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Online-Enzyklopädie Wikipedia (Sammelthread)

Dieses Thema im Forum "Spiegel-Netzwelt" wurde erstellt von spiegel-Netzwelt, 29. Mai 2009.

  1. Es ist ein beispielloser Vorgang: Die Wikipedia verschließt ihre Texte vor Änderungen durch Scientology-Autoren. Zu oft sollen Anhänger der Glaubensgemeinschaft Texte im eigenen Interesse verändert haben.

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  2. Yistin Usher

    Yistin Usher Guest

    Ein Vielschichtiges Problem, das ich mit sehr gemischten Gefühlen sehe.

    Zum Ersten halte ich diese Sperrung für etwa so unwirksam wie die KiPo-Sperre von Von der Laien. Auch Scientology-Mitarbeiter dürften privat Internet bei irgendeinem Provider haben.

    Zum zweiten: Scientology ist in den USA eine anerkannte Religionsgemeinschaft. Bei einer Aussperrung frage ich mich, welche Gruppierung als nächstes dran ist. Es gibt genügend fanatisierte Religionsgemeinschaften, auch wenn man im Allgemeinen immer nur an muslimische Extremisten dabei denkt. Aussperren ist keine Auseinandersetzung imt denen, sondern ein Wegschließen gemäß "Aus den Augen, aus dem Sinn".
    Dazu treibt mich dann doch die Frage: Warum werden dann z.B. politische Institutionen nicht komplett ausgesperrt? Das Parteibüros die Lebensläufe ihrer Wahlkandidaten einer Schönheits-OP unterziehen und dafür beim Gegner ein paar unliebsame Dinge reinschreiben, ist schon nahezu Normalität.

    Zum Dritten und dem oben Gesagten deutlich zuwider laufend: Scientology ist eine ausnehmend gefährliche Gruppe, die aktiv, mit größter Energie und erheblichen Geldmitteln eine Unterwanderungstaktik betreibt. Diverse Kirchen predigen nur die Herrschaft des Glaubens, Scientology ist heimlich und leise dabei, Positionen zu bestzen, die Geld und Macht bedeuten und den offen bekundeten Anspruch auf Weltherrschaft voranzutreiben. Aus diesem Gesichtspunkt ist so eine Sperrung durchaus sinnig.
     
  3. ARD/ZDF-Onlinestudie: 94 Prozent der Jugendlichen nutzen Wikipedia

    Mehr als zwei Drittel der Deutschen nutzen einer repräsentativen Studie zufolge das Netz. Jugendliche arbeiten häufiger mit Wikipedia als alle anderen Altergruppen. Allerdings passiv: Vier Prozent der Deutschen haben schon einen Wikipedia-Artikel ergänzt, 65 Prozent rufen Informationen ab.

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  4. Die Pfusch-Maschine: Wikipedia für die Hosentasche

    Der keimende E-Book-Markt bringt die ersten Exoten hervor: In den USA hat die Firma Openmoko mit dem Verkauf des Wikireaders begonnen, eines Mini-E-Book-Readers, der nichts als Wikipedia-Artikel enthält - und zwar drei Millionen davon. Nie war das Pfuschen in Klassenarbeiten einfacher.

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  5. Zukunft von Wikipedia: Lustverlust in der Lexikon-Maschine

    Die deutsche Wikipedia hat bald eine Million Artikel - und ein Problem. Wie führt man eine Gemeinschaft von dieser Größe? Das Wachstum des populären Lexikons stößt an seine Grenzen: Endlosdebatten und Regelungswut frustrieren Neulinge, zwei Lager kämpfen um die künftige Strategie.

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  6. Wikipedia-Debatte: Hilferuf aus dem Maschinenraum

    Wikipedia wird zensiert von Besserwissern, die entscheiden wollen, was wichtig ist und was nicht - sagen die Kritiker der Online-Enzyklopädie. Das stimmt nicht, sagt Ur-Wikipedianer Kurt Jansson: Es mangelt nicht an Vielfalt. Sondern an Menschen, die bereit sind, die Dreckarbeit zu machen.

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  7. Wikipedia-Spendenerfolg: 430.000 Dollar an einem Tag - und eine Klage

    Mit einem großangelegten Spendenaufruf hat Wikipedia-Gründer Jimmy Wales eine Menge Geld in die Kassen der Stiftung hinter der Onliny-Enzyklopädie gespült. An einem einzigen Tag kamen 430.000 Dollar zusammen. Gleichzeitig wurde eine sehr seltsame Klage gegen die Stiftung eingereicht.

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  8. Maymay Matova

    Maymay Matova Aktiver Nutzer

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    Oh, Wahnsinn, ich habe gestern auch was gespendet und mich gefragt, wieviel da wohl zusammenkommt.
    Wikipedia finde ich extrem nützlich und da gemeinnützige Vereine die Sache am laufen halten, finde ich es ok, Spenden zu sammeln.
     
  9. Online-Enzyklopädie Wikipedia: Die Besserwissermaschine

    Wikipedia ist die größte Enzyklopädie der Welt: Das Menschheitswissen zusammengetragen und korrigiert - angeblich von allen, die es nutzen. Doch hinter den Kulissen führt eine kleine Schar von Eingeweihten erbitterte Kämpfe um die Wahrheit. Mit bizarren Folgen.

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  10. Yistin Usher

    Yistin Usher Guest

    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Ich hab früher da geschrieben - heute lasse ich die Finger davon. Da gehen einige Admins um, die sich in ihrer Anonymität sehr wohl fühlen. "Ich habe den Beitrag gelesen, das ist unrelevant und wurde deswegen gelöscht". Besagter Admin will innerhalb einer Stunde über 150 Beiträge aus den verschiedensten Fachgebieten "fachlich geprüft" haben - Ein Schnitt von nicht mal 24 Sekunden pro Beitrag! Stramme Leistung, kann ich nur sagen.

    Da wird ein grober mathematischer Fehler beanstandet und korrigiert - der Admin macht diese Korrektur - sachkundig wie er ist - sofort wieder rückgängig. Vielleicht war der Admin ja selbst Autor und per definitionem irrt nie, oder der Autor war Admins Liebling, wer weiß.

    Die deutsche Wikipedia hat bei vielen Beteiligten mittlerweile die Reputation teilweise oder völlig verloren - die Admins, speziell die deutschen Admins, die dort King of Gartenzwerg spielen, haben massiv dazu beigetragen. Es kann nicht angehen, das ein Admin sich in allen Sachgebieten für fachkompetent hält und nach dem Verfahren "Was für mich nicht relevant ist, kann für andere gar nicht relevant sein" entscheidet.

    Ich muss auch feststellen, dass die Gläubigkeit vieler User an die Wikipedia schon recht bemerkenswert ist. Die Wikipedia ist und bleibt ein Forum in lexikalischer Form, grundsätzlich kann jeder dazu beitragen. Das ist so gewollt und das ist auch gut so. Viele User scheinen das jedoch für der Wahrheit letzten Schluß zu halten, selbst in Doktorarbeiten tauchen heute Verweise auf Wikipedia als Quelle auf. Das ist gefährlich: Der Doktorand darf nur hoffen, dass in dem zitierten bzw referenzierten Artikel nicht plötzlich etwas ganz anderes steht, wenn seine Arbeit geprüft wird.

    Eine fachliche Beleg- oder Beweiskraft hat die Wiki aufgrund der "Jedermann"-Tätigkeit in keinem Fall. Zu vielfältig sind die Fehlermöglichkeiten, sei es gewollt oder ungewollt, zu wenig sachkundig und zu subjektiv ist die Selbstkontrolle.

    Ein wunderschönes Beispiel ist der Name unseres Herrn Ministers Guttenberg... Selbst die BILD hat kritiklos und ohne jede Recherche den Namen aus der Wikipedia übernommen - incl. dem "Willhelm", den ein User falsch dort eingebaut hat. (Mit dem Erfolg, dass eine Satireseite ihn mitunter "Allesausserwilli" Guttenberg nennt.)

    Die deutsche Wikipedia wird in der Konsequenz von mir nicht mehr unterstützt, weder durch Mitarbeit, noch durch Spenden. Die kann von mir aus so vor die nächste Wand fahren, das es die Server in eine Umlaufbahn schleudert. Bei der englischen bzw. amerikanischen Wikipedia sehe ich das etwas anders.
     
  11. Felida Raleigh

    Felida Raleigh Superstar

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    Stimmt, Yistin. Ich habe auch schon meine leidvolle Erfahrung mit Wikipedia gemacht. Relativ einfache, offensichtliche und leicht nachprüfbare Sachen: falsch drin!

    Ist mir übrigens vor vielen Jahren auch schon beim Sender ARTE aufgefallen, von dem ich eigentlich immer viel hielt. Da wurde eine Zeit Anfang des 19. Jh. tatsächlich statt "Junges Deutschland" als "Neues Deutschland" (ok, war um die Zeit der Maueröffnung, wenn ich recht erinnere) bezeichnet!!! Hätte mich kugeln können, und das von einem "Kultursender"...

    Aber die Gutgläubigkeit der Leute und Bequemlichkeit öffnen da eben Tür und Tor
     
  12. administrator

    administrator Administrator (Lurch Swindlehurst) Mitarbeiter

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  13. Yistin Usher

    Yistin Usher Guest

    Solche Erfahrungen sind nicht selten, Swapps.

    Wenn ich die Seite "Furry" sehe (betrifft SL nur teilweise), kriege ich das kalte Kotzen, mit Verlaub. Was da verlinkt ist, sind Seiten, die teilweise seit Ewigkeiten nicht mehr aktualisiert wurden, der Inhalt ist sehr schematisch und einseitig - alles, was Furries dort eingetragen hatten wurde wieder gestrichen. Der Link zum größten deutschen Furforum (Furbase) wurde jedesmal wieder herausgenommen, nicht relevant......

    Da ist SLinfo nicht allein......

    Warum Seiten, die nur noch existieren, weil der Betreiber zu faul ist, sie aus dem Web zu löschen, relevant sind, große Usercommunities jedoch nicht, wird mir ein Rätsel bleiben.
     
  14. Magus Loon

    Magus Loon Superstar

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    Ich schreibe auch nicht mehr auf Wikipedia aus den aufhezählten Gründen. Ist zwar ein nettes Nachschlagewerk, aber verkommt immer mehr zum Phallussymbol für einzelne.
     
  15. Wikimania-Konferenz: Wikipedia ist wie "World of Warcraft"

    Idealisten, Akademiker und ein Halbgott: In Danzig traf sich die Weltgemeinde der Wikipedianer zur Wikimania-Tagung. Dabei wurden - plausible - Vergleiche zwischen der Online-Enzyklopädie und Online-Rollenspielen gezogen, ein Film vorgestellt. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gab Autogramme.

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  16. Online-Lexikon Wikipedia: Eine Weltmacht im Netz

    Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia, die von jedem Leser verändert werden kann, ist zum einflussreichsten globalen Lexikon geworden. Um einzelne Stichworte wird immer wieder erbittert gestritten.

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  17. Felida Raleigh

    Felida Raleigh Superstar

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    Ach, so einer ist das... Da fällt mir doch glatt ein, was ich neulich auf einem SL-Profil gelesen haben:"Meine Meinung mag ich geändert haben, aber das ändert nichts daran, dass ich recht habe!"

    Wiki ist sicher eine gute Idee, wenn man im Hinterkopf behält, dass nun wirklich nicht alles, was drin steht auch der Wahrheit entspricht.Wobei - das ist ja immer und überall so!
     
  18. Yistin Usher

    Yistin Usher Guest

    Die Wikipedia ist mittlerweile an einigen Universitäten z. B. bei Examensarbeiten oder Promovierung als Quelle nicht mehr gern gesehen oder gar nicht mehr zugelassen.

    Zu sehr hat der Ruf, grade der der deutschen Wikipedia, unter den Admins gelitten.
    Es wäre schön, wenn die Admins, die sich allesamt hinter einem Pseudonym verbergen, diese Neutralität ebenso einnehmen würden. Eine gropße Zahl von Beiträgen wurde "mangels Relevanz" gelöscht - eine tolle, da in keiner Weise nachvollziehbare Begründung. Woran macht sich Relevanz fest? An der Anzahl der Aufrufe? Naja, Quaternionenrechnung wird vermutlich auch nicht der Klick-Hit sein. Die kleine Rockband um die Ecke interessiert niemanden? Nun, wen es nicht interessiert, wird den Eintrag auch nie finden - er sucht gar nicht danach.

    Letztlich bleibt als Relevanzkriterium nur der Geschmack der Admins übrig - und genau so ist manche Entscheidung auch ausgefallen. In einigen Foren ist schon länger von Zensur die Rede.

    Wenn Admins dort anfangen, mir vorzuschreiben, was für mich relevant ist und was nicht, kann ich gleich die BILD nehmen. Die erhebt wenigstens keinen enzyklopädistischen Anspruch.
     
  19. Felida Raleigh

    Felida Raleigh Superstar

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    Wenn ich von was so gar keine Ahnung habe, dann such ich mir das schon mal in Wiki, aber wenn ich das, was ich weiß, vertiefen will, dann gibt's andere Quellen!

    Meine Kids haben schon in der Schule gesagt bekommen, bei irgendwelchen Projekten nicht Wiki zu benutzen!
     
  20. eighthdwarf Checchinato

    eighthdwarf Checchinato Forumsgott/göttin

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    Ach, als Startpunkt einer ernsthaften Recherche ist Wikipedia gar nicht mal so schlecht. Nur sollte man nach dem Lesen der Grundinfos im entsprechenden Wikipedia-Artikel nicht vergessen, weiter zu recherchieren. Quellenangaben als Linktips sind ja meist dabei. ;)
     

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