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Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen

Dieses Thema im Forum "Spiegel-Netzwelt" wurde erstellt von spiegel-Netzwelt, 9. Juli 2012.

  1. Loredana Varonia

    Loredana Varonia Superstar

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    danke shirley, das hatte ich mir eigentlich auch schon gedacht, aber ich kenne haufenweise fakenamen, die auf den ersten blick durchaus auch real sein könnten und andersrum. "felida raleigh" ist ja nun auch nicht per se unrealistisch, loredana varonia m. m. nach auch nicht...ach ja, die vielen durchnumerierten oder residents!

    was gundier sagt, hatte ich auch mal so gehört und das - keine fakes! - wurde anfänglich auch das supertolle an google + herausgestellt. wenn es fb will ist es böse?

    ne, sorry, für mich ist das nicht nachvollziehbar. und nach dem ganzen trara um google streetview oder wie das hieß, jetzt das so darzustellen, als stünde der user im vordergrund, greif m . m. nach viel zu kurz! vielleicht im augenblick noch, aber ich glaube nicht, dass da der riesenunterschied ist
     
  2. Swapps Swenson

    Swapps Swenson Gründer

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    Google hat bezüglich der Pseudonyme nach starkem Protest der Nutzer umgeschwenkt:
    Realnamen: Google+ erlaubt Pseudonyme - Golem.de

    [Ironie]
    Das man daraus ableiten kann, dass der Nutzer bei Google im Vordergrund steht, wollen überzeugte facebook-Nutzer - die ja selbst sehr demokratisch in die Entwicklungsprozesse bei Facebook integriert werden - natürlich ignorieren.
    [/Ironie]

    Hier (schon wieder) mein Beitrag warum ich Google für wesentlich besser als Facebook halte:
    https://plus.google.com/u/0/105859030734001044653/posts/FH9SwijWRnv

    und wieso Facebooks demokratische Beteiligung bei den Nutzungsbedingungen ein Witz war:
    https://plus.google.com/u/0/105859030734001044653/posts/Fyqm3VVbnsP

    Im übrigen teile ich nicht die Meinung, dass man facebook verbieten sollte. Es gibt ja auch TV-Sender wie RTL die ihre Klientel braucht.
    Die naiven Nutzer sterben nur leider nie aus und man sollte nicht aufhören diese darüber aufzuklären was sie sich da antun.

    Es scheint sehr schwer zu sein, die ganzen Argumente gegen Facebook an zu erkennen, wenn man bereits selbst mit einem großen Freundeskreis im Netzwerk verankert ist und man regelmäßig stündlich oder sogar minütlich nachschaut ob was neues im Stream eingetroffen ist. Aber keine Sorge, facebook hat in fast jeder Woche eine neue Schlagzeile in den Medien. Ich kenne viele Freunde die haben eben einfach länger gebraucht bis das Fass für sie übergelaufen war.
     
  3. Silvan Tobias

    Silvan Tobias Superstar

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    Swapps, es ist ja schön, daß du Google für seriös hältst, aber denen ihr Motto "Dont be evil" wackelt schon recht heftig.

    Dann das mit Quellen aus Google Plus zu belegen, hat schon etwas von Beweis durch Behauptung.

    Verstehe mich nicht falsch, wenn du Google so sehr magst ist das ja in Ordnung, aber vertrauen würde ich denen genausowenig wie den anderen Großen wie Facebook oder Apple.

    Mag ja sein, daß sie derzeit noch recht brav erscheinen, aber wer garantiert dir das für die Zukunft?
    Welche Stellhebel hast du?
    Wie holst du Daten zurück?

    Nenn mich paranoid, aber so wie sich die Datensenken im Netz entwickeln frage ich mich inzwische eher, ob ich paranoid genug bin, was meine Daten angeht.
     
  4. Daemonika Nightfire

    Daemonika Nightfire Forumsgott/göttin

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    Machen wir uns nichts vor, Datenverwerter sind sie alle. Jedoch macht es einen gewaltigen Unterschied ob du vorher gefragt wirst und entscheiden kannst einer Erlaubnis deine Daten an dritte weiter zugeben zuzustimmen, oder ob es generell vorausgesetzt wird ohne deine Zustimmung nach belieben alles mit deinen Daten machen zu duerfen.

    In meinem Freundeskreis habe ich mal jemand gefragt ob er einen Facebook Account hat, was er mit ja beantwortete. Als ich ihn fragte ob er sich mit seinem realen Namen dort angemeldet hat sagte er nur, - "Ich bin doch nicht bescheuert!". Erschreckend finde ich allerdings die Gleichgueltigkeit seinerseits wiederum, wenn ich ihn auf neue Kritiken ueber Facebook anspreche. Die Reaktion ist fast immer die selbe, "verdreht die Augen - hoert eigentlich gar nicht mehr richtig zu - sagt "wer bei Facebook echte Daten eingibt hat se nicht mehr alle" - setzt sich kurze Zeit spaeter an den Rechner und schaut was es auf Facebook so neues gibt.
    Als ich ihm mal das eine Video hier aus dem Forum zeigte indem der Anwalt diverse Paragrafen aus den Facebook AGBs erklaerte wollte er es immer noch nicht glauben. Hauptsaechlich bestanden seine Antworten daraus das die das nicht duerfen es gaebe schliesslich Gesetze, damit wuerde Facebook nie durch kommen und und und.

    Also bei so viel Ignoranz wundert es mich eigentlich nicht mehr, das Facebook so viel Macht besitzt.
    Schlimm finde ich es wenn Konzerne so viel Geld scheissen koennen, das sie sich gar nicht mehr um geltende Gesetze scheren muessen. Im Zweifelsfall zahlt man dann einfach eine Strafe, aber die tut den wenigsten Konzernen dieser groessenordnung wirklich weh, also wird froehlich weiter gemacht, schliesslich kann man sich das Recht ja kaufen.

    LG
    Dae
     
  5. MystyMiracle DeCuir

    MystyMiracle DeCuir Moderatorin Mitarbeiter

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    All diese Portale müssen von etwas leben, darüber muss man sich im Klaren sein.

    Die Infrastruktur kostet eine Menge Geld und braucht Personal.

    Jetzt kann man entweder am einen, am anderen oder an beiden Enden kassieren.

    Ich kann mich noch gut an Single-Portale erinnern, die alle kostenfrei für den User waren. Aber anscheinend war die Luft am anderen Ende zu dünn, um das auf Dauer so zu belassen. Heute sind so gut wie alle Partner-Portale kostenpflichtig.

    Die meisten der ersten Social Networks waren fast durchgängig mit Usern bestückt, die Pseudonyme verwendeten. Auch das rechnete sich auf Dauer nicht, da auch hier die Sponsoren nicht auf ihre Kosten kamen. Diese Portale wurden großteils von Facebook geschluckt, verschwanden von der Bildfläche oder fristen ein Schattendasein.

    Dann kam Facebook! Alles kostenlos! Man war Social Network, Kontaktbörse, Flirtportal, Partnervermittlung usw. alles in einem. Und dies alles kostenfrei. Für all jene, die bei vielen kostenpflichtigen Angeboten über den Tisch gezogen wurden, erschien das wie das Paradies. Nur zu gerne nahm man an dem verlockenden Angebot teil.

    Facebook wurde immer größer, die Kosten stiegen ins Immense, und Facebook musste sich entscheiden, wo letztendlich die Kohle herkommen sollte. Wen sollte man anzapfen? Kaum ein User hätte sich dazu bereit erklärt, für das Angebot zu bezahlen, also mussten die Sponsoren gefüttert werden. Was konnte Facebook verkaufen? Daten, Gewohnheiten, Telefonnnummern, Adressen, Wohnorte, inzwischen eben auch Gesichter usw.

    Je größer Facebook wurde, umso teurer wurde die Infrastruktur, aber umso lukrativer wurden aber auch die Datensätze.

    Da auch die Mega Datensätze nicht sicherstellen konnte, dass Facebook auf Dauer profitabel arbeiten würde, musste man die Daten pflegen. So wurden User angeheuert, um "Schmarotzer" (Fake Accounts) auszusortieren. Auf Dauer wird man den "echten" Usern schon klar machen, dass man nur dann kostenfrei Mitglied bleiben kann, wenn solche "Schmarotzer" ausgemerzt werden. Keiner will seine mühsam erworben "Freunde" verlieren und in einem anderen Portal von vorne beginnen. Davon lebt Facebook jetzt und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben.

    Doch auch andere Riesen haben das Potential dieses Systems erfasst. Allen voran Google. Google gibt sich momentan noch userfreundlich, da das Social Network als Nebengeschäft nur einen Bruchteil der Aktivitäten ausmacht. Ein Riese wie Google kann so einen Unternehmenszweig locker mal einige Jahre selbst sponsern, bis sich das Ganze wirklich rechnet.

    Auch wenn man vielleicht anders vermutet, ist Google nochmal drei Hausnummern grösser als Facebook. Bei FB kann keiner sagen, ob die Blase nicht in einigen Monaten oder im nächsten Jahr platzen wird. Google hingegen ist inzwischen ein Moloch wie Microsoft oder Apple.

    Desweiteren hat Google auch noch etliche weitere Möglichkeiten auf solche Kindereien wie Klarnamenzwang zu verzichten. Google hat es zudem auch gar nicht nötig seine User zu Denunziantentum zu zwingen. Durch Jahrzehnte der Entwicklung von Suchmaschinenroutinen ist es für Google ein leichtes Fake Accounts, wie z.B. Second Life Namen herauszufiltern.

    Das Ende vom Lied: Es gibt im Netz nichts geschenkt! Es kassiert immer irgendwer, und das wird nie der User sein
     
  6. Loredana Varonia

    Loredana Varonia Superstar

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    eben! da unterscheidet sich sl nun auch nicht wirklich!

    am besten: computer aus dem fenster werfen und dne im büro ignorieren, höchstens zum schreiben benutzen. smarthphones sind auch reines teufelszeug, wahrscheinlich sind telefone auch nicht viel besser. post? bloß nicht, nichts bestellen.
     
  7. MystyMiracle DeCuir

    MystyMiracle DeCuir Moderatorin Mitarbeiter

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    Moment mal...

    Sicherlich ist steckt hier bei allen die gleiche Gewinnmaximierungsabsicht hinter allem Streben nach neuen Usern und deren Daten. Aber es gibt doch erhebliche Qualitative Unterschiede.

    Mit der Aufforderung an seine Mitglieder, andere zu verpetzen, hat Facebook aber eine weitere Grenze überschritten, was das Ausbeuten von Mitgliedern und dern persönlichen Daten angeht.

    Der nächste logische Schritt wäre dann, die Freunde eines Facebook Mitgliedes den Wahrheitsgehalt seiner weiteren veröffentlichten persönlichen Daten bewerten zu lassen. Vielleicht wird dann aus mancher Yacht ein Ruderboot, aus mancher Villa ein Einzimmer-Appartement und aus manchem Luxus-Cabrio ein klappriges Fahrrad oder auch aus manchem Single ein/e verheiratete/r Mann/Frau.

    Das stünde dann in einer Reihe mit beispielsweise privaten GEZ Eintreibern, die die Nachbarn von eventuellen Schwarzsehern dazu nötigen diese zu verpetzen, da angeblich auch die Mitwisserschaft strafbar sei.
     
  8. Canis Canning

    Canis Canning Aktiver Nutzer

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    Schön, das Google viiiiel besser ist als Facebook. Liest du hier (Googlemail: Google liest Ihre Post): Die hungrige Datenkrake: Das weiß Google über Sie: Datenkrake schlägt zu: Für Google-Dienste anmelden - CIO.de Und es gibt ja auch die neue "Sicherheitsrichtlinie", die Google erlaubt die Informationen aus allen Diensten zusammen zu führen.

    Der von uns allen geliebte Billyboy ist wie immer spät dran, aber er ist schon da: Microsoft So.cl: Netzwerk mit wenig Privatsphäre - News - CHIP Online

    Trauen tue ich keinem dieser Dienste - sie sind nicht unsere Freunde, sondern es sind Wirtschaftsunternehmen, die auf die Erzielung von Gewinnen ausgerichtet sind - das sollte man einfach nie vergessen.
     
  9. Natürlich ist Google "besser" als facebook oder gar andere noch unbekanntere Dienste. Warum? Völlig einfach zu erklären: Image!
    Wenn beispielsweise dieses Forum mit seinen Userdaten Schindluder treiben würde, wäre das ein Skandal, der sich ungefähr auf Deutsche in SL verbreiten würde, Wenn Facebook so etwas macht, ist das (zumindest momentan noch) ein Skandal für die sogenannte Onlinecommunity und noch so Netzpolizisten wie Spiegel online. Wenn Google so etwas macht, als Lieblingsopfer der klassischen Medien, kommt das mindestens in der Tagesschau und abends läd Markus Lanz einige gescheiterte Prominente ein, die natürlich alle auschließlich wegen Google Probleme haben und sich bestens auskennen, obwohl ihr letzter Auftritt bei Carmen Nebel und Co war...
    Insofern wird Google sich schon genauestens überlegen, was sie machen, denn vieles ist bei Google ein Skandal, was andere nicht interessiert.
     
  10. Maybeso

    Maybeso Guest

    Eine gute Empfehlung, die mitunter zum Entgleisen der Gesichtszüge führt:

    Wenn Ihr nachbar meint, es könnte ihm im Netz doch niemand....
    zwei einfach Tipps:
    - Geben sie Ihren Namen bei Google in die Suche ein
    - geben Sie Ihren Namen in eine Personensuchmaschine ein, z.b. yasni.de.

    In deutlich mehr als der Hälfte der Fälle, in denen ich das ausprobiert habe,
    klappte den "Internet kann mir nichts anhaben" - Typen ganz nett der
    Kinnladen runter.

    Heutzutage könnte man noch bei facebook und co suchen, wenn das da geht, keine Ahnung.
     
  11. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Sorry, auch Google lebt von irgendwas. Und das sind die Daten der User, die diese bei der Nutzung eingeben. Suchergebnisse werden (wenn man angemeldet ist) einem User zugeordnet und vernetzt. Mails werden (wenn sie im Klartext sind) von Goggle analysiert und verwertet. Die meisten großen Webseiten (auch Slinfo) verwenden GoogleCode. Hier z.B. Google Analytics und Google Adsense.
    Mit ersterem kann Google für den Betreiber feststellen woher der User kommt, wie lange er sich die Seite anschaut und welche Links er klickt. D.h. Google hat mittlerweile - wenn man Analytics nicht geblockt hat - von den Usern hier auf Slinfo ein komplettes Nutzerprofil. Und wenn der User auch noch auf anderen Webseiten war und z.B. Mails abgerufen hat, dann kennt Google auch die damit verknüpften Mail-Adressen, denn auch diese Webseiten nutzen oft den Dienst. Bestellt man dann noch was über Amazon etc., dann kennt Google möglicherweise auch noch mehr Details. Und wer einen Google Account mit RL Namen hat, über den weiß die Google Datenbank dann auch welche SL Avatare er hat. Nur mal ein Beispiel.
    Google Adsense nutzt dann diese Daten um personalisierte Werbung anzubieten. Aber Google kann diese Daten theoretisch auch an andere Verkaufen.
    Google ist da also kein bisschen besser als Facebook in Hinsicht "gläsener User" und "Totalüberwachung". Das einzige, was Google nicht macht, das ist Druck auf die User auszuüben um mit Gewalt Klarnamen in den Profilen einzuführen. Ein Unterschied zwischen Google udn Facebook ist auch noch, dass Google eine ganze Ecke größer ist. Die Firma Google hat mit 900 000 bis 1 Mio Server nicht nur mehr als 30 bis 40 mal so viele Server im Einsatz wie Facebook (rund 60 000 bis 70 000), Google speichert auch entsprechend mehr Daten aus dem und über das Internet und vernetzt diese.

    D.h. ich sehe Google da als mindestens so problematisch an wie Facebook. Das sind beides Totalüberwachungen der User dieser Dienste.
     
  12. Jenna Felton

    Jenna Felton Superstar

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    Alle soziale Netzwerke, ob Facebook oder Google+ oder ein Blogger, haben dassselbe grundsätzliche Problem: Sie erlauben den Mitgliedern Berichte zu schreiben, auch mit Photos und anderen, sonst kann man sich ja nicht beteiligen, und diese Berichte sind durchsuchbar, weil man ja bekannt werden will.

    Nun ist es aber so, dass ein Bericht zwangsläufig auch Angaben über andere macht, man lebt ja nicht in der Wüste. Und dadurch verrät automatisch Dinger über die Anderen, welche diejenige nicht öffentlich haben wollen. Wie im Beispiel über den Paul oben. Aber auch ein Bild den man irgendwo knopst kann jemanden enthalten, der nicht unbedingt an der Stele gesehen werden Will.

    Eigentlich ist das die Wahrheit, die einer so über einen veröffentlicht. Aber diese Wahrheit kann man über eine Suchfunktion gegen einen verwendet werden. Und damit werden die Sozialnetzwerke, egal welcher Art gefährlich. Nicht erst die Gesichtserkennung oder Klarnamenszwang machen es zur gefahr, aber sie verstärken das. Ohne die Sozialnetzwerke kann man zwar leben aber dann kann man auf den freien Maunungsaustausch auch verzichten.

    Daher: Soziale Netzwerke - ja, aber Klarnamenszwang - Nein.

    Finde ich
     
  13. Swapps Swenson

    Swapps Swenson Gründer

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    Vollkommen richtig. Wer etwas anderes glaubt ist naiv!

    ABER,

    Google geht mit den Daten verantwortlich um und hat - meines Wissens - noch nie Daten unanonymisiert an Dritte weitergegeben. Die Nutzungsbedingungen bezgl. der weitergabe dieser Daten an Dritte unterscheiden sich zwischen Facebook und Google extremst. Und ich meine EXTREM!

    Im Gegensatz zu facebook - wo ich plötzlich auf fremden Webseiten mit meinem facebook-Accountnamen angesprochen werde, weil facebook die Cookie-Daten an einen Drittanbieter durchschleift. Nach deutschem Recht undenkbar. ich empfehle jedem mal die NEUEN !!! Nutzungsbedingungen von einem Anwalt kommentieren zu lassen, wie hier von RA Solmecke im Video geschehen:

    https://plus.google.com/u/0/105859030734001044653/posts/L8zCFiM4Jpp

    Die Webseite rotten-tomatoes.com zeigt inzwischen meinen facebook-Namen zwar nicht mehr an, das kann aber auch nur daran liegen, dass ich das Opt-Out kurz nach meiner fassungslosen Reaktion gegenüber dieser Datenweitergabe aktiviert habe.

    Man stelle sich vor, ich würde die SLinfo-Foren-Pseudonyme inkl. registrierter Mailadresse einfach ungefragt an Dritte weitergeben und unangekündigt in den persönlichen Einstellungen eine Checkbox einrichten mit der man dieser Weitergabe widersprechen kann. Natürlich als OPT-Out... die man also erst aktiv aktivieren muss bevor die Daten wieder versteckt werden.

    Google würde sich das - nach meiner Einschätzung auch in Zukunft - niemals erlauben. Wäre Google von Anfang an so aggressiv wie facebook vorgegangen, würde das Netz wie wir es heute kennen vermutlich ganz anders aussehen. Google hat das sehr gut verstanden und versucht eine Gratwanderung zwischen Kommerz und verantwortungsvollem Umgang mit den Nutzerdaten. Anders sägt man ja auch an dem Ast auf dem man selber sitzt.

    Facebook sägt hier fleissig weiter und hatte bisher einfach nur Glück, dass der Ast so schnell nachwächst.
     
  14. Es gibt einen ganz einfachen Unterschied zwischen Facebook und Google, also warum Google geschätzt eine Million Server benutzt: Google bastelt in Wirklichkeit inzwischen an Skynet, aber pst! Nein, aber Google hat einen Haufen lernender Maschinen, das stimmt.

    Übrigens ist es bei Google Plus seit seiner Einführung bis vor kurzem so gewesen, dass Pseudonyme absolut verboten gewesen sind. Google hat solche Profile dann auch regelmäßig gelöscht, viele Leute haben darüber zwar protestiert gehabt, aber Google blieb lange bei der Meinung und das sahen dann viele als Vorteil von Facebook an.

    Bei Facebook waren diese zwar auch nicht wirklich geduldet, aber Facebook hatte sie damals noch nicht gelöscht.

    Facebook geht, was die Datensammelei angeht, eben anders vor als Google. Google sammelt Suchanfragen, über Analytics, Adsense und dergleichen, Android dazu, es hat einen Haufen Kanäle, über den es Informationen abgreift, die Facebook einfach nicht hat, anhand derer sie auch Fakeprofile präzisieren können. Facebook hat das nicht, bei Facebook kommt es stärker auf die Güte der eingegebenen Daten an und daher sind sie da so hinterher.

    Die Frage, die sich dabei doch stellt ist nur noch, ob Facebook seine Benutzer weiter halten können wird oder es zu bunt treibt, und diese irgendwann einfach verschwinden werden. Das ein führendes, soziales Netzwerk sehr schnell kaputt sein kann, wenn einfach die Benutzer wegbleiben, dass sieht man an den VZ-Netzwerken und Myspace.
     
  15. Swapps Swenson

    Swapps Swenson Gründer

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    Auch wenn es von Dir vielleicht nur ironisch gemeint war, aber das gibts wirklich:

    Google-Forscher schaffen neuronales Netz | Software | News | ZDNet.de

    Ich finde aber auch, dass man Google durchaus kritisch betrachten muss. Auch Google holte sich bereits mehrfach blaue Flecken.

    So hatte Google zunächst die Vorgaben von China bzgl. der Zensur der Suchmaschinenergebnisse akzeptiert, dann sich aber dagegen gewehrt. Und machte dann im Januar wieder Kompromisse wegen der Einführung von Android in China:
    Internet-Zensur - Google liebäugelt mit Kurswechsel in China - Digital - sueddeutsche.de

    Oder die hohe Geldstrafe, die wegen dem unerlaubten Setzen von Cookies im Safari-Browser gegen Google festgelegt wurde:
    Internet: Google stimmt wegen Verstößen gegen den Datenschutz Rekordstrafe zu - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - WELT ONLINE
     
  16. Maybeso

    Maybeso Guest

    Im Internet muss man alles mehr oder weniger kritisch betrachten.......
     
  17. Im Leben muß man alles mehr oder weniger kritisch betrachten, aber wie auch im Internet dürfte ständiges kritisches Hinterfragen die Lebensfreude nicht gerade steigern.Und wenn man dann mit dem Kälberstrick an der Kanalbrücke steht, sollte man nicht vielleicht kritisch betrachten, ob ein bißchen weniger kritisch betrachten hier und da einen weiter gebracht hätte (man hätte zum Beispiel Zeit gehabt eine Telekom-Anleitung zu lesen...)
     
  18. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Jap Google gibt keine "sensiblen persönlichen Daten" ungefragt weiter - und da drunter versteht Google laut AGB so etwas wie Sexualpräferenz, Ethnie/Rass und medizinische Daten sowie politische Einstellung. Google gibt aber sehr wohl "anonymisierte Daten" weiter im Rahmen des Werbeverkaufs. D.h. da wird der Name durch eine Kennung ersetzt oder derartiges. Womit indirekte Rückschlüsse sehr wohl möglich sind. Google verkauft sicher keine Datenbanken mit "User1234(anonymisierte Kennung): linksradikaler schwuler User mit dunkler Hautfarbe". Aber Google verkauft sehr wohl die Information, dass User1234 gerne mal auf gaypride.com und anarchism.org surft und dass man daher entsprechende Werbung für diese Zielgruppe verwenden kann. Indirekt sind durch diese Totalüberwachung durch Google sehr wohl Rückschlüsse möglich.

    Und nicht zuletzt erhalten diverse US-Regierungsorgane VOLLEN Zugriff auf diese Datenbanken. D.h. vertrauliche Firmendaten sollten tunlichst nicht über Google-Anwendungen verarbeitet werden. Es sei denn man möchte, dass die Daten auf wundersame Weise bei der Konkurrenz aus Fernost landen, die das Ding dann billiger verkauft... natürlich mit einer US-Beteiligung in der Firma.

    Aber auch in Hinsicht auf die Bürgerrechte ist Google äußerst bedenklich - eben weil da so verdammt viel vernetzt ist - und entsprechend auch überwacht werden kann.
     
  19. Silvan Tobias

    Silvan Tobias Superstar

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    Zum Thema Google und Umgang mit Daten:
    Im Augenblick mag Google verantwortungsvoll mit den Daten umgehen. Sie werden aber von keinen Gesetzen daran gehindert schon morgen sich genauso zu verhalten wie Mr. Zuckerberg. Den Vertrauensvorschuß bekommen sie von mir nicht.

    Im Gegenteil: da sie ganz offen mit den Behörden zusammenarbeiten und die amerikanischen Geheimdienste ganz offen auf ihre Fahne geschrieben haben, daß sie auch der amerikanischen Wirtschaft dienen, muß mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn er glaubt, daß die Datensätze von Google nicht auch zur Wirtschaftsspionage verwendet werden. Zwar indirekt, aber im Einklang mit den amerikanischen Gesetzen.
     
  20. Swapps Swenson

    Swapps Swenson Gründer

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    Sehr wohl?! Du benutzt das in Deinem Beitrag mehrmals so, als ob ich was anderes behauptet hätte. Richtig, die Daten sind anonymisiert und selbstverständlich kann man aus den Daten auch Rückschlüsse ziehen, sonst wären sie ja auch ziemlich wertlos.

    [Ironie]Ja, und George Bush frisst kleine Kinder. Deine Paranoia kennt auch kein Limit.[/Ironie]
    ;o)

    Soweit ich weiß müssen staatliche Zugriffe dokumentiert und deren Protokolle veröffentlicht werden. Interessant dazu der 4.te Absatz "Was Brin tun könnte" im folgenden Artikel:
    Google-Mitgründer fürchtet um Internet-Freiheit - Die Freiheit, die Sergey Brin meint - Digital - sueddeutsche.de
    und https://www.google.com/transparencyreport/

    Genaues weiß ich aber nicht ... Du scheinst da aber mehr zu wissen. Hast Du ein paar Quellenangaben für mich?



    Wie schon mehrfach gesagt wurde. Bedenklich sind demnach alle Datendienste und besonders Google, weil dort die meisten Daten zusammenlaufen. Wer da "Bedenken" hat sollte besser alle Kabel durchschneiden und sich nicht im Netz aufhalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2012

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