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Kurzgeschichten zum Geniessen

Thor Tracer

Freund/in des Forums
Sie drehte sich unruhig hin und her, rieb sich die Augen, wollte nichts sehen. Irgendwas stimmte nicht. Ihr Kopf brummte, sie fühlte sich so schwer und es war ihr, als versänke sie in den weichen Kissen.

Doch der schreckliche Ton kam wieder. Ein grelles, widerliches Piepen. Ahhhh..... was hatte ihr Herr nur vor? Feinde? Ein grausam geqäultes Tier? Was konnte das nur sein?

Sie rollte sich zusammen, ihr Magen rumorte. Etwas stimmte ganz und gar nicht. Ihr war, als müsse sie es aus irgendeinem Grund herausschreien: La Kajira! Doch sie brachte keinen Ton hervor. Und wieder das grässliche Piepen. Dann ein Rauschen und dann eine künstlich klingende Stimme:

"PSR Radio Verkehrsinformation: Rund um das Schkeuditzer Kreuz....."

Entführt. Es wurde ihr plötzlich klar. Sie war... zurück. Und alles war leer. Ihr Heim, ihr Herr, der Duft der frischen Luft, sie schrie es heraus: "LA KAJIRA"

"... die Sperrung dauert voraussichtlich bis morgen mittag. Es wird gebeten die Baustelle weiträumig zu umfahren."

Es wurde dunkel um sie und eine tiefe Ohnmacht nahm sie gefangen. La Kajira!

(copyright Thor Tracer)
 

Greta Heron

Aktiver Nutzer
Was für ne traurige Geschichte, die passt zum Montagmorgen. :?
/me schlürft noch fix den Rest vom Black Wine, ach nee - Kaffee, und taucht ab nach RL.
 
Thor Tracer schrieb:
.....Es wurde ihr plötzlich klar. Sie war... zurück. Und alles war leer. Ihr Heim, ihr Herr, der Duft der frischen Luft, sie schrie es heraus: "LA KAJIRA"
(copyright Thor Tracer)

Mir ist beinahe etwas sehr ähnliches passiert, nur habe ich beinahe meinem Vorgesetzten, in Gedanken gehüllt, den Brieföffner in die Brust gerammt :oops:
Tja wenn es dann soweit ist, dann sollte man sich zurücklegen und am Lagerfeuer einen Paga geniessen :roll:

Gruss Pan
 
Es ist ein lauer Herbstmorgen, die Sonne ist aufgegangen und brennt schon ziemlich stark in den Sand der Tahari Wüste.
Mich fröstelt ein bisschen, da ich noch unterkühlt bin und meine Fellstücken am Körper noch feucht vom Tau der Moose und der Farne sind.
Die Schwestern unserer Tribe und ich sind zusammen ums Lagerfeuer gesessen und haben unsere erfolgreiche Jagt gefeiert.
Nach dem Genuss einiger Paga’s bin ich am wärmenden Feuer eingeschlafen und erst am Morgen in der Frühe erwacht. Ich lag alleine im Moos, das Feuer war mittlerweile erloschen und mich fröstelte.
Mein schmerzender Kopf und die Tatsache dass ich die Nacht im Freien verbracht hatte liessen die Erinnerungen an Gestern Bruchstücksweise zurückkehren.
So gut es ging bin ich auf den Ausguck geklettert, welcher die freie Sicht über das ganze Gebiet von Stones of Silver frei gibt.
Der Tri'Shena me Tahari - der Wind der Wüste, blies mir ins Gesicht und wärmte mich, ich fühlte mich wohl, legte mich auf der Plattform hin und bin glücklich und Stolz eine Sa Sa’ng Fori Taluna zu sein, erneut eingeschlafen!

Gruss Pan
 

Bina Mayo

Superstar
Da hockte ich am Hafen und war vertieft in die Knüpfarbeiten an einem Teppich, als ich durch einen Händler des Nachbarortes aufgeschreckt wurde. Begeistert erzählte ich im vom gestrigen Markt, als plötzlich eine Kajira auftauchte. Hmmm.. sie trug einen Kragen verhielt sich aber irgendwie seltsam. Nach einiger Zeit kniete sie sogar mal kurz, sprang aber sofort wieder auf als wäre das Knien etwas Ungewöhnliches.
Auf Nachfragen des Händlers erzählte sie was davon, sie wäre keine Kajira, sie wäre eine Bond und sie käme nicht aus der Gegend, sondern aus dem hohen Norden. Dann faselte sie noch etwas davon, ihr Jarl hätte sie zum einkaufen geschickt, aber sie wäre alleine in den Süden gereist. Ich machte mir schon ernste Sorgen, und wollte sie zur Heilerin bringen, als ich sie plötzlich aus den Augen verlor.

Ich hatte meine Arbeit schon erledigt, so legte ich mich erschöpft auf mein Fell und fiel in einen unruhigen Schlaf. Als ich sie Augen aufschlug befand ich mich an einem Waldrand. Ich schaute an mir runter, fühlte an meinem Hals... nein.. das konnte nicht sein, ich war frei! Unsicher schaute ich mich um, als plötzlich eine Kajira im leuchtend orangen Silk auf mich zukam. Ich spannte meinen ganzen Körper an, als sich bei genauerem hinsehen die Kajira als eine Art Panthermädchen herausstellte. Sie ging aber mit einem freundlichen "Tal" vorbei, und langsam sah ich diesen leuchtend orangen Punkt im Wald verschwinden.

Am Waldrand stand aber noch jemand. Ein Fremder, mit schwarzer Hose und nacktem Oberkörper, der über und über seltsame Muster auf der Haut trug und einen Bogen gezogen hatte.
Als er endlich weg war, sah ich auf der anderen Seite eine ganze Gruppe schwarz gekleideter Gestalten mit gezogenem Bogen auf einer Stelle im Wald zulaufen. Ich verengte meine Augen zu Schlitzen und konnte schwach einen Palisadenzaun erkennen. Es wird wohl ein Pantherlager gewesen sein, auf das die Leute so aufgeregt zu liefen. Eine schwarz gekleidete Frau schleifte sogar ihre Sklavin an einer Leine hinter sich her. Die kleine tat mir leid, wie sie im Laufschritt hinter ihrer Herrin her geschleift wurde, die ihrerseits einen Bogen im Anschlag hielt.
Kurz nach dem wieder ein Fremder mit schwarzer Hose, nacktem Oberkörper und gemusterter Haut mit dem Bogen in der Hand vor mir stand, wachte ich zum Glück mit einem verstörten Schrei aus meinem Traum auf.

Ich fasste an meinen Hals, und stellte fest, dass der Kragen noch da war. Immer noch verstört lief ich ins Dorf, und sah dort dankbar, das Leben wie ich es kannte. Die Krieger trugen immer noch die Tuniken in ihren Kastenfarben, genau so stolz auf ihre Kaste, wie alle anderen auch. Erleichtert seufzte ich auf! Selbst wenn ich nur eine Kajira bin, so bin ich doch immer noch auf GOR, diesem Planeten, den ich so liebe und ich versuchte den schlimmen Traum zu vergessen.
 

Kati Harrop

Aktiver Nutzer
Glaub ich nicht, sie hat bestimmt heimlich Paga getrunken :lol:
Dann kommem die innersten Wünschen bei dem Einen oder Anderen ins Bewusstsein :wink:
 

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