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Weitermachen, wie bisher ...

Dieses Thema im Forum "Carsten Kaul auf GooglePlus" wurde erstellt von Carsten Kaul, 4. Dezember 2012.

  1. Carsten Kaul

    Carsten Kaul Nutzer

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    Weitermachen, wie bisher ...

    Kommentar #5 im SPON-Artikel bringt es für mich auf den Punkt:

    Selbstreflexion wäre für Politiker ja auch mal was völlig Neues.
    "Wulfen" war gestern - Heute heißt es: "Einfach immer weiter Leyen"

    http://www.spiegel.de/politik/deuts...lechtes-ergebnis-bei-wiederwahl-a-871015.html

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Dezember 2012
  2. Tharkan Tungsten

    Tharkan Tungsten Aktiver Nutzer

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    Natürlich ist Selbstreflexion ein nicht zu verachtendes Gut. Aber stimmt der unterschwellige Vorwurf über mangelnde Selbstreflexion im Bezug auf von der Leyen? Mir sträuben sich zwar regelmässig die Nackenhaare wenn Frau von der Leyen mal wieder eine ihrer politischen Säue durchs Berliner Dorf jagd, aber man sollte schon anerkennen, dass sie sich mit ihren Zielen vom sonstigen Beliebigkeitsbrei der CDU abhebt. Sie hat also offenbar auf dem Wege der Selbstreflektion eigene, durchaus auch abweichlerische, Ziele und verfolgt diese tatsächlich auch noch. Das ist weit mehr als man vom restlichen Hofstaat in der CDU erlebt.

    Wäre sie nun mit diesen Zielen dergestalt auf dem Parteitag gescheitert, das sie weniger als 50 % erhalten hätte, und hätte sie sich dann hingestellt und gesagt "Bäääh, die Mehrheit ist doof und hat keine Ahnung, ich mache weiter wie bisher, mir doch egal was ihr wollt." - dann wäre der Vorwurf begründet. Lafontaine z.B. ist in so einer Situation beleidigt abgezogen und hat lieber die Partei gewechselt. Tatsächlich hat von der Lyen mit 69 % aber eine 2/3 Mehrheit erhalten. Mit solchen Mehrheiten kann man in Deutschland sogar das Grundgesetz ändern. Die Fremdreflexion bestätigt sie also darin dass die aus ihrer Selbstreflexion geborenen Ziele richtig sind.

    Beim letzten Parteitag hatte sie 85 % Zustimmung und kaum Profil. Jetzt hat sie ein Profil und 69 %. Niemand der einen eigenen Weg, ggf. auch neue Wege, gehen möchte erreicht Zustimmungswerte von 100%. Oder umgekehrt: Wer trotz aller Gegensätzlichkeiten innerhalb einer Basis von allen geliebt wird hat offenbar keine eigene Position. Man sehe Frau Merkel: Knapp 100% Wahlergebnis, aber man weiß bei ihr nur 2 Dinge für die sie steht. 1) Ich mache immer das was gerade opportun ist, um 2) unbedingt an der Macht zu bleiben.
     
  3. So ist es bei Frau Merkel, sie ist eine eiskalte Realpolitikerin, die keinerlei Raum neben sich für weitere Hoffnungsträger lässt - auch wenn viele Provinzfürsten in der CDU sich selbst abservierten wie Röttgen, Koch usw. Dennoch: wenn Merkel fallen sollte, dann wird die CDU erst einmal wieder durch's Tal der Tränen laufen müssen, wie es auch seinerzeit nach der Abwahl Helmut Kohls gewesen ist.

    Dazu empfehle ich auch mal den Kommentar "Die Alternativlose" von Michael Spreng, der trifft's recht genau.
     
  4. Tharkan Tungsten

    Tharkan Tungsten Aktiver Nutzer

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    Wobei ich mich ja ernsthaft frage: Warum? Wenn ich keinen eigenen Gestaltungswillen habe, warum sollte ich dann die Macht überhaupt haben wollen?
     
  5. Und weil der Bürger seinen fetten Arsch nicht bewegt, macht er nichts draus. Denn betrachten wir doch mal die vergangenen Monate realistisch:
    Ausstieg vom Ausstieg in der Atomenergie, dem Volk gingg's eigentlich am Arsch vorbei, dann kam Fukushima, das Volk geht auf die Straße, nur Wochen später haben wir einen Atomausstieg und eine Energiewende, die so schnell ist, daß selbst die Grünen vor Neid erblassen. Wer weiß, was da noch möglich gewesen wäre, wenn man ähnliche Massen mal zu anderen Themen bewegt hätte.
    Als die Vorabversion des Armutsberichtes raus kam, hatte von der Leyen wirklich meinen Respekt, denn sie hätte es so offen und ungeschönt veröffentlicht. Aber leider mußte da ja so eine kleine Bonzenpartei noch ordentlich drin rummalen. Wenn wir die Schurken schon vor Monaten geteert und gefedert hätten, wäre dieses Land ganz erheblich weiter.
     
  6. luisa2 Resident

    luisa2 Resident Aktiver Nutzer

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    Gott, wenn man hier das so liest, scheinen ja alle irgendwie alle doof zu sein.
    Die Politiker, die nicht über die Fähigkeit der Selbstreflektion verfügen und einfach "weiter so machen" und das dumme Volk, dass den Arsch nicht hoch kriegt.
    (Einzig Tharkan versucht mal ein wenig zu differenzieren)
    Frag mich nur, warum die Foristen hier, die ja offensichtlich den Durchblick haben, mal nicht politisch aktiv werden um das Ganze mal zu ändern.