsten von Musik und Tanz zugetan und von den Herren der Stadt nicht unbeachtet hätte es ein erfülltes Leben bedeuten können. Doch auch hier zogen dunkle Wolken am Himmel auf.
Die Topfkajira der Herberge, deren Künste eher im Dienste der Küche und in der Pflege der Räumlichkeiten stehen, sah in mir eine drohende Konkurrenz um die Gunst der Herrschaften. Keine Gelegenheit blieb aus, nicht ganz verborgen vor den Augen der Freien, mir das Leben schwer zu machen. Ein unvergleichlicher Kampf brach an, der bis zum heutigen Tag anhält.
Nur die Priesterkönige wissen ob und wann er ein Ende nimmt.
So spielen sich in Kasra, dieser oberflächlich malerisch wirkenden Stadt jeden Tag schiere Dramen ab um Eifersucht, Aufmerksamkeit und dem Bestreben, als First Kajira dienen zu dürfen.

Der Geneigte Besucher wird die Schönheit dieser Stadt zweifelsohne bemerken, aber so liegt hier wie in vielen Dingen des Lebens die Tücke im Detail. Begegnet ihr auf euren Reisen also einer Kajira in Kasra so bedenkt dies. Die wahren Gegebenheiten des Lebens sind nie auf den ersten Blick zu erkennen.
 
Der Wirt der "Herberge" stöhnt als er von einer langen Reise in die große Stadt (Oase der 4 Palmen) zurück kommt.
Nicht nur das der Hinweg deutlich länger als notwenig war, meinen herzlichen Dank an die "geschickte" Kajira Rikka *zwinker*.
Auch in der großen Stadt, war es nicht gerade nach dem Geschmack eines "echten" Wirtes. Endlose Budenstände, allerlei Krimskrams, einige Attraktionen bei denen einem schlecht werden konnte ich denke da nur an das Boskreiten *wird ganz grün im Gesicht*.
Ok,.. eins muss ich ja zugeben, zu Essen gab es reichlich, der gegrillte Bosk war zwar fettig aber auch extrem lecker.
Nasty und Teddy, wollten mal wieder was "gesundes",.. hihi gabs aber net, so kam die Kajira auch noch zu einem ordentlichen stück Fleisch.
Was aber echt mies war, das war die Bewirtung,... ich wurde total ausgedörrt auf den Heimweg geschickt. Keiner der am Ausgang noch einen kleinen Paga "für auf die Hand" angeboten hatte.
Also Thor, das solltest Du beim nächsten mal dringen ändern.

Nun wie auch immer, ich habe es gerade eben so überlebt und mir, zu Hause angekommen, erstmal einen genehmigt bevor ich erschöpft eingeschlafen bin.
Alles in allem, ein wirklich gelungenes Fest, das die Oase da veranstaltet hat und zu "uns" ist zu sagen.... manchmal ist der Weg das Ziel *grinst sehr breit*

P.S.:
@Teddy... sind die Kleider wieder trocken *hihi*, das mit dem Boot fahren solltest Du noch mal üben. Ich würde Dir Rikki an die Seite stellen, die hat auch etwas "Paddelpraxis" nötig!
 
Brad Eisenhart schrieb:
Auch in der großen Stadt, war es nicht gerade nach dem Geschmack eines "echten" Wirtes.

Was aber echt mies war, das war die Bewirtung,... ich wurde total ausgedörrt auf den Heimweg geschickt.

...und nicht zu vergessen, der Pagakrug war vieeeel zu klein und dann kam das Paga auch noch aus Kasra! :lol:
 
ich kenn die....öhhmmm....Bedürfnisse des Wirtes nach Paga ja erst seit 2 Tagen...aber um das Ausdörren auf dem Rückweg zu verhindern, hätten wir ein ganzes Fass mitrollen müssen. Ein Paga zum Abschied hätte doch nicht mal bis zum Stadttor gereicht. :lol:
 
Es begab sich eines Tages, die große Stadt richtete ein Fest aus, dass sich einige Bewohner Kasra’s aufmachten um auf Reisen zu gehen. Der Wirt der Herberge brauchte mal wieder unnötig lange um sich in sein unpassendes Reisegewand zu werfen, die Herrin wartete ungeduldig und ich musste mal wieder allein die ganze Arbeit verrichten. Die zweite nach mir, ich glaube man nennt sie Sandra, schlief schon wieder und vernachlässigte ihre Pflichten.
Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, davon bekamen wir an diesem Tag reichlich und irgendwann brachen wir auf. Ich folgte den Herrschaftlichkeiten, aber was blieb mir auch anderes übrig.
Den undeutlichen Anweisungen des Herrn Wirtes verdankten wir eine schöne Rundreise durch die Flüsse und angrenzenden Sümpfe des Thassalandes. Angeblich war er durch meine hoch gerutschte Tunika von seinen Aufgaben abgelenkt. Im Vertrauen, leise Zweifel habe ich heute noch daran, schließlich war die Kajira mal wieder die einzige, die nicht in festlicher Bekleidung auf Reisen gehen durfte.

In der großen Stadt angekommen gestaltete sich das Fest so vergnüglich wie erwartet, der Herr Wirt konnte durch die unzureichend großen Trinkgefässe nicht annähernd angemessen mit Paga versorgt werden, was nicht zu seiner guten Laune beitrug.
So eilte ich hin und her, jeden Wunsch von den Augen ablesend.
Nachdem der Paga schon reichlich geflossen war und die sich drehende Zielscheibe entdeckt, endete die Reise wie sie begonnen hatte, mit nicht enden wollender Vorfreude auf die Heimkehr.

Und so ist es mal wieder wie meistens im Leben, die Vergnüglichkeiten liegen immer im Auge des Betrachters.
 
Ja ja wir alle kennen und schätzen unseren Brad. Er ist sicherlich einer der besten Wirte auf Gor, denn es gelingt ihm immer wieder sich selbst zum Pagakonsum zu übberreden. Ich bin mir jedoch nie ganz sicher ob er wirklich betrunken ist, denn er verträgt schon einen Stiefel. Ich habe schon einige Male erlebt, dass er nach heftigem Pagakonsum plötzlich ernst wurde und ganz normal sprach.
 
Tal,

eine meiner unzähligen Kajirae, ich denke es war die Erste oder war es die Dritte?? Na egal..., auf jeden Fall hat da eine der kleinen Dinger in mühevoller Kleinarbeit einen Film gemacht, den ich euch gerne zeigen möchte.

http://www.oase4palmen.de/suedland/kasra/kasra.html

Brad

P.S. Ich meine mich zu erinnern, das es Sandra war, die den Film gemacht hat. Auf jeden Fall habe ich die freundliche Genehmigung des Produzenten *grinst*
 
Früh am Morgen wacht Tariq mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Sein Biest schnarcht noch tief im Schlaf angekuschelt neben ihm. Vorsichtig nimmt er ihren Arm, der noch immer auf seinem Bauch liegt und schiebt ihn beiseite. Ihr Haar streichelnd hüllt er sie in seine wärmende Felldecke ein und steht leise auf.

Er läuft durch die noch schlafende Stadt, macht einen kurzen Abstecher in die Herberge um sich noch mit ein paar Lebensmitteln zu versorgen und geht weiter zum Hafen. Dort liegt startbereit sein Kanuähnliches Boot. Mit einer flinken Bewegung schmeißt er seinen Proviantbeutel und seine Waffen ins lederbespannte Gefährt. Dann nimmt er das Paddel, kniet sich sicher in das Kanu und paddelt in die Flussmitte. Trotz der Turbulenzen schafft er es auf die andere Seite des Flusses, wo das Wasser ruhiger ist. In kurzer Distanz erkennt er einen Anleger und steuert darauf zu. Dabei drehen sich seine Gedanken immer wieder um seinen Heimstein Kasra und dessen Bewohner. Mit sturer Grimmigkeit sticht er das Paddel heftiger in das Wasser das Ziel – den Anleger – fest im Blick. Anstatt, dass er schneller gegen die Strömung ankommt schaufelt er dabei Wogen von Wasser in das flache Kanu. Er erkennt in der Morgendämmerung, dass sich eine Person aus der schützenden Deckung des Waldes löst, die Hand gegen das tief liegende Licht der Morgendämmerung über den Augen abschirmend. Tariq hält kurz inne und erkennt einen Hünenhaften glatzköpfigen Mann mit einer hässlichen Narbe am Auge. Freude blitzt aus seinen Augen und er paddelt entschlossen drauflos. Als das kleine zerbrechliche Boot sanft knirschend in den Ufersand gleitet, steht der Hüne schon bei ihm.
Tariq springt aus dem Boot. Beide Männer stehen sich zögerlich gegenüber. „Bist du´s wirklich?“ Tariq ist der erste, der Worte findet. Dem wortkargen Riesen sieht man an, dass er nicht oft in seinem Leben Verunsicherung erkennen lässt. Beide Männer waren sich Tage zuvor auf einem Markt in einer nahegelegenen Stadt über den Weg gelaufen. Obwohl sie beide mittlerweile erwachsen waren und das Leben sie gezeichnet hatte erkannten sie die Vertrautheit des anderen wieder. Tariq schluckt den Kloß im Hals, wischt sich eine Freudenträne aus dem Auge und stürmt auf den Riesen los, der die Zeichen der Kaste der Schmiede trägt. „Bruder!“ schluchzt Tariq und fällt dem Hünen, der bestimmt ein Kopf größer ist als er, in die Arme. „Bruder!“ raunt der Schmied und umarmt noch immer zögerlich den stämmigen Mann mit dem verfilzten langen Haar. Beide verfluchen und danken den Priesterkönigen, die sie vor Jahren getrennt hatten. Wortlos und entschlossen machen beide das Kanu startbereit. Sie schieben es in das flache Wasser und setzen sich hinein. Die Strömung nimmt das kleine Boot auf und treibt es Flussabwärts, der Thassa entgegen. Clemens, der Schmied erkennt einen abrasierten Streifen in der Kopfmitte seines Bruders und beginnt ausgelassen zu feixen. Beide bemerken dabei nicht, dass am Ufer ein spitzer Felsen einen Riss in die lederne Haut des Bootes geritzt hatte, der durch den Wasserdruck und das Gewicht der beiden Männer langsam größer wird. Die Strömung wird immer schneller und trägt das Boot nickend auf die Stromschnellen zu. Tariq jubelt tollkühn vor Vorfreude, seine Geringschätzung den Wellen und Strudeln entgegen schreiend. Keiner von beiden schenkt dem allmählich steigenden Wasser im Boot Beachtung….
 
HILFEE.....

Ich brache DRINGEND Unterstützung von MÄNNERN.

Nachdem uns Buddy und sein Bruder verlassen haben, sitze ich jetzt mit
einem Stall voller Kajirae in der Herberge und bei mir wäre schon alles
wund, wenn ich nicht so hart gegen mich selbst und so abstinent wäre.

Die Stadt Kasra hat einen akuten Mangel an Männern, egal ob Handwerker,
Gelehrte, Heiler oder welcher Art auch immer nur
....Männer braucht das Land...

Die Kajirae sind mittlerweile in der Übrzahl und ich weiss nicht,
wie lange ich sie noch in Schach halten kann, bevor sie die Macht übernommen
und einen eigenen Kajira Staat gegründet haben!

*Grinst breit* nicht das ich das nicht zu verhindern wüsste, aber meine
Handgelenke beginnen zu Schmerzen und die lüsternen Blicke vermiesen mir
den Paga-Konsum.

Der um Hilfe suchenden Wirt der Stadt Kasra am Fayheen
 
Brad Eisenhart schrieb:
Die Kajirae sind mittlerweile in der Übrzahl und ich weiss nicht,
wie lange ich sie noch in Schach halten kann, bevor sie die Macht übernommen
und einen eigenen Kajira Staat gegründet haben!

Haben wir doch schon längst, wir sind nur so geschickt, dass du das noch nicht gemerkt hast :mrgreen:
 
Die Kajiraes haben die Macht in Kasra übernommen?

Hmm, ich glaube ich sollte auch mal wieder in der Stadt vorbeischauen? Obwohl ... bei meinem letzten Besuch hat mir die freundliche Tatrix geraten sehr vorsichtig zu sein und das ich mich auch vor der Slaverin in Acht nehmen muß :-( .

Außerdem fällt mir ein, hat meine Herrin mir ja wegen der vielen Piraten verboten mit einem Boot zu fahren, aber vielleicht kann ich die Stadt ja auch schwimmend erreichen, davon hat sie nichts gesagt ;-) .
 

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