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Dieses Thema im Forum "Fussball WM 2010" wurde erstellt von Kila Shan, 7. Juni 2010.

  1. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Südafrika [​IMG]

    Südafrika bereitet sich auf das wichtigste Kapitel seiner kurzen Fussballgeschichte vor, und im ganzen Land ist ein vorsichtiger Optimismus zu verspüren. Dabei steht die Regenbogennation vor einer riesigen Aufgabe.
    In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Rückschläge und Enttäuschungen. Doch die Bafana Bafana hat auch vereinzelt gezeigt, dass sie bei entsprechender Motivation und mit erreichbaren Zielen durchaus eine starke Fussballmacht sein kann. Und eine größere Motivation als eine FIFA WM im eigenen Land ist wohl kaum vorstellbar.
    Gerade einmal vier Jahre nachdem das Land in die internationale Fussballfamilie zurückkehren durfte, holte Südafrika 1996 in Johannesburg mit dem Finalsieg gegen Tunesien gleich bei seiner ersten Teilnahme den Afrikanischen Nationen-Pokal. Es ist durchaus kurios, dass Südafrika 16 Jahre später an den Ort des damaligen Titelgewinns, das Soccer City Stadium in Johannesburg, zurückkehrt, um auf einer noch größeren Bühne auf die Jagd nach Erfolgen zu gehen.
    Die beherzten Auftritte der Mannschaft beim FIFA Konföderationen-Pokal Südafrika 2009, wo man im Halbfinale nur knapp gegen Brasilien scheiterte und dann das Spiel um Platz drei gegen Spanien verlor, sollten alle Gegner daran erinnern, dass diese Mannschaft keinesfalls unterschätzt werden darf. Die Zuschauer bei diesem Turnier sahen eine ganze Reihe starker Leistungen der Gastgeber, denen letztlich zum Verhängnis wurde, dass sie ihre clever vorgetragenen Angriffe viel zu selten mit Torerfolgen abschließen konnten.

    Qualifikation
    Südafrika ist als Gastgeber automatisch qualifiziert.

    Stars der Mannschaft
    Der hoch talentierte Mittelfeldregisseur Steven Pienaar ist Südafrikas heißestes Eisen im Feuer. Da Benni McCarthy, der erfolgreichste Torjäger des Landes, weiterhin nicht berücksichtigt wird, übernimmt Pienaar die Aufgabe, Kreativität und Spielwitz in die Mannschaft zu bringen.
    Seit seinem Wechsel zum englischen Klub FC Everton hat sich Pienaar stark verbessert und ist zu einem echten Allroundtalent gereift. Zwar gibt es in seinem Heimatland immer noch geteilte Ansichten über ihn, doch niemand in Südafrika streitet ernsthaft ab, dass er auf dem Spielfeld viel Selbstvertrauen ausstrahlt und die Mannschaft oft zusätzlich inspiriert. Mit seinen Leistungen beim FIFA Konföderationen-Pokal machte er klar, dass ein Erfolg Südafrikas in hohem Maße von ihm abhängen wird.
    Ähnlich wichtig für die Südafrikaner sind indes zwei Spieler, die sich unermüdlich und wirkungsvoll für die Mannschaft einsetzen, oft ohne dafür die gebührende Anerkennung zu bekommen: Die Rede ist von den Außenverteidigern Siboniso Gaxa und Tsepho Masilela.

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  2. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Mexiko [​IMG]

    Nach einigen turbulenten Jahren, in denen drei unterschiedliche Trainer ihr Glück versuchen durften und mehr als sechzig verschiedene Spieler nominiert wurden, scheint die Nationalmannschaft Mexikos mit dem jetzigen Coach Javier Aguirre den richtigen Mann gefunden zu haben. Der zuvor bei Atlético Madrid beschäftigte Trainer stellte eine Auswahl zusammen, in der junge Talente mit etablierten Stars harmonieren, und änderte komplett die Richtung der mexikanischen Nationalelf. Nach seinem Amtsantritt verbesserte sich Mexiko in der Qualifikationsphase der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone durch fünf Siege und einem Unentschieden bei nur einer Niederlage vom fünften auf den zweiten Rang. Für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ haben sich Trainer und Spieler nun vorgenommen, Mexikos Ergebnis bei den letzten vier WM-Teilnahmen, als jeweils nach dem Achtelfinale Endstation war, zu übertreffen.



    Qualifikation
    Nachdem sich Mexiko in der ersten Qualifikationsphase ohne weitere Probleme gegen Belize durchsetzte, musste das Team in der zweiten Runde eine knifflige Gruppenphase überstehen. Jamaika, Kanada und Honduras leisteten der damals von dem Schweden Sven-Göran Eriksson betreuten Auswahl weit größeren Widerstand als erwartet, am Ende gelang die Qualifikation nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Jamaikanern.
    In der anschließenden letzten Qualifikationsphase, dem als Sechsergruppe ausgespielten Hexagonal, zeigte die Tricolor zunächst erneut unbeständige Leistungen. Nach einem Sieg gegen Costa Rica (2:0) setzte es Niederlagen gegen die USA (0:2) sowie gegen Honduras (1:3), so dass die Verantwortlichen sich zu einer Richtungsänderung gezwungen sahen. Eriksson musste gehen und es kam Javier Aguirre, der übrigens auf dem Weg nach Korea/Japan 2002 schon einmal unter ähnlichen Rahmenbedingungen die Verantwortung übernommen hatte. Obwohl das Team in der ersten Partie unter seiner Leitung eine schmerzhafte Niederlage gegen El Salvador (1:2) kassierte, gelang El Vasco die Wiederholung des damaligen Erfolgs. Fünf Siege in Folge gegen Trinidad und Tobago (2:1), USA (1:0), Costa Rica (3:0), Honduras (1:0) sowie El Salvador (4:1) sicherten Mexiko vorzeitig das Ticket nach Südafrika, die letzte und unbedeutende Partie gegen Trinidad und Tobago endete mit einem Unentschieden (2:2), was am Ende Platz zwei in dieser Qualifikationszone bedeutete.


    Stars der Mannschaft
    Wenn es einen Spieler gibt, der neben dem Trainer für die jüngste Leistungssteigerung mit verantwortlich ist, dann ist dies Cuauhtémoc Blanco. Der kreative Mittelfeldveteran wurde von Javier Aguirre aus dem Ruhestand geholt und avancierte zur Symbolfigur der rundum erneuerten Nationalelf. An seiner Seite schafften junge Akteure wie Guillermo Ochoa, Efraín Juárez, Andrés Guardado oder Giovani dos Santos den Durchbruch, gemeinsam mit Kapitän Rafael Márquez bilden sie den Stamm des mexikanischen Teams für Südafrika 2010.

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  3. Kila Shan

    Kila Shan Moderatorin Mitarbeiter

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    Uruguay [​IMG]

    Nur wenige Teams können auf eine so lange Fussballgeschichte zurückblicken wie Uruguay. Das Land am Rio de la Plata hat nur wenig mehr als drei Millionen Einwohner, konnte jedoch bereits Titelgewinne bei Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen und kontinentalen Wettbewerben für sich verbuchen. Allerdings liegen diese Erfolge mittlerweile schon einige Zeit zurück, und von den letzten fünf Auflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bestritten die Uruguayer lediglich zwei.
    Mit dem Ziel, das Image der Traditionsmannschaft aufzupolieren, übernahm El Maestro Oscar Tabárez erneut das Ruder bei den Charrúas, die er bereits 1990 in Italien trainiert hatte. Dieses Ziel hat er wohl erreicht: Die junge aktuelle Mannschaft wird mit vielversprechenden Talenten nach Südafrika fahren, die erfolgshungrig sind und sich teilweise bereits in den großen Ligen Europas profiliert haben. Diego Forlán und Luis Suárez übernehmen Führungsrollen in einem Team, das die Gruppenphase überstehen müsste, um an den besten Auftritt Uruguays in den letzten 30 Jahren anzuknüpfen.

    Qualifikation
    Genau wie 2001 und 2005 stand Uruguay nach dem letzten Spieltag der Südamerika-Qualifikation auf dem fünften Platz und musste in der Playoff-Runde um das letzte verfügbare Ticket für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft kämpfen. Allerdings hatten die Uruguayer diesmal einen anderen Gegner: Anstelle von Australien trat die Celeste gegen Costa Rica, den Viertplatzierten der CONCACAF-Zone an. Im Hinspiel setzten sich die Urus dank eines Treffers von Mannschaftskapitän Diego Lugano auswärts mit 1:0 durch. Das Rückspiel in Montevideo endete mit einem 1:1-Unentschieden. Torschütze für Uruguay war Sebastián Abreu, einer der wenigen noch aktiven Nationalspieler, die bereits 2002 in Korea/Japan dabei waren.
    In der Südamerika-Qualifikation hatten die Charrúas einen Spieltag vor Schluss 24 Punkte auf dem Konto, und ihnen fehlte nur noch ein Sieg für die direkte Qualifikation: Hätten sie im Estadio Centenario gegen Argentinien gewonnen, dann wäre ihnen die Playoff-Runde erspart geblieben. Dann allerdings schafften die Argentinier kurz vor Schluss noch das 1:0 und sicherten sich selbst den begehrten vierten Platz. Zu den besonderen Stärken des Teams von El Maestro Tabárez zählt der Angriff: Mit 28 Toren war Uruguay nach Brasilien und Chile die Mannschaft mit der dritthöchsten Trefferzahl der Südamerika-Zone.

    Stars der Mannschaft
    Die Auswahl Uruguays setzt sich aus Nachwuchsspielern und Routiniers mit internationalem Renommee zusammen. Eine wichtige Rolle spielt der stets präsente und führungsstarke Diego Lugano. Der blonde Innenverteidiger steht für die traditionellen Eigenschaften der Celeste: Er ist temperamentvoll, zweikampfstark und auch immer wieder im gegnerischen Strafraum anzutreffen.
    Was die Offensive angeht, so verfügen die Uruguayer mit Diego Forlán und Luis Suárez über ein gefährliches Sturmduo. Der Stürmer von Atlético Madrid, der bereits 2002 in Korea/Japan dabei war, hat bereits reichlich Erfahrung bei großen europäischen Mannschaften sammeln können. Mit Suárez hat er einen Partner der Luxusklasse bekommen: In gerade einmal zwei Jahren hat dieser nämlich beim niederländischen Klub Ajax Amsterdam für so viel Furore gesorgt, dass er bereits Mannschaftskapitän geworden ist. Gemeinsam brachten es die beiden im gesamten Qualifikationsturnier auf zwölf Treffer.


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  4. Kila Shan

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    Frankreich [​IMG]



    Mit der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ und der damit vierten WM-Teilnahme in Folge stellten die Franzosen einen neuen Landesrekord auf. Nie zuvor bewies die Equipe Tricolore eine derartige Konstanz. Frankreich galt seit der ersten FIFA WM 1930 stets als eines der besseren Teams, nicht zuletzt weil immer wieder legendäre Spieler das blaue Trikot trugen. Ende der 90er Jahre indes steigerten die Franzosen ihr Niveau beträchtlich und stießen zum Kreis der Spitzenteams, die bei großen Turnieren stets mit dem Ziel antreten, um den Titel mitzuspielen.
    Die Spielergeneration um Zinédine Zidane, Laurent Blanc, Didier Deschamps und Fabien Barthez gelang mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 1998 im eigenen Land schließlich, was der französischen Nationalmannschaft zuvor immer versagt geblieben war. Die Mannschaft um Michel Platini, Alain Giresse sowie Luis Fernandez und Jean Tigana schied 1982 und 1986 jeweils im WM-Halbfinale aus, während der Generation von 1998 endlich der große Wurf gelang. Nach dem schnellen Ausscheiden bei der WM 2002 erreichten sie 2006 erneut das Finale, in dem sie den Italienern erst im Elfmeterschießen unterlagen. Das Finale bedeutete gleichzeitig das Ende der Ära Zidane. Dennoch zählen die Franzosen weiterhin zu den festen Größen im Weltfussball, da es immer wieder gelang, junge Talente an die Mannschaft heranzuführen, die bei großen Klubs in ganz Europa unter Vertrag stehen. Franck Ribéry, Karim Benzema und Yoann Gourcuff sind nur einige namhafte Beispiele für diese Entwicklung.



    Qualifikation
    Lieber einen faden Beigeschmack als überhaupt nicht qualifiziert – so oder ähnlich könnten es die Spieler und französischen Fans erlebt haben, nachdem es der Mannschaft erst in den letzten Minuten der Verlängerung des Playoff-Rückspiels gegen die Republik Irland gelungen war, den Ball im gegnerischen Netz unterzubringen (1:0 in Irland und 1:1 n.V. in Frankreich). Dass es im Rennen um die Qualifikation überhaupt so eng wurde, lag an den mäßigen Leistungen der Franzosen in Gruppe 7. Den Serben mussten sie den ersten Platz überlassen, gegen die Rumänen kamen sie nicht über zwei Unentschieden hinaus, gegen Litauen hatten sie ihre liebe Mühe und Not. Die Niederlage gleich zu Beginn gegen Österreich (1:3) stellte dabei den traurigen Tiefpunkt dar. Erst als das Team von Raymond Domenech bereits mit dem Rücken zur Wand stand, ging so etwas wie ein Ruck durch die Mannschaft. So gelang ihnen in Serbien ein wertvolles Unentschieden mit zuletzt nur zehn Spielern (1:1). Es folgten zwei deutliche Erfolge gegen die Färöer (5:0) und Österreich (3:1). Wer es negativ sehen mag, wird sagen, dass die Franzosen das WM-Ticket mit Mühe und Not gebucht haben. Wer es dagegen positiv sieht, wird sich daran erinnern, wie denkbar knapp die Qualifikation zur WM in Deutschland erreicht wurde, bei der die Equipe Tricolore letztlich bis ins Finale gelangte.



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    Südkorea [​IMG]

    Als häufigster WM-Teilnehmer Asiens ist die Republik Korea auch das erfolgreichste Team des Kontinents bei WM-Endrunden. Die Koreaner werden alles daran setzen, ihre regionale Vorherrschaft durch entsprechende Leistungen auf der WM-Bühne zu untermauern, wenn der Anpfiff in Südafrika 2010 ertönt.



    Qualifikation
    Zwar hat die Republik Korea sich zum siebten Mal in Folge für eine WM-Endrunde qualifiziert, doch dieses Mal war es nicht ganz so souverän wie sonst. Trotz einer Reihe schwacher Leistungen in der dritten Runde belegten die Koreaner nach zwei torlosen Unentschieden gegen die DVR Korea Platz eins in ihrer Gruppe. In der Finalrunde der Qualifikation traf man erneut auf die Norkdoreaner, die den Taeguk Warriors im neutralen Shanghai ein 1:1 abtrotzten. Dann folgten jedoch zwei Siege gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudiarabien und anschließend ein ganz wichtiges 1:1 in Teheran gegen Iran. Nach dem 1:0-Heimsieg gegen den nördlichen Nachbarn sicherte man sich endgültig die Qualifikation für Südafrika durch einen 2:0-Sieg in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


    Stars der Mannschaft
    Park Ji-Sung war bereits bei den letzten beiden WM-Teilnahmen der Republik Korea ein wichtiger Spieler und ist seit einigen Jahren Kapitän der Mannschaft. Der vielseitige Offensivspieler von Manchester United, der immer wieder Räume für seine Mitspieler schafft und Torchancen herausspielt, ist mittlerweile aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.
    Der torgefährliche Park Chu-Young ist für viele Fachleute derjenige Akteur, der Koreas Sturmprobleme lösen könnte. Nach einer eher schwachen Leistung gegen die Schweiz bei der WM 2006 in Deutschland brennt der Stürmer vom AS Monaco darauf, seine Klasse im Nationaltrikot unter Beweis zu stellen. Für die gerade erst 24 Jahre alte Nummer zehn ist es bereits die zweite WM-Endrunde.


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  6. Kila Shan

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    Griechenland [​IMG]

    Griechenland wächst unter dem deutschen Trainer Otto Rehhagel weiterhin über sich hinaus. Nach dem Triumph bei der UEFA EURO 2004 schafften es die Griechen nun zum zweiten Mal in ihrer Geschichte, sich für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ zu qualifizieren, indem sie in der entscheidenden Playoff-Runde das Ticket für Südafrika 2010 lösten.
    Die Griechen können zu Recht stolz sein, zumal sie trotz der verpassten Qualifikation für Deutschland 2006 und ihrem enttäuschenden Abschneiden bei der UEFA EURO 2008, bei der sie als Titelverteidiger bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten, ihrem erfahrenen Trainer weiter vertrauten. Mit Erfolg, denn der deutsche Trainerfuchs führte seine Mannschaft nach 16 Jahren Abstinenz erneut zu einem FIFA WM-Turnier.



    Qualifikation
    Einen besseren Start in die WM-Qualifikation 2010 hätten sich die Griechen kaum wünschen können. Die stolze Bilanz: Drei souveräne Siege an den ersten drei Spieltagen der Gruppe 2 über Luxemburg (3:0), Lettland (2:0) und Moldawien (3:0), davon die ersten beide sogar auswärts, sowie acht eigene Treffer bei null Gegentoren.
    Doch dann musste der Europameister von 2004 gegen die Schweiz, seinem ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Gruppensieg, ausgerechnet vor heimischem Publikum seine erste Niederlage (1:2) hinnehmen. Auch wenn sich das Team von Otto Rehhagel in den folgenden Partien gegen Israel wieder fangen und nach dem 1:1-Unentschieden im Hinspiel einen 2:1-Heimsieg landen konnte, beim nächsten Härtetest in der Schweiz versagten die Griechen erneut und unterlagen mit 0:2. Als dazu auch noch ein völlig unerwartetes Remis (1:1) im Auswärtsspiel gegen Moldawien kam, geriet die WM-Qualifikation zusehends in Gefahr. Davon profitierten die Schweizer als Tabellenführer ebenso wie Lettland, das dadurch in der Gruppenwertung auf die vorderen Plätze vorrückte. Dank eines deutlichen 5:2-Sieges am vorletzten Spieltag über die Mannschaft aus der Baltenrepublik konnten sich die Griechen zumindest noch die Chance für die Teilnahme an der Playoff-Runde bewahren, die sie dann im letzten Gruppenspiel gegen Luxemburg (2:1) auch endgültig perfekt machten.
    Die Auslosung der Playoff-Spiele der Europa-Zone bescherte dem Europameister von 2004 die Ukraine als Gegner, auf die die Griechen auch in der erfolglosen Qualifikation für Deutschland 2006 getroffen waren. Nachdem sich beide Mannschaften in Athen mit einem torlosen Unentschieden getrennt hatten, setzte sich Griechenland vier Tage später in Donezk knapp mit 1:0 durch. Schütze des erlösenden Siegtreffers war Dimitrios Salpingidis.



    Stars der MannschaftDas Rückgrat des griechischen Nationalteams bilden die Routiniers. Und das wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Südafrika 2010 nicht anders sein. Sotirios Kyrgiakos, der in der WM-Qualifikation die meisten Spielminuten absolvierte, und Kapitän Giorgios Karagounis werden zum Kern der Mannschaft gehören, als deren Sturmspitze Theofanis Gekas, der mit zehn Treffern erfolgreichste Torschütze der Europa-Qualifikation, agieren wird. Darüber hinaus werden die Griechen auch auf den erfahrenen Angelos Charisteas bauen, der in der WM-Qualifikation vier Mal traf.
    Und natürlich will Griechenland 2010 in Südafrika eine bessere Vorstellung als 1994 in den USA geben, als man nach drei Niederlagen (0:4), Bulgarien (0:4) und Nigeria (0:2) in der Gruppenphase frustriert die Heimreise antreten musste.


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  7. Kila Shan

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    Argentinien [​IMG]

    Auch wenn die argentinische Nationalmannschaft die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 nur mit großer Mühe schaffte, wird sie in Südafrika erneut versuchen, nach dem Titel zu greifen. Die Weltmeister von 1978 und 1986 warten nun seit 24 Jahren auf einen erneuten WM-Triumph, und um an die glorreichen Taten vergangener Tage anzuknüpfen, wurde die Leitung der Mannschaft dem berühmtesten Fussballer der argentinischen Geschichte übertragen: Diego Armando Maradona. Der Weltmeister von 1986 dirigiert nun einige der größten Fussballer des Planeten.
    Maradona kann dabei nicht nur auf zahlreiche Akteure bauen, die in Deutschland 2006 zum WM-Team gehörten und das Viertelfinale erreichten, er zählt inzwischen auch einen Lionel Messi, der endgültig zu einem internationalen Star gereift ist, zu seiner Stammelf. Nahezu alle Spieler, die außerdem noch zum Kader gehören, konnten in der vergangenen Zeit zahlreiche Titel in verschiedenen Nachwuchskategorien gewinnen, doch die A-Nationalmannschaft wartet seit dem Gewinn der Copa América von 1993 auf einen großen internationalen Erfolg. Diese Durststrecke soll in Südafrika beendet werden.

    Qualifikation
    Argentinien musste auf dem Weg nach Südafrika 2010 bis zum Schluss zittern, ähnlich übrigens wie 1985 im Vorfeld des Titelgewinns beim Turnier in Mexiko im darauf folgenden Jahr. Die Mannschaft begann die Qualifikationsphase unter der Führung von Alfio Basile, doch der Trainer trat nach der Niederlage gegen Chile am zehnten Spieltag von seinem Posten zurück. Argentinien lag auf dem dritten Rang und legte sein Schicksal in die Hände von Diego Maradona, mit dem die Mannschaft nach den zwei mühsam erkämpften Erfolgen in den letzten Partien gegen Peru (2:1) und Uruguay (1:0) nur denkbar knapp den vierten und letzten direkten Qualifikationsplatz erreichte.
    Insgesamt sammelte die Albiceleste nach acht Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen 28 Punkte, was das schlechteste Ergebnis seit Einführung des aktuellen Qualifikationsmodus ist. Zahlreiche Tiefpunkte markieren die schlechteste Qualifikation seit Jahren, unter anderem die erste Niederlage gegen Chile in Santiago (0:1), die verheerende Schlappe in Bolivien (1:6) sowie die zweite Heimniederlage gegen Brasilien (1:3) in der Geschichte des Wettbewerbs. Doch nicht alles war schlecht: Für freudvolle Momente sorgte zum Beispiel das Tor von Martin Palermo, das gegen Peru in letzter Sekunde den Sieg brachte, sowie der entscheidende Erfolg gegen den Nachbarn Uruguay im Estadio Centenario.

    Stars der Mannschaft
    Wie selten zuvor in der Geschichte der argentinischen Nationalelf ruhen die Hoffnungen der Fans in erster Linie auf einem einzelnen Akteur: Lionel Messi. Der Floh, wie der kleine Ballkünstler seit Jahren genannt wird, ist der Star des FC Barcelona in Spanien und gilt für viele als der beste Fussballer der Welt. Auch wenn er dies im Nationaltrikot noch nicht in demselben Maße wie im Vereinsfussball zu zeigen vermochte, wird allgemein erwartet, dass Messi beim weltweiten Kräftemessen in Afrika zu den herausragenden Figuren zählen wird. Unterstützung wird er dabei von Javier Mascherano, Kapitän und Antreiber im Mittelfeld, sowie vom erfahrenen Juan Sebastián Verón erhalten, der nach den harten Kritiken im Anschluss an das Turnier Korea/Japan 2002 nach Wiedergutmachung strebt.

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  8. Kila Shan

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    Nigeria [​IMG]

    Die Erwartungen in Nigeria für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ sind nicht mehr ganz so hoch, doch vor nicht allzu langer Zeit noch galten die Super Eagles als der heißeste Kandidat darauf, als erste afrikanische Mannschaft bei einer WM-Endrunde unter die besten Vier zu kommen. Doch auch wenn Nigeria bei den letzten Teilnahmen eher unglücklich agierte und die Qualifikation für Deutschland 2006 gleich ganz verpasste, gilt das Team aus dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas als ein gefährlicher Geheimfavorit, der gegen die Besten der Welt nicht viel zu verlieren hat.
    Als solcher präsentierte sich Nigeria bereits in den USA bei der Fussball-Weltmeisterschaft 1994. Zum Auftakt schlugen die Afrikaner den späteren Halbfinalisten Bulgarien mit 3:0, zogen anschließend in die zweite Runde ein, wo sie denkbar knapp und unglücklich gegen Italien ausschieden (1:2). In den folgenden Jahren wurden Akteure wie Sunday Oliseh, Victor Ikpeba, Jay-Jay Okocha und Finidi George zu Symbolfiguren einer neuen Generation afrikanischer Fussballer, die durch ihre Explosivität und athletischen Fähigkeiten von sich reden machte. 1998 in Frankreich gelang Nigeria ein ähnlicher Traumstart in die WM-Endrunde, als die Afrikaner zunächst Spanien mit einem 3:2-Sieg schockten und später erneut Bulgarien bezwangen (1:0). Doch auch dieses Turnier endete mit einem schmerzhaften Viertelfinal-Aus, in diesem Fall mit einem 1:4-Desaster gegen Dänemark. Nach dem dramatischen Schlussakt in der diesjährigen Qualifikation, als das Team erst in der letzten Partie die WM-Teilnahme perfekt machte, reist Nigeria dennoch mit Selbstbewusstsein nach Südafrika.



    Qualifikation
    Nach einem überraschenden Unentschieden in der ersten Partie der letzten Qualifikationsphase in Afrika gegen Mosambik musste Nigeria von Beginn an dem Vorsprung des Hauptkonkurrenten Tunesien hinterherlaufen. Dies vermochten die Westafrikaner auch in den direkten Partien gegen den härtesten Rivalen nicht zu ändern, in denen es jeweils nur zu Unentschieden kam. Doch Tunesien leistete sich ausgerechnet in der letzten Begegnung in Mosambik eine 0:1-Niederlage, und die Nigerianer schafften nach zweimaligem Rückstand in Kenia doch noch den Auswärtssieg, durch den sie an den Nordafrikanern vorbeiziehen und sich für Südafrika qualifizieren konnten. Zum Helden des Tages avancierte Stürmer Obafemi Martins, der nach seiner Einwechslung zur Halbzeit zunächst den Ausgleich und wenige Minuten vor Schluss den Siegtreffer erzielte. Dieses Tor ebnete Nigeria den Weg zur kommenden Weltmeisterschaft.



    Trainer
    Für Nigerias Trainer Shaibu Amodu, der während der gesamten Qualifikationsphase stark unter Druck stand, stellt die erfolgreiche Qualifikation eine große persönliche Befriedigung und eine neue Chance dar. Der erfahrene Übungsleiter führte die Mannschaft bereits zwei Mal zu einer Endrunde, doch im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2002 wurde er trotz der erfolgreichen Qualifikation aufgrund einer Halbfinalniederlage beim Afrikanischen Nationen-Pokal noch vor Beginn des Turniers gefeuert. Doch das Schicksal von 2002 sollte sich auch in diesem Jahr wiederholen. Nach dem dritten Platz beim diesjährigen Afrika Cup wurde Amodu Ende Februar durch Lars Lagerback ersetzt. Der 61-Jährige Schwede war über zehn Jahre, teilweise als Co-Trainer für Tommy Soderberg, für die Geschicke der Tre Kronorverantwortlich und führte sein Heimatland bei den beiden letzten WM-Endrunden jeweils ins Achtelfinale.



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  9. Kila Shan

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    England [​IMG]


    Zum Kader der englischen Nationalmannschaft gehören einige der bekanntesten Spieler weltweit. Diese "Goldene Generation" blieb allerdings bei der UEFA EURO 2004 und auch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ deutlich hinter den Erwartungen zurück. Südafrika 2010 ist für viele dieser Spieler wohl die letzte Chance auf einen internationalen Titel.
    Die Ernennung von Fabio Capello zum Nationaltrainer hat den Three Lions offensichtlich neuen Biss verliehen. Viele Spieler haben in der Tat etwas zu beweisen, nachdem sie unter Sven-Göran Eriksson und Steve McClaren oft glanzlos blieben, wenn es eigentlich darauf ankam. Das Turnier findet im südafrikanischen Winter statt, so dass die äußeren Bedingungen den Engländern und ihrem Stil entgegenkommen sollten. Zumindest was diesen Aspekt angeht, kann es also keine Ausreden geben, sollten Wayne Rooney und Co. erneut hinter den Erwartungen zurück bleiben.



    Qualifikation
    Nach dem überaus enttäuschenden Scheitern in der Qualifikation für die UEFA EURO 2008 meldete sich England um so stärker in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ zurück. Die Engländer gewannen neun ihrer zehn Qualifikationsspiele in der Gruppe 6 und erzielten dabei 34 Tore. Die einzige Niederlage gab es am letzten Spieltag in der Ukraine, als man das Ticket für Südafrika bereits sicher in der Tasche hatte.



    Stars der Mannschaft
    Rooney von Manchester United präsentierte sich als sehr engagierter und vorbildlicher Führungsspieler, der ganz nebenbei auch noch neun Tore in neun Spielen erzielte. Auch die Mittelfeldspieler Frank Lampard und Steven Gerrard waren mit vier beziehungsweise drei Treffern sehr torgefährlich. Der schlaksige Stürmer Peter Crouch wurde nur vier Mal eingesetzt, erzielte aber trotzdem vier Tore, während Jermaine Defoe, sein Teamkamerad von Tottenham, in nur 135 Minuten Spielzeit drei Treffer markierte.

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  10. Kila Shan

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    Die USA qualifizierten sich in der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone als Tabellenerster der Runde der letzten Sechs relativ problemlos für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™. Trainer Bob Bradley lieferte mit seiner Mannschaft eine disziplinierte Leistung ab, und so hatten die Stars and Stripes auf dem Weg zum Eliteturnier des Weltfussballs nur wenige schwierige Situationen durchzustehen. Mit einem Grundstock von international erfahrenen Spielern sowie einer talentierten jungen Generation wollen die U.S.-Amerikaner versuchen, an die hervorragenden Leistungen anzuknüpfen, die sie beim FIFA Konföderationen-Pokal Südafrika 2009 gezeigt haben. Dort überraschten sie die ganz Welt, als sie am Ende auf dem zweiten Platz landeten.



    QualifikationNachdem sich die Vereinigten Staaten in der Vorrunde mit sage und schreibe 9:0 gegen Barbados durchgesetzt hatten, landeten sie in der nächsten Runde zusammen mit Trinidad und Tobago, Guatemala und Kuba in Gruppe 1. Wie gewöhnlich mussten die U.S.-Amerikaner nicht bangen und gingen in fünf der insgesamt sechs Begegnungen als Sieger vom Platz. Die einzige Niederlage mussten sie in Port of Spain gegen die Soca Warriors hinnehmen (1:2), und zu diesem Zeitpunkt waren sie bereits qualifiziert.
    In der Runde der letzten Sechs erwischten die USA dann einen optimalen Start. Gleich zum Auftakt besiegte man den Erzrivalen Mexiko mit 2:0. Nach einem Unentschieden in San Salvador (2:2), setzten sich die U.S.-Boys problemlos gegen Trinidad und Tobago durch (3:0) und unterlagen anschließend Costa Rica in San José (1:3). Diese Partie war wohl der Tiefpunkt der Amerikaner im gesamten Turnier. Anschließend mussten die Schützlinge von Bob Bradley nur noch eine einzige Niederlage hinnehmen, und zwar gegen Mexiko in der uneinnehmbaren Festung des Azteken-Stadions (1:2). Das Ticket für Südafrika machten sie mit einem unvergesslichen Sieg in einer der schwierigsten Spielstätten der CONCACAF-Zone perfekt: Sie setzten sich im Estadio Olímpico in San Pedro Sula mit 3:2 gegen Honduras durch.



    Stars der MannschaftBereits seit einigen Jahren ist Landon Donovan das Aushängeschild der U.S.-amerikanischen Mannschaft. Bereits in jungen Jahren feierte der Kreativspieler von Los Angeles Galaxy seine besten Auftritte im Trikot der Stars and Stripes. Donovan wird zweifellos auch 2010 in Südafrika zu den wichtigsten Akteuren zählen. An seiner Seite werden wir weitere Stars des U.S.-amerikanischen Fussballs erleben, beispielsweise Oguchi Onyewu, Michael Bradley, Jozy Altidore, Tim Howard und Clint Dempsey.



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