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SecondLife 2.0: Das Ende ist nah ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen zu SecondLife" wurde erstellt von argus Portal, 21. Juni 2014.

  1. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    In 2 bis 4 Jahren wird es sicher weniger PCs geben. Und erst Recht in 5+ Jahren. Dafür gibts andere, vergleichbare Hardware. Weil man sich dann einen Gaming Server/Entertainment Server irgendwo ins Haus stellt, wo der laute Lüfter nicht stört. Z.B. in den Keller. Oder in den Abstellraum.

    Während man per Steam & sonstiger Software die Darstellung dann direkt auf den großen Monitor streamen kann um dort zocken. Wer Egoshooter oder komplexere Games spielen will, der kann das wie gewohnt mit Maus & Tastatur machen (da taugen Konsolen-Controller wirklich nichts... ohne Aim-Hilfe sind die grauenhaft für sowas.), braucht am Monitor aber nur einen kleinen HDMI-Computer in der Größe eines USB-Sticks oder einer Scheckkarte anzustöpseln als Client. Und das ganze online zu realisieren per Videostreaming übers Internet haut technisch bei sehr vielen Spielen und anderen Echtzeit-Anwendungen leider nicht hin, da werden die Latenzen leider zu hoch, gegen die Lichtgeschwindigkeit sind die Ingenieure leider machtlos.
    Genau deswegen wird es das PC-Prinzip bzw. Home-Server Prinzip wohl auch weiter geben, d.h. die Geräte, in die man alle 2 bis 3 Jahre einen neue GPU-Karte für 250€ bis 300€ stecken kann weil die CPU und der RAM noch völlig ausreicht. Und die man sich mehr oder weniger selbst aus verschiedenen Komponenten zusammenstellen kann. Konsolen sind leider eben (wie fertig-PCs auch) meist eine eher schlechte Kompromiss-Lösung.

    Nebenbei braucht man auch im privaten immer mehr Rechenleistung; Beispiel digitale Bilder:
    Um 2000 hatte meine Digicam noch knapp 5MP, mehr als einfache jpg oder kleine RAWs hatte sie nicht ausgespuckt. Das konnte man an jedem popligen Rechner einfach bisschen nachbearbeiten. Auch wenn er wirklich uralt war und wenn Win98 und Corel Draw grade so darauf gelaufen ist. Wirklich viel an der Nachbearbeitung konnte man damals nur mit Profi-Kameras machen, die dann mit > 10000DM auch locker 5 mal so viel gekostet hatten. Die Digitaltechnik war da immer noch in den Kinderschuhen und selbst die Profi-Cams konnten mit Film noch nicht wirklich mithalten.

    Heute allerdings,15 Jahre später, hat sich die digitale Bildtechnik wahnsinnig weiter entwickelt: Der Sensor meiner DLSR Kamera hat jetzt 24MP (und das ist auch nur eine bessere Consumer-Cam...), die in etwa einem guten Film entsprechen, d.h. die Digitale Qualität kommt heute auch im Consumer-Bereich an Filme ran. Die benötigten Programme zur RAW-Entwicklung können auch um Welten mehr als früher noch. Aber dafür brauchts heute leider nicht nur am besten einen schnellen 8-Kern Prozessor mit > 4GHz, sondern auch viel schnellen RAM und schnelle Festplatten/SSDs. Einfach weil z.B. die 16-Bit Tiffs, die man dann heute aus den RAWs kriegt, schon 120MB groß sind. Und wenn man mehrere davon öffnet um z.B. HDR Pics zu berechnen, dann sind schnell mal 3+ GB RAM damit belegt. Selbst normale Performance Festplatten kommen mit ihren ca. 120MB/s bis 150MB/s, die sie maximal so schaffen dann durchaus an die Grenze bei dieser Geschichte. D.h. für Caches usw. sollte man am besten eine SSD haben.
    Richtig Krass wird es aber dann, wenn man mit Videos arbeitet.
    Vor 10 Jahren war das noch eher ein "Randgruppenhobby". Aber heute beherrschen selbst einfache Knipsen mit kleineren Sensoren für wenig Geld oft 4K-Filme ziemlich gut. Da fallen dann auch schon über 50MB/s an. Wenn man so paar Minuten beim heimischen Geburtstag filmt, dann hat man da schnell zig GB an Filmdaten. Und um die zu bearbeiten und zu schneiden brauchts ebenfalls nicht nur ordentlich Speicher und schnelle Laufwerke, sondern auch ordentlich Rechenpower. Einfach weil das ziemlich viele Pixel sind die geschubst werden wollen.

    Mit ThinClients oder Micro-PCs, die in einem schnellen LAN am Home-Server hängen (und letztendlich nur den Desktop anzeigen) ist das so gar kein Problem. Da macht die Rechenarbeit die CPU und hin und wieder auch mal die GPU.

    Mit Mobile Geräten, Tablets und Smartphones usw. wird das aber nichts. Und das Ganze nur übers Netz per Cloud zu machen ist auch nicht wirklich ideal, einfach weil das für viele Dinge bisschen zu langsam ist. Noch immer haben viele Haushalte unter 25Mbits Down und unter 5MBits Up. Und wer eben mal 8+ GB Daten ins Netz schieben will (soviel mach ich locker an einem späten Nachmittag mit dem Foto...für HDR brauchts z.B. Belichtungsreihen), der muss damit meist erst mal über 2h warten bis die Bilder im Netz sind. Macht man das nur im LAN, dann sind die Rohdaten in <5min auf dem NAS/dem Server.

    Wenn dann mal die Haushalte per Gbit Glasfaser angebunden sind, dann schaut es womöglich auch wieder anders aus. Aber bis dahin dauert es noch eine ganze Weile.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2015
  2. Canis Canning

    Canis Canning Aktiver Nutzer

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    Ich weiß ja nicht, was andere machen, aber ich verwalte meine Website inklusive JuiceSSH, editieren von Dateien mit AWD-IDE und CMS-Backend immer häufiger auf dem Tablet. Ich kann das damit auch gemütlich im Zug, im Schwimmbad, auf der Liege auf dem Balkon, im Biergarten oder im Bett machen, anstatt immer auf dem Bürostuhl zu hocken. Nur mit Spacedraw für 3D-Editieren habe ich mich noch immer nicht anfreunden können.

    Die Ansicht, man hat es gerne Exklusiv und lieber "Klasse" (wenn Du das denn bist ;) ) statt Masse, kann ich gut verstehen, aber was hat ein kommerzielles Unternehmen wie LindenLab von Deiner "Klasse"? Die wollen Kasse statt Klasse. Und auf die allermeisten Bastler (Designer mag ich sie nicht nennen) kann eine Community echt verzichten.

    Blue Moon war einfach laaaaaaaangweilig, man konnte nur stundenlang durch riesige Landschaften stapfen. Ich denke für die Masse läge ein Reiz darin, Spiele in Sansar spielen zu können.
     
  3. Mareta Dagostino

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    Gerade die Bastler bzw. das von ihnen erstellte Chaos (Community-Content) sind das Herz von Second Life. Selbst die Linden-Moles, die das öffentliche Land von SL bebauen, sind zumeist Freiwillige aus der Community. Selbstverständlich kann LL als Firma zu dem Schluss kommen, SL sei blöd und eine facebookartige Fertigwelt bringt mehr Geld. Nur ein "Nachfolger von SL" ist das dann nicht, sondern eben ein ganz anderes Produkt: Ein 3D Chat mit Kaufmannsladen, wie Blue Mars ... was aber selbst Du langweilig fandest.

    Spielelemente mit NPCs und Action sollen in Sansara eine wesentliche Rolle spielen, mit den Experiences übt ja LL schon in SL, wie das in der Community ankommt. Aber es sollen eben auch wieder Spiele werden, die die Community selber baut. Und mal ehrlich: Gegen die großen Online-Spielefirmen braucht LL nicht anstinken, da haben sie vom Firmenbudget und Personal her gesehen nicht die geringste Chance.

    Anmerkung: LL hat schon mehrere Produkte versucht in den Markt zu bringen, die sind alle gefloppt. Das angeblich so schlechte Nischenprodukt SL hat die Firma gerettet, weil es genügend Geld erwirtschaftete, um die anderen fehlgeschlagenen Produktentwicklungen abzufedern. Es bringt genug Geld ein, um mehrere hundert qualifizierte Mitarbeiter zu ernähren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2015
  4. Fe McCarey

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    Also irgendwo ist da der Widerspruch doch selbst. Da ruft wer, SL 2.0 soll eher für Smartphoe, Tablets usw konzipiert werden - also eher für die Chatter. Gleichzeitig werden genau dieses Plattformen als stinkenlangweilig empfunden. warum genau ist SL den jemals so erfolgreich geworden, und viele anderen 3D-Welten inzwischen wieder vom Bildschirm verschwunden?

    Und dann bitte schön überlegt einmal, wer genau Sl denn zu dem gemacht hat was es heute ist. LL hat die Plattform, die Mittel zur Verfügung gestellt. Aber das Leben reingebracht, das haben die "ollen" Builder, Designer und Tüftler. Glaubt ihr sowas wie zB UNIA wäre jemals von LL innerhalb von Sl angeboten worden? Wenn SL 2.0 auch für "Spieler" interessant werden soll, dann braucht es die aussergewöhnlichen Leute die das auch stemmen. Sind das aber zu wenige, werden die kaum solange den Rest "bei der Stange halten können". Und wenn man erst noch tagelnag suchen muss bis man ein Haus, ein Möbelstück, ein neues Kleid findet, dann werden die Chatter auch schnell wieder abhauen. Worüber will man sich dann unterhalten, wo bespaßt werden? Einfach im leeren raum stehen, ohne pasende Bühne, das dürfte selbst denen zu blöde sein. Auch wenn man es meist nur 100 Sek überhaupt wahrnimmt. Und viele dieses Dinge welche es in SL heute gibt, als Selbstverständlichkeit ansehen. Genau diese Leute sollten sich mal fragen, weshalb sie alle diese tollen Animationen, Skripte, Schuhe, Klamotten, Möbel, Fahrzeuge, Aussehen, usw haben.
     
  5. Monalisa Robbiani

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    Ja, Statistiken zu Endgeräten lassen sich ganz leicht googeln. Habe das auch schon etliche Male gepostet. Der PC ist ein Arbeitsgerät, privat wird er immer unwichtiger. Zu den mobilen Geräten gehört aber auch der Laptop, zwar ein PC, aber für SL etc. ungeeignet.

    Und zu den Komponenten: Nerds und Gamer, IT-Profis und andere, die sich PCs extra zusammenstellen und selbst daran basteln (meistens junge Männer), sind eine verschwindend kleine Gruppe, wobei hier natürlich überrepräsentiert. Sample bias. Die meisten Spieler sind mittlerweile mobil und weiblich ;-)
     
  6. Mareta Dagostino

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    Nach Erfahrungen aus meinem RL-Bekanntenkreis kann ich da nur ergänzen: Die weiblichen, mobilen Spielerinnen spielen aber ganz was anderes! Auch eine Mobilversion von SL würde die nicht hinterm Ofen hervorlocken.

    Ich will ja gar nicht dagegenreden, dass mit Browsergames und Mobil-Apps derzeit erheblich mehr Geld verdient und eine um Größenordnungen bessere Marktdurchdringung erreicht werden kann. Wenn LL sich das traut, können sie auch gerne ein derartiges Spiel entwickeln. Aber sowas dann als "Nachfolger von SL" zu vermarkten wäre eine blanke Lüge, und das wird LL auch nicht tun.

    EDIT: Es gibt immer mehrere Strategien. Man kann versuchen in die Masse zu gehen, muss dann aber auch sehr schnell auf neue Trends reagieren können. Welche Mobil-Apps gerade cool sind, ändert sich innerhalb von Monaten. Oder man kann Marktführer in einer Nische sein. Wenn eine Firma nun einen Haufen Entwickler hat und wenige Modeleute, ist sie mit dem Besetzen einer techniklastigen Nische im Allgemeinen besser bedient. Siemens zum Beispiel hat die Mobilfunksparte nicht wegen technischer Inkompetenz aufgegeben, sondern weil sie als Technologiekonzern den schnell wechselnden Modewünschen der Kunden nicht mehr schnell genug folgen konnten. Und, programmiert Siemens jetzt Mobil-Apps oder doch eher Industriesteuerungen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2015
  7. Kyra Camel

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    PC contraTablett
    also ich habe beides, Tablett plus Smartphon. Spiele ich am Tablett und Phon? Ja aber nur wenige bestimmt Spiele und unterwegs schaue ich auch immer mal im Web vorbei. Denn bitte nicht vergessen man muss auch noch die passenden Verträge für all die schönen neuen Sachen haben.
    Ich habe nicht mal ne App für SLChat. Wüsste nicht mal wo und wie. Wozu auch. Wenn ich im SL (und nicht nur für SL) bin liebe ich meinen PC. 23 Monitor, Grafiktablett, schöne griffige Tasta, schnelle Grafik, riesen Speicher und und. Mein Pc wird alle Jahre aufgemotzt, immer auf neuen Standard. (und nein ,kein junger Mann oder Nerd lol) Und die ganzen Statistiken mit Tablett gegen PC Verkäufe sind doch witzlos. Des weiteren, wer kauft unbedingt einen kompletten neuen PC? Die meisten werden doch " nur" aufgemotzt. Also die fand ich in keiner Statistik. Wo ist die Statistik die mir sagt , Tablett ist eine nette Zugabe zu meinem PC? Wer hat denn nur Tabletts? Aus meiner Sicht, im RL Bekanntenkreis, keiner. Und da sind keine Programmierer oder sonstige PC Fachleute bei, nur Otto Normallos. Tabletts sind nett für unterwegs und ja man kann einiges mit anstellen. Auch hatte ich letztens eine Statistik die besagte das Tablett Verkäufe rückläufig sind. Finde sie gerade nur nicht.

    Ich finde es auch immer schön, wenn völlig außer acht gelassen wird, das auch nicht jeder das Geld für solcherlei Spielereien hat.
    Aber es gibt eben immer Leute die nur nach neuem schreien und für die es nur das wirklich Wahre ist.
     
  8. Khufu Greymoon

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    Bei mir und denen die ich kenne ist es auch nicht anders, neuer PC? Unsinn solange man den aufrüsten kann und in den Statistiken tauchen eben nur Neue Komplett PCs auf, daher sind die zu nix nutze.
    Tablets sind ne nette Sache, aber zu Beschränkt in ihren Möglichkeiten und bis die einem PC das Wasser reichen können wird es noch Jahre dauern.
     
  9. Fe McCarey

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    Monalisa, Du gehst davon aus das man immer nur komplette PC kauft, oder? Oder immer neue aus dem Elektofachladen.

    Das ist aber eben so falsch. Viele kaufen sich wirklich nur Komponenten und "erweitern" so. Und wenn doch mal einen PC komplett, dann per individuellen Zuschnitt. Sicherlich aber nicht bei MediaMarkt, Saturn und Co, sondern beim kleinen PC-Laden um die Ecke die dann Wunsch-Graka, CPU usw "zusammenfügen". Ich bezweifel das sowas dann i der Statistik wirklich aufgeführt wird. Wie ich schon mal sagte, ich kenne weit mehr Leute welche wieder zurück gehen zum kompletten "Stand-PC", als die welche sagen, ich brauch den nicht mehr, Smartphone und Tablet langen mir. Und viele davon kaufen sich gebrauchte PC-Geräte und modden die dann um. Und wenn man zufällig ohne entsprechendes technisches Wissen ist, dann lässt man das halt von einem Bekannten/Freund machen der damit sich auskennt. So einen hat nämlich so gut wie jeder wo im Bekannten- und Freundeskreis. Im Idealfall auch noch wen, der dann verbilligte Ware direkt über die Firma laufen lassen kann oder dort einkaufen kann.

    Browserspiele ala DSO, Cimcity, Jewels usw sind nett für unterwegs. Für SL will ich persönlich das aber nicht. Für Sl verlange ich mehr als diese "Broweser-Spiele" mir bieten können. Und mein Männe zB lacht nur wenn er hört, das SL 2.0 evtl mal für sowas kommt. Der nimmt jetzt schon Sl nicht wirklich als "Game" war - was weder an Graphik noch den Möglichkeiten liegt. Sondern einfach daran, der er lieber Spiele wie Counter Strike und Co spielt - und das dürfte auch SL 2.0 nicht bieten können. Schon alleine weil zu viele Spieler gleichzeitig selten gut sind für solche Spiele. Solch große Server können nämlich kaum geboten werden....
     
  10. Monalisa Robbiani

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    Das sind nicht „viele“, das sind vielleicht viele in diesem Forum und vielleicht viele in euren Umfeld, wenn ihr zur Gruppe der Gamer gehört. Im Gesamten betrachtet kauft fast jeder komplette PCs und keine Komponenten, aber das immer seltener im Vergleich zu Laptops und Tablets. Man darf nicht von sich selber ausgehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2015
  11. Mareta Dagostino

    Mareta Dagostino Superstar

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    Mona,

    würden denn die Leute aus Deinem Bekanntenkreis, sofern sie keine PCs haben, sich Deiner Vermutung nach für eine Mobilversion von SL erwärmen können?
    - kleiner Bildschirm
    - keine Schatten (schafft die Hardware nicht)
    - hohe monatliche Gebühren wegen des mobilen Datentransfers
    - ruckelige Bewegungen (große Latenzen in Mobilnetzen)

    Oder geht Dein Appell dahin, LL soll SL einstampfen und ganz was anderes machen? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie Leute mit so geringer Affinität zu Computerkreativität oder Gaming in eine virtuelle Welt gelockt werden sollen, wo sich die User selber bespaßen müssen.

    Liebe Grüße,
    Mareta
     
  12. Monalisa Robbiani

    Monalisa Robbiani Superstar

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    Um meinen Bekanntenkreis geht es da weniger ... Mich interessieren Trends, Entwicklungen, auch Visionen, Ideen, wie wird die Technik unsere Welt weiter verändern, wie werden wir spielen und unsere Freizeit verbringen? Mich interessiert auch die Rolle von Medien, auch virtuelle Welten können Medien sein, wenn sie sich durchsetzen ...

    Eine mobile Version von SL kann es nicht geben, weil das Konzept auf dem Standrechner basiert. Denkbar ist so etwas wie Ingress, ein Augmented Reality Game, das auf der Realität basiert, aber virtuell und mobil ist. Es muss aber viele Menschen ansprechen und ihnen etwas bieten, einen Mehrwert. Damals, in den 90ern und 00ern, war chatten im Internet, mit Leuten aus aller Welt Kontakt aufnehmen, anonym Spaß haben dieser Mehrwert. Heute müsste das was anderes, Neues sein. Schauen wir, was da kommt. Wenn ich es wüsste, wäre ich steinreich ... Ein 3D-Chat mit Nicknames am Standrechner wird es sicher nicht.
     
  13. Runo2 Resident

    Runo2 Resident Freund/in des Forums

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    viele gamer in diesen forum?
    ich halte den anteil von gamer in diesen forum eher als gering. da gibts ganz andere foren, mit wirklich paar tausend gamern und komponenten-bastlern.
    hier geht es doch eher tatsächlich um sl. hier wird nicht jede neuerscheinung über knapp hundert threadseiten und nicht jede steam-rabattaktion auseinander genommen.

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    das halt ich für ein gerücht. auf meinen thinkpad edge e540 mit intel hd4600 läuft sl bei mittleren einstellungen wunderbar.
    das gerät ist je nach konfig bei zw. 600-700 EUR eher untere mittleklasse würde ich sagen.
    notfalls geht (für mich) sl auf dem gerät auch einmal den ganzen tag. andere sind mit dieser konfig dauernd in sl untwegs.

    überhaupt kann ich den jährlichen abgesang auf den pc markt nicht mehr hören.
    seit neuesten werden games für pc's (und mit erfolg!) wieder seperat geschrieben und nicht mehr, mehr schlecht als recht, von der konsole portiert.
     
  14. MartinRJ Fayray

    MartinRJ Fayray Freund/in des Forums

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    Ich denke mit "viele" hat sie den Anteil gemeint, und nicht absolute Zahlen.
    Dass in einem Meta-Forum für hunderte Games mehr User sind als in dem Spezialforum slinfo.de, ist doch selbstverständlich.
     
  15. Jenna Felton

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    Hallo :) Habe ich glaube ich alles durchgelesen. Einige Überlegungen auch dazu.

    Ich habe zwar keinen Tablett oder ausreichend großen Smartphone, aber ich kann mir keine Immersion auf einem tragbaren Bildschirm vorstellen. Und zwar weil ich dann das Bild der Welt in der ich mich befindend vorstellen soll, in de Händen halte, drehen kann wie ich will, schubsen kann wo ich will. Das würde mir kein Gefühl geben, ich wäre mittendrin, sondern das Gefühl, es ist einfach nur ein film oder Bild was ich da in den Händen halte, es ist etwas was ich besitze und nicht etwas was mich besitzt. Bei inem Bildschirm das fest vor mir steht, ist das anders. Es reicht sogar schon ein 17" Bildschirm, falls er fest vor mir steht und nur gelegentlich bewegt wird (etwa Notebook). Bei einem riesigen Bildschirm wäre das Mittendrin-Gefühl natürlich viel größer. Nur muss das bild fest vor mir sein, möglicherweise meiner Bewegung folgen aber auf keinen Fall in meinen händen liegen.

    Bei einem Betrachtungsgerät, das das Bild direkt auf meine Netzhaut projiziert oder notfalls auf meiner Nase sistzt, ist das natürlich auch anders, da kann ich sehr wohl die Immersion vorstellen. Allerdings wenn das virtuelle Bild das einzige ist, was ich sehe, dann wird das nicht wirklich durchsetzen. Weil man sich dann zwar virtuell bewegt, aber real im Sessel sitzt. Das alleine würde bei mir Sehekrankheit auslösen, auch wenn die Latenz zwischen Kopfbewegung und Bildbewegung eliminiert ist. Ich müsste real laufen, wenn ich virtuell laufe und da würde ich krach in meinem Zimmer verursachen. Ich bräuchte also auch noch entsprechendes Laufband in meinem "SL Zimmer".

    Blendet das Betrachtungsgerät nur hologramme in der Welt ein, die ich auch wahrnehme, dann könnte ich mich auch gefahrlos im Raum bewegen, dann wäre es aber etwas neues aber nicht mehr SL.

    Einen Ausweg daraus kann ich mir aber vorstellen. Ein Zimmer mit Wandbildschirmen, die eine Welt um mich herum rendern. Vielleicht sogar ohne die virtuelle Brille, sondern einfach wie bewegliche Tapete. Das Gehirn kann daraus trotzdem ein 3D Bild erstellen, wie es aus dem Bild am Bildschirm tut. Ich bin zwar mittendrin aber ich laufe nicht, sondern fliege neben meinem Avatar (oder bewege mich in der Egoperspektive/Mouselook.)

    Den PC ziehe ich einem Spartphone auch aus einem anderen Grund vor. Den Smartphone muss ich nach einigen Jahren komplett wegwerfen und neu kaufen. Da landen viele unvollständig ausgenutzte Ressourcen auf dem Mül. Und vergiften die Umwelt und Arbeiter auf den Müllhalten. Aber das ist eine andere Geschichte. Beim PC muss ich aber nur Komponenten austauschen, die aber vielfaches so lang im Dienst sind. Zwar müssen sie leider irgendwann auch auf den Müll, machen aber mMn weniger davon aus im Schnitt. Das ist aber etwas OT.

    Zurück zum Thema. Vernetzte Geräte haben viele Vorteile. Vor allem dass die Resourcen optimal unter den vernetzten Geräten verteilt sind. Deshalb finde ich es natürlich, dass man seine Hausahtsgeräte alle miteinander vernetzen wollen wird. Man hat dann einen starken Server, der die Haushaltsgeräte ansteuert und die HeimTV's bestreamt. Oder über den diese miteinander kommunizieren, bzw die Zuschauer miteinander chatten, falls man im Haushalt mehrere TV hat. Auch kann es sein, falls man eine Videobrille für SL einsetzt, dass diese die Videodaten vom Zentralrechner holt, auf dem der eigentliche SL Client läuft. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man mit dieser Videobrille mal eben in der Bibliothek (oder im Büro wenn man Pause hat) sich mit einem örtlichen Zentralrechner verbindet, und den SL-Stream entweder vom heimischen Rechner mit dem laufenden SL Client holt, oder dieser SL Client mal eben auf den Rechner in der Bibliothek transferiert wird und dann von dort aus das SL rendert.

    Ich kann mir aber eines nicht vorstellen. Dass es eine einzige Lösung geben wird, bei der Vielfalt unserer Anforderungen, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Wer will oder kann wird eine Videobrille verwenden, wer die hat oder vorzieht, eine Videowand, der andere einen PC auf dem Schreibtisch. Legt man deshalb auf eine einzige Technologie oder Benutzergruppe fest, ist man raus. Und genau den Fehler soll LL mit Sansar nicht machen. LL darf sich nicht auf eine einzige Gruppe der Benutzer konzentrieren, sei es eine meist benutzte Technologie oder meist bevölkerte Gruppe. Wenn man die Nutzerschaft einschränkt, dann wird es zuerst langweilig da für die anderen, danach für die Nutzer, auf die man sich festgelegt hatte.

    Wie ich die Interviews und Berichte so lese, will sich LL nicht auf eine Plattform festlegen. Das ist schon mal gut. Aber wegen einem geschlossenen Viewer bin ich zunächst skeptisch. Die Vielfalt der Viewer ist genau deshalb entstanden, dass die anderen Viewer den Benutzer aus einigen Gründen nicht genügen. Gäbe es nur einen SL Viewer, sogar wenn es der Firestorm wäre, gäbe es viel weniger Nutzer in SL. LL möchte aber mit den TPV Entwickler zusammenarbeiten, vielleicht wird was daraus. Zum Beispiel in Form von Plugins, die sich an den Viewer von LL andocken und den Viewer mit den für den jeweiligen Nutzer erwünschte Funktionen erweitern.

    Zum Beispiel habe ich es nicht vor, mir die OR-Brille anzulegen. Wird es keine Möglichkeit geben, Sansar vom PC aus zu begehen, dann gehe ich einfach nicht hin. Der Viewer am PC wird vermuttlich aber ganz andere Oberfläche haben müssen und die Eingabemöglichkeiten als der OR. Mit Plugins könnte man das lösen. Auch wer viel baut, wird was anderes vom Viewer erwarten, als wer viel segelt, oder wer viele Photos macht. Auch RLV sollte man nicht vernachlässigen. Wegen einer erweiterten Kontrolle des Viewers, die interessante Einsathmöglichkeiten hat, aber nicht jeder wird sie haben wollen. Ein Plugin wäre an der Stelle ideal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juli 2015
  16. Monalisa Robbiani

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  17. Shirley Iuga

    Shirley Iuga Forumsgott/göttin

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    Man merkt, dass du von Technik nicht wirklich Ahnung hast, sorry.
    Man kann den PC nämlich leider nicht so einfach weg lassen.

    Das liegt daran, dass die Bilder, die diese Brille ausgeben soll, auch irgendwo berechnet werden müssen. Und da schaffen selbst die derzeit besten Mobiltelefone (iphone6, Samsung S6 und so in der Richtung...) nicht annähernd das, was ein 10 Jahre alter Popel-PC mit einer damals durchschnittlichen spieletauglichen Grafikkarte kann. (Falls sich noch wer an die Nvidia Geforce 7800 GT von 2005 erinnert - heutige High-End Smartphones schaffen in etwa das Niveau...dann ist allerdings der Akku in < 30 min alle.)

    Klar kann man jetzt natürlich durchaus eine Grafik realisieren wie das von dir vorgestellte Jurrasic Dingens. Nur lockt man damit ganz sicher keinen hinterm Ofen vor. Das Spiel funktioniert deswegen mit den Smartphones und VR weil es a) eine optimierte Version ist, d.h. da sind alles Geometrien und Texturen für das doch recht limitierte OpenGL-ES der Mobilgeräte optimiert. Und zweitens ist die Grafik des Spiels wirklich selbst schon wirklich sehr primitiv. Die ist etwa auf dem Stand, auf dem PC-Spiele so anno 1995 waren, nur ohne Kantenglättung. Und das will heute niemand mehr.

    [video=youtube;va8aZbhBCho]https://www.youtube.com/watch?v=va8aZbhBCho[/video]

    Dazu kommt noch, dass das Ganze alles andere als flüssig läuft, wenn man nicht ein wirklich schnelles Gerät hat. Womit wegen Simulator Sickness kotzende User vorprogrammiert sind.

    Für VR in brauchbarer Auflösung mit guter Qualität, die in etwa heutigen 3D-Programmen und heutigen 3D-Spielen entspricht, wird leider eine Rechenleistung braucht, die mit Smartphone auch in nächster Zeit nicht realisierbar ist. Mit aktueller Desktop-Hardware ist das mittlerweile kein Problem mehr. Zumindest mit schnellen PCs bzw. schnellen GPU-Einheiten geht das mit den VR-Brillen so langsam ruckelfrei, in hoher Auflösung und ansehnlicher Grafik. "Durchschnittliche Gamer PCs" haben aber schon so ihre Probleme, ebenso wie echte Gamer-Notebooks mit den leider nicht leistungsfähigen Mobil-GPUs. Mit "normalen" PCs und "durchschnittlichen Notebooks" wird das aber in den nächsten 2 bis 3 Jahren noch nicht wirklich was mit brauchbaren VR-Lösungen. Die haben schlicht nicht genug Grafikleistung.

    Und bis man das, was man z.b. mit einer GTX-980 GPU und einem schnellen Intel i7 in eine VR-Brille zaubern kann (eben konstante 75+FPS und noch schöne Grafik...), auch aus einem Smartphone oder einem ähnlich kleinen Gerät bekommen kann, dürften wirklich noch viele Jahre vergehen. Wir reden hier bei der Grafik-Rechenleistung von einem Unterschied von ca. 150 GFlops (Iphone6, Galaxy S6 schaffen das in etwa maximal in der Praxis..) zu über 5000 GFlops, Faktor 33. Wobei die Grafik-Chips selbst nicht mal wesentlich größer sind. Sie leisten einfach mehr. Das liegt unter anderen daran, dass man in einer Desktop-Einheit oder einem Server wirklich problemlos 250+ Watt in Grafik umsetzen und dabei alles recht einfach und leise kühlen kann. Während so ein Smartphone selbst nur <3W verbraten darf um Bilder zu zaubern. Schließlich gibt es einen Akku - und vor allem keinen Platz für einen riesigen Kühler, der den Chip unter 90°C halten kann. Und eine Flüssigstickstoff-Kühlung (damit ginge es auch problemlos mit der Leistung eines Desktops und mit der Größe eines Smartphones) ist nicht wirklich praktikabel für den Enduser. Direkt vor dem Auge möchte man das sowieso nicht haben.

    Das "VR-Gerät ohne weiteren Rechner" ist also erst mal noch Zukunftsvision, erst recht als mobiles Gerät, gegen physikalische Gesetze ist auch die Marketing-Abteilung noch machtlos. Die kann das kleine Problem mit der Physik nur meist ganz gut kaschieren und verdrängen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juli 2015
  18. Jenna Felton

    Jenna Felton Superstar

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    Ich glaube Mona meint doch die Zukunftstechnologie, weil "Jetzt noch das Handy weg und es wäre noch cooler".

    Im moment braucht die VR Brille einen Server, der rendert wenn man hohe Auflösung will, und man muss mit dem Gewicht des Handy vor der Nase leben, weil man nur das Handy haben kann. Irgendwann sitzen aber zwei winzige Videoprojektoren an den Ohren, die das Bild über die Spiegel vor den Augen auf diese werfen und doch genug Auflösung haben, damit man das Bild genießen kann. Oder auf die Netzhaut projizieren, was mir etwas suspeckt ist aber ist überwindbar.

    Rendern wird dennoch entweder ein Minirechner im Nacken oder am Gürtel oder der Server im Zimmer. Zumindest in der mittleren Zukunft. In der fernen Zukunft haben die winzige Chips entweder tatsächlich die Kraft, hochauflösende Bilder schnell genug zu rendern oder stehen an jeder Ecke die Server rum, in welche sich so eine Brille automatisch einbuchen kann und den Videostream anfordern. Im Grunde ist diese Lösung jetzt schon realisierbar. Handys tun das mit den Verbindungszellen ja problemlos, wenn man im fahrenden Zug telefoniert.

    Falls es tatsächlich eine Brille ist und kein Fernglas wie im Moment, könnte ich mich damit tatsächlich anfreunden. Die Brille muss alltagstauglich sein, dann setzt sie sich durch, dafür muss sie so leicht und unauffällig wie möglich sein. Ich persönnlich räume deshalb dem Design von Google Glasses mehr chancen ein, als dem der Oculus Rift, aber die Zeit wird richten, vielleicht coexistieren dann beide.

    Edit. Ich, wie vielleicht Mona, möchte den Einwand nicht akzeptieren, dass eine hohe Graphikleistung unbedingt eine hohe Stromleistung benötigt. Nicht weil ich so launisch bin, sondern weil dieser Einwand als eine Rechtfertigung aufgefasst werden konnte, sich nicht mehr zu bemühen, kleine, effizientere, und sparsamere (graphik-)Chips zu bauen.

    Ich dachte einst es wäre cool, wenn am Gerät sich große Lüfter drehen, denn das war Inbegriff für Leistung. Dann dachte ich Wasserkühung wäre cool, denn das stand für "leise Leistung". Inzwischen denke ich, es ist nur dann cool, wenn da nix brummt, nix zischt, nix blubbert und es dennoch was ordentlich kann. Es darf kein Widerspruch sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juli 2015
  19. Monalisa Robbiani

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    In der gar nicht so weiten Zukunft wird das Gehirn selbst stimuliert.

    Dann können wir uns getrost von dieser Welt verabschieden und verbringen unser Leben in einem unendlichen Drogenrausch mit von uns gewünschten Traumbildern. Und wenn alles glatt geht, auch noch so lange, wie wir wollen, weil wir nicht mehr altern. :D
     
  20. Monalisa Robbiani

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